Klartraum - Sprechen mit dem Unterbewusstsein?

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Libella
Beitr├Ąge: 1
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Klartraum - Sprechen mit dem Unterbewusstsein?

Beitrag von Libella » 27.07.2013, 22:17

Hallo,

ich f├╝hre schon seit mehreren Jahren ein Traumtagebuch und kann von vielen skurilen aber auch sehr sch├Ânen Erfahrungen berichten.
Nun bin ich beim Lesen meines Traumtagebuchs wieder mal auf ein Traum gesto├čen, den ich besonders sch├Ân fand und noch finde.

Da ich, nehme ich an, spirituell nicht die Gescheiteste bin, wollte ich gerne mal eure Ansichten zu diesem Traum h├Âren.
Dankesch├Ân und werde von vornerein sagen: Ich finde eure Geduld klasse

START
Ich befand mich in meinem Traum, der wie immer gespickt mit Merkw├╝rdigkeiten war. Nachdem ich - best├Ąrkt von einigen Leuten - unter einer Feuerwand hindurchgehen sollte, griff ich, so denke ich, mit Klartr├Ąumen ein. Ich drehte mich von der Feuerwand weg, sp├╝rte die Hitze im R├╝cken und ging. Die n├Ąchste Feuerwand tauchte auf und direkt daneben war eine T├╝r, die zu einer Art Kabinenh├Ąuschen f├╝hrte. Dort traf ich einige bekannte Gesichter wieder. Sie alle erwarteten, dass ich durch die Feuerwand gehe, weshalb im Traum kein Ausweg dargestellt worden war - bis auf das kleine Fenster im so genannten "Kabinenh├Ąuschen". Denn durch dieses Fenster hindurch, war ein weiterer Raum. Ich stehe also noch immer vor dem Kabinenh├Ąuschen und sp├╝re die angespannten Blicke der Leute auf mich ruhen. Schlie├člich entscheide ich mich dazu das Kabinenh├Ąuschen zu betreten und bekomme schlagartig einen redseligen "T├╝rsteher" aufgesetzt: Hey Julia, was machst du hier? .... blabla
Ich habe ihm nicht wirklich zugeh├Ârt, denn ich hatte eine Idee.
"Was bin ich f├╝r dich?" / "Was denkst du von mir?"
Ich wei├č nicht den genauen Wortlaut, jedoch wollte ich mit dieser Frage auf mein Unterbewusstsein appeltieren, schlie├člich habe ich schon ├Âfters gelesen, dass man sich mit seinen Traumcharakteren wirklich interessant unterhalten k├Ânne.
Seine Antwort, in seinem kecken, ├╝beraus redseligen Auftreten:
"Ich liebe dich"
Ich seufzte und schien niedergeschmettert, denn dies war nicht die Antwort, die ich erwartete. Ich wollte was Anderes, also bin ich auf das kleine Fenster zugetreten und bin dort durch geklettert. Kaum bin ich im anderen Raum, steht pl├Âtzlich die n├Ąchste vertraute Person. Ich fragte die Person nach z├Âgernden Minuten (denn ich suchte die perfekte Frage, die all das umfasste, was ich wissen wollte), ob sie mich zu meinen Eigenschaften bringen k├Ânnte. In etwa so:
"Kannst du mich zu Hochmut / Stolz / Selbstachtung bringen?"
Die Person lie├č mich ohne Worte wissen ihr zu folgen und brachte mich aus den Raum.
Wir ├╝berquerten einen Fluss und ich beobachtete kleine Fische am Rande des Ufers. F├╝r einen Moment wollte ich sie fangen, aber habe meinen Trieb unterdr├╝ckt. Schlie├člich wollte ich jetzt mal was Ernstes ausprobieren. Ich folgte der Person und zweifelte allm├Ąhlich an meine Frage. Ich h├Ątte viel eher nachfragen sollen, warum sie hier sind, wer sie ├╝berhaupt sind, was sie hier zu suchen haben oder ob sie Engel seien...
Ich folgte der Person also weiterhin still und leise und wir gingen auf eine Art H├╝gel zu, auf denen sich einige Leute herumtummelten. Ab da tauchte eine weitere Person auf, die mir folgte - scheinbar. Wir geingen eine sonnige Stra├če entlang, die hinabf├╝hrte. Pflastersteine ├╝berall - meine Vorstellung arbeitete nun mit einem vertrauten Ort in unserer N├Ąhe. Mir kam diese sonnige Stra├če nun allm├Ąhlich spiralf├Ârmig vor, denn es gab keine Geraden.
"Glaubst du an Gott?", fragte ich nun.
Ich habe die Person nur beobachtet, ihr aber nicht ins Gesicht geschaut.
"Ja" - noch immer kein Blickkontakt - von beiden. Ich sp├╝rte nun, dass ich jeder Zeit
aufstehen und bei kleinsten Dingen aufwachen k├Ânnte. Wir folgten weiterhin bis auf
der gegen├╝berliegenden Stra├če jemand schnurstracks auf mich zuging. Seine Haut war dunkelbraun. Kam er aus Indien? Aber ihm fehlten die indischen Z├╝ge. Kam er aus Arabien oder Pakistan? Ich denke, das ist noch zu westlich. Allerdings bin ich mir sicher, dass er aus Asien kam. Zun├Ąchst hatte er junge Gesichtsz├╝ge gehabt. Er zog mich von meiner Wegbegleiterin weg und ging mir mit an der Hand ├╝ber die Stra├če. Mir stig eine leichte Angst auf, denn nun hatte ich alles Andere als die Kontrolle - aber lie├č mich dennoch f├╝hren, denn meine Frage war schlie├člich noch immer nicht beantwortet. Wir standen nun am Rande eines Platzes, er hatte ein L├Ącheln auf den Lippen. Und dann fragte er, worauf ich nicht gefasst war.
"Nimmst du Drogen?" / "Besitzt du Drogen?"
- "Nein", war meine prompte Antwort und mir konnte man die Glaubw├╝rdigkeit ansehen.
Ich war verwirrt. Was wollte dieser Kerl? Erlaubt der sich in meinem Traum nun einen ├╝blen Scherz? Ich stand noch immer vor ihm, nun schien er ziemlich gealtert zu sein und mir kam er weise und kauzig vor. Wir kamen ins Gespr├Ąch bis es wieder einmal f├╝r mich hie├č zu folgen. Wir verschwanden vom Platz und gingen einen Tal hinauf, weg von den Pflastersteinen ab ins Gr├╝ne. Schlie├člich stand ich vor einem, mit Steinen ummauerten Dorf. Ich w├╝rde es vielleicht sogar nicht als Dorf bezeichnen, denn es waren lediglich auf einem H├╝gel viele alte H├Ąuser versetzt. Tipi-Zelte unter anderem. Und die H├Ąuser waren Stein auf Stein gebaut.
"Hast du schon mal so etwas gebaut?", fragte er.
Ich konnte weder zufrieden ja noch nein sagen, obgleich ich das Gef├╝hl hatte schon mal sowas getan zu haben.
"Ich bin mir nicht sicher, nein."
Wir gingen in diese kleine Gemeinde rein, die versunken in dieser Graslandschaft wirkte. Mit einem Male stiegen mir Bilder auf, die mir zeigten wie Haut gegerbt wurde oder Leder ├╝ber ein tipiartigen Zelt aufgewebt worde. Im selben Moment f├╝hrte er mich in ein Geb├Ąude hinein und ich befand mich einem sehr wohnlichen Raum wieder. Alles war in Holz ausgestattet. Er stellte mich den Leuten vor, aber nicht auf direkte Weise, sondern erz├Ąhlte mir von ihnen. Er ging mit mir auf einen langen, massiven Tisch zu und w├Ąhrend ich ihm folgte, zeigte er mit den Fingern auf einen jungen Mann. Er meinte, dass dieser etwas l├Ąnger als ich hier sei, ein sehr ungeduldiger, g├╝tiger Mensch mit viel Liebe zur Konzentrationsschw├Ąche sei und sich deshalb hier auffinden w├╝rde. Ich setzte mich schlie├člich an einen Schreibtisch abseits von ihnen hin. Vor mir befanden sich Schubladen in denen sich Werkzeug befand. Mittlerweile l├Ąchelte der alte Mann nicht mehr, er stand links neben mir und sagte trocken:
"Mal (d)ein Haus", dann ging er und ich stand vor meiner ersten Aufgabe.
ehe ich das Blatt nahm, begutachtete ich die Malger├Ąte. Links von mir war ein kleines Rondell gef├╝llt mit wertigen Werkzeugen, in den Schubladen befanden sich wohl eher die Gebrauchten oder Abgenutzten. So jeden falls habe ich dies wahrgenommen, nachdem ich in die Schublade griff und mich der alte Mann kritisierte. Die Belehrung von ihm f├╝hlten sich komisch an aber irgendwie gewohnt, denn ich fand ihn weiterhin gro├čz├╝gig und sympathisch. Schlie├člich versuchte ich ein Haus zu malen hatte aber keine Ahnung wo ich anfangen sollte. Nun sa├č ich lustigerweise doch noch am massiven Tisch und schielte ab und zu verstohlen zu den jungen Mann - dieser schien jedoch mit seiner Nervosit├Ąt etc. auseinanderzusetzen. Vertieft in seiner eigenen kleinen Krise des Chaos'.
Hinter mir begann eine Gruppe von Frauen sich lautstark zu unterhalten, und es dauerte nicht lang und rechts an meinen Beinen h├Ârte ich eine blappernde Babystimme. Ich sah hinab in die Augen eines blondhaarigen Kindes mit asiatisches Z├╝gen, glaube ich. Sofort widmete ich ihr zu, schlie├člich hatte sie den Weg zu mir gefunden. Untypisch f├╝r mein Verhalten, da ich eigentlich kein Mensch gro├čer, ├Âffentlicher Emotionen bin und mit Kindern nichts am Hut habe. Ich glaube auch, dass ich mit den Frauen ins Gespr├Ąch kam, jedoch schienen sie mir relativ skeptisch gegen├╝berzustehen. Irgendwann setzte sich mir ein M├Ądchen entgegen; schwarze lange Jaare und begutachtete mich vertr├Ąumt. Ich wei├č zudem nicht, ob es vor oder nach dem Ereignis war, als ich dem Kleinkind das Leben rettete, deshalb sollte ich wohl eher mit dem Kleinkind weitermachen. Also gut:
Irgendwann fiel das Kleinkind um, die Frauen schnatterten aufgeregt und ich bin sofort zu dem Kind hingerannt und versuchte es zu reanmieren. Es gelang mir auch und ich blickte wieder in die strahlenden Augen des Kindes. Schlie├člich malte ich irgendwann wieder. Vor mir war nun das junge M├Ądchen mit den dunklen, langen Haaren. Dann trafen sich unsere Blicke und sie begann:
"Wei├čt du, zu Beginn hatte ich ja schon Ehrfurcht. Aber nachdem ich dich malen gesehen habe, sehe ich, dass du eigentlich nicht anders bist."
Ich l├Ąchelte sie an und nahm dies als Kompliment, dann bemerkte ich denn alten Mann hinter mir und zeigte ihm mein Bild. Er erz├Ąhlte mir daraufhin etwas oder gab mir etwas zu verstehen, was einfach vollkommen sinn machte. Ich wei├č leider nicht die genauen Wortlaute:
"Das Bild ist nicht besonders." - Das Bild war ├╝brigens gut gelungen.
"Du machst es nur besonders, wenn du daraus auch was Besonderes machst"
Auf jeden Fall erz├Ąhlte er etwas ├╝ber "besonders, nicht besonders"
Sofort schmiss ich das Bild weg, nahm einen Zeichenblock in die Hand und begab mich wieder einer Aufgabe. Als ich dem Alten zu verstanden gab, dass ich es nun begreifen w├╝rde, nickte er nur zufrieden mit den Worten:
"Du wei├čt, was zu tun ist." / "Du hast es begriffen"
ENDE

Ich bin mit einem L├Ącheln aufgewacht.

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Beitrag von Andreas » 28.07.2013, 00:57

Hallo,

>"Nimmst du Drogen?" / "Besitzt du Drogen?"

Nat├╝rlich ist diese Frage im ├╝bertragenen Sinne zu verstehen. Nach was bist du s├╝chtig ?
Offensichtlich meldet sich hier ein innerer Anteil, der dein Kopfdenken (Drogen) in Frage stellt und dir ernsthaft ins Gewissen reden will, damit du deine Aufmerksamkeit auf das K├Ârperlich-Meterielle lenkst. Darum die n├Ąchste Frage:

>"Hast du schon mal so etwas gebaut?",


lg von Andreas
Ihr k├Ânnt mich gerne bei facebook adden, ihr findet mich hier: http://www.facebook.com/andreas.rebmann.96

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