MĂ€useskelett

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manuka
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MĂ€useskelett

Beitrag von manuka » 07.12.2012, 08:16

Vor ein paar Tagen hatte ich einen sehr langen Traum, der mich aber nicht Ă€ngstigte oder beunruhigte. Die genauen ZusammenhĂ€nge weiß ich nicht mehr, aber ich hatte als Aufgabe, wenn ich ein Ziel/Traum (weiß nicht mehr genau) erreichen wollte, mußte ich ein Skelett von einem Nagetier - Maus (vielleicht auch Ratte), frei prĂ€pariert anfertigen. Es war nicht ganz klar fĂŒr mich, ob ich das Skelett als Fossil oder von einem frisch toten Tier wieder herstellen soll. Jedenfalls sah ich am Ende das Nagerskelett fertig auf einem HolztĂ€felchen aufgebaut - wie ein Lernmodell der Biologie. Alles drehte sich in dem Traum um dieses MĂ€useskelett und so ganz weiß ich damit nichts anzufangen. Vielleicht kann mir ja jemand einen Tip dazu geben.

LG
M.

Gilly
Alter: 32 (m)
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Beitrag von Gilly » 11.12.2012, 18:17

Wow das ist sehr speziell.
Ich bin gespannt auf die Antworten.

manuka
Alter: 56
BeitrÀge: 10
Dabei seit: 2012

Beitrag von manuka » 11.12.2012, 20:18

Gilly hat geschrieben:Wow das ist sehr speziell.
Ich bin gespannt auf die Antworten.
Ja, war ich auch, aber weil es os speziell ist, wird wohl auch nichts kommen. Ich hab also mal gegoogled und ĂŒber MĂ€use folgendes gefunden.

Maus:
SanftmĂŒtig; ruhig; kleinere Probleme; innere GefĂŒhle; SchĂŒchternheit - Welche kleinen Sorgen nagen an mir?

Der kleine, graue Nager gilt als Symbolgestalt der 'Macht des Unscheinbaren' und der typischen Eigenschaften, die man den MĂ€usen allgemein nachsagt: Neugier, List, Geschicklichkeit und große Fruchtbarkeit. Sie ist auch naschhaft und 'durch Leckerbissen bestechlich'. Maus hat oft sexuelle Bedeutung oder kann auf Ängste hinweisen, die aus dem Unbewußten stammen. Außerdem kann sie auf VorgĂ€nge aufmerksam machen, die man nicht unterbewerten darf.


Skelett:
Assoziation: - Arbeit an den Grundfesten oder der Struktur,- Überreste. Fragestellung: - Wo in meinem Leben fĂŒhle ich mich abgetrennt, oder wo zeigen sich Zerfallserscheinungen?
Allgemein:
Ein Skelett im Traum weist auf das GrundgerĂŒst einer Sache, vielleicht eine Idee oder eines Konzeptes hin. Ein tanzendes Skelett bedeutet, daß der TrĂ€umende sich seiner Lebendigkeit bewußt ist. GrĂ€bt er ein Skelett aus, holt er etwas hervor, das er zu irgendeinem Zeitpunkt im Unbewußten begraben hat. Symbol des VergĂ€nglichen, vor dem man sich fĂŒrchtet.


Ein wenig Sinn macht das schon, aber irgendwie hatte ich gehofft, noch die eine oder andere weitere Assoziation oder Interpretation zu bekommen. Aber ich denke, es ist, wie Du schon festgestellt hattest, zu speziell.

Jedenfalls interpretiere ich das jetzt so, das ich meine GefĂŒhle und Sorgen grundsĂ€tzlich ĂŒberdenken muß und auch, wohin mein Weg gehen soll. Gegenwart und Zukunft hĂ€ngen voneinander ab - und das muß ich zusammenfĂŒgen.

Nici300
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Beitrag von Nici300 » 19.12.2012, 16:06

Maus steht bei mir persönlich immer fĂŒr eine Form von Angst. Wenn bei dir nur noch das Skelett ĂŒbrig ist könnte es sich um eine ĂŒberwundene Angst zu handeln ...

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 22.12.2012, 01:09

Hallo,

Maus = EnergierÀuber (fressen dem Menschen die VorrÀte weg)

Etwas, was dir Energie geraubt hat (kann zb auch eine Angst gewesen sein) hat sich aufgelöst und kann nun in ihrer Substanz (Skelett) von dir betrachtet werden.


GrĂŒĂŸe von Andreas
Ihr könnt mich gerne bei facebook adden, ihr findet mich hier: http://www.facebook.com/andreas.rebmann.96

manuka
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Beitrag von manuka » 22.12.2012, 09:33

Danke fĂŒr Eure Antworten - haben mir tatsĂ€chlich sehr geholfen. Jetzt muß ich darĂŒber weiter nachdenken. WĂŒnsche Euch alles Liebe.

LG
M.

manuka
Alter: 56
BeitrÀge: 10
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Beitrag von manuka » 04.03.2013, 21:20

Kurzes update fĂŒr alle, die es interessieren könnte.

Mein Traum enthĂŒllt fĂŒr mich mehr und mehr seinen Sinn. Die Maus hat mehrere Bedeutungen. Eine der wichtigste ist, das sie fĂŒr mich einen "EnergierĂ€uber" symbolisiert. Es hat einige Zeit gebraucht, bis mir klar wurde, wer mein EnergierĂ€uber ist, wer mich lĂ€hmt, wer mich mĂŒde und antrieblos macht: es ist ein Mensch meines engsten Umfeldes. Das Naheliegendste ist manchmal das Fernste - so wie man den Wald vor lauter BĂ€umen manchmal nicht sieht. Ich hatte immer eine andere Person in Verdacht. Nach dem aber der Kontakt zu dieser Person durch eine blöde Begebenheit abgebrochen war und es mir nicht besser ging, erlangte ich erst heute die Erkenntnis, wer es wirklich ist. Leider kann ich den EnergierĂ€uber nicht "entfernen", aber jetzt habe ich ihn erkannt und ich kann etwas dagegen tun, mir weiterhin meine Energie zu rauben.

Ein EnergierĂ€uber ist aber auch ein mangelndes SelbstwertgefĂŒhl: die Anst zu versagen.

Das Skelett hat ebenfalls viele Bedeutungen. Nachfolgend zitiere ich die allg. Traumdeutung kursiv geschrieben und schreibe dann, was es konkreter fĂŒr mich bedeutet:

Die Arbeit an den Grundfesten, an meinem Ich - ich hatte die Tiefe meiner GefĂŒhle zu ergrĂŒnden um zu mir, zu meiner Mitte zu finden. Das heißt: alles drum herum, das den Blick versperrt, entfernen und den Ursprung anschauen. Warum fĂŒhle ich mich in welcher Situation verletzt, gekrĂ€nkt oder mißachtet? Was empfinde ich dabei - was sind meine wahren GefĂŒhle, die sich von "ZustĂ€nden" wie z. B. Wut, Anspannung oder Freude unterscheiden. Letztendlich sind es meine Empfindungen die mit Verletztlichkeit einhergehen wie Hilflosigkeit, Verlustangst, wenig Selbstwert, Angst vor Einsamkeit, etc.

Da ich ja in meinem Traum sowohl das Skelett eines MĂ€usefossils ausgraben und freipĂ€rparieren, als auch das KnochengerĂŒst einer toten Maus sezieren und darstellen konnte, dachte ich anfangs, ich hĂ€tte eine Wahl. Aber es ist keine Wahl gewesen, sondern eine VerknĂŒpfung.

GrĂ€bt er ein Skelett aus, holt er etwas hervor, das er zu irgendeinem Zeitpunkt im Unbewußten begraben hat. Das heißt fĂŒr mich, das ich einiges zu viel und zu lange "verdrĂ€ngt" und innerlich "begraben" habe; es ist Zeit das Fossil zu bergen. Gleichzeitig ist das Skelett ein Symbol des VergĂ€nglichen, vor dem man sich fĂŒrchtet. Das sind ganz reale Ängste jemanden zu verlieren der mir sehr nahe steht, aber vor allem auch die Angst vor meinem eigenen Älterwerden - der Verlust der körperlichen und geistigen LeistungsfĂ€higkeit und damit der zunehmenden Gebrechlichkeit, der Hilflosigkeit und AbhĂ€ngigkeit von Anderen und schließlich der eigenen VergĂ€nglichkeit, etc.

Ein Skelett im Traum kann auch auf GefĂŒhle oder Talente hindeuten, die 'gestorben' sind, weil der TrĂ€umende sie nicht genug gepflegt hat. Ja, auch das paßt. Es ist auch ein Hadern mit mir. Ich habe viele Begabungen und FĂ€higkeiten geschenkt bekommen, aber durch z. B. meinen menschlichen und meinen inneren EnergierĂ€uber nie wirklich genutzt. Jedenfalls nicht so wie ich es hĂ€tte tun können und sollen. Das habe ich bereits angefangen zu Ă€ndern. Ich nehme das jetzt an, manches nicht so genutzt zu haben, wie "man" es tun wĂŒrde und ich bin wieder aktiv geworden und nehme die Herausforderungen an.

Das KnochengerĂŒst taucht in AlptrĂ€umen auf und erschreckt den TrĂ€umer,- meist ist es ein Erschrecken vor sich selbst, vor seinen Fehlern und Launen. Das Skelett ist gewissermaßen das bloßgelegte Ich. Und hier bedeutet es auch wieder meine Angst vor dem eigenen Versagen, der eigenen UnzulĂ€nglichkeit, dem mangelnden Selbstwert, meinem eigenen Perfektionismusanspruch nicht zu genĂŒgen und die Angst, das dies "bloßgestellt" wird, ich bloßgestellt werde, mit all meinen Fehlern etc. Aber wenn ich mir meiner Ängste bewußt geworden bin, kann ich mich ihnen auch stellen, fragen woher sie kommen und mit ihnen angemessen umgehen. Und klappt mal etwas nicht so wie ich mir das vorgestellt habe, so "entscheide" ich, ob ich das als peinlich und damit fĂŒr mich "bloßstellend" und verletzend empfinde oder als einen normalen "Fehlversuch"; ich habe das Recht etwas falsch zu machen!

Ich denke sehr oft an meinen Traum, die VielfĂ€ltigkeit seiner (Be)Deutung und ich freue mich jedes Mal sehr, wenn ich dem noch ein kleines StĂŒckchen hinzufĂŒgen kann. Das ist jedes Mal, wie wenn sich eine weitere TĂŒr öffnet und ich mir einen neuen Raum anschauen darf; es macht keine Angst mehr sich mit der Vergangenheit und der Gegenwart oder Zukunft auseinander zu setzen. Vor meinem inneren Auge sehe ich oft das Skelett - elfenbeinweiß auf einem HolztĂ€felchen, wie ein StĂŒck aus einer Lehrsammlung. Das ist wie eine Art Richtungsweiser oder Kompas und ich freue mich auf (endlich) auf dem richtigen Weg zu sein. Letztendlich haben alle meine Probleme einen Ursprung und dem bin ich schon sehr nahe gekommen - "ich habe mich zu (meinem) Skelett durch viele Schichten vorgearbeitet". Es macht mir keine Angst mehr sondern gibt mir Kraft und Zuversicht. Ich vertraue (mich an) und weiß, daß fĂŒr mich gesorgt wird. ;-)

Sorry, Text ist etwas lÀnger geworden.

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