kurz vor dem Ertrinken

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bumpkin
Alter: 27
Beiträge: 1
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kurz vor dem Ertrinken

Beitrag von bumpkin » 10.02.2014, 13:29

Hallo,

ich habe heute Nacht einen sehr komischen Traum gehabt.

(kurze Vorgeschichte: ich habe vor wenigen Tagen versucht innerlich mit einem Freund abzuschließen. Es waren/sind mit ihm schon seit fast 2 Jahren sehr starke Emotionen verbunden. Doch es ist einiges passiert.
Ich habe viel geweint, war verunsichert, konnte mir selbst und meinen Gef√ľhlen nicht ganz trauen.
Ich mag ihn sehr, man kann schon fast von einer Art Liebe reden. Nicht so intensiv, wie in einer Beziehung, aber anders als nur ein Freund unter vielen. Ich kann und will ihn jedoch nur als Freund in meinem Leben haben und das ist ein wichtiger Punkt. Er geht auf Abstand und zeigt seine k√ľhle Seite. Ich habe das Gef√ľhl, dass wir uns ganz verlieren. Ich bin schon etwas w√ľtend und traurig, dass er pl√∂tzlich so ist....)

Ich habe geträumt, dass ich mit einer Art Reifen/Schwimmbrett auf dem Meer treibe, nahe am Ufer. Neben mir ein paar Freunde unter ihnen auch die genannte Person.
Pl√∂tzlich schubt er mich vom Brett und ich falle f√∂rmlich ins Wasser. Ich falle und falle viele Meter. Kurz vor dem Meeresgrund falle ich langsamer und bleibe fast stehen. P√∂tzlich bekomme ich einen kurzen Schreck-Gedanken, was passiert, wenn ich es nicht schaffen k√∂nnte rechtzeitig nach oben zu schwimmen. Dann auf einmal sehe ich neben mir meinen Freund erscheinen, der mich eben noch ins Wasser geschubst hat. Er will mir helfen, nimmt mich am Arm, doch ich rei√üe mich los. Und schwimme selbst alleine nach oben. Ich breche durch die Wasser-Oberfl√§che, helles Licht, ich f√ľhl mich so frei und losgel√∂st, selbstbewusst und stark, als wolle ich ihm zeigen, dass ich es auch ohne ihn schaffe, dass ich ihn nicht brauche. Doch ich f√ľhle auch eine kleine Wut in mir - Cut.

Dann wei√ü ich eine Zeit lang noch Fetzen, ich schreibe/rede mit meinem Freund dar√ľber, dass ich ihn sehr mag, wir aber einfach gute Freunde sein k√∂nnen. Anfangs ist er immernoch sehr kurz angebunden, doch nach dem letzten Satz meinerseits, sieht er mich an, als w√§re ein Schalter umgelegt, er grinst und stimmt mir zu.
Von da an ist er total aufgeschlossen, happy und bem√ľht sich sehr darum, dass wir uns sehen/etwas unternehmen (das war und ist √ľberhaupt gar nicht seine Art!)

Pl√∂tzlich treiben wir wieder auf dem Meer, genauso wie am Anfang. Jetzt schubst er mich wieder ins Wasser. Ich innerlich genervt davon, dass das ganze in die Tiefe fallen, denken zu ertrinken und sich retten wieder von vorne losgeht. Er erscheint wieder neben mir und will mir helfen, ich schau ihm in die Augen, er grinst und diesmal lass ich es zu. Ich f√ľhl mich gerettet. Er hilft mir nach oben und ich bin froh, dass er da ist.
Wir umarmen uns sehr innig. Ich sp√ľre eine tiefe Verbundenheit und will nicht mehr weg von ihm.


Was sagt ihr dazu??
Ich bin sehr gespannt auf eure Interpretationen.

Ganz liebe Gr√ľ√üe

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Andra
Alter: 27
Beiträge: 17
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Beitrag von Andra » 10.02.2014, 20:33

Hallo bumpkin,

ich frage mich: Wenn du dich zu deinem Freund hingezogen f√ľhlst, wieso m√∂chtest du dich von ihm l√∂sen? F√ľhlt er denn auch so? Es w√§re gut, wenn ihr dar√ľber reden k√∂nntet. F√ľr mich h√∂rt es sich an, als st√ľnde ein Problem zwischen euch.


Liebe Gr√ľ√üe,
Andra

Marga
Alter: 69
Beiträge: 16
Dabei seit: 2013

Beitrag von Marga » 11.02.2014, 09:27

Der Traum spiegelt ein Problem wider, das viele Frauen haben. Es geht um ein Urproblem, besonders um eins, das viele M√§nner haben. Somit haben es auch Frauen auf der Suche nach einer erf√ľllten Partnerschaft. Diese M√§nner meinen n√§mlich, dass sie retten m√ľssen. Daf√ľr verlangen sie Hingabe und oftmals auch Hirnlosigkeit. Dennoch ist es so, dass vielen M√§nnern Voraussetzungen fehlen um retten zu k√∂nnen und Frauen deshalb bem√ľht sind, ihre eigenen Wege zu gehen. Die Frage ist eben, wie weit man sich als Frau einem Man hingeben will, der offensichtlich nicht entsprechend handeln will oder kann, damit sich eine Partnerschaft im gegens√§tzlichen Einvernehmen entwickeln kann. Ist es denn n√∂tig, sich als Frau so verhalten zu m√ľssen, dass man sich retten lassen muss? Heute doch nicht mehr! Das ist in diesem Fall hier auch offensichtlich, wie dieser Traum sagt. Man hat ja seine eigenen Methoden (Rettungsring oder √§hnliches) und Erfahrungen, man h√§tte keine Rettung n√∂tig, w√§re da nicht jemand, der offensichtlich immer wieder entsprechende Situationen verursacht.

Fazit: dieser Traum l√§sst der Tr√§umerin die Wahl, wie sie leben will. Was passieren wird, wenn sie sich mit diesem Mann weiterhin einlassen w√ľrde, ist offensichtlich. Er will n√§mlich keine Frau, die von ihm nicht gerettet werden muss. Deshalb verh√§lt er sich so. Will sie also ein selbst bestimmtes Leben oder will sie sich von ihm st√§ndig retten lassen, obwohl er es ist, der die Notwendigkeiten daf√ľr verursacht? Hat sie das n√∂tig oder nicht?

Diese Frage wird sich die Tr√§umerin selbst beantworten m√ľssen.
Tue was Du willst, schade niemandem, auch nicht Dir selbst.

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