Hexe Sandra

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Lyomi
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Hexe Sandra

Beitrag von Lyomi » 27.02.2008, 17:13

Ich weiß nich ob jdm von der Frau gehört hat oder vllt schon mal bei ihr gewesen ist.
Ich hab ein Buch von ihr, von dem ich doch einiges gelernt hab.
Da ich demnächst in München sein werde, überlege ich mal in ihrem Laden vorbei zu schauen.
Also hab ich mir erstmal ihre Homepage angesehn un war recht enttäuscht, weil alles so komerziel ist.
Das hat bei mir einen Teil ihrer seriösität zerfleddert ... :???:

http://www.hexe-sandra.com/index.htm

Was meint ihr?
:?
'English by the grace of God.'

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Kiat
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kommerziell = unseriös?

Beitrag von Kiat » 01.03.2008, 16:24

Lyomi hat geschrieben:Ich hab ein Buch von ihr, von dem ich doch einiges gelernt hab. Da ich demnächst in München sein werde, überlege ich mal in ihrem Laden vorbei zu schauen. Also hab ich mir erstmal ihre Homepage angesehn un war recht enttäuscht, weil alles so komerziel ist. Das hat bei mir einen Teil ihrer seriösität zerfleddert ...
Liebe Schulbankwärmerin,

also, ich finde, dass gerade die Homepage von Hexe Sandra für ihre Seriösität spricht. Sie grenzt sich eindeutig von Schwarzer Magie ab und das ist gut so! Dass sie einen Laden hat und Produkte verkauft, warum nicht? Sie muss ja auch was leben und das ist nun mal nicht umsonst!

Jede Frau (und natürlich auch jeder Mann, Admin Andreas!), die esoterisch berufstätig ist, muss für irgendwie auch Geld bekommen. Das ist die Entscheidung einer jeden einzelnen. Du als potentielle Kundin bist ja nicht gezwungen, in diesen Laden zu gehen und vielleicht etwas zu kaufen.

Andererseits habe ich sogar festgestellt, dass viele Menschen bei kostenlosen Angeboten meinen, das kann nichts helfen, weil es nichts kostet...

Wenn Du Esoterik gleichsetzt mit Gratisgabe, dann dürfte es kaum in unserer kommerzialisierten Welt Esoterikangebote geben.

Bei mir rufen z. B. immer wieder Menschen an, die irgendwie meine Nummer rausbekommen haben. Wenn es mir zeitlich möglich ist, rede ich mit ihnen. Oft höre ich dann, dass bei diesem Gespräch was rüber gekommen ist. Dafür kann ich natürlich nichts berechnen, aber davon kann ich auch nicht leben. Deshalb mache ich halt noch was anderes, für das ich Rechnungen stelle. Ich halte das für einen für mich akzeptablen Kompromiss. Oder hältst Du das auch für unseriös?

Liebe Grüße, Kiat

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Wanderer
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Beitrag von Wanderer » 01.03.2008, 17:37

Sali Kiat

Die Texte auf der Homepage sind wirklich gut und vermitteln ein offenes Bild, ohne esoterischen Klimbim. Man muss in der Tat nicht sich zwielichtigen Beschreibungen hingeben, um seine Arbeit darzustellen. Hexe Sandra macht das sehr gut und beschreibt die Normalität ihrer Arbeit. Mir gefällt das.

Und ja, man muss Geld verlangen. Der angesprochene Effekt, es nütze nichts, wenn es nichts kostet, empfinde ich ähnlich. Dazu möchte ich aber noch weiter gehen und sagen: es wirkt nicht, wenn es nichts oder zu wenig kostet. Vieles unserer Arbeit muss nachwirken, die Selbstheilung aufrecht erhalten, die Arbeit an sich so quasi auch rechtfertigen.

Wer meint, diese Arbeit gratis zu bekommen, wünscht in der Regel gar keine Hilfe sondern nur jemanden, dem er seine Probleme erzählen kann. Allerdings in der Form, wie ich sie "Energiefresser" nenne.

Das einzige, was vielleicht etwas stört an der Homepage ist das Glitzerzeug und die vielen kleinen Gimmicks, die sich da bewegen. Aber das ist Geschmackssache.

*smile*
Wanderer
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Jul

Öffentliche Blamage

Beitrag von Jul » 24.03.2008, 10:38

Hallo, von Hexe Sandra aus München weiß ich, dass sie 1000 Euro für Liebesmagie zurückzahlen musste. Der Ehemann kam nicht zurück und die Frau wollte deshalb wieder ihr Geld zurück. Der Richter sagte, dass Magiearbeit eine „objektiv unmögliche“ Leistung sei. In der Zeitschrift Mädchen wurde einmal ein Mädchen vorgestellt, welches prahlte, sie absolviere bei Hexe Sandra ein „Hexen-Studium“. „Von richtiger Hexerei ist denn auch kaum etwas zu entdecken“, schrieb der Reporter. Es war lächerlich, wie sich dieses Mädchen aufgeführt hat und ich als alte Hexe habe mich gefragt, wie man so einer unreifen Schülerin einen öffentlichen Auftritt gestatten kann. Wenn sich eine Schülerin öffentlich so blamiert, fällt dies auf die Hexe zurück. So etwas ist keine gute Werbung. Früher hatte man sich an : Wissen, Wagen, Wollen, Schweigen zu halten – und dies mit gutem Grund. Nur eine große, starke Hexe kann sich der Öffentlichkeit präsentieren, die nachweisbare Erfolge vorzuweisen hat. Über so eine Frau kann sich niemand mehr lustig machen. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.

Angelina_6
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Beitrag von Angelina_6 » 26.03.2008, 16:24

Wenn Sie sich von schwarzer Magie distanzieren würde, dann würde sie ganz bestimmt nicht die "bösen"Öle von Anna Riva online verkaufen.
Soviel dazu
Wie oben, so unten
Wie innen, so außen

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Kiat
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Hexen und Kommerz

Beitrag von Kiat » 27.03.2008, 21:27

Jul hat geschrieben:von Hexe Sandra aus München weiß ich, dass sie 1000 Euro für Liebesmagie zurückzahlen musste. Der Ehemann kam nicht zurück und die Frau wollte deshalb wieder ihr Geld zurück. Der Richter sagte, dass Magiearbeit eine „objektiv unmögliche“ Leistung sei.
Liebe Jul,

das ist das Problem von jedermann, der sich solche "Dienste" bezahlen lässt. Wenn etwas vom Richter als "objektiv unmöglich" angesehen wird, ist ein abgeschlossener Vertrag "sittenwidrig", also kannst Du dann als Dienstleister keine Ansprüche auf Zahlung stellen. Das gilt für alle, die magische Dienste gegen Bezahlung anbieten.
In der Zeitschrift Mädchen wurde einmal ein Mädchen vorgestellt, welches prahlte, sie absolviere bei Hexe Sandra ein „Hexen-Studium“. „Von richtiger Hexerei ist denn auch kaum etwas zu entdecken“, schrieb der Reporter.
Na klar, so etwas ist Stoff für einen reißerischen Artikel. Ich will hier gewiss nicht Hexe Sandra verteidigen, aber es ist ja nicht ihre Schuld, wenn sie eine unreife Schülerin hat. Allenfalls war es für Hexe Sandra unklug, eine solche Schülerin genommen zu haben. Aber auch hier zeigt sich immer wieder: Wer esoterische Dienstleistungen gegen Bezahlung anbietet, muss damit rechnen, dass er von der Gesellschaft wie ein Dienstleister beurteilt wird. Viel ernster sehe ich persönlich das Problem, dass durch die Kommerzialisierung der Einzelne zu sehr abhängig vom Geld wird. Aber das ist die Entscheidung eines jeden einzelnen. Ich habe jedenfalls öfters festgestellt, dass Menschen ihre spirituelle Begabung verloren haben, nachdem sie damit so richtig Kohle machen wollten.

Ähnlich verhält es sich ja auch mit vielen magischen Orden. Anfangs gibt es einige Erleuchtete, sobald jedoch daraus ein Riesenrummel veranstaltet wird, ziehen sich die oberen Meister von diesem Orden zurück, der dann eine Zeitlang als "Veranstalter" noch agiert und dann wieder verschwindet.
Früher hatte man sich an : Wissen, Wagen, Wollen, Schweigen zu halten – und dies mit gutem Grund. Nur eine große, starke Hexe kann sich der Öffentlichkeit präsentieren, die nachweisbare Erfolge vorzuweisen hat. Über so eine Frau kann sich niemand mehr lustig machen. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
Stimmt! Ich frage mich halt, wieso muss sich eine Hexe überhaupt der Öffentlichkeit präsentieren? Was sind ihre Motive?

Zu meiner Zeit in der Steppe sind mir immer wieder Schamanen begegnet, die Blender und Angeber waren, die meisten sind dann irgendwann gescheitert. Entweder sie wurden größenwahnsinnig oder sie kamen um. Andere dagegen gaben überhaupt nicht an, waren bescheiden und still. Aber das waren die Besseren. Sie hatten zwar keine Reichtümer, aber die Menschen hatten zu ihnen Vertrauen. Und von diesen Schamanen wurde voller Ehrfurcht gesprochen.

Dies habe ich mir auch vorgenommen: keine Werbung zu machen, weil ich weiß, wenn Menschen zu mir kommen sollen, werden sie kommen. Das nötige Geld zum Überleben verdiene ich mir anderweitig. Wie gesagt, das ist meine persönliche Entscheidung.

Wer sich mal mit den Rabbinen bei den Juden beschäftigt hat, findet Ähnliches: Die meisten berühmten Rabbinen waren nur nach Feierabend Rabbi, sie hatten meist einen ehrbaren Handwerksberuf gemäß dem Motto: "Du sollst die Thora nicht zu einer Milchkuh machen!"

Liebe Grüße, Kiat

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Öle von Anna Riva

Beitrag von Kiat » 27.03.2008, 21:28

Angelina_6 hat geschrieben:Wenn Sie sich von schwarzer Magie distanzieren würde, dann würde sie ganz bestimmt nicht die "bösen"Öle von Anna Riva online verkaufen. Soviel dazu
Liebe Angelina_6,

Was hat der Verkauf von Ölen von Anna Riva mit Schwarzer Magie zu tun? Schwarze Magie betreibt eventuell diejenige, die meint, mit diesen Ölen über einen Menschen Verderben bringen zu können. Wenn es danach ginge, dann dürften z. B. auch keine langen Messer angeboten werden, weil Du damit einem Menschen Schaden zufügen könntest. Der Verkäufer solcher Messer ist doch auch nicht gleich ein potentieller Mörder?

Und im übrigen funktioniert Schwarze Magie auch nur dann, wenn höhere Mächte damit einverstanden sind. Überschätzen wir nicht das Männlein "Scharzmagier". Im Alten Testament wurde dies ja sehr gut dargestellt an der Gestalt des Bileam mit seiner Eselin ...

Liebe Grüße, Kiat

Angelina_6
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Beitrag von Angelina_6 » 28.03.2008, 11:13

gut argumentiert. Trotzdem finde ich es ganz schön doof, wenn jemand sagt, er distanziere sich angeblich komplett von "schwarzer Magie" und dann bietet er unter anderem die Öle von Anna Riva an die nicht in die Kategorie der "guten Öle" passen. Außerdem find ich die Aufteilung zwischen "weisser" und "schwarzer" Magie sowieso totalen Blödsinn.
Meine Meinung ;)
Wie oben, so unten
Wie innen, so außen

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Schwarze und weiße Magie

Beitrag von Kiat » 28.03.2008, 15:55

[quote="Angelina_6"
Außerdem find ich die Aufteilung zwischen "weisser" und "schwarzer" Magie sowieso totalen Blödsinn.
Liebe Angelina,

Stimmt! Eigentlich müssten wir unterscheiden zwischen scharzen und weißen Magiern, und nicht Magie. Für mich ist jemand ein Schwarzer Magier, der seine magischen Fähigkeiten zur Erfüllung seiner eigenen Bedürfnisse gegen den Willen anderer verwendet. Auch der, der im Auftrag eines anderen einem Mensch schaden will, ist für mich ein Schwarzer Magier.

Obwohl, wie die Geschichte von Dschinri, dem Grünen Engel, zeigt, ist es sehr schwierig, ein solches Urteil zu fällen...

Liebe Grüße, Kiat

rabab
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Beitrag von rabab » 17.03.2009, 18:52

hallo ich bin Rabab wohne in München und war bei Sandra und ich finde, um ein Urteil zu fällen sollte man selber bei Sandras Shop reinschauen. Ich war sehr enttäuscht und hatte auch eine schlecht um nicht zu sagen böse energie um mich und bin ohne was zu kaufen oder zu sagen schnellstens gegangen.aber wie gesagt jeder urteilt anders und wer bezahlen will soll es doch machen und es ist Ihr recht Geld zu verlangen Wenn ich denke wieviel Energie und Kraft mich meine Sitzungen und beratungen kosten,frage ich mich oft warum umsonst?? aber wenn geld im Spiel ist,empfange ich von meinem gegenüber nichts rein gar nichts so ist jeder eben anders. Also wie gesagt selber anschauen und urteilen. Bis bald rabab

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