kuscheltier?

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sternenfee24
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kuscheltier?

Beitrag von sternenfee24 » 11.06.2014, 10:28

hallo ihr lieben,
ich habe jetzt einfach mal so die √ľberschrift gew√§hlt, da dies im traum wohl vorkam :)

also es geht um eine bekannte von mir; sie ist wohl seit mehreren jahren in einen typen verknallt und weiß aber nicht,
ob er es weiß, da bis dato nie von ihm irgendetwas kam.
sie hat es ihm wohl mal irgendwie schriftlich zukommen lassen, aber keine reaktion erhalten.

jedenfalls fing sie nun wieder an männer zu daten um "ihn" abzuhaken und vergessen zu können.
so, hier kommt jetzt der part, den ich nicht so ganz verstanden habe, daher versuche ich es, so einfach und logisch
wie möglich zu schreiben:

sie hatte im internet einen mann kennengelernt und fand ihn wohl recht sympathisch. haben sich getroffen, alles super, usw.

sonntag hatten wir uns in der stadt zum eis essen getroffen und da hat sie mir erzählt, dass sie ihn schon gerne mag, aber merkt auch, dass sie
den anderen wohl doch nicht so einfach vergessen kann und sich schon dumm vorkommt, sich immer noch hoffnungen zu machen,
da ja von ihm nichts zur√ľck kommt.
sie meinte dann auch, dass es keinerlei anzeichen gibt, dass er jemals √ľberhaupt von ihr notiz ergriffen hat, bzw es wei√ü, was er √ľber sie
denkt, etc.

so, gerade haben wir telefoniert und sie hat mir erzählt, dass sie genau an diesem abend einen traum von "ihm" hatte, der wohl so ablief:

sie war mit dem internettypen in einem lokal-ähnlichen gebäude und dort war auch der andere mann und einige freunde von ihr.
im traum wurde sie von ihren freunden gefragt, wieso sie denn mit einem typen hier ist, wenn sie doch in den anderen verknallt sei
(im echten leben weiß aber niemand, dass sie ihn diesen mann verliebt ist), worauf sie antwortete, dass sie ja nichtmal weiß, ob er
sie irgendwie mal wahrgenommen hat, oder √ľberhaupt von ihr wei√ü und doch selber nicht wisse, was sie tun soll.

hier wieder eine stelle, die ich nicht so ganz verfolgen konnte, aber der traum endete wohl so, dass ER vor den ganzen leuten eine rede
gehalten hat, plötzlich ein kuscheltier in die hand nahm, meine bekannte deutlich anschaute und ihr das kuscheltier zuwarf und sie dann
ganz lang anl√§chelte, bevor er seine rede normal weiterf√ľhrte.

und nun m√∂chte meine bekannte nat√ľrlich wissen, was dieser traum zu bedeuten hat, da sie wieder ganz durcheinander ist.
ich hoffe auf r√ľckmeldung und dass sich hier jemand damit auskennt :)
danke f√ľr's lesen :)
after the rain...I still see heaven crying...

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 11.06.2014, 23:57

Hallo,
im traum wurde sie von ihren freunden gefragt, wieso sie denn mit einem typen hier ist, wenn sie doch in den anderen verknallt sei
ja - das spiegelt ihr nat√ľrlich ganz deutlich ein beschr√§nkendes Glaubensmuster wieder, welches wohl in etwa so lautet:
"Ich darf nur mit jemand kuscheln, in den ich verliebt bin."
Dieser Satz im Traum zeigt ihr, dass sie tief in sich einem solchen Kuschelverbot unterliegt. (ich hab ja mal hier einen Artikel zu ähnlichem geschrieben. Wegen dem zugeworfenden Kuscheltier gehts bei ihr aber wohl eher um ein Kuschelverbot, als um ein Liebesverbot wie im Artikel.) Im Traum wurde ihr ja das Kuscheltier zugeworfen, was zeigt, dass ihr Unterbewusstsein zur Zeit dieses Thema bearbeitet.

Um ihr Unterbewusstein bei dieser Arbeit zu unterst√ľtzen kann sie:
1. sich vorstellen, dass sie dieses Kuscheltier im Traum auffängt/annimmt.
2. sich die Kuschelerlaubnis gibt. es ist doch sch√∂n, dass sie in den einen verliebt ist, aber deswegen aufs Kuscheln mit anderen zu verzichten ist doch reine Dummheit, weil dies k√∂nnte bedeuten, dass sie mit 80 Jahren, zittrig und alt und ohne Haare immer noch auf den einen wartet. Darum ist Warten eine Dummheit, weil das Leben findet immer nur JETZT statt. (Manawa ‚Äď JETZT ist der Augenblick der Kraft - 21. HUNA Prinzip)
Dies hat sie ja auch bereits erkannt, was man am daten des Internetfreundes sieht, aber wie gesagt, da muss man innerlich an all den beschr√§nkenden Glaubensmustern arbeiten, denen man unterliegt - ansonsten bleibt man eben das Opfer seiner Beschr√§nkungen und im eigenen Gewissen w√ľtet dann ein Kampf, der sich in Tr√§umen wie diesem spiegelt.


lg von Andreas
Ihr könnt mich gerne bei facebook adden, ihr findet mich hier: http://www.facebook.com/andreas.rebmann.96

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