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Traumdeutung FAQ: Die Arbeit mit den eigenen Träumen

Verfasst: 18.05.2006, 11:10
von Andreas
Zunächst die Anleitung und Regeln für dieses Traumdeutungsforum:
  • Bitte immer das oder die wichtigsten Traumsymbole im Titel nennen, damit man die Treads zu den einzelnen Träumen gut auseinanderhalten kann
  • Damit dein Traum gut gedeutet werden kann, ist es oft nützlich, wenn du etwas über deine allgemeine Lebenssituation/Schwierigkeiten erzählst oder ob am Vortag etwas besonderes war, beziehungsweise oder ob bestimmte Gedanken oder Probleme dich zur Zeit prägen. Auch dein Alter und Geschlecht bitte im Profil eintragen, weil auch dies wichtige Faktoren sind um den Traum gut deuten zu können.
Bei der Beschreibung deines Traumes bitte eventuell auf folgende Details eingehen:
  • Welche Gefühle und Gedanken du im Traum hattest
  • Was war dein erster Gedanke nach dem Aufwachen zu dem Traum ?
  • Kommt dir etwas (Thema, Bilder, Personen) aus anderen Träumen bekannt vor ?
  • Bitte die Stimmungen und Örtlichkeiten aus dem Traum so präzise wie möglich beschreiben (Farbe, Positionen, Laute, Gerüche etc.)
  • Womit könnte deiner Meinung der Traum zusammenhängen?
  • Was war aus deiner Sicht das Markanteste im Traum ?
  • Woran erinnert der Traum dich ?

Bitte denke daran, dass Traumdeutung Zeit und Arbeit erfordert. Darum ist es jetzt möglich Traumdeutern eine Spende als Ausgleich zu überweisen.

Um deinen Traum zu bearbeiten, hier eine erste Anleitung.

Hier noch der Link zu allgemeinem Wissen über Träume.

Häufig wird auch wegen präkognitiven Träumen gefragt, darum hier ein Link zu einem Artikel über Zukunfsträume.



Wichtig ist auch noch:
Dies ist hier ein Esoterikforum. Das heißt, hier wissen wir, dass der Mensch selbst seine Träume erzeugt und darum auch selbst ändern kann. Poste deinen Traum hier also bitte nur, wenn du auch bereit bist ihn zu bearbeiten, weil ansonsten ist eine Traumdeutung aus esoterischer Sicht sinnlos.
Wenn du nicht bereit bist, deinen Traum zu bearbeiten (falls nötig), dann benutze bitte eines der anderen Traumdeutungsforen im Internet, weil eine esoterische Deutung deines Traumes ergäbe dann keinen Sinn für dich.


Esoterik bedeutet in diesem Zusammenhang, sich GANZ einzulassen, auf die eigene innere Welt, und nicht nur von aussen zu beobachten wie der Exoteriker es macht, nach dem Motto, "Wasch mich, aber mach mich nicht nass".


weitere Regeln fürs Traumdeutungsforum:
Unbeantwortete Traumdeutungsanfragen werden jeweils nach etwa 2 bis 3 Tagen gelöscht, damit das Forum nicht mit Träumen überschwemmt wird, welche niemand zu beantworten Zeit hatte.



Einführung in die Bewustseinsarbeit mit den eigenen Träumen.

Eine der naheliegendsten und natürlichsten Methoden der Bewußtseinserweiterung ist die Arbeit mit und an den eigenen Träumen. Aus der Traumforschung ist bekannt, daß wir durchschnittlich 8 Träume pro Nacht erleben, manchmal mehr, manchmal weniger. Nur an die wenigsten können wir uns im Tagesbewustsein erinnern.

Wollen Sie nun mit Ihren Träumen arbeiten, so ist neben der Traumdeutung die luzide oder meditative Umformung des Traumes der wichtigste Schritt. Das heißt die Umformung der Traumbilder und die Änderung der eigenen Gefühle bezüglich des Trauminhaltes. Das hört sich vielleicht kompliziert an, ist aber eigentlich ganz einfach und natürlich: Du gehst einfach in Gedanken in deinen Traum zurück und denkst dir einen neuen, anderen Verlauf aus, oder alternativ, du gehst in den Traum zurück und freundest dich mit dem an, was du geträumt hast, also sprich: Du änderst deine Gefühle bezüglich dem Trauminhalt.

Konkrete Beispiele, wie solche Bearbeitungen von Träumen aussehen können, finden sie bei den einzelnen Träumen im Forum. Das Ziel der Traumbearbeitung ist es immer einen inneren Frieden mit den enzelnen Traumsymbolen (=eigene innere Aspekte) zu finden oder innere, durch den Traum erkannte, Spannungen aufzulösen. Durch die Bearbeitung seiner Träume findet der Mensch in seine innere Harmonie zurück. Die reine Deutung reicht da nicht aus !


Man führe sich auch vor Augen, daß jedes größere Ereignis (Glücksfälle, aber auch Unfälle) in Träumen angekündigt wird, ja, sich als wichtiger Meilenstein der eigenen Höher- und Weiterentwicklung vom Unterbewustsein erst erschaffen wird. Und so also potentiell jeder durch die Veränderung solcher Träume, durch Traumarbeit, also der Arbeit mit den eigenen Traumbildern die Möglichkeit hat Einfluß auf diese Ereignisse seiner eigenen Zukunft zu nehmen.
Wer keinen solchen geistigen Einfluß auf sein Leben nehmen will, der braucht seine Träume nicht zu bearbeiten, und eine Deutung macht dann erst recht keinen Sinn.
Traumarbeit ist also Bewusstseinserweiterung. Sie dient dazu, mehr Kontrolle über das eigene Leben zu erhalten.



Wer sich nur selten an seine Träume erinnert sollte einen Notizblock und Schreiber neben das Bett legen und sich ganz fest vornehmen, sich von nun an jeden Traum sofort zu notieren, eventuell auch mitten in der Nacht. Dabei ist es ganz egal, ob es ein kurzer, oder langer Traum, oder man sich nun noch an einen Teil des Traumes erinnert - hauptsache er wird sogleich aufgeschrieben. So bekommt das Unterbewußtsein die Botschaft, daß Träume von nun an wichtig sind, und wird darum mithelfen, sich öfters an Träume zu erinnern. Man kann sich auch dieses Träume-Arbeitsblatt bereitlegen.
Interessant ist zu diesem Thema auch dieser Artikel über Astragalus und Träume.

Schritt 1
Den Traum aufschreiben auf ein Blatt Papier
(nur Personen, die bereits jahrelang Traumarbeit gemacht haben, können diesen Schritt überspringen, da sie meist ihre Träume sofort bearbeiten, bzw diese auch Stunden später noch in allen Details parat haben - übung macht den Meister)

Schritt 2
Den Traum deuten:
sich überlegen, was der Traum bedeuted und welche deiner Lebensthemen er symbolisiert.
Betrifft der Traum ein Lebensthema / Lebensbereich, den Du verändern möchtest, dann muß der Traum bearbeitet werden (=Schritt3) überlege Dir also, wie Du den Traum umformen könntest, damit er sich für dich angenehm anfühlt.
Ist der Traum unproblematisch kannst du Schritt 3 überspringen.

Schritt 3
Den Traum bearbeiten:
entspanne Dich, werde ganz ruhig, lasse dich in einen tranceartigen Zustand fallen; kurz gesagt, versuche dem Zustand in dem Du während dem Schlaf träumst so nahe als möglich zu kommen.
Forme nun deinen Traum um. Stelle Dir in Gedanken die Handlung des Traumes so vor wie Du es Dir unter Schritt 2 vorgenomen hast. Die Handlung soll jetzt ganz positiv sein, so daß wenn Du an den Traum denkst nur noch gute Gefühle da sind.
Führe diesen Schritt an so vielen Tagen aus, bis Du das Gefühl hast Jetzt ist es ok, bis wirklich nur noch positive Gefühle sich melden, wenn du an den Traum denkst. Das kann bei schwierigen Träumen schon mal 21 Tage dauern. Erst dann geh zu Schritt 4 weiter.

Schritt 4
Den Traum loslassen
indem Du das Papier auf welchem Du den Traum notiert hattest verbrennst. Die Verbrennung symbolisiert die endgültige Transformation des Traumes. Anstatt Verbrennung gibt es auch noch andere Möglichkeiten, zB in kleine Papierschnitzel zerreisen, und der Natur oder einem Fluß übergeben.
Falsch wäre, das Papier mit dem aufgeschriebenen Traum aufzubewahren. (auch Traumtagebücher dürfen nicht aufbewahrt werden nachdem die notierten Traume bearbeitet wurden). Ein ganz wesentlicher Aspekt jeglicher Arbeit am Bewustsein ist das Loslassen. Denn sonst führt der Weg geradewegs in die Kontrollwelt der Unfreiheit.
Loslassen = Freiheit

Du wirst staunen, wie schnell sich dein Leben ändern kann, wenn Du deine Träume bearbeitest, und sich eines deiner unbewusten Probleme auflöst, denn die Materie folgt dem Geist !



Einen weiteren Artikel von mir über Traumbearbeitung gibt es hier. Ich gehe darin auch auf Verfolgungsträume ein.
Die häufigsten Traumthemen sind:
Prüfungsträume
im Traum zu spät kommen
Verfolgungstraum Deutung
Im Traum erschossen werden
im Traum Liebe/Sex machen
im Traum nackt sein
im Traum fliegen
im Traum Toilette nicht finden

Mein Angebot finden Sie hier: Esoterische Traumdeutung.

Es gibt auch ein Traumdeutung-Arbeitsblatt.

Nachtrag: Noch eine Bitte beim Posten:
Bitte immer das oder die wichtigsten Traumsymbole im Titel erwähnen, so daß auch andere, die ähnliches träumen schnell die passenden Beiträge finden können. - danke


Und noch ein Link:
Wer seine Schlafphasen exakt messen will findet hier ein intelligentes Schlafsystem: http://www.leichte.info/weiter.php?id=40

Traumdeutungsliteratur

Verfasst: 18.05.2006, 11:17
von Andreas
Hier ein paar Bücher als Hilfe bei der Traumdeutung.
Nach einiger Zeit braucht man die Bücher übrigens nicht mehr, da man immer mehr selbst ein Gespür dafür entwickelt, was die Botschaften des Traumes sind, und wie sie sich konkreten Anteilen des eigenen Lebens zuordnen lassen.

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Deine Träume. Schlüssel zur Selbsterkenntnis. Ein psychologischer Ratgeber.
Ann Faraday
Fischer (Tb.), Frankfurt 2000-01 Broschiert 320 Seiten


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Der Traum und seine Deutung. Mit 500 Traumsymbolen.
Ernst Aeppli
Droemer Knaur 2000-03 Broschiert 406 Seiten


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Das Buch der Träume. Was ihre Träume ihnen sagen wollen
Margit Haupt
Scherz Gebundene Ausgabe 224 Seiten


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Handbuch der Traumsymbole. Traum-Symbole von A-Z
Klausbernd Vollmar
Königsfurt 2005-08 Gebundene Ausgabe 347 Seiten


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Die Kunst des Träumens.
Carlos Castaneda
Fischer (Tb.), Frankfurt 1998-03 Broschiert 263 Seiten


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Illumination des Träumens
Frederick E. Dodson
Bohmeier 2004-12 Broschiert 148 Seiten


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Verfasst: 21.05.2006, 19:51
von Nordlicht
Hallo Andreas,

ist das eigentlich auch schon luzides Träumen, wenn man bereits während des Traumes gedanklich anfängt, diesen zu deuten? Das passiert mir oft, aber meist werde ich auch kurz danach wach.

Viele Grüße,
Nordlicht

Verfasst: 21.05.2006, 20:37
von Andreas
Hallo, ja, wenn du Dir dabei im Traum "halbwegs" bewust bist, daß du im Traum bist, dann ja, und wenn du dich dann im Traum noch erinnerst, daß Du ihn steuern könntest, und wenn du dies dann auch tust, dann ist der Schritt für Dich nahe, wo du vollbewust auf Astralreisen gehen kannst, in dem Sinne, daß du deinen Körper verläßt und trotzdem alles siehst etc..
:-o
Grüße von Andreas

Verfasst: 31.12.2006, 03:32
von Arakos
Hallo,
ich wollte mal fragen ob jemand das Buch von "Grazyna Fosar" und "Franz Buldorf" kennt, es heißt
"Spektrum der Nacht Gut Schlafen - Klarträumen"

Also ich interessiere mich wirklich sehr für träume, da hörte hörte ich aber einmal was über Klarträumen also Luzid Träumen.
(will aber jetzt keine großen geschichten erzählen ^^)

Also ich wollte unbedingt Luzid träumen lernen, wirklich sehr, hab es jetzt schon seid einem Halben jahr immer trainiert mit den Tipps den Buches .
Aber ich habe seid einer Woche dammit aufgehört, weil ich einfach aufhören musste, da ich nicht klarträumen konnte.
Und weil ich plötzlich ´garnichts mehr träumen konnte usw...Aber jetzt zum glück wieder.

Ich glaube mein Bewusstsein will es wirklich nicht zulassen sowas zu können....
Oder könnte ich da was komplett falsch gemacht haben, dass ich ncihts mehr träume und nichts?

Verfasst: 03.01.2007, 05:25
von Andreas
Hallo Arakos,

Ich kenn das Buch nicht, weiß darum jetzt auch nicht, was in dem Buch empfohlen wird. Gehört das Bearbeiten der Träume dazu ?

Grüße von Andreas

Verfasst: 08.01.2007, 21:47
von Arakos
hmmm also eigendlich es mehr um mehr über den Schlaf zu lernen und in unser Bewusstsein zu steigen, also auch um Albträume zu bearbeiten aber mehr nur zum lernen des Luziden träumens

Verfasst: 12.01.2007, 14:20
von Andreas
Hallo, ja, lernen, nur um des "Lernens" willen, DAS ist unnatürlich. Soetwas gibt es nur in künstlichen Gebilden, zb in unserem Schulsystem, welches ja bekanntlich eine Schieflage hat (Pisastudie).

Um erfolgreich zu sein, benötigt es immer eines Zieles. Das luzide Träumen ergibt keinen Sinn, ohne das Ziel diese Träume zu bearbeiten. Selbst die normale Traumdeutung ist sinnlose Zeitverschwendung ohne die innere Bereitschaft, die Erkenntnisse aus der Deutung umzusetzen, also bereit zu sein für eine Änderung des eigenen Bewustseins, was auch beinhaltet unter Umständen die eigenen Gedanken- und Traummuster zu bearbeiten und zu ändern.

Grüße von Andreas

Verfasst: 16.01.2007, 21:34
von Arakos
****so alles weg***

Bitte wollte noch etwas fragen ob mir da noch jemand helfen könnte, weil ich werde noch wahnsinnig...
Ich träume ja seit wirklich sehr langer zeit ncihts mehr so richtig, ja die Träume sind sehr schwach und die Erinnerungen an die Träume die ich jetzt immer träume.

Aber ich brauche meine Träume, sie sind mir so wertvoll, früher konnte ich mich an fast alles erinnern, kann mich heute an so viele träume noch ganz genau erinnern von früher, die ich auch nie vergesse, auch kleine träume.

Ich will wieder richtig träumen können, ich habe ein Traumtage buch, hilft das eigendlich wirklich? Weil ich kann oft ncihts reinschreiben weil ich ja nichts Träume :-( , mich macht das wirklich fertig, das ich ncihts mehr träume. (Hätte lieber schlimme Träume, die wenigstens stark sind als das was jetzt...)

Bitte was kann man da machen, das ich wieder träumen kann , bitte :-(
brauche hilfe


in Grüße Arakos

Verfasst: 23.06.2007, 17:38
von quellenzauber
Hallo Arakos,
Andreas hat eine gute beschreibung hingelegt,wie man träume umwandeln kann.
Jeder mensch träumt-bewusst oder unbewusst.
Ich habe von einem renomierten parapsychologen gelernt,wie ich meine träume besser behalten und hervorholen kann.
Verschwunden sind die nicht,es wird eher ein schutzmechanismus sein,der von dir, von deiner seele aus ,gelenkt wird.
Wenn du dich öfter in eine art Trance,bzw. Tagtraum versetzt,reagierst du nach den träumen besser und bist auch bereit,mitten in der nacht,zu bleistift und papier zu greifen.
Leider hat die sache einen haken,nämlich den,dass du psychisch stabil sein musst und nicht im strassenverkehr oder sonst wo, plötzlich das verlangen hast, diesen zustand herbeizuführen,nur weil dir gerade ein winziger teil des traumes einfällt.

Also vorsicht!
Alles liebe
quellenzauber

Verfasst: 08.09.2007, 14:51
von Gast
Andreas hat geschrieben:Hallo, ja, wenn du Dir dabei im Traum "halbwegs" bewust bist, daß du im Traum bist, dann ja, und wenn du dich dann im Traum noch erinnerst, daß Du ihn steuern könntest, und wenn du dies dann auch tust, dann ist der Schritt für Dich nahe, wo du vollbewust auf Astralreisen gehen kannst, in dem Sinne, daß du deinen Körper verläßt und trotzdem alles siehst etc..
:-o
Grüße von Andreas
ich weis, der beitrag ist schon alt aber ich habe trotzdem eine frage dazu:
früher (als ich zwischen 9 und 12 war hab ich träume die ich bewusst gelenkt habe (da ich wusste dass ich nur träume) sehr oft gehabt. doch seitdem gar nicht mehr. hat das irgendwas zu bedeuten oder warum "lenke" ich meine träume seit dem nicht mehr? ich weis dein post ist schon ewig alt aber ich wollt jetzt deswegen nicht extra nen neuen beitrag verfassen.

mfg nicklas :ee:

Verfasst: 18.11.2007, 14:05
von ich-bin-ich
wow...ist echt super interessant! werde mich demnächst etwas mehr damit auseinandersetzen!!!