Jedesmal der selbe Traum.

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SluLis
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Jedesmal der selbe Traum.

Beitrag von SluLis » 10.01.2014, 06:29

Hallo und Guten Morgen. ;)
Soeben bin ich wach geworden und hatte mal wieder einer dieser Träume!
Lange vorgeschichte: Im Jahre 2007 ist mein Vater an Magenkrebs verstorben.
Bevor er ins Krankenhaus kam, habe ich ihn in seiner Whg auf der couch liegend gefunden.
Er atmete ganz schnell und schwer. Ich fragte was los sei.... er antwortete das es ihm nicht gut geht und
er sich ständig übergeben musste und er sich schlapp fühlt.
ich sagte Papa lass uns sofort ins Krankenhaus fahren... er wollte aber nicht da er sehr müde war. Er wollte am Nächten
Tag erst aber das habe ich nicht zu gelassen denn ich hatte angst. ich wollte das ihm schnell geholfen wird also hat er
sich mit all seiner Kraft das letzte mal angezogen und ist mit mir in die Klinik gefahren.
Ich habe ihn da angemeldet und mit ihm solange gewartet bis ein Arzt kam und ihn mitgenommen hatte zur untersuchung.
Ihm blieb nicht mehr viel Zeit da der Krebs im endstatium war, also habe ich
mich mit meiner Schwester die letzen 2 Wochen seines Lebens so intensiv wie möglich
um ihn gekĂĽmmert. (Jeden zweiten Tag im Krankenhaus besucht, ihm seine Lieblingswurst mitgebracht
wo er mich drum gebeten hatte, mit ihm zeit verbracht so das er sich nicht einsam fĂĽhlen musste, BlĂĽmchen
haben wir ihm geholt damit er es freundlich im Zimmer hat... eben so dinge die man fĂĽr seinen Vater macht
wenn er nicht mehr lange zu leben hat.
Jedenfalls war es dann nach 2 Woche soweit.
Am 13.02.2007 rief mich meine Schwester an und sagte das sie mich nun abholt und wir in die Klinik fahren da
man ihr bescheid gegeben hatte das es besser wäre heute abschied zu nehmen da sein zustand kritisch sei.
Als wir dann in die Klinik kamen und in sein Zimmer wollten war er nicht mehr da.
Darauf hin winkte uns die Krankenschwester her und sagte das er nun verlegt sei in ein Einzelzimmer!
Als wir dann unseren Vater im Sterbebett gesehen hatten wurde mir gaaaanz flau!
Er sah so Fertig aus :(
Die Metastasen haben auch noch seine Leber angegriffen, er sah so schrecklich gelb aus...
Er war auch nicht mehr ganz klar bei uns... er hat Morphium bekommen da er warnsinnige schmerzen hatte.
Er wusste das wir da waren aber konnte uns nicht klar sehen... ständig hat er nach seiner Brille verlangt aber
die konnten wir ihm nicht geben da sie nicht auf dem nachttisch lag...er hat sich so schlapp angehört ich konnte
nihct wirklich was klares verstehen aber er fragte nur: Agnes bist du das? Ich so Ja ich bins Papa.
Ich nahm seine Hand und streichelte sie... meine schwester war zu sehr mit dem heulen beschäftigt aber auch nur
weil sie sich vom anblick so erschrocken hatte... ich habe mit meinem Vater gesprochen...
ich sagte zu ihm während ich seine hand hielt: " Papa habe keine angst, du hast es bald geschafft und dann geht es dir
viel viel besser das verspreche ich dir. Du hast keine schmerzen mehr, du bist dann wieder kern gesund und das schönste ist
das du bald deine Mama, deinen Papa und deinen Bruder sehen wirst. Mach dir um mich keine sorgen...ich komme klar. Ich habe
Arbeit gefunden und bin finanziell abgesichert. Schliesse deine Augen nun und mach dir wirklich keine sorgen. ich bin bei dir Papa.
(Im geiste dachte ich mir ob es denn richtig war ihn so zuzutexten aber ich wollte ihm die angst nehmen (obwohl ich selber
schreckliche angst vorm tod habe) ich wollte ihn beruhigen und ihm die vorfreude geben seine Familie bald sehen zu können und das
er dann keine schmerzen mehr hat eben das alles wieder gut wäre).
Irgendetwas gab mir plötzlich das gefühl zu gehen... ich weiss nicht was es war aber seine Atmung wurde ruhiger und ich verspürte
den dran den Raum zu verlassen.
Als ich ging und in der Bahn war richtung heimweg bekam ich den Anruf aus dem Krankenhaus das er vor 10 Minuten gegangen ist.
Weiss nicht vielleicht hätte ich mich wirklich kurz fassen sollen aber ich verspüre jetzt solche einen redebedarf drüber.
Nach seinem Tot hatte ich niemanden zu reden gehabt.
ich war mit meiner Trauer komplett alleine gelassen worden.
ich konnte auch Tags über nicht wirklich Trauern und weinen... es ging einfach nicht. Aber Nachts als ich von ihm täglich geträuumt habe
und ich dann aufgewacht bin habe ich immer schreklich weinen mĂĽssen... in diesem Augenblick habe ich die Trauer verarbeitet.
Nach jedem weinen ging es mir etwas besser....nichts desto trotz habe ich wirklich jeden Tag von ihm geträumt.
Mal ĂĽber meine Kindheit mit ihm und ziehmlich oft von seinem Krankheitsverlauf bis hin zu Tod! Jedesmal weinte ich...
es half mir einfach.
Irgendwann hat es dann aufgehört das ich von ihm Träumen musste.
Wenn dann nur einmal Im Monat oder sogar alle 2 Monate ne kurze Szene. Aber es tut nicht mehr weh wie zu beginn.
ich muss danach auch nicht mehr weinen oder mich schlecht fĂĽhlen wenn ich mich mit wem ĂĽber den tot unterhalte.
Es sagt mir das ich es Akzeptiert und verarbeitet habe.
Nur jetzt mal zu meiner Frage: Wenn ich von ihm Träume, warum dann immer von diesem Krankheitsverlauf?
ich träumte vorhin das er zu mir kam und mich fragte ob ich ihn ins Krankenhaus bringen kann da er sich die ganze Nacht
übergeben musste und wir wussten halt beide im traum das er tot krank ist. in wirklichkeit hätte ich ihm sofort geholfen aber im Traum hatte ich schreckliche angst vor ihm :( es ging alles sehr schnell im traum so das er sich dann eben in den zug gesetzt hatte und weggefahren ist.
wie in jedem Traum sah er nie gut aus. DĂĽnn und abgemagert, Fade im gesicht und schwach.
manchmal kommen andere geschichten im traum vor aber es ändert sich nicht das es über seine krankheit geht und das er schlecht aussieht.
warum ist das nur so?
Ich muss danach auch nicht mehr weinen aber mir gibt es zu denken langsam.
Es hört sich jetzt vielleicht blöd an aber ich mache mir sorgen um ihn.
Ob es ihm auch wirklich gut geht da wo er jetzt ist?
Hätte ich ihm das besser nicht am sterbebett versprechen sollen das es ihm bald wieder besser gehen wird? #
Will er mir etwas damit sagen?
Ich habe angst so langsam. :(
ich fühle auch schrecklichen mitleid ihm gebenüber. er tat mir so leid als er krank war. unbeschreiblich sowas aber ich vermisse ihn total und denke auch oft noch an ihn wie schön die zeiten mal waren aber jedesmal plagt mich der mitleid und gerade nach solchen träumen.
Was hat das alles zu heissen?
Wieso träume ich von so unangenehme sintuationen noch? es macht mich echt fertig :( :( :(

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 10.01.2014, 08:19

"Was wir bergen in den Särgen ist der Erde Kleid.
Was wir lieben ist geblieben, bleibt in Ewigkeit."

(Unbekannter Verfasser)

Liebe SluLis,

du hast alles getan, was du als treu sorgende Tochter tun konntest. Liebevolles Gedenken und die Visualisierung deines Vaters in der Lichtwelt kann deinen Schmerz mildern. Die erste Adresse für deine Fragen ist die göttliche Flamme im eigenen Herzen.

Um deine Gefühle zu harmonisieren, kann schöne Musik, wie zum Beispiel der ergreifende zweite Satz aus Schuberts Streichqartett "Der Tod und das Mädchen" dir unschätzbare Hilfe geben.

LG Sullivan

SluLis
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Beitrag von SluLis » 10.01.2014, 09:15

hmm.....keine ahnung aber denken ich habe mir eine antwort erhofft.
das was du geschrieben hast ist oberflächig.
nicht präzise genug.
ich hätte eben halt gerne eine erklärung für das ganze bekommen
vielleicht sollte man mir etwas über die psychischen aspekte erklären
und mir nicht etwas vorschlagen über Schuberts Streichqartett "Der Tod und das Mädchen" und so^^

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Serene
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Beitrag von Serene » 10.01.2014, 11:57

Liebe SluLis

Zuerst einmal:
Es tut mir Leid, dass du dieses Erlebnis durchmachen musstest und mein Beileid zum Tod deines Vaters. Ich finde es gut, dass du deine Gedanken mitgeteilt hast, denn vielleicht hat sich bereits dadurch der Knoten gelöst und deine Träume werden sich verändern. Ich würde dir sogar empfehlen, einer Person deines Vertrauens genau das selbe noch einmal mündlich zu schildern, um diesen Effekt zu verstärken und um auf neue Lösungen zu kommen.
Wenn ich von ihm Träume, warum dann immer von diesem Krankheitsverlauf?
Mein erster Impuls dazu ist: Weil es der traumatisierendste Teil des ganzen Erlebnisses war. Der eigene Vater stellt (in unserer Kindheit) eine starke, unumwerfliche Person dar. Ihn im Alter schwach und von der Krankheit gezeichnet zu sehen, bringt diese Vorstellung durcheinander und beraubt uns eines tiefverankerten SicherheitsgefĂĽhls.
im Traum hatte ich schreckliche angst vor ihm
Du musst dich selber fragen: Warum hattest du Angst vor ihm? Schien er dir fremd, weil er - wie oben beschrieben - nicht dem vertrauten Bild deines Vaters entsprach? Oder war es die Angst vor seinem bevorstehenden Tod und den ganzen Gefühlen, die er für dich mit sich bringt? Auch allein die Krankheit an sich stellt ein verstörendes, angsteinflössendes Bild dar. Fürchtest du vielleicht bewusst oder unterbewusst das selbe Schicksal wie dein Vater erleiden zu müssen?
Es hört sich jetzt vielleicht blöd an aber ich mache mir sorgen um ihn. Ob es ihm auch wirklich gut geht da wo er jetzt ist?
Wenn wir mal die Möglichkeit ausser Acht lassen, dass verstorbene Personen mit uns in unseren Träumen kommunizieren, dann gilt folgender Grundsatz: Jede Person in deinem Traum stellt "nur" einen Teil deiner eigenen Psyche dar. Deswegen ist es wichtig, deine Aufmerksamkeit mehr auf dich selber zu richten, als auf deine Sorge gegenüber deinem verstorbenen Vater. Hier geht es um dich. Du bist am Leben.
Du scheinst ein schlechtes Gewissen zu haben, weil du deinen Vater in seinem Zustand gehen lassen musstest und weil du befürchtest, ihm falsche Hoffnungen fürs Jenseits gemacht zu haben. Aber du hast das getan, was du für richtig hieltest. Ich denke, wenn wir vor dem Tod stehen, ist es uns egal, welche Lügen man uns auftischt... Hauptsache sie lindern die Angst. Dein Vater war dir bestimmt dankbar. Selbst wenn er deine Worte nicht mehr verstanden hätte. Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben.
Ich weiss nicht, wie es im Jenseits ist. Aber warum den Teufel an die Wand malen? Bleiben wir optimistisch und glauben daran, dass es schön auf der anderen Seite ist. Du schreibst, dass du dir Sorgen um ihn machst. Aber ich muss dich fragen: Was nützt das? Du könntest dir natürlich jemanden suchen, der mit der Geisterwelt in Kontakt treten kann, um dich nach deinem Vater zu erkundigen. Ich finde aber, dass wir an diesem Punkt unsere Verantwortung abgeben müssen. Ich persönlich glaube nicht, dass verstorbene Seelen unsere Hilfe benötigen. Was könnten wir denn schon für sie tun? Beten und in Liebe an sie denken und ihnen alles Gute wünschen vielleicht. Wie schon gesagt: Das Problem hat wahrscheinlich viel mehr mit dir selber zu tun, als mit dem Geist deines Vaters.
Gibt es vielleicht etwas in deinem Leben, das ähnliche Gefühle wie damals hervorruft? Etwas, wo du dich verantwortlich fühlst, aber nichts an der Situation ändern kannst? Macht dich etwas "krank"?

Du sagst, du hattest keine Möglichkeit richtig zu trauern. Dann kann es gut sein, dass jetzt noch Emotionen hochkommen, die du noch nicht ganz "verdaut" (Magen-Darm-Krankheit im Traum) hast.

Ich würde dir folgendes empfehlen: Geh noch einmal in den Traum. Spüre die Angst und überhaupt: Lass alle Gefühle zu, die hochkommen. Dann aber ändere den Traum und bringe deinen Vater ins Krankenhaus, wo du dich schliesslich von ihm verabschiedest. Auf dieser Ebene kannst du deinen Vater sogar begleiten und dir selbst ansehen, wie es ihm geht oder ihn einfach danach fragen.

Schlussendlich ist es nie falsch, sich auch professionelle Hilfe zu suchen, wenn ein Problem nicht mehr alleine zu bewältigen ist.

Hoffe, ich konnte dir helfen.

Beste GrĂĽsse

Serene
Zuletzt geändert von Serene am 10.01.2014, 14:18, insgesamt 1-mal geändert.

SluLis
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Beitrag von SluLis » 10.01.2014, 12:33

wow das war toll was du geschrieben hast.
ich habe mich endlich verstanden gefĂĽhlt und es waren sehr sehr interessante zeilen zu lesen die ich so gar nicht wahr genommen habe.
ich danke dir vielmals fĂĽr deine zeit die du mir in dem text gewidmet hast denn es hat mich um einiges schlauer gemacht.

danke :)

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 10.01.2014, 13:02

@ SluLis

Mein voriger Beitrag sollte nur ein Zeichen der Anteilnahme sein. Nicht mehr! - Manchmal erhalten nämlich Neuankömmlinge im Forum auf solche Fragen keine einzige Antwort und sind dann deprimiert. Das wollte ich verhindern. - Dein Musikgeschmak kann natürlich ein ganz anderer sein. Deshalb habe ich das Stück auch nur als ein Beispiel genannt.

Wie schön, dass dir Serene nun einen so fundierten und ergiebigen Beitrag geschrieben hat !

Sullivan

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Serene
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Beitrag von Serene » 10.01.2014, 14:09

Mein voriger Beitrag sollte nur ein Zeichen der Anteilnahme sein. Nicht mehr! - Manchmal erhalten nämlich Neuankömmlinge im Forum auf solche Fragen keine einzige Antwort und sind dann deprimiert.
Dem kann ich nur zustimmen. Sullivans Worte im zweiten Beitrag sind freundlich und tröstend und seine poetischen Ansätze sind immer sorgfältig erwählt. In der Interpretation zum Musikstück "Das Mädchen und der Tod" ist es der Tod selbst, der einem sterbenden Mädchen das Jenseits versucht schmackhaft zu machen. Das ist insofern rührend im Bezug auf deine Geschichte, weil der Tod in diesem Falle die Rolle eines gutmütigen Freundes einnimmt. Aus der Musik kannst du dir selbst zusammenreimen, welche Versprechungen er dem Mädchen macht. Bestimmt würdest du feststellen, dass sie den deinen sehr ähnlich ausfallen...

Ich klatsche an dieser Stelle begeistert Beifall!

Was mich angeht, ist es ein schönes Gefühl, wenn ich dir helfen konnte und immer wieder gerne!

:smil2

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Nityananda
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Beitrag von Nityananda » 10.01.2014, 16:28

Hallo SluLis,
auch ich habe meinen Vater vor einigen Jahren verloren und kann mich noch gut daran erinnern wie gelblich fahl der tote Körper meines Vaters aussah.
Man konnte deutlich sehen das er gegangen war und nur noch die "HĂĽlle" dalag. Auch bei ihm ging eine kurze schnelle Krankheit voraus.

Die Bindung zwischen Vater und Tochter ist, wenn es eine gute Beziehung war, immer sehr stark.
So wie halt auch die Bindung zwischen Mutter und Sohn.
Aus meiner Sicht ist das was du erlebst immer noch ein "Loslassen mĂĽssen".
In gewisser weise suchen wir ja unsere Eltern aus bevor wir geboren werden in einer Famile.
Das kann man nun Karma nennen oder auch Reaktion auf vergangene Leben.
Aber es ist die Anziehung zwischen zwei Seelen und ihrer Beziehung in dieser zeitweiligen Welt.

Wenn ich in deier Situation wäre würde ich versuchen zu beten. Beten ist ja eine Verbindungsaufnahme mit Gott, ein bitten um Hilfe.
Eine "Re-ligio" eine RĂĽck-verbindung mit unserem Ursprung, das ist die eigentliche Bedeutung von Religion.
In Sanskrit nennt man das dann "yoga".
Bitte Gott um Hilfe und um Aufklärung, wenn du das von ganzem Herzen machst, wird auch eine Antwort kommen.
Deine "innere Stimme" wird dich leiten.

In persönlichen Krisen mache ich das immer so.
Oder ich denke viel ĂĽber das Problem nach und schlage dann, an einer x-beliebigen Seite, meine Bhagavad-Gita auf.
So geben mir die aufgeschlagenen Seiten auch Antwort, manchmal ganz anders wie ich es erwartete.
NatĂĽrlich geht das auch mit Biebel oder Koran, zu was man halt ein Vertrauen oder eine Bezieung hat.

Die altindischen Schriften (Veden) erklären, dass neben der individuellen Seele auch die Überseele in unserem Herzen weilt.
Vergleichbar mit der Sonne die sich in vielen mit Wasser gefüllten Töpfen wiederspiegelt. Die Sonne ist an einem zentralen Ort
und die sich alles dreht, aber gleichzeitig "spiegelt" sie sich auf der Oberfläche des Wassers in den Töpfen und ist auch dort anwesend.
Diese Ăśberseele, genannt Paramatma, begleitet das Lebewesen durch alle Inkarnationen. Da er Zeuge und Erlaubnisgeber unserer Handlungen ist,
weiss der Paramatma alles ĂĽber uns und leitet uns in der Not.
Durch den Paramatma sind alle Lebewesen im Universum miteinander verbunden.
Trennung gibt es nur im materiellen Sinne aber nicht im spirituellen, zwischen dir und der Person die dein Vater war.

Ich hoffe ich konnte dich fĂĽr das ein oder andere etwas inspirieren,
du wirst sehen, Antworten werden kommen, es braucht halt manchmal einfach nur etwas Zeit.

liebe GrĂĽsse

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 11.01.2014, 07:04

Hallo,
aber im Traum hatte ich schreckliche angst vor ihm
ja - das ist natĂĽrlich das Kernthema des Traumes.
Nicht nur im Traum, sondern auch in echt wolltest du dich ja auf keinen Fall mit deiner Angst (vor was auch immer in diesem Zusammenhang) auseinandersetzen, denn du hast ihn ja sofort ins Krankenhaus abgeschoben. Also das Prinzip dahinter: Sollen sich die Ärzte und Krankenschwestern mit seinem Sterben auseinandersetzen, hauptsache er ist weg und du brauchst dich dem nicht stellen. Das ist zwar weit verbreitet, dass man die Leute nicht mehr in Ruhe daheim sterben lassen tut, aber gut ist es deswegen trotzdem nicht und funktionieren tut es ja auch nicht, denn deine Seele zwingt dich nun durch die Träume dich dem zu stellen, was da noch ist.

lg von Andreas
Ihr könnt mich gerne bei facebook adden, ihr findet mich hier: http://www.facebook.com/andreas.rebmann.96

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Beitrag von SluLis » 11.01.2014, 10:40

Hallo Andreas...
das ist ja mal allerhand was du da geschrieben hast.
"Nicht nur im Traum, sondern auch in echt wolltest du dich ja auf keinen Fall mit deiner Angst (vor was auch immer in diesem Zusammenhang) auseinandersetzen, denn du hast ihn ja sofort ins Krankenhaus abgeschoben."
Hust* ich habe meinen Vater ganz bestimmt NICHT abgeschoben!
ich habe ihn ins Krankenhaus begleitet weil ich 1. NATÜRLICH angst hatte denn wie sollte ich ihm denn schon alleine helfen können?
Er hat medizinische hilfe gebraucht bitte erkläre mir was also daran so falsch war ihn ins krankenhaus zu bringen?
und 2. NATÜRLICH hatte ich angst denn könntest Du denn cool daneber sitzen und zuschauen wie deine Mutter halb am verrecken ist? (sry für diese umgangssprache aber deine unterstellungen waren ja unterste schublade!)
"Also das Prinzip dahinter: Sollen sich die Ă„rzte und Krankenschwestern mit seinem Sterben auseinandersetzen, hauptsache er ist weg und du brauchst dich dem nicht stellen."
Frechheit! Wenn ich selber Ärztin wäre dann würde ich mich selbst um ihn kümmern aber ich kann mich nur noch wiederholen! ich war eine besorgte Tochter die ihm helfen wollte und nicht weil ich ihn los haben wollte. Was soll denn bitte der quatsch?! Wenn ich doch so froh wäre das er einfach weg wäre und ich keine lasten mehr hätte dann würde ich mich hier wohl kaum angemeldet haben um mir meinen kummer von der seele zu schreiben wie schlecht es mir eigentlich ohne ihn geht!
Weisst du was?
ich habe das gefĂĽhl das du gar nicht mitsprechen kannst wie es ist wenn jemand von dir geht!
Egal wie oder wo du ihn vorfindest!
Sag mir nicht das du diesem menschen nicht helfen wollen wĂĽrdest?
Echt also ich brauch sowas echt nicht und schon gar nicht von so nem 0-8-15 dulli der absolut 0 plan hat was es da von sich gibt!!!!! -.-

mystique2
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Beitrag von mystique2 » 11.01.2014, 10:55

Andreas hat geschrieben:Hallo,
aber im Traum hatte ich schreckliche angst vor ihm
ja - das ist natĂĽrlich das Kernthema des Traumes.
Nicht nur im Traum, sondern auch in echt wolltest du dich ja auf keinen Fall mit deiner Angst (vor was auch immer in diesem Zusammenhang) auseinandersetzen, denn du hast ihn ja sofort ins Krankenhaus abgeschoben. Also das Prinzip dahinter: Sollen sich die Ärzte und Krankenschwestern mit seinem Sterben auseinandersetzen, hauptsache er ist weg und du brauchst dich dem nicht stellen. Das ist zwar weit verbreitet, dass man die Leute nicht mehr in Ruhe daheim sterben lassen tut, aber gut ist es deswegen trotzdem nicht und funktionieren tut es ja auch nicht, denn deine Seele zwingt dich nun durch die Träume dich dem zu stellen, was da noch ist.

lg von Andreas
ich find es schon grass das du vom abschieben redest/schreibst.was sollte sie deiner meinung nach tun???? boah nee
wenn ich nicht weiss wie ich helfen kann hole ich mir auch die hilfe von aussen.
ohne worte
wirklich weise ist, wer mehr träume in seiner seele hat als die realität zerstören kann.

mystique2
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Beitrag von mystique2 » 11.01.2014, 10:58

du hast dir echt nix vorzuwerfen
ich hab vor kurzen auch einen lieben menschen an krebs verloren.
und ich vermisse sie....
wirklich weise ist, wer mehr träume in seiner seele hat als die realität zerstören kann.

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