Ehemalige beste Freundin und Friedhof

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tina2803
Alter: 39
BeitrÀge: 25
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Ehemalige beste Freundin und Friedhof

Beitrag von tina2803 » 03.03.2013, 13:58

Hallo,

ich hoffe, ihr könnt mir mehr zu meinem Traum sagen, als ich selber denke.

Zuvor muss ich noch einleitend was erzÀhlen. Ich lebe seit ca. 6 Jahren in der NÀhe von Passau, davor haben wir in Griesheim und als kleines Kind bis 6 Jahren habe ich in Darmstadt gelebt. In der Ausbildung lernte ich meine damalige beste Freundin kennen, der Kontakt ist allerdings vor etwa 4 Jahren abgebrochen in einem Streit.

So, und nun zum Traum:

Ich hab getrĂ€umt, das ich in Darmstadt in einem Auto sitze und der Fahrer im Auto vor mir streift das Auto davor, ich bin ausgewichen und steh dann plötzlich auf der Hauptstraße in Darmstadt, nicht weit entfernt, wo ich als kleines Kind gelebt habe.

Dann kam meine ehemalige beste Freundin im Auto angefahren und ich habe ihr dann zugewunken, sie soll links in die Straße reinfahren, wo es zu unserem frĂŒheren Haus geht.

Ich ging weiter in die Straße rein und auf einmal war ich mit dieser Freundin in einem Haus, schrĂ€g gegenĂŒber von meinem ehemaligen Zuhause. Ich schaute aus dem Fenster und sah schrĂ€g gegenĂŒber das Haus und direkt gegenĂŒber bzw. vor dem Fenster ein Friedhof, aber nur einer, in dem man Urnen beisetzen kann. Die waren, wie auf jedem Friedhof so ĂŒblich, mit Blumen etc. geschmĂŒckt und ich hab stĂ€ndig auf den Friedhof geschaut. Meine Freundin hat irgendwas mit mir gesprochen, was ich allerdings nicht mehr weiß, was sie gesagt hat, das einzige woran ich mich dunkel erinnern kann, dass ich ihr irgendwas von meinem ehemaligen Zuhause erzĂ€hlt habe.

WĂ€hrend des Traumes hatte ich keine Angst oder so was in der Art wegen dem Friedhof, es war eher irgendwie beruhigend. Tja und dann bin ich wach geworden.


Ich weiß nicht, ob es euch hilft oder ob es irgendwas damit zu tun hat. Bin allein erziehende berufstĂ€tige Mama von 3 Kindern. Vor einem Jahr hat man schon bei mir Born Out festgestellt. Ich sollte was dagegen tun, hab ich allerdings nicht, da ich damals arbeitslos war und gerade ne neue Anstellung gefunden habe. Da es uns finanziell nun mal nicht so gut geht, hab ich nicht groß ĂŒberlegt, sondern die Arbeit angenommen. Naja, die Krankheit wird immer schlimmer. Ich gehe zwar tag tĂ€glich arbeiten, aber sonst bekomme ich kaum noch was hin, bin einfach nur fix und foxi. WĂŒrden meine Kinder mir nicht zur Seite stehen und mir helfen, wĂŒsste ich nicht, wie ich das alles schaffen sollte.

Von meinem Freund habe ich mich vor ner Woche auch getrennt, weil er wie ein kleines Kind war, zu viel Aufmerksamkeit brauchte und ich das einfach weder psychisch noch so auf die Reihe bekommen konnte. Ich hab mich gefĂŒhlt, als ob er ne weitere Person ist, die an mir zieht und zerrt. Ich hatte einfach keine Luft mehr zum Atmen, so hab ich mich gefĂŒhlt.

So, ich hoffe, ich hab euch nicht zu viel zugetextet.

Ich bedanke mich jetzt schon ganz herzlich fĂŒr Eure Hilfe.

LG Tina

tina2803
Alter: 39
BeitrÀge: 25
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Beitrag von tina2803 » 05.03.2013, 11:09

Kann keiner was sagen?

manuka
Alter: 55
BeitrÀge: 10
Dabei seit: 2012

Beitrag von manuka » 05.03.2013, 22:49

Ich hab jetzt einfach mal "Traumdeutung Haus" gegoogled und folgendes gefunden:

Das Sein; das Haus des Selbst - Was glaube oder fĂŒrchte ich in bezug auf mich selbst?

Das Haus ob ein vertrautes oder nicht versinnbildlicht meist die eigene, höchstpersönliche "Wohnung" des TrĂ€umers, bzw. sein Ego, seine Persönlichkeit. Fast immer verweist ein Haus im Traum auf die Seele, auf die Art und Weise, wie der TrĂ€umende sein Leben "baut", und auf seine innere Befindlichkeit. Die verschiedenen RĂ€ume und Bereiche innerhalb eines Hauses stehen dabei fĂŒr die Persönlichkeitsanteile und fĂŒr die Erfahrungen des TrĂ€umenden. Es gibt Aufschluß ĂŒber unsere innere und Ă€ußere Verfassung. Schon bei Artemidoros stellt es im ĂŒbertragenen Sinn den menschlichen Körper dar. Aufschlußreich ist dabei die Art des Hauses. Ist es eine Luxusvilla oder eine HĂŒtte, ein Schloß oder ein Bauernhaus? Je nachdem signalisiert es dem Mann ein BedĂŒrfnis nach beruflichem Aufstieg oder Sicherheit, bzw. Geborgenheit, denn das Haus ist ein weibliches Symbol. Als Frau sollte man beim Haus als Traumbild zunĂ€chst an sich selbst denken. Was fĂŒr ein Haus ist es, ein schönes Bauwerk oder eine Ruine? Sind vielleicht Sie selbst das eine oder andere? Welche Möbel sind darin und wer bewohnt es? Die Antworten verwenden Sie zur Deutung des Traumes. Das Haus kann als Ganzes oder mit den im Traum auftauchenden einzelnen Teilen gedeutet werden.


Ich denke, das spricht fĂŒr sich. Noch so viel zu Deinen weiteren AusfĂŒhrungen: es ist nicht die Aufgabe Deiner Kinder, Dir zur Seite zu stehen, sondern es sollte umgekehrt sein. Ausgebrannt kannst Du ihnen nicht die Mutter sein, auf die sie ein Recht haben!Sieh zu, daß Du Dein "burn out" endlich ernst nimmst und anfĂ€ngst, Dich um Dich selber kĂŒmmerst.

tina2803
Alter: 39
BeitrÀge: 25
Dabei seit: 2012

Beitrag von tina2803 » 06.03.2013, 18:05

Hallo Manuka,

ich habe aber von keinen RÀumen getrÀumt, sondern nur das Haus und den Friedhof.

Was meine Kinder angeht: mein Ă€ltester ist 16 und ich denke, das er in einem Alter ist, wo er seiner Mama schon helfen kann, egal, ob ich krank bin oder nicht. Sowas gehört eigentlich zur Erziehung. Und meine mittlere ist 11, sie kann da auch schon Kleinigkeiten machen, wie z.B. Tisch decken oder so etwas in der Art. Ich seh das jetzt nicht so schlimm. Und ich stehe, egal, wie es mir geht, zu meinen Kindern, selbst wenn ich auf allen 4en laufen mĂŒsste. Das erste was bei mir kommt, sind IMMER die Kinder.

manuka
Alter: 55
BeitrÀge: 10
Dabei seit: 2012

Beitrag von manuka » 07.03.2013, 20:18

1. Es geht um das Haus das Du gesehen hast und wenn Du von dem Haus aus Deiner Kindheit trĂ€umst, dann solltest Du vielleicht "zurĂŒck" erinnern an eine gute Kindheit? Was war anders? Hast Du da mehr Acht auf Dich gegeben oder haben andere auf Dich geachtet? Wurdest Du gut versorgt? Kinder brauchen Hilfe und nehmen sie auch an. Du brauchst auch (dringend) Hilfe, bist aber nicht bereit, Dir welche geben zu lassen. Ein Kind trĂ€gt keine schweren Lasten und da sind immer die Eltern und die Familie, die fĂŒr einen sorgen. Aber fĂŒr Dich sorgt heute niemand mehr - nicht mal Du selber; Du trĂ€gst alles Lasten alleine. Werde wieder wie ein Kind und laß Dir helfen.

2. Du hast den Friedhof gesehen, auf dem Urnen beigesetzt werden. In Urnen kommt die Asche von Toten. Deine Zeilen lesen sich fĂŒr mich, als wenn Dein Leben nur noch sehr wenig LebensqualitĂ€t hat - Du bist ausgebrannt und innerlich mehr tot als lebendig.

3. NatĂŒrlich können Kinder auch Pflichten im Haushalt ĂŒbernehmen, aber egal wie reif und selbstĂ€ndig sie sind und wirken, sie sind immer noch Kinder. Aber es geht nicht um die helfenden HĂ€nde im Haushalt, sondern eher darm, was Du ihnen emotional zumutest. Und glaub mir, sie bekommen sehr genau mit, wie es Dir geht. Und das prĂ€gt sie fĂŒr den Rest ihres Lebens und ist nicht gut fĂŒr sie. TĂ€glich sehen sie, daß ihre Mutter sich zu allem quĂ€lt und kaum Lebensfreude hat. Auch so etwas traumatisiert - jeden Tag ein ganz kleines bißchen.

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