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Verfasst: 24.11.2007, 14:02
von zadorra125
Weißt Du wo für ich so kämpfe? Es werden so viele gute spirituelle Menschen verpulvert, weil sie helfen ohne Ende, nur Liebe im Herzen tragen. Die anderen Menschen nutzen sie aus, wie Tibetfee erzählt. Wenn sie zahlen sollen, ist die Hilfe nicht mehr so wichtig. Und viele dieser Menschen die verpulvert sind, sitzen hier und sind ratlos. Viele geben auf, und dafür kämpfe ich. Es gibt für alle genug zutun, packen wirs an.

Ich auch großes sorry grummel :cool:

lg Pia

Verfasst: 24.11.2007, 14:50
von Lichtfledermaus
Danke Zadorra, diese Worten taten richtig gut. :bussy:
Auch wenn ich kein Erdenengel bin…

Verfasst: 24.11.2007, 15:07
von Antibuz
oh man, ich kann manchmal auch so ein volldepp, sein, habe einfach deine Hintergründe nicht verstanden :-(
Jetzt wird mir klar, wo du die problematik siehst. Du hast recht, leider gibt es wirklich viel zu viele Menschen, die einen ausnutzen wollen oder es versuchen, wenn es heißt, das es kostenlos ist. Als helfer weiß ich ja, das das nicht nur nerven sondern auch energie kosten kann und wenn man nicht aufpasst benötigt man dann ganz flott selber hilfe. Jetzt wird mir auch klar, das es dir nicht um die grundeinstellung geht, sondern um die in der praxis existierenden probleme, die anders wohl schwer lösbar sind...........mein fehler, nochmal dickes sorry :love:


Liebe Grüße
Antibuz

Verfasst: 24.11.2007, 15:21
von zadorra125
:love: und trotzdem können wir Engeln sein!

lg Pia

Inkarnierte Engel

Verfasst: 24.11.2007, 17:23
von Tibetfee
Ja zadora du hast recht, auch Engel müssen lernen sich nicht ausnützen zu lassen, sie stehen unter Druck helfen zu müssen und vergessen oft sich selbst. Das kriegen die Geiz ist geil Menschen schnel raus, ich machte die Efahrung. Wenn ich glaubte nach Endlosen Fragen das war es, wurde oft immernoch ne Frage nachgeschoben immer auf neue kammen Endlose unwichtige Fragen.

Das ich mich schon dazu hinreisen ließ, zu sagen das Universum ist kein Auskunftsbiro. Wiso? Bekam ich dan zu antwort, ich währe doch froh helfen zu dürfen. Außerdem währe es meine Pflicht, als inkarnierter Engel zu helfen. Ich übrlegte für mich nicht mehr unendgeltlich zu helfen. Oder überhaubt nicht mehr zu helfen diese, Frage muss ich noch mit den Geistigen helfern abklähren.

L.G. Tibetfee

Re: Inkarnierte Engel

Verfasst: 24.11.2007, 17:41
von zadorra125
Tibetfee hat geschrieben:Ja zadora du hast recht, auch Engel müssen lernen sich nicht ausnützen zu lassen, sie stehen unter Druck helfen zu müssen und vergessen oft sich selbst. Das kriegen die Geiz ist geil Menschen schnel raus, ich machte die Efahrung. Wenn ich glaubte nach Endlosen Fragen das war es, wurde oft immernoch ne Frage nachgeschoben immer auf neue kammen Endlose unwichtige Fragen.

Das ich mich schon dazu hinreisen ließ, zu sagen das Universum ist kein Auskunftsbiro. Wiso? Bekam ich dan zu antwort, ich währe doch froh helfen zu dürfen. Außerdem währe es meine Pflicht, als inkarnierter Engel zu helfen. Ich übrlegte für mich nicht mehr unendgeltlich zu helfen. Oder überhaubt nicht mehr zu helfen diese, Frage muss ich noch mit den Geistigen helfern abklähren.

L.G. Tibetfee
Ich kann mir nicht vorstellen, das die geistige Welt dir die Rente schon genehmigt :bussy: Ich denke auch so, und stell dir vor du hättest 500€ im Monat mehr, du könntest dir anständige Medikamente nehmen, zur Reikifrau gehen, du könntest dieses Geld in dich stecken, um mehr Kraft zu haben, noch besser helfen zu können. Ich möchte mich weiß Gott nicht bereichern, aber hier lernen Engel auf der Welt zu überstehen. Seine Erfahrungen mit den Menschen zu machen, um vielleicht als Engel geduldiger zu sein. Lach da kommt mir eine Idee :P Vielleicht waren wir ungeduldige Engel, haben die Menschen zu sehr gedrängelt, und sitzen auf der Erde unsere Strafe ab. :ee:

Wer ist denn geduldig von euch? Ich net :-o es wird zwar immer besser, und ich rufe es immer in meinen Kopf :siw:

Verfasst: 25.11.2007, 00:52
von Eve
Engel brauchen sich keine Gedanken darüber machen, ob sie Geld nehmen oder nicht, denn nicht sie selbst bestimmen ihren Weg und Tun (außer im Urlaub als Freizeitbeschäftigung) sondern Gott bestimmt es und auch ihre Aufgaben. Und Gott sorgt dafür, daß die Engel mit den Menschen in Kontakt kommen, denen sie helfen sollen, mal mit direktem Ausgleich, mal nicht. Engel sind auch nicht unbedingt im esoterischen Bereich tätig oder bewandert. Ein Engel spürt, was für die Menschen wichtig ist, ob es ein Rat ist, ein Gebet, eine finanzielle Entlohnung oder ein Hinweis auf Kontodaten usw. Und Engel - sein ist auch nicht immer toll und leicht, es sind starke Persönlichkeiten, die auch Schwierigkeiten in Gottvertrauen meistern können, wo "enfache" Menschen verzagen würden. Oft sind sie Einzelgänger, weil sie Schwierigkeiten haben, die Menschen mit ihren Bedürfnssen und Verhalten zu verstehen. Was für andere selbstverständlich ist, ist für sie fremd.

Danke, Tibetfee, für den Text, ich finde, hier wird es sehr gut beschrieben:
viewtopic.php?t=2688
:ee: :ee: :ee:

Verfasst: 25.11.2007, 01:07
von zadorra125
Ja Eve da stimme ich dir zu. Wenn sie sich leiten lassen, kommt es so wie du schreibst. Wenn sie ein starkes Ego haben, sind sie zu stolz und nehmen nichts an, weil sie ja helfen wollen und nur das. Und diese Menschen hören noch gerne auf andere, was es ihnen noch schwerer macht, etwas zu nehmen.

Ob ihr es glaubt oder nicht, es ist nicht leicht, ein Engel zu sein.

lg Pia :love:

Verfasst: 25.11.2007, 12:27
von Mona
Heute möchte ich mich wieder einmal einbringen. Ich frage mich, warum meint ihr, die Probleme der Menschen lösen zu müssen? Sie haben sie doch aus wachstumsfördernden Gründen. Wenn ihr einer inneren Führung folgt, wäre es doch sinnvoller, andere auf diese innere Führung hinzuweisen und ihnen zu erklären, wie ihr diesen Weg entdeckt habt.
Das kann denen, die zu euch finden, helfen, auch dahin zu finden. Niur ist dann keiner mehr etwas besonderes.
Und für uns alle gilt der Spiegel. Wenn wir uns ausgenutzt fühlen, lasst uns in den Spiegel schauen und es in unserenm Herzen lösen. Auch die Frage des Geldes ist müssig, wenn wir im Wahrheitsbewusstsein leben, würde jeder das tun, was allen dient und immer nach seinen Fähigkeiten. Keiner hätte dadurch einen Vor- oder Nachteil. Aber was mich am anderen ärgert, ist tief in mir. So brauch ich mir keine Gedanken über die bösen Geldnehmer zu machen, sondern kann bei mir schauen. Geld ist eine Form der Energie.
Wichtiger wäre es, zu fragen, was machen wir mit Energie? Sie sollte immer zum Wohle aller genutzt werden. Wenn einer keine Mittel hat, kann er auch nichts verschenken,denn wie sagt ein Sprichwort: "Ein Lump gibt mehr als er hat." Wir können im Moment wohl alle noch nicht materialisieren, da unser Bewusstsein so weit nicht ist. Aber wir können lernen unserer inneren Führung zu vertauen, das Leben bringt uns immer die richtigen Situationen, aus denen wir entweder im Kontakt mit unserer Seele ( Herzensführung ) oder durch das so genannte Schicksal lernen. Wir können sicher sein, dass alles von einem Geist gelenkt wird, der schon genau weiss, was für uns hilfreich ist. Wenn wir dieser inneren Führung in unserem Leben mehr Raum geben, werden wir auch erkennen, dass wir niemanden heilen müssen oder können, weil Materie immer dem Geist folgt. Wenn wir einmal in die Stille unseres Herzens lauschen, können wir vielleicht mehr erfahren, als mit all unseren Vorstellungen , die wir mit unserem begrenzten Denken so fabrizieren. So kann sich eigentlich nur durch innere Erkenntnis etwas wirklich verändern. Aber wir können wenn wir es besser vorleben, hier wäre vielleicht ein Weg den wir gemeinsam umsetzen lernen können, doch anderen helfen. Wie schwer das ist, kann wohl jeder an sich sehen. Lasst uns gemeinsam zu Herzensdenkern werden, uns dabei unterstützen, ohne
Wertigkeiten. Die Menschheit, die hier lebt, hat ganz unterschiedliche Entwicklungsströme. Einige schliessen gerade ihre Persönlichkeitsentwicklung ab, andere sind am Anfang, einge leben schon im neuen (erweiterten ) Bewusstsein. Aber egal wo jemand steht, ist es keine Wertigkeit. Wenn junge Mitglieder der Menschheitsfamilie sich gerade die Hörner abstossen, sind sie wie jugendliche Kinder. Oder die Kinder dieser Welt, die sich noch nicht selber helfen können, da sie erst in den Erdenzyklus eintreten, denen nützt das erweiterte Bewusstsein nichts.
Dem einen kann vielleicht ein liebevolles Wort, eine energetische Unterstützung helfen, um überhaupt zu sich zu finden, aber das Ziel sollte immer die eigene Seelenführung sein. Die , die ihre Persönlichkeitsentwicklung weitgehend abgeschlossen haben, sind weitgehend frei von materiellen oder emotionalen Bindungen und nutzen ihren entwickelten intelektuellen Geist, um sich nun aus dem Überbewusstsein inspirieren zu lassen, und der Menschheit zu helfen. Viele sind dazwischen und wollen zu schnell zu viel. Was aus bestimmt erlichen Absichten geschieht, wie jugendliche, die meinen auch, wenn sie die Schule verlassen haben, sie wüssten schon alles um dann zu erfahren, dass es nicht so leicht ist, sondern der Weg erst beginnt. Wie ungern lassen sie sich was sagen von den Älteren. Ich wünsche uns allen viel Erweiterung im Bewusstsein der Liebe. Viele Grüsse Mona

Verfasst: 28.11.2007, 08:38
von E07
Liebe Forenteilnehmer, liebe Geschwister!

Ich bringe mich jetzt mal ungefragt zum Thema ein. Ich bin an einen Ort berufen worden, den wir allgemein die "Himmelspforte" nennen. Kürzlich traf ich dort einen jungen Menschen, grade mal 20 Jahre alt. Wir kamen kurz ins Gespräch und dann sagte er zu mir: "Du bist doch ein Engel in Zivil."

Das mit dem "Zivil" war richtig, ich hatte mir in den letzten zwei, drei Jahren angewöhnt, normale Kleidung zu tragen. Ich war verblüfft, daß ein so junger Mensch schon den "Durchblick" hatte. Eigentlich erwarte ich solche Fähigkeiten nicht vor dem 30. Lebensjahr.

Was ich komisch finde: Menschen wollen unbedingt Engel sein, ohne zu wissen, was damit verbunden ist. Engel werden auch immer so "nett" beschrieben. Ich sag's mal frei heraus: jene Engel, die die Drecksarbeit machen (vgl. Sodom/Gomorra) sind sicherlich nicht von dem Typus, den man gerne mit nach Hause nimmt.

Engel können wegen ihrer Präsenz und Überlegenheit sehr bedrohlich wirken, ohne wirklich "böse" zu sein. Ich persönlich würde manchmal ne Menge dafür geben, ein Mensch zu sein.

Der Grund ist einfach: Menschen haben es aus meiner Sicht wirklich bequem. Sie können tun und lassen, was sie wollen. Die klopfen mal richtig auf die Kacke, bauen mal richtigen Mist, dann berufen sie sich auf Jesus Christus, bitten um Vergebung und schon ist alles wieder in Ordnung.

Ich hingegen muss mir jeden Schritt genau überlegen, damit ich auf keinen Fall einen Fehler mache. Ich bin unserem Schöpfer unendlich dankbar, daß er bisher dafür gesorgt hat, daß ich keine Fehler gemacht habe. Trotzdem bleibt die Angst im Hintergrund immer bestehen, daß ich bei meiner Arbeit einen Fehler machen könnte.

Zur Sache mit dem Geld sei gesagt: Paulus hat in der Bibel mal die Frage gestellt, warum er nicht auch von den Spendeneinnahmen leben soll. Das ist ein guter Anhaltspunkt. Natürlich ist nichts dagegen einzuwenden, wenn man für seine Arbeit ein angemessenes Entgelt nimmt. Zwar gibt es auch den Spruch: "Kostenlos habt ihr empfangen, kostenlos gebt.", aber der trifft nicht immer zu. Meine Wohnung habe ich auch nicht geschenkt bekommen - allein meine körperliche Existenz verursacht Kosten. In meinem Fall ist es jedoch so, daß ich kein Geld nehmen möchte. Manchmal drücken mir Personen zwar Geld in die Hand, was ich dann auch dankbar annehme, aber ich habe Hemmungen, für bestimmte Leistungen Geld zu verlangen. Ich mache die Arbeit ja gerne.

Insgesamt bin ich der Meinung, jeder sei froh mit dem, was er hat. Fakt ist: Menschen werden keine Engel werden - egal, wie sehr sie sich bemühen. Eine Kuh wird ja auch nicht durch eigene Anstrengung zum Menschen. Engel sind eine andere Daseinsform und die Trennung wird immer in gewissen Umfang bestehen bleiben. Eines können aber Menschen erreichen: sie können durch Anstrengung Engeln ähnlich werden. Das ist doch auch schon was.

Wenn sich jemand als Engel berufen fühlt, wird das schon einen Grund haben. Es gibt Situationen, in denen muss ein Engel auch seine Tarnung mal fallen lassen. Aber generell gilt: "Ball flach halten.". Menschen haben Angst vor Engeln - jedenfalls oft. Denn wenn es Engel gibt, gibt es auch Gott. Das macht den Menschen bewußt, daß sie doch Rechenschaft ablegen müssen, genauso, wie Engel dies auch tun müssen. Davor haben die Menschen Angst. Außerdem verstehen sie die Engel nicht immer so, wie Engel verstanden werden müssten. Und das trotz der enormen Weiterentwicklung in den letzten 2000 Jahren.

Streitet euch nicht, bitte. Wenn jemand glaubt, ein Engel zu sein, dann soll er an diesem Glauben festhalten und versuchen, sein Bestes zu geben. Stellt sich später heraus, daß er doch "nur" ein Mensch ist, um so besser - er hat eine kürzere oder längere Zeit viele gute Taten vollbracht und das kann per se nicht schlecht sein.

Übrigens: Engel sind nicht besser als Menschen. Sie sind nur älter. Hört bitte auf, darüber zu spekulieren, wie Engel sind. Die meisten Bücher zeichnen ein viel zu ideelles Bild von Engeln. Ich persönlich finde es peinlich, wenn ich lese, wie unsereins zu sein hat und dann den Vergleich mit der Wirklichkeit vornehme. Engel können manchmal sehr arrogant, egozentrisch und leicht überkanditelt sein. Hat etwas mit der Macht zu tun, die Engel haben. Soll sogar hochmütige Engel geben.

In diesem Sinne euch eine glückliche Zeit!

M.

Verfasst: 28.11.2007, 09:56
von Antibuz
@mona und an alle anderen
Meine Beweggründe

Ich möchte euch nun mal erzählen, warum ich die Dinge so sehe, wie ich sie sehe....Mona sagte, wir sollten lieber erzählen, wie wir auf den Weg gekommen sind, ich finde das ist keine schlechte Idee, also werd ich euch erzählen, warum ich über manche dinge so denke, wie ich nun mal darüber denke :-)

Also, seit wann mich das Thema Esoterik interessiert ist selbst für mich schwer festzulegen. Ich glaube schon fast, das es schon immer so war, als Kind bekam ich regelrechte Wutanfälle, wenn über irgendeinen Menschen abfällig geredet wurde....zum Beispiel beliebte meine Mutter immer scherzhaft zu sagen, wenn sie einen Dunkelhäutigen sah, "Guck mal, da hats gebrannt!" Ich habe daraufhin sofort damit angefangen meinerseits meine Mutter zur rede zu stellen, was das soll, und warum sie so was sagen kann, denn ich persönlich empfand das als sehr abfällig.
Feinfühlig war ich also schon immer oder sehr früh, die Vorgehensweise von Menschen, oder insbesondere von manchen Menschen die mir nahe standen, habe ich nie begriffen, bis heute verstehe ich es teilweise noch nicht. Ich suchte nach Antworten und fand keine, ich fragte mich, warum ich anders war, denn das war deutlich spürbar, aber fand auch für diese Frage keine Lösung, es folgten Punk und Gothic phase, ich fühlte mich zwischenzeitlich zum dunkeln hingezogen und dachte das wäre das richtige für mich, hier fühle ich mich wohl, aber auch das erwies sich als falsch für mich. Aus Ratlosigkeit, was, oder wer ich denn nun bin, versuchte ich, meine andersartigkeit positiv auszulegen, wollte was besonderes sein, fast schon zwanghaft, weil es für mich eine angenehme Erklärung bot, eben dafür das ich nun mal anders war. Bis heute kann ich nicht sagen was oder wer ich bin, ich weiß, wer ich im Leben bin, aber dennoch nicht, wer ich bin. Ich war zusammen mit meiner Mutter bei einem psychologischen Berater, der meinte es liegt einzig und allein daran, das ich adoptiert bin und nicht weiß wer mein leiblicher Vater ist und unterbewusst wut und hass auf meine leiblichen Eltern aufgestaut habe, aber ich kenne meine psyche und ich habe mich eigentlich nie näher damit beschäftigt, wer nun meine Eltern sind, naja, bis zu diesem Tage eben. Ich forschte nach, da ich ja durchaus in betracht zog, das er recht haben könnte, es folgten Gespräche mit meiner leiblichen Mutter, die mir dann endlich sagte, wer mein Vater ist, später wurde mit seinem Einverständnis dann ein Vaterschaftstest gemacht......der negativ war. er wars also nicht, und dennoch hält meine Mutter felsenfest an ihrer Aussage, das jemand anderes einfach nicht in Frage kommt, da es ihr erstes mal war und sie danach über Jahre hinweg auch keinen anderen Mann mehr gehabt hat.
Das warf für mich natürlich noch mehr fragen auf, dennoch war es für mich eher nebensächlich, wut und hass empfinde ich nicht für sie, ich kenne ihre Hintergründe und ich kann sie VERSTEHEN, für mich schliesst das allein schon die Möglichkeit aus sie zu hassen.
Als war es das auch nicht.
Unser Berater gab auf und meinte, ich solle mich einfach zusammenreißen, so schwer könne das doch nicht sein, einfach normal zu sein.
Auch das versuchte ich aber auch das ging wiederum voll in die Hose....so viel ich auch die Meschen studierte und ihnen in ihrem Verhalten versuchte nachzuahmen , versuchte ihre Gedanken zu denken, versuchte so zu sein wie sie, es klappte einfach nicht, ich verstand es nicht. Ich selber wurde zu einem fast unerträglichen Zeitgenossen, in dieser Zeit, ich nörgelte nur rum, ich war unzufrieden, neidisch, ich hetzte über andere Menschen, ver und vorurteilte jeden nach meinem "gutdünken". Kurz, ich war wirklich schwer ertragbar!
Ich habe aufgegeben so sein zu wollen wie alle andern, normal sein zu wollen. Ich bin es einfach nicht, aber selbst jetzt wo ich dieses hier schreibe, habe ich Angst davor, das es so rüberkommt, das ich nur etwas besonderes sein will. ich will aber nichts besonderes sein! Ich suche nur nach einer Antwort, denn keine der ach so vielen Möglichkeiten fühlte sich jemals wahr an. Ich komme nur immer und immer wieder zu dem schluss, das ich anders bin, als die meisten Menschen, nicht anders als alle Menschen, denn ich kenne viele, die mir ähnlich sind, oder genauso, also was den Geist und die Gedanken betrifft. Ich habe viel gelesen und gehört über Kristall und Indigokinder, weswegen ich auch dieses Forum damals fand. Dieser Sache stand ich schon immer skeptisch gegenüber, auch das passte aber nicht zu mir, ich bin wohl weder ein kristall noch ein Indigokind.
Stets hat mich gewundert, das mich das Thema religion so anzieht, ich philosophiere stundenlang über dieses Thema, auch übersinnliches und mystisches fasziniert mich ungemein.
Meine Vorstellungen über die Welt , wie sie eigentlich sein sollte, sind teilweise sehr detailreich schon als Kind hat es mich angekotzt, das manche Dinge passieren oder so sind und man sie nicht einfach zum besseren ändert. Oft frage ich mich," wie kann das sein?"und immer wenn ich dieser Frage nachgehe, stoße ich auf die Antwort, das viele Menschen einfach wegsehen , ignorieren, nicht nachdenken, sich gegenseitig behandeln wie den letzten Dreck, Familien gehen auseinander aus so kleinen Gründen. Dieses ganze Elend, und immer dabei das die meisten Menschen sich unwahrscheinlich selber leid tun, es scheint das wohl jeder Mensch ein Opfer sein will, ein leidtragender, einer der nichts dafür kann , für was auch immer, selten traf ich einen Menschen der dazu steht, was er getan hat, oder was er ist, der zu seinen Gedanken steht, eine Meinung hat, die er, auch wenn der Gesellschaft unangenehm, weiterhin lautstark vertritt, trotz das er dafür ausgeschlossen wird, und da ist wieder etwas das ich nicht verstehe an der Gesellschaft an den Menschen, wie ist das möglich das man aufgrund seiner Meinung gemieden wird? Eine Folge von den Simpsons beschreibt es komischerweise am besten. Lisa setzt sich für etwas ein und will ihre klasse aufrütteln, und die Lehrerin drückt einen Knopf unterm Pult, woraufhin bei Rektor Skinner eine Warnleuchte mit dem Schriftzug"ACHTUNG !!FREIDENKER!! ALARM" aufleuchtet, woraufhin Lisa plötzlich gemieden wird und jedemnervig erscheint......
Das spiegelt unsere Gesellschaft wieder, immer wenn ich neue interessante Ideen hatte, innovativ war in der hinsicht, wollte mir keiner zuhören, ich wurde gemieden beleidigt als verklatscht oder bekloppt verschrien, so lange, bis ich einfach meine Ideen für mich behielt ruhig in den Augen der anderen war.
Niemand konnte verstehen, warum ich mir überhaupt solche Gedanken machte, oder wie so oft und schön gesagt, den schuh anziehe, weil es weltliche Gedanken sind, Gedanken und Ideen, die über diese Gesellschaft, über die persönlichen Bdürfnisse hinausgingen.
Es ist einfach für mich unverständlich, wie man sich stundenlang darüber unterhalten kann, wie man wäsche bügelt, oder was der nachbar oder irgendein bekannter grade macht und hast du schon dies oder das gehört..........
Ich kann das einfach nicht, es ist so unbedeutend, so ermüdend, so verblödend.........
Aber um euch mal darzulegen, warum ich letztendlich so angepisst reagiere, wenn jemand geld für hilfe verlangt, oder hochnäsig oder so ist.....
Ich habe eben ein konzept, von einer Gesellschaftsstruktur, die so etwas ausschließt. Ich frage mich warum nicht einfach jeder den anderen so leben lassen kann wie er ist, warum können wir nicht in einer GEMEINSCHAFT leben, so das jeder für den anderen mitsorgen kann, gegenseitig sich geholfen wird, zusammen leben, so , das Geld nicht mehr nöig ist, das jeder versorgt ist und sich keine sorgen um seine existenz machen muss, weil er sich und seine familie ernähren muss, warum kann mann nicht jedem das zukommen lassen was er braucht? Deswegen bin ich so angepisst auf die frage hilfe und geld, weil es eine Anpassung an die , in meinen Augen, nicht funktionierende Gesellschaft ist, und kein schritt, nicht mal ein bißchen auf eine Gemeinschaft zu in der man zusammenleben könnte.
Und ja, ich mache mir selber Gedanken darüber das das Utopisch sein könnte, aber eigentlich ist es das nicht, wenn die Menschen nur nicht so hingebungsvoll dagegen arbeiten würden.
Versteht ihr das? Jeder den ihr fragt, würde euch wahrscheinlich sagen, "ich würde gerne arbeiten um zu Leben, aber es ist heutzutage nun mal so, das man froh sein kann arbeit zu haben, also muss ich eben Leben um zu arbeiten" aber warum, wenn es doch so viele lieber anders hätten TUN sie nichts daran? Wie oft höre ich so was wie"das is eben so, da kann man nichts machen" natürlich kann man was machen, warum finden sich Menschen damit ab???????
DAS verstehe ich einfach nicht, wie kann man sich mit irgendwelchen Mißständen, die so gravierend auf das ganze System der Gemeinschaft wirkten, so dass sie zu einer Gesellschaft wurde, so abfinden, einfach so?
Warum tun denn so viele Menschen einfach NICHTS?

Ich verstehe es einfach nicht, und ich wäre wirklich dankbar, wenn ihr mir meinen etwas wirren schreibstil nachseht, denn manchmal weiß ich einfach nicht, wie ichs formulieren soll, das es verständlich für jeden ist, ich schreibe eben so meine Gedanken auf.



Liebe Grüße
Antibuz

Verfasst: 28.11.2007, 11:34
von Tahira
Hallo Antibuz
Ich finde deinen Text ehrlich und kann dich jetzt auch besser verstehen. Ich habe mich da auch wiedererkannt.
Die Gesellschaftsform die du beschreibst ist auch meine. Aber es funktioniert erst, wenn alle mitmachen. Es gibt ja auch schon Dorfgemeinschaften, wo es funktioniert. Im Dorf selbst wird nichts mit Geld bezahlt, da jeder zum Wohle der Gemeinschaft arbeitet, aber wenn Waren oder Dienstleistungen nach außen gehen, nehmen sie auch Geld dafür. Und solange die Mehrheit das Bewußtsein hat; ich kann nur mit Geld bezahlen, bleibt es ja auch so. Bis Menschen kommen, die andere Wege aufzeigen, die auch Leben. Es gibt ja auch schon immer mehr Tauschbörsen, man muß nur seine Aufmerksamkeit in die Richtung drehen, wo schon was passiert und nicht auf die schimpfen, die den Wandel noch nicht mitmachen können/wollen. Klar ich schüttel auch mit dem Kopf, wenn ich höre die Politiker erhöhen ihre "Diäten" und reden dann von einer Demokratie. Aber daran kann ich nichts ändern, solange diese Menschen mit ihrem Egoanteil denken. Vielleicht hilft es wenn wir ihnen Liebe zusenden.
Du bist halt schon mit dem Bewußtsein auf die Welt gekommen, mach was daraus.
Alles Liebe Sandra