schwarzes biest holt uns ein

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coatl
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schwarzes biest holt uns ein

Beitrag von coatl » 03.03.2014, 19:45

Hallo, ich (weiblich, Ende 20) bin neu hier, und habe mich aufgrund eines Traumes hier angemeldet, der mich so sehr mitgenommen hat, dass ich gerne wissen wĂŒrde, woher er auf einmal gekommen ist.
Zur Info: Ich bin ĂŒberhaupt kein Fan von Tieren, die ein Fell haben.
Ansonsten bin ich gestresst-aber-zufrieden-vollzeit-berufstĂ€tig, bald verheiratet und noch kinderlos, habe ein tolles Eltern-Tochter-VerhĂ€ltnis und zu wenig Zeit, mich kreativ zu entfalten. Aktuell beschĂ€ftigt mich meine manipulative, soziopathische Fast-SchwĂ€gerin, die meinen Verlobten wieder fĂŒr sich einnehmen will, und er das Pech hat, sie zur Schwester zu haben. Ich, fĂŒr meinen Teil, bin aber fertig mit ihr - aber man heiratet die Verwandschaft ja immer ein bisschen mit, wisst ihr? Naja. In der Nacht, in der ich den Traum hatte, habe ich wegen einer Hausstaub- Allergie schlecht Luft bekommen (Kleiderschrank aufgerĂ€umt...) Sonst fĂ€llt mir nichts ein.
Ok, dann mal los.

Ich erinnere mich noch vage an den vorherigen Traumabschnitt. Irgendwelche Leute, vielleicht auch Freunde wollten mit mir zu einer Sportveranstaltung fahren, und ich musste mich noch umziehen - musste, oder wollte - und hatte komische Sachen an, in denen ich mich nicht wohlgefĂŒhlt habe (Strumpfhosen und zu knappe Klamotten)
Es gab einen Stau, Karambolagen und irgendwie Panik vor irgendetwas, wir mussten aussteigen, und wegrennen. Erst den Weg zurĂŒck, dann wusste ich nicht mehr, wo ich war - von einer futuristischen Autobahnlandschaft kam ich (und ein MĂ€dchen, das irgendwie auch ich war, oder eine Schwester, die ich gar nicht habe) zu einem kargen Feld und von dort aus zu einem lichten Wald. Wir wussten, dass das Ding, wovor alle geflohen sind, jetzt hinter uns beiden her war,- wir konnten es hören.
Ich hatte Angst, weil ich wusste, es wĂŒrde tödlich sein. Der Wald endete irgendwie in einer großen, ebenen, hoch umzĂ€unten Lichtung, und der Zaun schloss sich hinter uns. Dann kam das Biest durch die BĂ€ume geprescht. Es sah aus, wie ein wildes, schwarzes Pferd, aber es war viel grĂ¶ĂŸer, etwa von der Höhe einer Giraffe. Als es am Zaun ankam, verĂ€nderte es sich irgendwie, der riesige Pferdekopf mit den rollenden Augen und den gebleckten ZĂ€hnen wurde zu etwas wölfischem. Es machte kehrt, galoppierte schnaubend zwischen den BĂ€umen umher, gebĂ€rdete sich wie wild, und das andere MĂ€dchen drĂ€ngte mich, zu verschwinden, ĂŒber den Zaun, weiter weg. Aber ich wollte irgendwie nicht. In einem selbstmörderischen Impuls heraus, ging ich zum Zaun, und das Biest raste auf mich zu,- ich wollte eigentlich zurĂŒckweichen, aber auch wieder nicht, und es streckte seinen großen Kopf durch die ZaunstĂ€be, um nach mir zu schnappen - aber es konnte oder wollte mich nicht verletzen. Mein Schwester-Ich wollte abhauen, aber nicht ohne mich. Und irgendwie wollte ich zu der Bestie. Sie konnte sprechen, aber leider weiß ich nicht mehr, was. Mein Schwester-Ich sagte zu mir, ich solle endlich vom Zaun weg, bevor mich die Bestie schnappen konnte,- hinter dem Zaun wĂ€re es sicher, wir könnten von hier verschwinden, und das Biest wĂŒrde uns nicht erwischen. Aber ich wollte bei ihm bleiben, ich wollte sogar zu ihm hinaus, und ihn berĂŒhren. Und dann durchbrach das Biest den Zaun, und mir wurde klar, dass es das die ganze Zeit ĂŒber schon gekonnt hĂ€tte. Es/er galoppierte im Kreis um uns herum, und ich hatte zwar Angst, aber ich wollte es auch, und war in freudiger Aufregung. Es hatte fast schon etwas erotisches an sich, Energie, Kontrollverlust, Dynamik - das fĂ€llt mir dazu ein. Dann ebbte der Traum in Wirrwar ab,- das große (und hĂ€ssliche) Pferde-Hunde-Biest verwandelte sich in einen Mann mit schwarzem Katzenkopf und wurde irgendwie bedeutungslos, ich war komischerweise enttĂ€uscht, dass es nun keine Gefahr mehr fĂŒr mich darstellte und der Traum - da kapierte ich, dass ich trĂ€umte - seinen spannenden Reiz verloren hatte.
Irgendwie lÀsst mich dieser Traum nicht los.
Hatte etwas sehr dÀmonisches an sich, und auch etwas beschÀmendes.
Was denkt ihr darĂŒber?

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 04.03.2014, 08:16

Hallo,
das hört sich so an, als sei ein Teil von dir nun enttĂ€uscht, weil dieser (natĂŒrlich unbewusste) Reiz, dem Biest (=der SchwĂ€gerin) den Bruder wegzunehmen (zu heiraten), also dass dieser Reiz nun vorbei ist (du sagst ja selber, dass du mit ihr abgeschlossen hast).

lg von Andreas
Ihr könnt mich gerne bei facebook adden, ihr findet mich hier: http://www.facebook.com/andreas.rebmann.96

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