Viel diskutiertes Thema - Zahnausfall im Traum 2. Mal

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Byzanthe
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Viel diskutiertes Thema - Zahnausfall im Traum 2. Mal

Beitrag von Byzanthe » 03.01.2014, 03:21

Huhu,

erstmal ein herzliches Hallo. Ich hab mich eben hier angemeldet.
Ich hab bereits zum zweiten Mal von einem Zahnausfall getrÀumt beide waren unterschiedlich aber doch Àhnlich.
Der erste Traum war ca Mitte November. Ich stand auf einem Feld/Kriegsgebiet und dann in einer ruhigen Umgebung. Da sind mir 5 ZĂ€hne rausgefallen, ohne mein zutun, schneeweiß, ohne Schmerz, ohne Blut und ich fing die ZĂ€hne mit einem blauem, festem Stofftuch auf. Azurblau war die Farbe, KrĂ€ftig und doch ein bisschen dunkel. Dann hörte der Traum auf. Ich war schon geschockt aber auch gelassen.

Der Zweite Traum war gestern Nacht.

Ich war in einer Art Restaurant/Cafe mit Bordeauxtönen und leichten Goldverzierungen aber nicht zu prunkvoll. Ich habe mich dann in einem schönen Restaurant-Restroom wiedergefunden. Ebenso die gleiche Möblierung auf etwas Ă€lter angehaucht. Da verlor ich 6 ZĂ€hne alle waren unterschiedlich groß aber doch etwas grĂ¶ĂŸer als normal und 2-3 ZĂ€hne davon hatten eine SĂ€belzahntiger-Ă€hnliche Form. Der eine sah von vorne ganz okay aus war aber von der RĂŒckseite aus ausgehöhlt und hatte einen schwarzen Rand an der Aushöhlung. Neben mir stand eine Recht hĂŒbsche braunhaarige Frau - sah Ă€hnliche aus wie Eva Longoria vom Typ her - die mich besorgt angeschaut hat und versuchen wollte mir zu helfen. Auch die ZĂ€hne gingen ohne Schmerz, Blut oder sonstigem. Nur hatte ich diesmal mit der Zunge an den ZĂ€hnen gespielt. Und halt auch dieses eklige GefĂŒhl von Zahn auf der Zunge gespĂŒrt. Die ZĂ€hne hatte ich mit der rechten Hand aus meinem Mund genommen. Und dann habe ich nur eine Zahnansicht gesehen wo komischerweise alle ZĂ€hne da waren und das auch in ganz ansehnlichem Zustand, sie hatten zwar Makel aber nichts weiter schlimmes.

Dann fiel mir auf das meine beiden Schneide/VorderzÀhne fehlten. Sie hatten zwei saubere Löcher im Zahnfleisch hinterlassen und das auch nicht blutig oder offen. Und da hatte mich die Frau etwas gefragt und ich hatte noch geantwortet:
"Ich weiß nicht ob die VorderzĂ€hne wieder nachwachsen, ich weiß nicht ob sie mir schon mal rausgefallen sind oder ob es die bleibenden ZĂ€hne waren."

In dem Traum war ich genauso geschockt, ich konnte kaum glauben was da aus meinem Mund kam ohne Riesige Spuren zu hinterlassen. Und doch hatte ich sehr damit im Traum zu kÀmpfen. Und halt beim aufwachen auch.

Ist nun die Frage: Hat das Tuch etwas damit zu tun. Ist die Umgebung im Traum auch wichtig? Ob ich alleine war oder nicht? Das GefĂŒhl was einem von der Umgebung mitgegeben wurde?

Ich hab mich durch zig Traumdeutungen gewĂ€lzt aber ich kann mir immer so viel zusammenreimen und weiß nicht obs im Endeffekt das ist.

Kann mir da wer von euch weiterhelfen?

Danke das du dir die MĂŒhe gemacht hast den langen Beitrag zu lesen ;)

Liebe GrĂŒĂŸe

Byzanthe

:sunny:

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Zahnausfall im Traum 2. Mal

Beitrag von Andreas » 03.01.2014, 13:51

Hallo,
Feld/Kriegsgebiet - welche deiner Umgebungen symbolisiert das ? wo in deinem Leben fĂŒhlst du dich, wie in einem Kriegsgebiet ?
Art Restaurant/Cafe = ein Symbol fĂŒr Geselligkeit - Geht es fĂŒr dich zur Zeit darum, dass du Freunde verlierst (so wie deine ZĂ€hne) ?


lg von Andreas
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Byzanthe
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Beitrag von Byzanthe » 03.01.2014, 19:20

Ich fĂŒhle mich eigentlich in der ganzen Gesellschaft im Kriegsgebiet. Es ist eigentlich egal wo ich bin. Aber mich nervt momentan so ziemlich alles und ich bin so sauer das wir leben mĂŒssen in was wir leben...
Freundesverlust eigentlich nicht. Es kommen immer sehr viele Menschen zu mir und fragen mich nach Rat. Kann sein das ich das vielleicht nicht mehr möchte.
Rundum gesagt kann man eigentlich sogar sagen das ich mit der "Gesamtsituation" unzfrieden bin. Das ist ja auch nicht ganz normal oder?

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Beitrag von Andreas » 04.01.2014, 02:53

Hallo,
der Traum will dir aber etwas zeigen, was ĂŒber diese Gesamt-Unzufriedenheits-Situation hinaus geht, denn es wurde ja dann ruhig, bevor du wahrnehmen konntest, wie die ZĂ€hne ausgefallen sind.

Diese ZĂ€hne stehen fĂŒr etwas Festes/Fixpunkte/Energiequellen/feste Ansichten/StĂŒtzpfeiler in deinem Leben. Da musst du mehr ĂŒber dein Leben schreiben, damit klar wird, fĂŒr was sie in deinem Traum speziell stehen.

Dass du sie mit einem Tuch aufgefangen hast, zeigt dass du das Thema einhĂŒllen oder gar verbergen willst. Eventuell vor anderen oder sogar vor dir selbst: Möglicherweise kreierst du dir dein unszufriedenes Leben ĂŒberhaupt nur darum, damit du Ablenkung hast (denn erst als es ruhig wurde kam der Traumteil mit dem Schockerlebnis der 5 ausfallenden ZĂ€hne).
Wenn dir nichts passendes aus deinem aktuellen Leben einfĂ€llt, dann können diese ZĂ€hne auch fĂŒr etwas lĂ€ngst Vergangenes aus deiner Familie stehen - zb tragische TodesfĂ€lle von Vorfahren, unter dessen Einfluss du familiensystemisch stehst.


lg von Andreas
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Beitrag von Byzanthe » 04.01.2014, 17:57

Huhu,

also es ist so das ich wie andere es sagen wĂŒrden eine ziemlich traumatische Kindheit hatte. Mit 2 hat sich meine Mutter von meinem Leiblichen Vater getrennt. Danach kam bis ich 12 war alle Geschichten vor. Gefesselt mit 3 vom ersten Stiefvater. Ab dem 5. Lebensjahr kam der zweite Stiefvater der Alkoholike, SpielsĂŒchtig und ein notorischer LĂŒgner ist. Von dem wurde ich regelmĂ€ĂŸig geschlagen mit zufĂ€lligen GegenstĂ€nden oder auch nur mit der Hand/Faust. Ich bin ziemlich oft umgezogen, musste ziemlich oft die Schule wechseln. Meine HĂ€nde wollte er mit dem Beil abhacken, was auch passiert wĂ€re hĂ€tte ich die HĂ€nde nicht weggezogen. Nachdem meine Mutter sich von ihm getrennt hatte, wurden wir von ihm gestalkt (mit Nachts an die Fenster klopfen und dann abhauen etc.). Mit 11 habe ich eine Fast-Vergewaltigung hinter mir von meinem damals eigentlich bestem Freund. Mit 13 hat sie meinen jetzigen Stiefvater kennengelernt der mich von einem verschĂŒchterten, verschrecktem MĂ€dchen das zu allem Danke sagt zu einer starken Frau die sich kaum was gefallen lĂ€sst aufgezogen hat. Dann sind wir wo ich 13 war von der NĂ€he Hamburgs nach Wien gezogen und da kehrte dann einigermaßen Ruhe ein. Ich hatte am Anfang einen kleinen Autounfall. Und wir mussten dann in ein Notquartier weil es bei der Mutter von meinem Stiefvater nicht mehr ging ( seine Mutter hat die ganze Zeit Alkohol auf ihre Medikamente getrunken). Nach 2 Monaten hatten wir dann unsere Wohnung. Und wo ich dann 15 war hatte ich meine Lehre angefangen und meine Mutter hatte einen Unfall wo sie sich den zweituntersten Lendenwirbel gebrochen hat und ausser Gefecht war. Da fingen dann Zahlungsprobleme der Miete an. Dann haben wir 2 Jahre zu 4. mit 8 Katzen auf 54 Quadratmeter gewohnt. Ist die Wohnung eines sehr guten Freundes gewesen der fast nichts mehr sieht und in FrĂŒhpension ist. Die Wohnung war aber verdreckt bis zum geht nicht mehr (bereits vorher). Dort fanden halt auch regelmĂ€ĂŸig Psychospielchen seinerseits statt. Dann wurde ich April 2013 rausgeschmissen und musste mir schnell Arbeit und eine Wohnung suchen. Hatte dort die UnterstĂŒtzung eines Freundes der mich dann im Endeffekt ausgenommen hat. Im September bin ich dann wieder mit meinen Eltern zusammengezogen, in eine neue Wohnung. Die ist auch gemĂŒtlich groß und jeder kann sich aus dem Weg gehen. Es gibt halt tagtĂ€gliche Spannungen zwischen allen (mein kleiner Bruder kam im Sommer auch nach Wien nach).

Jetzige Situation:
Ich lebe wie gesagt wieder mit meinen Eltern zusammen. Ich war 2 Monate (bis zum 20. Dezember) wegen schwerer Depression im Krankenstand. Dadurch habe ich meine Arbeit verloren (es war eh nichts vernĂŒnftiges - Telefongesellschaft - ). Ich habe erfahren das ich ADHS habe wie es im Bilderbuche steht. Wir streiten unds halt öfter und mir fehlt meistens der Antrieb.
Meine Mutter ĂŒbergehtviele Sachen und gibt mir oft keine klaren Antworten, also quasi gar keine. Mein Stiefvater der Nachts arbeitet geht halt oft an die Decke und fĂŒhlt sich verantwortlich dafĂŒr allen in den Arsch zu treten Meist aber auf dem falschen Wege.
Suizidgedanken sind in meinem Kopf auch schon rumgeschwirrt welches durch die Medikamenteneinnahme aber wieder weg ging ( hab sie Mitte Dezember auf Schlag wieder abgesetzt).
Jetzt suche ich wieder neue Arbeit. Mein Freundeskreis ist ganz ok, ich habe eben einen sehr guten Freund und der Rest ist fĂŒr mich nur Bekanntschaften.
Ich fĂŒhle mich immer fĂŒr alle anderen verantwortlich und merke es eigentlich immer am ehesten wenn es jemandem schlecht geht. Meist noch bevor sie es selbst wissen/zugeben wollen. Ich habe Schlafprobleme. Arbeite dadran das ich wieder Gewicht auf die RIppen bekomme (hatte nie Essstörungen).

Zusammenfassung:

Das Geld ist knapp, keine harmonischen FamilienverhĂ€ltnisse (also von dem was von unserer Familie noch ĂŒbrig ist), lauter oberflĂ€chliche zwischenmenschliche Beziehungen (so lĂ€ufts heutzutage ja sowieso ab) und ich habe das GefĂŒhl in der falschen Zeit zu leben.

Das ist so eine grobe Zusammenfassung.

Liebe GrĂŒĂŸe

Byzanthe

:)

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Beitrag von Andreas » 04.01.2014, 19:15

Hallo,
ja - da stehen diese ZĂ€hen fĂŒr dieses Muster in deinem Leben, dass die Dinge die dir Sicherheit/Halt geben, also das Feste in deinem Leben, wegbricht.

Um den Traum zu bearbeiten, erstelle dir also zunĂ€chst eine Liste mit den wichtigsten Punkten in deinem Leben, wo du dieses Wegbrechen erlebt hast. Das mĂŒsten dann 5 oder 6 Punkte sein, entsprechend den 5/6 ZĂ€hnen in deinem Traum. Zwei von diesen Punkten sind eindeutig die folgenden:

- und meine Mutter hatte einen Unfall wo sie sich den zweituntersten Lendenwirbel gebrochen hat und ausser Gefecht war. Da fingen dann Zahlungsprobleme der Miete an (=hier bricht viel von der Sicherheit, die deine mutter dir geben konnte zusammen)

- Fast-Vergewaltigung hinter mir von meinem damals eigentlich bestem Freund (=hier bricht das SicherheitsgefĂŒhl gegenĂŒber dem besten Freund weg)


Um den Traum zu bearbeiten, erstelle also die komplette Liste mit den 5 oder 6 Punkten. Deine Arbeit in den nĂ€chsten Wochen besteht dann darin, innerlich zurĂŒckzugehen zu den 6 Punkten der Liste und dir zu erlauben nochmals diese GefĂŒhle von damals zu fĂŒhlen - insbesondere genau die GefĂŒhle, die du dir damals nicht erlaubt hast zu fĂŒhlen (Wenn es diese nicht-gefĂŒhlten verdrĂ€ngten GefĂŒhle nicht gĂ€be, hĂ€ttest du den Traum nicht gehabt).
Denn, erst wenn du sie angenommen hast (=total gefĂŒhlt hast), kannst du sie verĂ€ndern (was dann der ĂŒbernĂ€chste Schritt wĂ€re) und aus diesem Lebensmuster aussteigen.


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Beitrag von Byzanthe » 07.01.2014, 22:27

Das klingt super.
Das werde ich auf alle FĂ€lle mal ausprobieren.
Vielen, Vielen Lieben Dank :)

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