Traum von Wunschk├╝che, Handschuhen und Familienfest

Tr├Ąume esoterisch deuten - Forum f├╝r esoterische Traumdeutung
Forumsregeln
Achtung: Anstelle des Traumdeutung-Unterforums wurde nun ein extra Forum zur Traumdeutung eingerichtet: Bitte hier weiter ins neue Traumdeutungsforum.
Antworten
StarDust66
Alter: 51
Beitr├Ąge: 8
Dabei seit: 2013

Traum von Wunschk├╝che, Handschuhen und Familienfest

Beitrag von StarDust66 » 17.03.2013, 12:10

Hallo an Alle

zum besseren Verst├Ąndnis einleitend meine Ausgangssituation:

zur Wunschk├╝che: Ich hatte immer schon dunkle K├╝chen und irgendwie habe ich die Gewissheit in mir, dass ich eines Tages eine sch├Âne neue, helle K├╝che haben werde wie ich sie mir schon seid langen w├╝nsche.

zum Familienfest: vor ca. 3 Jahren ist in einem Game-Forum ein Mann an mich herangetreten und irgendwie waren wir wie magisch von einander angezogen. Wir stehen seid dieser Zeit in Kontakt miteinander und wie ich inzwischen weis, waren wir in fr├╝heren Leben schon mal zusammen und sehr gl├╝cklich miteinander. Alles w├Ąre wunderbar wenn wir nicht beide verheiratet w├Ąren und beide die selben Ehe und Familienprobleme h├Ątten. Es gab bisher keine k├Ârperlichen Kontakte da wir beide wissen, dass wir vermutlich etwas ausl├Âsen w├╝rden, das wir nicht mehr kontrollieren k├Ânnen.

Nun zu meinem Traum, der sich in drei Teile teilt, aber von mir durchgehend getr├Ąumt wurde.

Pl├Âtzlich stand ich in meiner Wunschk├╝che die lichtdruchflutet, in hellen T├Ânen gehalten war. Ich betrat diese um f├╝r meinen Ehemann etwas zu suchen das es wie ├╝blich nicht selbst fand obwohl es an seinem Platz stand. Ich weis nicht was es f├╝r ein Gegenstand war. Erstaunt ├╝ber die sch├Âne K├╝che habe ich mich umgesehen und dabei gedacht: "endlich habe ich meine K├╝che" ich war sehr erfreut und entspannt. Meinen Ehemann habe ich da nicht gesehen.

Pl├Âtzlich war ich wieder im Eingang meines aktuellen Hauses und meine ├Ąltere Schwester kam und fragte mich nach Handschuhen f├╝r ihren Mann. Sie wollte mit ganz vielen Bekannten und Familienangeh├Ârigen einen Skitag machen. Ich suchte nach Handschuhen und fand die auch ganz schnell da wo ich sie vermutet hatte. Es waren dunkelblaue Handschuhe von meinem Ehemann. Ich zog mir den rechten Handschuh an und der war nat├╝rlich viel zu weit. Ich ├╝bergab danach die Handschuhe meiner Schwester.

Ich verliess das Haus und sah dass auf einem Platz ganz viele Tische und B├Ąnke aufgestellt waren und dass es sich um ein Familientreffen handelte wo aber auch mir unbekannte Personen da waren.
Pl├Âtzlich kam mein I-net Bekannter auf mich zu und ich begr├╝sste ihn mit einem innigen Kuss. Ich stellte ihn meiner ├Ąlteren Schwester mit den Worten " darf ich dir vorstellen, das ist meine grosse Schwester, die gerade eine Ferienwohnung in einem Reiseprospekt inseriert hat" er begr├╝sste sie sehr freundlich mit K├╝sschen auf die Wange. Gleich daneben stand meine j├╝ngere Schwester und ich sagte zu ihm, "schau, das ist meine kleine Schwester, sie ist aber die gr├Âsste von uns allen" auch sie begr├╝sste er sehr freundlich mit K├╝sschen auf die Wangen dabei fiel mir auf, dass er ein zartrosa Shirt trug, das zwar etwas speziell wirkte, ich aber fand wenn er das gut findet so solls mich nicht st├Âren.
Meine grosse Schwester kam und bat uns zu ihrer Familie an den Tisch zu sitzen, bemerkte aber dass da noch mein Patenonkel sitzen w├╝rde den ich ev nicht so nahe bei mir haben m├Âchte. Da habe ich keine Ahnung weshalb......
Ich ging mit meinem I-net Bekannten durch die Menge und pl├Âtzlich dachte ich, wo ist denn eigentlich mein Ehemann und wie komme ich bloss auf die Idee meinen I-net Bekannten meiner Familie vorzustellen. Bei all dem Nachdenken fiel mir eine Frau auf die in Decken gewickelt auf einem Tisch lag. Sie sprach mich an und erkl├Ąrte mir woher sie mich kennen w├╝rde was mir aber total unlogisch war. Da sagte ich f├╝r alle h├Ârbar, weshalb liegst du denn wie ein Sonntagsbraten auf dem Tisch?
Ueber meine Frechheit soetwas auszusprechen erschrak ich dermassen, dass ich darob aufwachte.

Mein Gef├╝hl beim aufwachen war: unglaublich wie konnte ich so etwas aussprechen und ich habe mich fast einwenig gesch├Ąmt. Ansonsten waren meine Gef├╝hle gut. Da war auch eine Genugtuung da dass das Verh├Ąltnis zu meinen beiden Schwestern die anwesend waren sehr gut und tief ist. Ich war erleichtert, dass sie meinen Bekannten einfach so ohne Fragen akzeptierten.

Ich danke f├╝rs Lesen und freue mich ├╝ber Antworten.

Ich w├╝nsche allen einen sch├Ânen Tag und gr├╝sse euch ganz herzlich! :sunny:

StarDust66
Nichts ├Ąndert sich, ausser ich ├Ąndere mich.
Alles ├Ąndert sich, sobald ich mich ver├Ąndere!

Benutzeravatar
Andreas
Alter: 54 (m)
Administrator
Beitr├Ąge: 3795
Dabei seit: 2004
Kontaktdaten:

Beitrag von Andreas » 22.03.2013, 06:53

Hallo,

zuerst zu dem ersten Teil des Traumes:

Du bist also in deiner "Wunschk├╝che" und suchst etwas.
Darin dr├╝ckt sich ein Grundgef├╝hl in deinem Leben aus, n├Ąmlich, dass du eigentlich auf der Suche nach etwas in deinem Leben bist, aber gleichzeitig erlaubst du dir nicht, dir einzugestehen, dass dir etwas fehlt, weil du ja glaubst du h├Ąttest diese Wunschk├╝che, sprich ein Teil in Dir glaubt du h├Ąttest dieses Wunschleben, sprich dieser Teil glaubt, alle deine W├╝nsche h├Ątten sich erf├╝llt, und darum m├╝sstest du dich nun zwingen gl├╝cklich zu sein, also kannst dir deswegen nicht eingestehen, dass da eben doch etwas fehlt. Du erlaubst dir darum auch im Traum nicht zu erkennen, was du eigentlich suchst in dieser Wunschk├╝che.


den n├Ąchsten Traumteil muss man zun├Ąchst im Bezug auf Sexualit├Ąt deuten (erst wenn das nicht passt, sollte man andere Deutungsebenen versuchen)
Handschuh = Vagina
>der war nat├╝rlich viel zu weit.
das hei├čt, dass du unbewusst das Gef├╝hl hast, da passt etwas nicht mehr.

>Ich ├╝bergab danach die Handschuhe meiner Schwester.
= du gibst deinen Mann quasi an eine andere Frau ab - willst ihn unbewusst loswerden / oder eine gelebte Form der Sexualit├Ąt mit ihm, die ├╝briges blau ist, also nicht besonders aktiv, sondern Blau = ruhig (in der Wunschk├╝che k├Ânnte man schlie├člich wesentlich genussvolleres zubereiten und geniesen, zb einen hei├čen Sonntagsbraten..)

Der letzte Teil des Traumes unterstreicht dies nochmals, dass dein Mann in deinem Unterbewusstsein zumindest zur Zeit keine gro├če Rolle spielt. Du entwickelst dich zu einer Frau, die wie ein Sonntagsbraten f├╝r den anderen Mann bereit ist. Aber weil du dir diese Rolle noch nicht bewusst eingestehst ist diese Frau noch verh├╝llt in Decken gewickelt.

Es geht also um einen inneren Zwiespalt mit dieser neuen Rolle in deinem Leben. Diesen Zwiespalt will dir dieser Traum aufzeigen.
Dass dieser Zwiespalt heftig ist, zeigt sich darin, dass du selbst nach dem Aufwachen noch das resultierende Gef├╝hl gesp├╝rt hast (Scham)
Zitat:
>und ich habe mich fast einwenig gesch├Ąmt

Um den Traum zu bearbeiten kannst du also direkt an diesem Gef├╝hl ankn├╝pfen, denn es ist die Spitze des Eisberges, der aus dem Wasser deines Unterbweusstseins ragt: Zun├Ąchst also nat├╝rlich nochmals in dieses Gef├╝hl gehen und mit diesem Gef├╝hl einen inneren Frieden finden. Erg├Ąnzend kannst du aber dann auch schauen, woher, zb aus deiner Kindheit du dieses Gef├╝hl schon kennst, etc.

liebe Gr├╝├če von Andreas
Ihr k├Ânnt mich gerne bei facebook adden, ihr findet mich hier: http://www.facebook.com/andreas.rebmann.96

StarDust66
Alter: 51
Beitr├Ąge: 8
Dabei seit: 2013

Beitrag von StarDust66 » 29.03.2013, 16:31

Hallo Andreas

Danke f├╝r deine Deutung!

Zur Wunschk├╝che:
Du erlaubst dir darum auch im Traum nicht zu erkennen, was du eigentlich suchst in dieser Wunschk├╝che.
Ich glaube, dass das was ich dort suchte ich selbst bin. Das heisst den Weg zu mir selbst.

Die Handschuhe:

Da ist f├╝r mich eher stimmig, dass ich tats├Ąchlich auf meinen Mann verzichten k├Ânnte, es ist nur die Sexualit├Ąt die uns noch verbindet oder besser gesagt, das Einzige was uns je verbunden hat.

Ich habe deine Deutung etwas wirken lassen und folgendes ist mir aufgefallen:
Es wiederspiegelt ziemlich genau die Themen, die ich seid einiger Zeit bearbeite. Das sind die Balance zwischen dem m├Ąnnlichen und weiblichen Anteil zu finden. (ich w├Ąre schon immer lieber ein Mann gewesen) Aus astrologischer Sicht wurde mir mit meiner Geburtszeit auch gleich ein besonderes Geschenk in Form eines Nuller-Aszendenten gemacht, was bedeutet, dass es keine Leitplanken gibt die mir einen etwas einfacher begehbaren Weg weisen.... ich muss ihn immer selbst suchen. Dazu bin ich noch eine st├Ârrische Steinbock-Dame. Zur Kindheit ist folgendes zu sagen, ich hatte einen sehr autorit├Ąren, patriarchischen Vater und entsprechend diesem Bild meinen Ehemann ausgew├Ąhlt. Anerkennung konnte ich beim Vater sowie beim Ehemann immer nur durch m├Ąnnliche Qualit├Ąten erreichen. Damit meine ich, es gab Lob wenn man technisch gut war und arbeitete wie ein Mann. Heute ist es genau das selbe, wenn ich meine Autoreifen selbst wechsle erhalte ich Anerkennung, zeige ich Gef├╝hle so bin ich nur ein "heulendes Weib" was mein Ego nicht gerade sch├Ątzt und deshalb diese Seite unterdr├╝cken will.

Es beginnt sich ein grosser Knoten in mir wie von selbst zu l├Âsen und viele meiner Ansichten oder Schuldzuweisungen habe ich inzwischen aufl├Âsen k├Ânnen. Die Einsicht, dass jeder sein Leben selbst lebt und selbst f├╝r sich verantwortlich ist, hat jedoch vieles in Aufruhr gebracht und nun dr├Ąngt das Unterbewusstsein auf Ver├Ąnderung oder Richtigstellung von dem was nicht meiner von der Natur gegebenen Art entspricht.

mit lieben Gr├╝ssen

Stardust66
Nichts ├Ąndert sich, ausser ich ├Ąndere mich.
Alles ├Ąndert sich, sobald ich mich ver├Ąndere!

Benutzeravatar
Andreas
Alter: 54 (m)
Administrator
Beitr├Ąge: 3795
Dabei seit: 2004
Kontaktdaten:

Beitrag von Andreas » 06.04.2013, 05:20

Hallo,

ja - Steinbockfrauen lernen oft erst im Alter ihr Leben zu genie├čen. In diese Phase kommst du nun wohl. So kannst du die Handschuhabgabe an deine Schwester auch interpretieren, dass du nun mehr in die Rolle deine Weiblichkeit (=Schwester) kommst. (Da dir diese Rolle noch etwas fremd ist projiziert dein Unterbewusstsein sie auf deine Schwester.)

lg Andreas
Ihr k├Ânnt mich gerne bei facebook adden, ihr findet mich hier: http://www.facebook.com/andreas.rebmann.96

Antworten