Ratten... immer wieder Ratten

TrĂ€ume esoterisch deuten - Forum fĂŒr esoterische Traumdeutung
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Penelopaya
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Ratten... immer wieder Ratten

Beitrag von Penelopaya » 21.05.2013, 17:47

Hallöchen zusammen!

Als erstes kurz ĂŒber mich zum Thema TrĂ€ume:
Ich bin, wie man sehen kann, ganz frisch in diesem Forum! Aber ich beschĂ€ftige mich schon seit Jahren mehr oder weniger mit meinen TrĂ€umen. Angefangen mit ungefĂ€hr 12Jahren. Ich hatte immer wieder Mal TraumtagebĂŒcher gefĂŒhrt, auch wenn ich mich dann nicht speziell mit der Deutung auseinandergesetzt hatte, fand ich es immer sehr spannend. Vor allem haben mich ĂŒber die Jahre immer die Wiederkehrenden TrĂ€ume interessiert. Lange, seit meiner Kindheit, hatte ich immer einen Traum vom Fallen, dieser hat sich aber mit der Zeit gegeben. Aber darum gehts mir heute nicht.
Ich war auch nie wirklich der Meinung, dass es speziell wichtig ist, die eigenen TrÀume zu verstehen, da man sich leicht in falsche Richtungen verstricken kann und ich da lieber auf meine Intuition gehört habe.
Aber dieser Traum mit den Ratten...

Ich habe mich auch eine Zeit lang intensiver mit Esoterik befasst und das hat bis heute gewisse Ansichten in meinem Leben geprĂ€gt. Ich bin GrundsĂ€tzlich fĂŒr das ganze Thema offen, aber trete allem mit einer gesunden Skepsis gegenĂŒber. (Mein "Glaube" ist eigentlich die Wissenschaft. Soll aber nicht heissen, dass ich widersprĂŒchlich bin!) Mein Interesse an der Esoterik wurde mit meinen TrĂ€umen und der Neuguer zum "ÜbernatĂŒrlichem" geweckt, ging dann weiter zu luziden TrĂ€umen, ĂŒber Meditationen, bis zu Tarot und Pendel. Vor allem das Tarot hatte mir es angetan. Ich finds bis heute faszinierend, wie viel ein unbekannter Kartenleger ĂŒber dich erzĂ€hlen kann.

Worum geht es/der Traum:
Ich trĂ€ume irgendwas. Und plötzlich fĂ€llt mir ein, dass ich meine Ratten nicht gefĂŒttert habe. Der steht im Traum auch immer (zufĂ€llig)ein KĂ€fig in der NĂ€he und er sieht immer anderst aus. Manchmal ist der KĂ€fig normalgross (ca. 1x2x1 Meter) und manchmal ein grosses Gebilde vom Ausmass einer Zimmerwand (und in diesen Szenarien mit dutzenden Ratten gefĂŒllt) und in letzter Zeit, wenn ich das wieder trĂ€ume, ist es nur noch eine, zwei oder drei Ratten die manchmal in gar keinen KĂ€figen sind. Ich fĂŒttere dann die Ratten, mit Essen, das ich in der NĂ€he auftreibe. UND ich bin jedesmal unendlich erleichtert, dass die Ratten noch leben und nicht verhungert sind!! Und letztes und vorletztes Mal (diese Nacht und vor ca 1Woche), waren es nicht nur Ratten, sondern auch Kaninchen, Eichhörnchen und MĂ€use. UND DIESE NACHT ist ein Tier vor hunger gestorben... Ich sah (ich glaube es war ein Kaninchen), wie das Tier am Bauch aufgeplatzt war und die Innereien herauskamen.

Ich bin 26 Jahre alt und weiblich.

Ich kann leider nicht sagen, wie ich mich am jeweiligen Vortag gefĂŒhlt hatte, da der Traum immer wieder kommt und ich nichts spezielles merke, wann er wieder kommt. Also, WAS der Auslöser sein könnte, weiss ich nicht.
Was soll ich zu mir erzĂ€hlen, was mit dem Traum zu tun haben könnte? Es könnte ja ALLES sein! Ich gebe gerne Auskunft, falls mich jemand zu etwas Bestimmten fragt, aber mein Leben hier zu erklĂ€ren, wĂŒrde den Rahmen sprengen. Nur so viel, Ich bin in einer glĂŒcklichen Kindheit aufgewachsen. Habe nach einem Umzug die harte RealitĂ€t gespĂŒrt. Ich habe mich zum Punk entwickelt, erkĂ€mpfte mir mein Leben jeden Tag, bis ich vor kurzen zur "Ruhe" gekommen bin und eine Ausbildung angefangen habe, die Ich bisher sehr erfolgreich durchziehe. Ich wohne mit meinem jetzigen Freund und zwei Katzen in einer Wohnung in einer Stadt. Aber ich möchte wieder umziehen (ich bin viel umgezogen), da ich diese Hektik der Stadt doch nicht bevorzuge.
Ich hatte auch mal Ratten als Haustiere. Ich habe sie aber niemals verhungern lassen. Es gab mal eine unglĂŒckliche Situation, als eine Ratte tot da lag, als ich wieder kam, aber an Hunger wird das nicht gewesen sein. Ich tippe eher auf Gehirntumor oder eine Art Hirnschlag. Ratten können krĂ€nklich sein und werden selten Ă€lter als 2 Jahre, da sie öfters Tumore bekommen. Mehr als HĂ€lfte meiner Ratten bekamen sichtbare Tumore mit der Zeit. Ich habe gelesen, das ist weil unsere Hausratten von Laborratten abstammen und alle eine gewisse Art von Genmanipulation in sich tragen. Ob das stimmt, weiss ich nicht. Ansonsten habe ich meine Ratten geliebt, vor allem meine Erste, die ich unwissenderweise noch alleine hatte, ohne weitere Kameraden. Ich hatte sie aber immer und ĂŒberall mit dabei. Nur zur Schule meist nicht. Ich vermisse es ein wenig, immer eine Freundin dabei zu haben.

GefĂŒhle wĂ€hrenddem Traum:
Zuerst bin ich nervös und ein wenig panisch, wenn ich doch merke, dass ich sie nicht gefĂŒttert habe. (Übrigens: Im echten Leben sind meine Tiere noch nie an Hunger gestorben. Ich sorge gut zu meinen Tieren! In meinen Augen sind sie wertvoller als Menschen.) Dann Erleichterung, wenn ich sehe, dass alle noch Leben. Und beim Letzten Mal blankes Entsetzen, als das Tier tot da lag.

GefĂŒhle nach dem Traum:
Die Furcht, dass ich meine Tiere nicht gefĂŒttert hatte. Irgendwelche, die ich noch habe, aber ich habe nur zwei Katzen. Es ist irgendwie, als ob ich noch Traum-Haustiere hĂ€tte, die ich in jedem Traum fĂŒttern mĂŒsste, aber diesen Traum hab ich ja nicht jeden Tag (wissentlich).

Was kann ich noch dazu sagen? Ich hatte bisher gedacht, es wĂ€re ein Hinweis auf meinen nicht vorhandenen grĂŒnen Daumen. Ich vergesse immer meine Pflanzen zu giessen. Darum sind mir in den letzten Jahren viele verstorben. Aber die neusten Entwicklungen des Traums lassen mich daran zweifeln. Ich habe zwar zwei Pflanzen momentan, aber das sind welche, die ca. 1Mal im Monat Wasser brauchen, wenn ĂŒberhaupt und die Leben glĂŒcklich vor sich hin.

Ich bin um jeden Hinweis dankbar, denn es beschÀftigt mich doch sehr.

PS. Ich habe diesen Text schon in einem anderen Forum geposted und bisher keine Antwort bekommen. Ich habe ihn einfach kopiert und geringfĂŒgig geĂ€ndert. Bitte seid mir nicht böse, ich bin einfach nur auf der Suche und möchte das ganze nicht nochmal schreiben.

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 23.05.2013, 01:05

Hi Penelopaya,
zufĂ€llig stoße ich auf deinen Artikel und schreib dir, was ich denke.
Wenn Nagetiere im Traum auftreten, sagt man, dass "etwas an uns nagt" und wir uns Sorgen
machen . In Verbindung mit dem FĂŒttern soll es auf GefĂŒhle der Einsamkeit und Verlassenheit hinweisen. Vielleicht bist du in deiner Beziehung nicht so glĂŒcklich wie erwartet und suchst jemanden, dem du mehr zugetan sein kannst und der dir mehr zugetan ist.
Aus der Terralogie heraus (siehe hierzu meine Artikel alle 10 Tage in "Schamanentum") wird es klarer, weil es eindeutig mit "Bindung" zu tun hat und dem EQ. Die Ausgangsbasis der Beziehung scheint "schrĂ€g" zu sein und irgendwie scheinst du zu viel Verantwortung tragen zu mĂŒssen und bekommst zu wenig Aufmerksamkeit.
Extremste Ratten-MĂ€use-Interpretation ist dann auch tatsĂ€chlich das Weggehen, sogar Auswandern mit dem positiven Omen, dass ein Aufgeben und vom Wohnort wegziehen glĂŒcklich verlĂ€uft und an dem noch unbekannten Ort das Leben besser wird.
Die Nagerchen sind ja auch gute Baumeister und vielleicht ist solch ein Traum ein Hinweis auf deine noch nicht angewandten Talente, die sich erst noch mit besseren Konditionen entfalten könnten. Und: Wenn du auch mal versorgt und verwöhnt und verpĂ€ppelt werden willst, solltest du deine AnsprĂŒche ausleben dĂŒrfen und drĂŒber reden.
Ach, das fĂŒhrt jetzt zu weit...
vielleicht kannst du ja schon was mit den o.g. Punkten anfangen.
Ich wĂŒnsche dir ne gute Zeit!
LG sensmitter

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Nordlicht
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Beitrag von Nordlicht » 23.05.2013, 20:15

Hallo Penelopaya,

da ich persönlich davon ausgehe das unsere Seelen immer wiedergeboren werden um bestimmte Erfahrungen zu machen und auch um zu lernen möchte ich den Traum aus diesem Blickwinkel heraus deuten. Gerade immer wiederkehrende TrÀume wollen uns gerne darauf aufmerksam machen das es da etwas gibt das wir erkennen, anschauen und lösen sollen, damit wir uns weiterentwickeln können.

Wir kommt es vor als stĂŒnden die vielen Ratten fĂŒr viele Kinder ( sehr wahrscheinlich ) oder aber fĂŒr eine grĂ¶ĂŸere Gruppe von Menschen fĂŒr die entweder Du in einem frĂŒheren Leben, oder aber vielleicht auch einer Deiner Vorfahren im jetzigen Leben ( Ur- oder Großeltern , Eltern ) verantwortlich waren. Offenbar hat es eine Notsituation gegeben , das kann alles mögliche gewesen sein, ein Krieg, eine Hungersnot, Armut und keine Arbeit , ..... und es war einfach schwierig fĂŒr so viele Seelen in dieser Zeit die Verantwortung zu tragen und alle satt bzw. irgendwie durchzubekommen. Du oder Dein Verwandter habt Euer Bestes getan, aber es war einfach nicht möglich alle ausreichend zu versorgen. Das muss ganz schön ĂŒberfordert haben, gerade auch wenn tatsĂ€chlich jemand gestorben ist, ob durch Hunger oder vielleicht auch durch eine Krankheit die einfach von der mangelnden ErnĂ€hrung und den schlechten UmstĂ€nden begĂŒnstigt wurde. Da wohl die Versorgung mit Essen und der reine Überlebenskampf im Vordergrund standen, vielleicht sind auch die seelischen Belange der zu fĂŒtternden Seelen zu kurz gekommen.

Ja, und im heutigen Leben nimmst Du Katzen und zwei Pflanzen die wenig Wasser brauchen als Kinder an. Weil der Stress dieser Situation immer noch an Dir nagt, und Du hast das GefĂŒhl Du hast versagt und bist schuld wenn jemand gestorben ist. Katzen und Pflanzen kann man immer irgendwie durchkriegen ohne das es einen seelisch und finanziell ĂŒberfordert. Wie sieht es mit Deinem Kinderwunsch in diesem Leben aus ? Das wĂŒrde mich interessieren

Was den " Wissenschaftlichen Glauben " angeht, die Wissenschaft hat viele Erkenntnise den TrÀumen zu verdanken. August Kekule hat anhand eines Traums den Benzolring entdeckt, und es gibt noch viele andere schöne Beispiele.

Viele liebe GrĂŒĂŸe,
Nordlicht

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