immer wiederkehrender Traum ĂĽber Seelenverwandschaft

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Joyla
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immer wiederkehrender Traum ĂĽber Seelenverwandschaft

Beitrag von Joyla » 22.04.2013, 14:21

Hallo zusammen

Ich hoffe mir kann jemand helfen, weil ich langsam wirklich ein komisches GefĂĽhl habe.

Vor ca. 1 Monat hatte ich einen Traum über eine berühmte Person. Bei dieser Person handelt es sich um einen berühmten Sänger, ich kenne ihn also nicht persönlich, auch höre ich seine Musik nicht. Ich habe vor einiger Zeit lediglich etwas im Fernsehen von ihm gesehen.

Im ersten Traum ging es darum, dass ich immer in seiner Nähe war. Wir sprachen nicht viel, doch unsere Augen kommunizierten ständig miteinander. Gegen Ende des Traumes wurde ich auch intim mit ihm - bei diesem Akt spürte ich eine unglaublich starke Bindung zwischen ihm und mir. Den ganzen Traum hindurch umwob mich das Gefühl, dass ich Eins mit ihm bin.

Das zweite und dritte Mal träumte ich etwas völlig anderes, leider kann ich mich an den Inhalt nicht mehr genau erinnern, jedoch daran, dass es in beiden Träumen wieder darum ging, dass wir mit unseren Seelen verbunden sind. Und ein Gefühl als würde er auf mich warten.

Nach jedem Traum spĂĽre ich dann noch tagelang eine Art Anwesenheit. Es ist nicht einfach zu beschreiben. Ich leide etwas unter diesem GefĂĽhl, weil es sich so anfĂĽhlt als wĂĽrde mir etwas fehlen.

Ich kann mir das alles nicht erklären. Liegt da eine grössere Bedeutung in meinen Träumen? Oder soll mich das alles auf etwas Bestimmtes hinweisen? Obwohl mir dieser Sänger nichts sagt, hatte ich beim ersten Mal als ich in im TV sah, das Gefühl, dass ich durch seine Fassade hindurch blicken kann.

Ich danke euch schon Mal fĂĽr`s Lesen. Und vielleicht gibt es unter euch jemanden, der mir weiterhelfen kann.

Love,
Joyla :sunny:

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 23.04.2013, 12:57

Hallo Joyla,

Solche Träume können hauptsächlich aus 2 Gründen geschehen:

A) Du kennst ihn aus einem früheren Leben in den ihr ein Liebespaar gewesen wart. Für die Seele ist es dann normal, dass ihr EINS seid. Der Traum würde dann anzeigen, dass ihr euch auf der Astralebene getroffen habt, sozusagen wieder gesehen habt. Er hätte dann einen ähnlichen Verschmelzungstraum gehabt, wenngleich man sich oft nicht an solche Verschmelzungsträume erinnert (trotzdem, auch wenn man sich nicht erinnert, fühlt man sich dann nach dem Aufwachen richtig gut). Es ist normal dass wir über die Astralebene mit Menschen kommunizieren, zu welchen wir eine emotionale Beziehung haben.

B) Du bist mit deiner Seelenentwicklung an einem Punkt, wo eine Blockade aufgelöst wird, so dass du plötzlich eine innere Harmonie erlebst, die dir (wegen der Blockade) zuvor unbekannt oder nicht möglich war. Dann sind solche Verschmelzungsträume der Ausdruck, dass etwas in dir verschmilzt, wo vorher eine Blockade dazwischen war. Dein Unterbewusstsein projiziert dieses innere Verschmelzungsgeschehen (Blockadenauflösung) dann (in deinem Fall) auf den Sänger, weil es unbewusst mit ihm Harmonie und Heilsein assoziiert. Solche Träume begleiten also oft bewusste oder unbewusste Heilungsprozesse.

Diese Gefühl, als würde dir etwas fehlen kommt dann daher, weil die Blockaden noch nicht in allen deinen Auraschichten/Seinsebenen aufgelöst sind. Insofern wäre die Botschaft dieses Gefühls, dich zu fragen, inwiefern wo oder warum du dir dieses Gefühl der Verbundenheit nicht öfters in deinem realen Leben erlaubst. Meist sind die Gründe natürlich negative Erfahrungen in vergangenen Beziehungen, die dann als blockierende Energiemuster zum Beipiel im Bauchchakra festsitzen
So kannst innerlich schauen, was da noch blockierendes in Dir steckt, und auf bewusster Ebene deinem Unterbewusstsein bei der Heilungsarbeit helfen, indem du vergibst und bereinigst, was du findest. Eigentlich sollte es leicht sein, das oder die betreffeneden Themen zu finden, denn die Wiederholungsträume zeigen, dass dein Unterbewusstsein heftig intensiv dran ist an der Auflösungsarbeit. Du kannst auch innerlich schauen, welche Themen dieser Sänger für Dich spiegelt, um zu erkennen welche Themen in eine innere Harmonie gebracht werden sollen.

lg von Andreas
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Joyla
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Beitrag von Joyla » 25.04.2013, 09:57

Hallo Andreas

Ich danke dir herzlich für deine Erklärung.

Es war sehr interessant das Ganze zu lesen und ehrlich gesagt, versuche ich mir immer noch einen Reim daraus zu machen.

Bei ersten, möglichen, Grund war ich perplex und habe dann abends lange versucht mir vorzustellen, ob das wirklich sein könnte. Deine Erläuterung hat mich auf jeden Fall zum Träumen gebracht.

Beim zweiten Grund bin ich noch immer am ĂĽberlegen. Ich kann zurzeit keine echten Assoziationen entdecken. Ich werde aber am Wochenende versuchen durch Meditation dem Ganzen etwas auf dem Grund zu gehen.

Auf jeden Fall finde ich es sehr schön, dass du mir den Blick für Themen (Astralebene)geöffnet hast, welche mir bis jetzt (fast) unbekannt waren.

Ich wĂĽnsche dir einen wundervollen Tag.

Love,
Joyla :sunny:

Chichachillie

Beitrag von Chichachillie » 25.04.2013, 17:52

es ist im traum möglich aus der sicht eines anderen zu sehen.
auf diese art habe ich zb einem freund mitgeteilt das er eine tochter bekommt und die blauen augen behält (alle in beiden familien sind dunkeläugig).
ich habe die kleine aus sicht seiner freundin gesehn.
daran ist nichts unĂĽbliches.
du hast quasi eine scene aus der sicht einer bestimmten person beobachtet.
wundert mich immer wieder nur, wie leicht es ist bei jemanden "rein zu kommen".
normalerweise hat man im schlaf etc krasse fremdabwehr.
naja,vielleicht war die person auch wach.
gibt ja zeitunterschiede

Joyla
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Beitrag von Joyla » 29.04.2013, 11:49

@ Chichachillie

...ich verstehe deinen Text nicht ganz. Wie meinst du das genau?

In meinen Träumen bin ich mir sicher, dass ich nicht durch die Augen einer anderen Person sehe, weil ich mich meistens sehe.

GrĂĽsse
Joyla :sunny:

Lucya
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Beitrag von Lucya » 29.04.2013, 12:04

Hi,
ich glaube sie meinte damit, dass du dich sozusagen in einen anderen Geist einschleichst.
Indem Fall die Person die dem Sänger sehr nahe steht, mit ihm zusammen ist oder so.

Hmm du sagtest du siehst dich selber, also meinst du das du praktisch auf dich runtersiehst und dich dann mit ihm siehst?

Könnte es nicht sein das diese Person dir dann nur ähnlich sieht?

Was du im ersten Post meintest, wo du sagtest du fühltest als könntest du durch seine Fassade sehen.
So etwas ist mir auch schon passiert nur war es so als könnte ich durch die Augen der Menschen in ihr innerstes sehen ob im Fehrseher oder im normalen Alltag. Und das passiert mir bei mehren Menschen, auch wenn ich sie noch nie gesehen habe.
Kann es sein das es bei dir ähnlich ist und du diesen Menschen schon aus einem anderen Leben kennst oder so etwas?

Ich bin mir nicht sicher ob das hilfreich war ich hoffe es zumindest da ich mich bisher immer nur darĂĽber nachgedacht nie mit andern ĂĽber solche Themen geredet hab.

LG Lucya
Ein Ring sie zu knechten,
sie alle zu finden,
ins Dunkel zu treiben
und ewig zu binden.

Joyla
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Beitrag von Joyla » 30.04.2013, 14:39

Hi Lucya

Danke fĂĽr deinen Beitrag.
Hm, okay, jetzt verstehe ich es.

Es ist so, dass ich in meinen Träumen mich selber ganz klar sehe. Manchmal wechselt dann die Perspektive und ich sehe durch meine Augen.

Was du mit „durch die Fassade blicken“ beschreibst, habe ich auch bei mehreren Menschen. Eigentlich passiert mir das sogar sehr oft.
Bei dieser Person hat es sich aber so angefühlt, als hätte das Ganze eine neue Dimension erreicht. Es hat sich einfach vertraut angefühlt.

Seit meinem Post habe ich wieder 4x von ihm und mir geträumt. Immer das Gleiche Thema…mittlerweile glaube ich selber, dass ich ihn aus einem früheren Leben kenne.
Leider habe ich keine Möglichkeit mit ihm zu kommunizieren. Somit werde ich wohl nie erfahren was es auf sich hat.

Danke, du hast mir sehr geholfen.

GrĂĽsse
Joyla :sunny:

Chichachillie

Beitrag von Chichachillie » 01.05.2013, 01:23

das macht nichts :)
ich habe auch eine andere gestalt wenn ich träume.
genauso wie dir bekannte personen im traum nur assoziationen zu eigentlich fremden sein können, genauso gut kannst du eine andere person als du selbst darstellen :)

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 02.05.2013, 00:23

Hallo,
Joyla hat geschrieben:Seit meinem Post habe ich wieder 4x von ihm und mir geträumt.
im Grunde ist das ja kein problematischer Traum - sondern sogar im Gegenteil - ein super angenehmer Traum !
Also dein eigentliches Problem ist wohl, wie schon oben angedeutet, dass du dir einen so angenehmen TRaum nicht erlaubst, einfach zu geniesen und das GefĂĽhl zu haben. "ES macht dir zu schaffen.."


ach ja - ganz nebenbei bei dieser Gelegenheit zum Thema Tanzen: Ich hab da zwar nicht so den großen Überblick, aber was mir subjektiv aufgefallen ist, ist, dass doch recht viele Frauen, die viel Tanzen, sich tatsächlich nicht erlauben, das Leben einfach so zu GENIESEN. Nein, sie wollen alles in festgelegten Formen und Ritualen haben, also eine künstliche Sicherheit durch die festgeschrieben Bewegungsformen etc, bis hin zu den Umgangsformen, alles ritualisiert, festgelegt, alles, also diese starre Welt des Tanzens welche dadurch so leicht kontrollierbar ist (=Kontrollsucht).. hoffe du weißt, was ich meine. (Da stecken natürlich immer tiefe Ängste dahinter..)

Das Leben geniesen sieht anders aus !!! Es geht aber nicht, wenn alles kontrolliert wird, sogar die Schrittfolgen.

GrĂĽĂźe von Andreas
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Joyla
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Beitrag von Joyla » 02.05.2013, 13:58

@ chicachillie

finde deinen Beitrag echt interessant. Es scheint als ob du sehr viel Erfahrung damit hast. Oder einen Weg gefunden hast damit umzugehen! :-) Echt toll...:-)

@ Andreas

Weisst du was mir zu schaffen macht? Dass sich das alles so echt anfühlt. Es fühlt sich an, als würde es wirklich passieren. Und diese „echten“ Gefühle überwältigen mich regelrecht. Es ist ganz klar, dass es mich überwältigt, eine solche Seelenverwandtschaft im Traum zu erleben, jedoch nicht in der Realität.
Von nicht geniessen kann hier nicht die Rede sein, denn seit ich diese Träume habe, drehen sich meine Tagträume nur um dieses Gefühl und ich trage eine Art Verliebt sein in mir.

Ich nehme an, dass du das Thema Tanzen anschneidest, weil ich Tanzpädagogin bin. Deine Aussage erstaunt mich sehr, denn das ist ganz und gar nicht das was ich durch das Tanzen erlebe und fühle. Nach meiner Ausbildung habe ich eine Kehrtwendung gemacht und den Weg der geregelten Abläufe verlassen, weil Tanzen für mich etwas anderes bedeutet als nach Choreographien zu funktionieren.
Tanzen ist für mich eine Ausdrucksform, die sich frei entfaltet sobald Musik durch die Sinne fliesst – weg von starren und geregelten Formen. Genau aus diesem Grund liebe und lebe ich das Tanzen: Es gibt mir die Möglichkeit mich frei zu bewegen und die Ketten abzulegen. Kein Tanz ähnelt dem anderen. Dieses Loslassen und die Musik durch einen durchfliessen zu lassen ist eines der schönsten Gefühle überhaupt.
Vielleicht habe ich dich auch missverstanden, aber deine Aussage kann ich definitiv nicht in Verbindung mit dem Tanzen bringen.

Love,
Joyla :sunny:

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