Ich habe geträumt, dass mein Kind stirbt

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Harmony
Beiträge: 2
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Ich habe geträumt, dass mein Kind stirbt

Beitrag von Harmony » 13.04.2009, 11:48

Hallo,

ich habe heute Nacht geträumt. dass ich mit meiner Tochter (18Monate) ins Krankenhaus muss, da sie hoch fieberte und erkältet war. Ich wollte kurz ein paar Sachen von zu Hause holen, weil wir da bleiben mussten und als ich wiederkomme, sagt man mir, dass mein Kind gestorben sei.
Es war alles seltsam real und nat√ľrlich furchtbar.

Ich sollte dann alles f√ľr die Beerdigung regeln und mich f√ľr einen Sarg entscheiden.

Ich habe die ganze Zeit geweint (sowohl im Traum, als auch real) und als ich aufwachte habe ich auch geweint und das wohl eine längere Zeit, da mein Kopfnissen klitschnass war.

Bin nat√ľrlich gleich zu meiner Tochter ins Zimmer und es war alles i.O.

Aber heute morgen hatte sie am ganzen Körper Hautausschlag und wir mussten in die Zentrale Notaufnahme ins Krankenhaus.
Konnten zwar sofort nach Hause, aber ich hatte ein sehr beklemmendes Gef√ľhl im Krankenhaus.

Ich habe mal geh√∂rt, dass wenn man tr√§umt das eigene Kind stirbt gro√ües Elend und Ungl√ľck auf einen warten :-(

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Schwester
Alter: 47
Beiträge: 2437
Dabei seit: 2009

Beitrag von Schwester » 13.04.2009, 19:38

Liebe Harmony,
wenn man ein kleines Kind hat, was man sehr liebt, dann macht man sich selbstverst√§ndlich auch Sorgen um das Kind. Je nachdem, was man fr√ľher erlebt hat, k√∂nnen diese Sorgen riesengro√ü sein und sich in richtige √Ąngste steigern, auch wenn es nicht begr√ľndet ist. Es gibt M√ľtter, die gehen x-mal zu ihrem schlafenden Kind ins Zimmer, nur um zu schauen, ob es noch atmet. Die Verlust√§ngste k√∂nnen da wirklich sehr gro√ü werden.

Unsere Zukunft liegt in unserer Hand und ist bis zu ihrem Eintreten noch nicht fest. Du bist im Traum noch einmal nach Hause gefahren, weil Du nicht alles da hattest, um im Krankenhaus zu bleiben. Was hindert Dich, wenn Du nun wirklich ins Krankenhaus fahren musst, alles nötige von vornherein ins Auto zu packen, so dass keine Notwendigkeit entsteht, Deine Tochter zu verlassen? Schon ist eine ganz andere Situation da.

Der Traum hat Dich verst√§ndlicherweise sehr aufgew√ľhlt und ungl√ľcklich gemacht. Aber gro√ües Ungl√ľck und Elend wartet nur auf Dich, wenn Du es zul√§sst. Die Zukunft steht noch nicht fest, lasst die Angst davor nicht die Gegenwart bestimmen. :oops:
Halte einen Moment an, schau Dich um, dieser Moment wird so nie wieder kommen. Jeder Moment ist es wert, festgehalten zu werden.

sturmwind
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Beiträge: 663
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Beitrag von sturmwind » 14.04.2009, 08:49

Hallo Harmony,

gut, dass Du die Frage hier im Forum stellst, es gibt n√§mlich unz√§hlige Deutungen, die von Alters her √ľberliefert sind und die stimmen nicht unbedingt. Was aber garantiert nicht sinnvoll ist, ist, sich an so eine negative Deutung, wie Du gelesen hast, dass auf den Traum vom Tod des eigenen Kindes ein gro√ües Ungl√ľck folgen muss, klammert. Da ich Hellseherin bin und schon viele Visionen hatte, kenne ich mich damit ein wenig aus und sage nur eins: die Zukunft ist garantiert offen. Du musst keine Angst vor einer negativen "Vorahnung" haben; Visionen, die wir von schrecklichen Ereignissen aus der Zukunft (wenn es sowas √ľberhaupt war) erhalten, sind meist einfach Warnungen. :yy:
Wir erhalten, wenn es soweit ist, die Gelegenheit, nochmal etwas zu ändern. Das ist doch gut.
Ich hoffe mal, dass es Dir /Euch eh schon wieder viel besser geht! :-)
Ich habe √ľbrigens auch schon oft derartige Dinge getr√§umt und meine Tochter lebt noch und ist sehr fidel :-)
Lieben Gru√ü und sch√∂nene Fr√ľhling w√ľnscht Dir sturmwind :smile06: :ee:
Man erkennt den Irrtum daran, das alle Welt ihn teilt.
Giraudoux

: iloveyou :

Harmony
Beiträge: 2
Dabei seit: 2009

Beitrag von Harmony » 14.04.2009, 18:47

Hallo,

vielen Dank f√ľr die lieben, beruhigenden Antworten :oops:

Habe mich zum Gl√ľck auch wieder von dem Traum erholt. Meiner Maus geht es auch super.

Ich bin √ľbrigens nicht eine der M√ľtter, die st√§ndig Nachts ins Zimmer rennen. Davon w√ľrde meine Tochter auch sicher aufwachen.

Da ich alleinerziehend bin, habe ich aber schon eine sehr, sehr intensive Bindung zu meinem kleinen Engel. Und daher ist es bestimmt möglich, dass ich in meinem Unrerbewusstsein bestimmte Verlustängste habe.

Vielen Dank nochmal und sonnige Gr√ľ√üe von

Harmony

Pusteblume
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Beiträge: 1
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Beitrag von Pusteblume » 29.10.2013, 21:26

Hallo ihr lieben!
Also ich bin neu hier und habe gerade diese Beiträge gelesen.
Ich habe letzte Nacht geträumt das ich meine einjährige Tochter abholen möchte (von wo weiß ich nicht) und als ich sie finde bewegt sie sich kaum noch. Ich hab sie hoch genommen, in meine Arme gelegt und wir sahen uns tief in die Augen. Plötzlich macht sie ihre Augen zu und ist tot.
Danach war ich bei meinen Eltern wo plötzlich mein Kind bei ihnen am tisch saß. Mir wurde klar das es ein Tag vorher ist und ich nochmal einen einzigen Tag mit ihr erleben darf.
Ich bin seitdem total durch den Wind, kann an nichts anderes mehr denken und ich muss ständig heulen. :-(

Vielleicht kann mir jemand was dazu sagen?
Lg

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Andreas
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eigenes Kind stirbt im Traum

Beitrag von Andreas » 29.10.2013, 21:52

Hallo,

Wenn das eigene Kind im Traum sirbt, gibt es mehrere Deutungsm√∂glichkeiten, je nach dem, was das Kind f√ľr den Tr√§umer symbolisiert:

A) Das Kind symbolisiert eine alte Sichtweise die Dinge, das eigene Leben oder die eigene Kindheit zu sehen. Dass das Kind stirbt, zeigt dann an dass die Person ihre Sichweise ändert, losläßt, transformiert.

B) Das Kind steht symbolisch f√ľr ein eigenes Projekt (evt auch eine Ausbildung oder gar einen best. Lebensabschnitt), welches man wie ein eigenes Kind liebt und pflegt. Dass das Kind stirbt, zeigt, dass dieses Projekt im √ľbertragenen Sinne stirbt, weil es zum Beispiel:
- fertig ist
- beendet wird
- pleite geht
- sonstwie den Bach hinuter geht
- man ihm keine Aufmerksamkeit mehr zukommen läßt

C) Der Traum kann anzeigen, dass man das eigene Kind mit anderen Augen sieht als zuvor - dass also die alte Sichtweise, wie man das Kind fr√ľher gesehen hat, gestorben ist.

D) Es handelt sich um einen Warntraum, welcher zeigt, dass das Kind tatsächlich in Gefahr ist.


Was es in deinem Fall symbolisiert kannst du selber ergr√ľnden, wenn du schaust auf welches Thema in deinem Leben aktuell der Traum am besten passt. Je nach dem muss der Traum dann eventuell bearbeitet werden.

lg von Andreas
Ihr könnt mich gerne bei facebook adden, ihr findet mich hier: http://www.facebook.com/andreas.rebmann.96

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