Gibt es "gefallene Engel"?

Lichtfledermaus

Beitrag von Lichtfledermaus » 04.05.2008, 12:48

Es sind ja nicht nur Katzen Schattengänger… ;)
Und nicht alle, unsere Katze ist keine. :V:

Ob man diese Tiere auch "Schattenarbeiter" nennen kann weiss ich nicht, sie nannten sich jedenfalls "Schattengänger". Sie können also in beiden Welten hin und her laufen und ich denke vermitteln…
der Kater in den Buch was ich gelesen habe wirkte dabei noch etwas Arrogant. "Lichtköpfe" nannte er die Anderen, er hatte eine etwas… eigenwillige Art an sich. :shock: :-) :siw:

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Antibuz
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Beitrag von Antibuz » 05.05.2008, 21:53

Lichtköpfe....*lol*

find ich gut :siw:

Ich wĂĽrde das nicht unbedingt als zwei voneinander getrennten Welten sehen....
Sie können also in beiden Welten hin und her laufen und ich denke vermitteln…
Andererseits ist es schon so das sowohl die eine als auch die andere Seite die jeweils andere Seite nich sooooo dolle gut ab kann......warum weiĂź ich nicht^^vielleicht liegts an den Menschen und daran das die nie wirklich unrecht haben wollen.

Ich nenn so "Lichtköpfe" übrigens Lichtlinge :az: ...kann selber mit Licht nicht viel anfangen.....bin schon eher so "Minderbeleuchtet"*rofl*

Ne mal im ernst......
Ich mag Licht einfach nicht so besonders, aber muss ja jeder nu ma selber wissen....
Ich für meinen Teil finds in Ordnung das es eben auch diese Lichtlinge gibt, gehört halt alles dazu und im Endeffekt hat kein Mensch immer recht , weshalb ich auch nicht versteh , warum da manche so nen Aufstand drum machen.
Bringt mich zu ner interessanten Frage wie ich finde....da ja so viele sagen sie wären auf der Suche und wollen Wahrheit , Erkenntnis....usw.
Entwickeln ihre eigenen Theorien und haben Erkenntnis und Selbserkenntnis zwischendurch mal......aber was wäre mit all den Suchenden, den Engeln, den Kristall und Indigo's, den unglaublich vielen vielfältigen einzigartigen wunderbaren Menschen auf dieser Welt ...wenn jemand da wäre, der ihnen die Wahrheit sagt....wenn Jesus persönlich vor ihnen stehen würde, und ihnen die Wahrheit sagt über sich selbst und alles drumherum.......was wäre wenn diese Wahrheit von dem abweicht, was man vorher als Wahrheit für sich angenommen hat? Würden diese Menschen plötzlich keinen Sinn mehr für ihr Leben haben, da die Suche beendet, alle Antworten gegeben sind? Würden sie Jesus anerkennen und seine Wahrheit über ihre stellen? Würden sie ihn als Scharlatan, als Lügner bezeichnen um ihres Glaubens an ihre Wahrheit willen? Oder würden sie sich tatsächlich freuen und ohne Neid und/oder Hass zugeben, das sie unrecht hatten? Würden diese Menschen ihn gar leugnen?
Also ich find das grad wirklich interessant...stellt euch mal vor und seid mal ehrlich zu euch selbst.....also...
Wenn Jesus jetzt vor euch steht und euch sagt"All deine Ăśberzeugungen und Erkenntnisse, alles das was du als Wahr und wahrhaftig anerkanntest, ist es nicht."

Wie wĂĽrde euer Innerstes in diesem moment aussehen?Was wĂĽrdet ihr denken ...was fĂĽhlen?


Lieben GruĂź
Antibuz :love:
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Aneve
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Beitrag von Aneve » 06.05.2008, 22:03

Hallo antibuz,
hmm also schwer zu beantworten, aber ich denke erst mal wäre ich wohl geschockt und erstaunt, wenn denn Jesus persönlich vor mir stände
Davon mal abgesehen, die Juden warten ja immer noch auf den Erlöser.

Aber ich denke mal wir sind selbst diejenigen, die sich selber erlösen können, und sei es nur durch Aufrichtigkeit, Mut und Ehrlichkeit.


Aneve
Dunkel wird Licht, wenn die Sonne das Dunkel durchdringt.

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Beitrag von Antibuz » 07.05.2008, 08:01

Und was wenn es nicht so ist? Es muss auch nicht Jesus sein...halt einfasch jemand der einem die wahrheit sagt was aber wiederum jemand sein muss von dem niemand abstreiten kann das er die Wahrheit sagt deswegen nahm ich hier als Beispiel Jesus.....

Aber dazu noch eine Frage.... müssen wir uns denn Erlösen? Also ist das überhaupt unser Ziel oder soll es das sein....oder sind wir nicht schon längst"erlöst"?

Lieben GruĂź
Antibuz :P
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Lichtfledermaus

Beitrag von Lichtfledermaus » 07.05.2008, 10:04

Antibuz hat geschrieben:Aber dazu noch eine Frage.... müssen wir uns denn Erlösen? Also ist das überhaupt unser Ziel oder soll es das sein....oder sind wir nicht schon längst"erlöst"?
Mit Erlösen ist der Kreis aus der Wiedergeburt gemeint, so wie es Budda auch meinte, dass ist damit gemeint wenn wir das "Christusbewußtsein" erreicht haben. Wenn wir dann noch mal Wiedergeboren werden, dann nur als Meister mit Konkreten Ziel… wenn man es wirklich will. ;)

Zu deiner Jesus Frage will ich hier jetzt nichts sagen, denn ich habe da schon meine Erfahrungen gemacht, die ich aber nicht öffentlich wiedergeben möchte. :-)

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Antibuz
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Beitrag von Antibuz » 07.05.2008, 19:18

Der Glaube daran was nun die Erlösung darstellt ist aber unterschiedlich. Ich glaube zum beispiel nicht daran das Erlösung der Kreis der Wiedergeburt ist. Ich für meinen Teil denke das , wenn man überhauot das Wort Erlösung nehmen kann, stellt es doch eher die Selbsterkenntnis dar, also in meinen Augen. :ee:


Lieben GruĂź
Antibuz :P

P.s. Wenn du auch nicht schreiben möchtest wie die Begegnung war......wie war dein Gefühl? Hast du dich wohlgefühlt oder nicht? :-8:
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Schaman
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menschen

Beitrag von Schaman » 07.05.2008, 20:07

ich kenne ein paar menwschen die ebenfalss das sind was ihr schattengänger nennt ..hat man einmal damit umzugehen gelernt ist es garnict so schwierig ...aber wenn man es nit gewohnt ist kann man schnell in der klapse landen

Gast

Re: menschen

Beitrag von Gast » 13.05.2008, 20:18

Schaman hat geschrieben:ich kenne ein paar menwschen die ebenfalss das sind was ihr schattengänger nennt ..hat man einmal damit umzugehen gelernt ist es garnict so schwierig ...aber wenn man es nit gewohnt ist kann man schnell in der klapse landen
Prozessor aller
Der Du bist im Computer
Gespeichert werde Dein Status
Dein Takt komme
Dein Zugriff geschehe
Wie im EPROM
So auch auf CMOS
Unser täglich Byte gib uns heute
Und vergib uns unser Kopieren
Wie auch wir vergeben allen Kopierenden
Und führe uns nicht in Störfelder
Sondern erlöse uns von der Post
Denn Dein ist das RAM
Und das ROM
Und das Gigabyte
In Echtzeit
RUN

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Antibuz
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Beitrag von Antibuz » 13.05.2008, 20:41

LOL...wie geil , ich schmeiĂź mich weg :sign5: :-D :smile14:
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C.Arlington
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Beitrag von C.Arlington » 28.08.2008, 20:48

Darin liegt womöglich der Schlüssel zu dem "Erkenne dich selbst", das die griechischen Philosophen forderten: in der Erkenntnis, das wir Menschen alle ja nichts anderes als "kleine gefallene Engel" sind!
Villeicht können Sie irgendwo den Text: "Der Engel in uns" von Livia Loredan (16. Jh.) auftreiben. Käuflich ist das nirgends, aber sicher irgendwo im Netz. Ich bin niemand der da viel herumsucht, kam erst heute durch eine Freundin dazu, hier hineinzusehen. Aber es müßte sicherlich zu finden sein, möglicherweise in Zusammenhang mit "Ordo Bucintoro", das war ein venezienischer Geheimbund im 16. und 17. Jahrhundert. Falls nichts zu finden ist, werde ich Auszüge aus dem Livia-Text demnächst hier in dieses Forum pflanzen.

GrĂĽĂźe C. A.

C.Arlington
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Beitrag von C.Arlington » 29.08.2008, 16:53

P.S.

Hier habe ich einen sinnreichen Text zur Sache gefunden:
C. A.

Sacerdotessa Livia


Der Engel in uns


(1) Ihr fühlt euch klein vor den weiten Himmeln, ohnmächtig im Angesicht Gottes und seiner Engel. Dabei gehört ihr alle ja zu diesen, wenn auch wenige nur zu den großen.

(2) Engel gibt es ja zahlreich, und die meisten von ihnen sind in ihrem Grundmuster kaum viel anders als wir, die wir ja auch ursprünglich Engel sind, gefallene Engel, zur zeitweiligen Menschwerdung genötigt. Die meisten der Engel sind uns ähnlich, nur eine kleine Anzahl ist wahrlich stark an Kräften, wie kein in das Irdische Verfallener sie besitzt.

(3) Was ist aber ein Engel? Als Engel bezeichnet der wahre Gott und Schöpfer der Himmelreiche sowie aller Dinge, den wir in Christus kennen, alle jene Wesen, die sich bewusst im Geiste sind, all solche, die Anlagen wie Menschen haben oder darüber hinaus höhere. Nur uns Irdischen erscheinen Engel als etwas völlig anderes denn wir sind; doch das ist ein Irrtum. Die meisten Engel gleichen uns, wie wir ihnen gleichen, sind sie auch reiner als wir, da nicht entsprungen oder entfallen den Himmelswelten. Im Wesen aber sind auch wir Engel geblieben; in unserem Inneren ist der Engel erhalten, als welcher wir später, nach dem irdischen Sterben, in den Himmelswelten ewig weiterleben sollen.

(4) Wenn wir also, wie es wahrlich ist, den Engel in uns tragen, so gilt es, diesen in uns zu erkennen und zu Bewusstheit zu erwecken schon jetzt.

(5) Hinter so vielen Irrwegen falscher oder wertloser magischer Handlungen verläuft die Bahn, die sich über das Einfältige erhebt: Die Kräfte durch die Engelserweckung in uns.

(6) Alles BemĂĽhen in anderen, auch in hochstehenden und wohl wirkungsvollen magischen KĂĽnsten erĂĽbrigt sich, so es uns gelingen will, den Engel in uns zu begreifen und diesen aus uns hervorzurufen. Gelingt es, so hemmt uns auch keine Schwelle mehr, die Jenseitsgefilde stehen ohne Anstrengung uns offen, mĂĽssen wir auch besonders beachten, was unser momentaner Menschzustand bedingt.

(7) Es ist aber noch ein großer Schritt vom Erkennen des inneren Engels und seiner Bewusstwerdung bis zu dem Vermögen, auch schon Engelskraft zu entfalten. Das ist ja gebunden an die Engelhaftigkeit des beabsichtigten Tuns.

(8) Wollen wir den guten und wahrhaftigen Zielen unserer Gemeinschaft dienen, so ist dies dem Engelhaften sehr wohl gemäß, dieses werktätig werden zu lassen ist also löblich.

(9) Das vermeintlich Schwierige erweist sich als einfach, wie das vermeintlich Einfache sich oftmals als schwierig herausstellt; und was da schwierig ist, das ist meistens nichts wert, das was einfach ist in seiner Größe indes wirkt stark; denn die höheren Ebenen sind anders gebaut als die den Menschen leicht zugänglichen. Auf den höheren Ebenen herrscht ein klarerer Blick, ablenkende Unnötigkeit gibt es dort nicht und auch keine Erfordernisse, wie auf den niederen Ebenen. Darum ist gerade das höhere einfach auf seine Art. Von der anderen Seite aus gesehen ist das scheinbar einfache dann plötzlich aus vielem Schwierigen gebildet, was durch die besondere Zusammenfügung erst das in der Auswirkung Einfache herstellt. Von hieraus ist aber das nicht zu erkennen, sondern nur die Auswirkung, welche Einfachheit hervorruft.

(10) Solches im Prinzipiellen zielgemäß anzuwenden ist eine Fähigkeit der Engel, wenn sie hier auftreten, was die Menschen, die es nicht anders kennen, dann Wunder nennen; dabei ist es die Auswirkung eines angewendeten Prinzips von den höheren Ebenen. Aber es sind keine Wunder; vielmehr ist das wunderbar Anmutende nur eine andere Art von Natürlichkeit als die im Irdischen übliche und bekannte.

(12) Hast du nun den Engel in dir erkannt, hast ihn in dein Bewusstsein gerufen und dein Menschdenken mit dem Engelsbewusstsein zu einem gemacht, hast somit also wiedergewonnen deine eigentliche, ursprüngliche Engelsnatur, so ist es dir auch möglich, mit den Prinzipien der höheren Ebenen umzugehen. Dies ist, was von dir unsere Gemeinschaft erwartet, dass du es erfüllst. Dazu ist dir werktätiger Rat zuteil jederzeit im Kreise des ‚Bucintoro’.

(13) Wenn du aber zu denjenigen gehörst, die vornehmlich in einer der fernen Niederlassungen weilen, ob in Neapel oder Sizilien oder den deutschen Städten, bedarfst du einer speziellen Unterstützung, wie sie dir auch gegeben wird, was ja aber nicht anders als durch das Beisammensein möglich ist. Aus den Büchern Kenntnis zu entnehmen, das ist dort ohne Beistand so gut getan wie hier (in Venedig); und es ist auch die Korrespondenz bei guter Post alle Wochen wertvoll.

(14) Vor allem ist es ja aber stets dein ureigenes Vermögen, voranzukommen in den Anliegen. Bedenke also, wenn du in dem ersten Jahre der Ordensmitgliedschaft noch stehst und also noch manches zu erlernen und zu erkennen hast, was in allem wichtig ist und zu üben: Das Bündeln der Gedanken, jeweils auf einen bestimmten Punkt ausgerichtet; das innerliche Sortieren der spirituellen Elemente, so dass du jederzeit auf das jeweils nötige zugreifen kannst; und das Gleichbildsehen für die Gedankenübermittlung. Da heißt es, das jeweils gültige wirkungsvoll zu benutzen. Die Übung darin ist nie zu vernachlässigen, wenn auch viel andres zu tun ist.

(15) Indem wir uns in den alltags- und sicherheitsnotwendigen Dingen ĂĽben, bilden wir uns zugleich in den Angelegenheiten der geistigen Welten weiter aus, denn die Prinzipe sind ja die gleichen: Bewusstseins- und Gedankenkraft.



Aus dem Italienischen (um 1560)

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