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INFO: Traumtagebuch

Verfasst: 05.03.2013, 14:01
von Andreas
Hallo,
Hier mal ein kurzes Statement zu Traumtagebüchern:

Generell ist ein Traumtagebuch zu führen nicht gut, weil man muss den Traum auch wieder loslassen, wenn man ihn bearbeitet hat.
Und andrerseits - ohne den Traum zu bearbeiten ist ein Traumtagebuch erst recht sinnlose Zeitverschwendung.

Ich befürworte ein Traumtagebuch zu führen nur, wenn man dann konsequent die bearbeiteten Träume herausnimmt (Ringbuchsystem) oder eben die Seiten herausreißt oder elektronisch löscht. Besser sind für jeden Traum extra Zettel, die man dann zum Schluß symbolisch verbrennen kann, wenn die Traumarbeit getan ist. Auch problemlose Träume, die keine Bearbeitung erfordern, sollten symbolisch verbrannt werden, wenn man entschieden hat, den entsprechenden Traum nicht zu bearbeiten.

Begründung: Nur wenn wir (das Unnötige) loslassen machen wir unseren Geist frei und schaffen inneren Raum für die Themen des Hier und Jetzt in unserem Bewusstsein. Denn, genau so wie ein Computer ist auch unser Bewusstsein am leistungsfähigsten, wenn es möglichst wenig Prozesse gleichzeitig am Laufen hat.

Darum empfehle ich dass man für jeden Traum einen extra Zettel benutzt, den man dann, wenn man den Traum fertig bearbeitet hat, symbolisch loslässt, indem man ihn zerreißt oder verbrennt. Nur wenn wir unsere Traumthemen auch wieder loslassen, bleibt unser Geist im Fließenden des Lebens.
Man kann im Prinzip jedes Stück Papier verwenden um einen Traum zu notieren oder das Arbeitsblatt Traumdeutung verwenden oder auch diese Traumdeutungsblöcke.


lg Andreas

Re: Traumtagebuch

Verfasst: 05.03.2013, 16:16
von SomethingInside
Hallo Andreas,
Danke dass du zu meiner Frage einen ganzen Eintrag erstellt hast.

Ist es dann ein Problem wenn man den Traum nicht bearbeitet? Ich meine, hat das irgendwelche Auswirkungen oder "Nebenwirkungen" ?
Das würde mich interessieren. Weil ich notiere ab und zu auch meine Träume damit ich sie nicht vergesse, ich erinner mich nämlich gerne daran (wenn es schöne waren/sind).
Und dann hab ich halt jetzt daran gedacht mich etwas näher mit ihnen zu beschäftigen und ein extra Buch/Heft anzulegen, wo ich auch direkt die Symbole mit reinschreiben kann.

Liebe Grüße,
SomethingInside :sunny: :smile13:

Re: Traumtagebuch

Verfasst: 05.03.2013, 21:35
von Andreas
Hallo,

Der Mensch hat grundsätzlich 2 Möglichkeiten:

A) Man unterstützt das eigene Unterbewusstsein bei der Verarbeitung, etc..
B) Man hilft dem eigenen Unterbewusstsein nicht, bei dessen Problemen - egal wie heftig die (Traum-) Botschaften sind.
SomethingInside hat geschrieben:Ist es dann ein Problem wenn man den Traum nicht bearbeitet?
Ja - das ist Fall B - das gibts auch oft bei Unfällen, dass Menschen nur zuschauen(gaffen, etc.), anstatt zu helfen - ein weit verbreitetes Muster, welches nicht gut für den Mensch und seine Umwelt ist.


Grüße von Andreas

Re: Traumtagebuch

Verfasst: 06.03.2013, 10:17
von LadyAmalthea
Hallo.

Ich verstehe was Andreas da schreibt (müssten dann nicht auch hier die Beiträge gelöscht werden? :-) ) aber kann mir keinen Grund denken warum es schlimm ist seine SCHÖNEN und nicht belastenden Träume aufzuschreiben und zu behalten..

Re: Traumtagebuch

Verfasst: 06.03.2013, 17:52
von SomethingInside
Hallo,

ja, das frage ich mich ja auch.
Und selbst wenn es ein Traum ist, der irgendwas ganz wichtiges zu bedeuten hat, ich ihn aufschreibe aber dabei garnicht weiß dass es so wichtig ist und was es bedeutet? Dann ist das doch auch kein wirkliches Problem, oder?
Die Leute die sich nicht mit ihren Träumen beschäftigen, wie machen die das denn? Jeder hat doch "Signalträume"..

Re: Traumtagebuch

Verfasst: 07.03.2013, 14:50
von Andreas
Hallo,
müssten dann nicht auch hier die Beiträge gelöscht werden ?
Wenn der Traum hier steht, dann ist er nicht in deinem persönlichen Traumdeutungsbuchbereich, er ist dann eher abgegeben an die Allgemeinheit, zb zum daraus lernen.

Wenn du dich nur auf die schönen Träume konzentrierst, dann bewegst du dich im Bereich von Fall B
Womöglich sendest du dadurch deinem Unterbewusstsein sogar die Botschaft, dass du nur die schönen Träume haben willst und stellst dich gegen das Programm deiner Seele, die Seelenwachstum (also die Auflösung des negativen, blockierenden) haben will.


Ein Traum ist ja Ausdruck, dessen, dass das Unterbewusstsein voll am arbeiten an einem Problem ist. In armen Ländern, zum Beispiel in Afrika, ist es oft so, dass einer arbeitet und 4 schauen zu, wie er arbeitet (=Zuschauer-Gaffer Prinzip).
Bei uns in Deutschland war es eher immer umgekehrt: 4 Personen arbeiten und eine Person (Vorgesetzter) schaut zu und schwingt die Peitsche.
(In Firmen der neuen Zeit arbeiten übrigens alle 5 Personen (weil Aufpasser nicht mehr nötig sind.)

Grüße von Andreas