Hundebiss und starrender Blick

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ButterflyDream
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Hundebiss und starrender Blick

Beitrag von ButterflyDream » 11.05.2014, 14:16

Hallo!

Ich habe ein wiederholt auftretendes Traumszenario. GefĂŒhlsmĂ€ssig geht es immer um das selbe Thema, aber es zeigt sich im Traum in unterschiedlichen Gestalten. Ich verstehe nicht, worum es dabei geht... Hat jemand vielleicht eine Idee?

1) Beim ersten mal bin ich Zuhause und spiele mit einem weissen Bullterrier. (Ich habe in RealitĂ€t ein gutes VerhĂ€ltnis zu Hunden und besitze selber Hunde, jedoch anderer Rasse). Ich empfinde das Spiel zunehmend als unangenehm, weil der Terrier sehr aufdringlich ist. Ich habe das GefĂŒhl, dass der Hund innerlich mehr und mehr Energie anstaut und habe Angst, dass er irgendwann so geladen ist, dass bei ihm eine Leitung durchbrennt und er anfĂ€ngt auf alles einzubeissen, was ihm zwischen die Kiefer kommt. Das Verhalten wirkt auf mich gestört. Ich beende das Spiel frĂŒhzeitig.

2) Ich habe ein Rendevouz in meinem Stadtviertel. Die Person ist mir unbekannt. Es ist bereits Abend, als ein Mann mit einer grossen Bulldogge an uns vorbeigeht. Ich habe einen natĂŒrlichen Respekt vor dem Tier, aber keine Angst. Der Hund beschnuppert uns wobei ich finde, dass er etwas mehr Abstand halten dĂŒrfte. Plötzlich beisst der Hund ohne Vorwarnung in meine Hand. Der Biss selbst ist dabei nicht aggresiv und verletzt mich nicht, aber die Situation ist trotzdem bedrohlich, denn zum einen drĂŒckt der Kiefer um meine Hand immer mehr zu und ich kann nichts dagegen tun, zum anderen kommt es mir vor, als mĂŒsste ich jetzt nur noch eine falsche Bewegung machen und der Hund dreht durch. Das Szenario wiederholt sich darauf in einem anderen (mir unbekannten, heruntergekommenen) Viertel mit anderen Hunden .

3) Ich bin mit dem Fahrrad unterwegs. Vor mir taucht eine SpatziergÀngerin mit einem Bordercollie auf. Als ich vorbeifahre, beisst mir der Hund ohne Vorwarnung in die Hand.
Die Szene wiederholt sich, dieses mal treffe ich aber auf eine ganze Gruppe von Hunden. Der Bordercollie unter ihnen hat wieder die selbe „Störung“. Inzwischen erkenne ich dies an seinem starren, auf mich gerichteten Blick. Es folgt wieder der Biss der selben Art wie im ersten Traum.
Zu meiner Überraschung fangen nun jedoch die anderen Hunde an, den Bordercollie mit Schnauzengriffen (Kiefer um Schnauze legen) zu „korrigieren“. Der Bordercollie lĂ€sst sich nicht beeindrucken. Mein Grossvater ist anwesend. Er findet das Verhalten des Hundes inakzeptabel und diskutiert mit der Halterin. Auch ich finde dass das Verhalten des Hundes nicht akzeptiert werden konnte, aber weniger meinetwegen, sondern fĂŒr den Fall dass einmal eine unerfahrene Person oder ein Kind in diese Situation geraten wĂŒrde. Trotz allem tat mir die Halterin leid, die sehr aufgelöst war aufgrund des Vorfalls. Mein Grossvater versucht auch den Hund von mir abzubringen, ohne Erfolg. Irgendwann finde ich aber selbst meine innere StĂ€rke wieder und mit fester Stimme sage ich dem Hund, dass er mich loslassen soll. Er gehorcht.

Von da an sind es keine Hunde mehr, die mich auf diese Weise "anfallen"...

4) Ein Typ ĂŒberfĂ€llt mich auf der Strasse mit einer Art SchĂŒrhaken. Er trĂ€gt einen Verband um die Augen (damit ich ihn nicht erkenne). Wieder mache ich mir mehr Sorgen um die zwei Kinder, die unglĂŒcklicherweise auch vor Ort sind (mit ihrer Mutter) als um mich. Damit niemand verletzt wird, halte ich den Eisenstab einfach fest. Der Typ hĂ€lt sein Ende des Stabes darauf gegen sein Auge. Wenn ich entgegendrĂŒcke, wĂŒrde ich ihm also das Auge ausstechen, was ich nicht unbedingt wollte, wĂŒrde ich aber nachlassen, bin ich diejenige die verletzt wird. Der Typ scheint sich ĂŒber meine ZwickmĂŒhle zu freuen. Seine Augenbinde war inzwischen abgefallen und ich erkenne wieder diesen gestörten, starren Blick, den ich zuvor bei den Hunden beobachtet hatte, die mich so grundlos bissen. Ausserdem kommen mir seine Augen bekannt vor (sehr kalt und hellblau), aber ich kann sie niemandem zuordnen. Am Ende bringe ich den Typen um, weil er mir einfach zu gefĂ€hrlich wirkt, fĂŒhle mich aber nicht gut bei der Sache.

5) Ich sitze zusammen mit Freunden in einem Lese-/Wohnzimmer und lese ein Geschichte ĂŒber die Traumfigur die ich in einem vorhergehenden Traum war. Draussen ist es bereits dunkel. Als ich aufblicke, sehe ich durch das Fenster draussen eine hĂ€ssliche, blasse Gestalt stehen. Ich identifiziere sie im Traum als einen Neandertaler, den Forscher des Hauses zum Leben erweckt haben. Ich halte den Neandertaler fĂŒr mehr oder weniger harmlos, weil er sich ausserhalb des Hauses befindet und die anderen sich nicht vor ihm fĂŒrchteten. Aber als ich Augenkontakt mit ihm aufnehme, wird sein Blick sofort starr und unheimlich. Ich schaue weg und hoffe, dass er sein Interesse wieder auf etwas anderes richtet.

6) Ich besuche einen Yoga-Kurs. Dort treffe ich einen mir (in RealitĂ€t) unbekannten Typen, von dem ich nicht gedacht hĂ€tte, dass wir uns nocheinmal sehen wĂŒrden. Ich freue mich sehr ĂŒber dieses (nicht ganz zufĂ€llige?) Treffen. Leider wird er von seinem Kumpel verdrĂ€ngt (der mir in RealitĂ€t bekannt ist).Der Kumpel quatscht mit mir, wĂ€hrend er mich begrabscht, als wĂ€re es das Normalste der Welt. Auch er hat wieder diesen starren Blick und dieses seltsame aufdringlich-gestörte Verhalten. Ich wehre mich eigentlich sehr deutlich, sowohl verbal, als auch physisch, aber ich kann irgendwie nicht die nötige „Gewalt“ aufbringen, um eine Grenze zu schaffen.

Mag vielleicht auf den ersten Blick nicht so erkennbar sein, aber ich bin mir sicher, dass die TrĂ€ume zusammenhĂ€ngen und das gleiche Thema behandeln. Das spĂŒre ich einfach vom GefĂŒhl her, welches ich leider aber auch nicht so genau beschreiben kann...

Freue mich ĂŒber jeden Ansatz!

Mit lieben GrĂŒssen

ButterflyDream

Dine
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Beitrag von Dine » 11.05.2014, 16:18

Hallo du,

Diese trÀume scheinen tatsÀchlich zumindest 1 gemeinsame s thema zu behandeln.
Mir fĂ€llt dazu spontan ein: hast du im wachleben Probleme deine PrivatsphĂ€re zu schĂŒtzen oder hast du das GefĂŒhl als wĂŒrden Personen diese nicht respektieren?
Du hast dem Collie im Traum deine Grenze klar und deutlich gezeigt und er hat gehorcht. Das ist normales verhalten! Du warst ĂŒberzeugt standhaft.
Bei Menschen iat das leider oft anders und da fĂ€llt es auch schwerer mit fester Überzeugun. Die augen vertiefen das...

Schau mal hier: http://www.lexikon-der-traumdeutung.de/ ... -spielzeug

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ButterflyDream
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Beitrag von ButterflyDream » 12.05.2014, 07:39

Liebe Dine,

Danke fĂŒr deine Antwort! Das mit der PrivatsphĂ€re stimmt vom GefĂŒhl her schon... ich finde jedoch im Wachleben nichts Konkretes dazu. Werde aber noch weiter darĂŒber nachdenken.
FĂŒr den Hundebiss in die Hand habe ich eine Deutung gefunden, die sagt, dass dieser Traum auf HandlungsunfĂ€higkeit hinweist. Auch das stimmt wieder gefĂŒhlsmĂ€ssig, obwohl ich den Bezug zum Wachleben nicht erkenne. Jedenfalls war es sehr erleichternd, als ich den Hund dazu bewegen konnte, meine Hand loszulassen. Ich fĂŒhlte mich sofort freier und so, als hĂ€tte ich mein Leben wieder im Griff. Daher werde ich mich wohl zur Bearbeitung dieser TrĂ€ume auf diese "freie Hand" konzentrieren.
Ich glaube, dass man doch eine Trennlinie zwischen die Hunde-TrĂ€ume und die darauffolgenden TrĂ€ume ziehen kann, da sie zwar vom Thema her zusammenfliessen, aber doch unterschiedliche Aspekte davon behandeln. Bei den TrĂ€umen, in denen es um die mĂ€nnlichen Figuren ging, schien es mir mehr um die (Nicht-)Einhaltung der "seelischen" Grenze zu gehen... zumindest fĂŒhlte ich mich auf dieser Ebene bedroht/bedrĂ€ngt.

Liebe GrĂŒsse

ButterflyDream

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 12.05.2014, 17:04

Hallo,
Bei Hunden im Traum gehts meist um eine Wut, die dir in diesen TrÀumen gespiegelt wird.
Dass dich der Hund in die Hand gebissen hat, kann ein Hinweis darauf sein, dass diese Wutenergie auch in Handlungen von dir einfließt, bzw zumindest unbewusst prĂ€sent ist.
Neandertaler + Grossvater sind Hinweise darauf, dass es sich um eine Wut handelt, die du vom Familiensystem von Vorfahren fremdĂŒbernommen hast. Das heißt, die Frage die du stellen kannst lautet:
Was fĂŒr eine Wut, wird in meiner Familie weitergereicht ?
zb Grossvater betreffend könnte das etwas aus dem Krieg sein (Kriegsgeneration) oder so..
Kennst du eine solche aggresive Wut, die dich so in der Art ĂŒbermannt, wie du es in den TrĂ€umen gefĂŒhlt hast ?
Egal ob du sie bewusst kennst, du kannst mit ihr zb in der Art arbeiten, wie hier beschrieben, wenn du annimmst, dass sie in dir ist, auch wenn du sie im Traum als extern von anderen erlebt hast:
http://www.spirituelle.info/Gefuehlsheilungsprozess.pdf


lg von Andreas
Ihr könnt mich gerne bei facebook adden, ihr findet mich hier: http://www.facebook.com/andreas.rebmann.96

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