Unbekannter Junge fahrrad berg Dach

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m├╝desein
Alter: 20
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Unbekannter Junge fahrrad berg Dach

Beitrag von m├╝desein » 13.01.2014, 20:14

Hallo Leute :)
Also ich hatte letztens wieder mal einen Traum, den ich mir selber nicht unbedingt zufriedenstellend erschlie├čen kann. Was soviel hei├čt wie : Ich habe keine Ahnung, was f├╝r nen Mist ich da wieder zusammengetr├Ąumt habe :shock:
Es war ein Sommerabend und ich wollte mit meinem Fahrrad raus und einbisschen die Gegend erkunden. Dann bin ich an einen alten Treppenabgang mit breiten, flachgebauten Stufen angelangt und habe dann ├╝berlegt ob ich da mit meinem Fahrrad runter m├Âchte. Zu dem Fahrrad muss man sagen, dass ich es letzten Sommer verloren habe und es mir viel bedeutet hat, weil es von meiner Oma kam. Auf jeden fall hatte ich das Fahrrad, bin abgestiegen und hab also ├╝berlegt. Ich gehe eigentlich nie irgendwo hin, wo ich mich nicht auskenne, weil ich ein schlechtes.....oke ja also ich hab irgendwie kein Orientierungssystem :-( Ich wollte gerade umdrehen, als ich schon mitten auf der Treppe stand. Das fahrrad hab ich einfach neben mir her die treppen runter fahren lassen. Dann hab ich einen Jungen hinter mir bemerkt, der auch ein Fahrrad hatte. Er war blond und ungef├Ąhr in meinem Alter. Er lie├č sein Fahrrad nicht einfach so wie ich mitfahrn, sondern er hob es ein St├╝ckchen an und trug es. Aus irgend einem Grund, wollte ich ihm nicht begegnen,deshalb bin ich immer eiliger die treppen runter.
Dann wechselt die szene und ich bin auf einem Dach und kann die ganze Stadt sehn(komisch weil ich aufm Land wohn). Ich war noch nie auf dem Dach, aber ich f├╝hle mich heimelig und deswegen ziehe ich aus dem Nichts eine Reclam-lekt├╝re(diese kleinen gelben schulheftchen) aus der Tasche und setze mich hin. Die Sonne ist jetzt am untergehen. Da taucht der blonde Junge auf und gesellt sich mit einem Haufen Decken zu mir. Er hat auch ein Buch. Ich f├╝hle mich wohl bei ihm und die Tatsache, dass ich ihn nicht kenne ist mir dann irgendwie entfallen. Wir verstehen uns gut, kommen uns n├Ąher und es freut mich, dass ich ruhig neben ihm lesen kann. Alles gut und dann DAMDAMDAAAAAAM :???:
Kommt vom treppenaufgang auf einmal seine Mutter (sie sieht aus wie ne Spanieren und wie ich gesagt habe ist der Junge ja blond...wie passt das zusammen????) und sagt ihrem sohn, dass wir jetzt gehn sollen weil sie mit ihrem mann und dem befreundeten P├Ąrchen hier oben sein wollen. Und dann hat sie mir so einen angewiderten Blick zugeworfen und mich wie luft behandelt. Also sind wir gegangen und dann war ich wieder alleine zuhause und war traurig, weil ich nicht mal wei├č, wie der Junge hie├č.
So. Hab ich einfach nur zu viele komische Schnulzen gesehen, oder was ist los? :D
Danke im Voraus !

Marga
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Beitrag von Marga » 14.01.2014, 09:12

Es handelt sich um einen Individuationstraum auf dem Weg zum erwachsen werden. Da die Mechanismen funktionieren, w├╝rde ich mir im Moment keine Gedanken machen, sondern die Bilder einfach laufen lassen.

Das Wiedererlangen des Fahrrads bedeutet, mit eigener Kraft durch das Leben fahren zu k├Ânnen. Du hast das Zeug dazu und musst nichts aufgeben. Man sollte sich also nicht unbedingt darauf verlassen, was andere sagen. Welcher Weg zu nehmen ist, scheint noch unklar zu sein, wird aber zum Teil durch den Ratschlag von Erwachsenen beeinflusst, die nicht immer Recht haben . Das "aufs Dach steigen" deutet darauf hin, dass Dir "Aufs Dach gestiegen" worden ist. Scheint so, dass Erwachsene in Deiner N├Ąhe, deren andere Seiten Du nicht kennst, nicht immer mit Deinen W├╝nschen und Zielen einverstanden sind. Ob Deine oder Dein Ziel unrealistisch sind, solltest Du jedoch selbst beurteilen. Die Frage ist, wie Du Dich auf dem Dach in fremder Umgebung gef├╝hlt hast. Der junge Mann ist ein Teil von Dir, den Du auch noch nicht kennst. Ich w├╝rde sagen, er ist eine F├╝hrungspers├Ânlichkeit, die nicht zu untersch├Ątzen ist. Nun kommt es darauf an, wie Du Dich weiter entwickelst und Du Dich selbst mit dieser inneren Pers├Ânlichkeit arrangierst oder sogar integrierst.

H├Âre also auf Dich selbst, auf andere nicht mehr wie n├Âtig, um Ruhe zu haben. Keine Panik oder un├╝berlegte Entscheidungen, nach meiner Einsch├Ątzung wirst Du Deinen Weg finden, wenn Du auf Deine innere F├╝hrung h├Âren kannst.
Tue was Du willst, schade niemandem, auch nicht Dir selbst.

m├╝desein
Alter: 20
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Dabei seit: 2013

Beitrag von m├╝desein » 14.01.2014, 18:55

Oh danke, das war wirklich eine hilfe. Ja, sie haben/du hast (?) sogar recht, meine Eltern sind wirklich nicht mit meiner zukunft einverstanden, aber ich wei├č, ich werde das schaffen. Wirklich, vielen dank ! Und hoffentlich zeigt sich diese F├╝hrungsperson noch ├Âfter in mir/durch mich, damit ich mich auch mal durchsetzen kann :D

Marga
Alter: 69
Beitr├Ąge: 16
Dabei seit: 2013

Beitrag von Marga » 28.01.2014, 23:10

Das freut mich. Vielen Dank f├╝r Dein Feedback, Du kannst zu mir "Du" sagen.
Tue was Du willst, schade niemandem, auch nicht Dir selbst.

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