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Andreas
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Beitrag von Andreas » 24.12.2004, 21:19

Hallo,

Oft hei├čt es ja, ein Perpetum Mobile k├Ânne es nicht geben,..

aber, ist es nicht so, da├č unser Universum als solches schlichtweg ein perpetum mobile ist ??

Icabaru

Beitrag von Icabaru » 30.06.2005, 19:30

Exakt so ist es! Aber kann jemand dies auch theoretisch korrekt erklaeren bzw. mathematisch beschreiben und begruenden? Moeglicherweise koennte ein Beytrag dazu angeboten werden. Nur ist er weder einfach und fuer Laien kaum verstaendlich, noch so kurz um dies hier in kurzer Form verstaendlich zu machen.
Gruesse Icabaru

abcdefg

Beitrag von abcdefg » 04.07.2005, 08:57

Hallo Andreas,

die Aussage von Dir ist vielleicht ein wenig gewagt. Man unterscheidet:
-perpetuum mobile 1.Art (erzeugt Energie ausm nix - einfach so)
-perpetuum mobile 2.Art (widerspricht zweitem Hauptsatz)
Beurteilt man das ganze auf Quantenebene, also mikroskopisch, dann ist es in der Tat m├Âglich, da├č Energie aus dem Nichts entsteht - aber nur f├╝r ├ä├ä├ä├äXTREEEEEEM kurze Zeiten (Energie-Zeit-Unsch├Ąrfe).
Klassisch - also makroskopisch betrachtet ist nach meinem bescheidenen Kenntnisstand der erste Hauptsatz (also die Aussage, da├č Energie NICHT aus dem Nichts entsteht) bisher nie gebrochen worden. Und das perpetuum mobile ist eben ein Begriff aus der klassischen (und ├╝belst alten) Thermodynamik.

abcdefg

Beitrag von abcdefg » 04.07.2005, 09:27

Ach so ja, hab ja noch das pm 2.Art vergessen: also, also, alsooo: wiederholendes Beispiel (ausm Schulunterricht). Ziegel f├Ąllt vom Dach. Es ist bisher noch nie (von mir jedenfalls nicht) beobachtet worden, da├č er seiner Umgebung anschlie├čend von ganz allein W├Ąrme entzieht und wieder aufs Dach fliegt. Wenn Du sowas schon mal gesehen hast - Gl├╝ckwunsch, dann bist Du der erste Mensch, der Zeuge eines perpetuum mobile 2.Art wurde. Hinter dem 2.Hauptsatz stecken einfach statistische ├ťberlegungen: Alle Energie wird langfristig in W├Ąrme umgewandelt, weil das ├Ąu├čerst super wahnsinnnig irre radikal extrem ultra hyper verr├╝ckt mega wahrscheinlich ist. Nur um mal so typische thermodynamische Zahlenwerte zu nennen: eine thermodynamisches System wird durch eine Verteilungsfunktion (so was wie ne Gau├č-Kurve) beschrieben. Je gr├Â├čer der Funktionswert, desto wahrscheinlicher der Zustand. Der Herr Prof. Nolting untersucht in seinem B├╝chlein zur statistischen Mechanik mal die M├Âglichkeit, da├č ein solches System nur um relative 10^(-10), in Worten "Zehn hoch minus Zehn", von seinem wahrscheinlichsten Wert abweicht. Er findet (kannste ooch selba nachvollziehen), da├č schon bei dieser ├Ąu├čerst kleinen Abweichung die Verteilungsfunktion auf das e^(-400) fache des Maximalwertes abf├Ąllt - Wahnsinn oder?
Geht man nun davon aus, da├č das Universum ein abgeschlossenes System ist (was keinesfalls feststeht)und ewig expandiert (was ebenfalls nicht feststeht), dann steht fest, da├č es den W├Ąrmetod sterben wird. Oder vielleicht sollte man besser sagen: "K├Ąltetod", denn die W├Ąrme wird ja auf ein immer gr├Â├čer werdendes Gebiet verteilt - die dieser W├Ąrme entsprechende Temperatur geht also grenzwertm├Ą├čig gegen den absoluten Nullpunkt (dit sind ma janz verschmitzte -273,15┬░C)

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 04.07.2005, 09:55

Hallo abc-Gast,

Ist es denn bewiesen, da├č das alles stimmt, was an den Universit├Ąten von den Proffessoren gelehrt wird ?
Also ganz praktisch betrachtet konnte man zumindest schon oft sehen, da├č sich pl├Âtzlich die Lehrmeinung ge├Ąndert hat.
Dazu kommt, da├č sich mit den Theorien und Wissen der Universit├Ąten vieles nicht erkl├Ąren l├Ą├čt, was ja auch beweist, da├č deren heutige gelehrte theorien keinesfalls korrekt sein k├Ânnen.
Du gehst oben davon aus da├č es nur eine begrenzte menge an Energie im universum g├Ąbe. da hast du schon die Zeit vergessen. Zeit ist unendlich vorhanden.. und nun wandle Zeit in Energie um, und du hast unendlich energie...

Gr├╝├če von Andreas
Ihr k├Ânnt mich gerne bei facebook adden, ihr findet mich hier: http://www.facebook.com/andreas.rebmann.96

abcdefg

Beitrag von abcdefg » 04.07.2005, 11:17

Hallo Andreas,

Ganz klar, letztendlich bewiesen ist rein gar nichts von dem, was an Universit├Ąten gelehrt wurde. Kennst du Popper? Der hat recht galant den Unterschied zwischen Naturwissenschaft und Religion herausgearbeitet. Danach (und dem stimme ich absolut zu) ist letztendlich absolut NICHTS NIX NOTHING beweisbar. Im Gegensatz zur Religion aber is Naturwissenschaft (Physik jedenfalls) WIDERLEGBAR. Denn sie liefert mit ihren Formeln nicht nur ein Mittel, um arme Sch├╝lerchen zu qu├Ąlen. Sondern auch Me├čvorschriften. Man hat also "nur" genau das zu machen, was die Formel sagt. Passiert dann das, was die Formel vorhersagt hei├čt das nat├╝rlich noch nich, da├č die Formel richtig ist. Aber man kann zumindest sagen, da├č "bis jetzt" kein Grund besteht, sie f├╝r falsch zu halten. Beweise - wie oben angesprochen - f├╝r die Richtigkeit wird man nicht wirklich finden. Aber in einem eingeschr├Ąnkten Sinne schon. Nehmen wir mal gleich (aus aktuellem Anla├č) die Thermodynamik. Sie baut auf auf sogenannten "Haupts├Ątzen". Davon gibts - na ick sach ma so: "zwei ganz ganz wichtige, einen ganz wichtigen und einen wichtigen". Diese 4 Haupts├Ątze sind reine ERFAHRUNGSTATSACHEN, also nicht beweisbar. Aber ALLE anderen Aussagen der (klassischen) Thermodynamik ergeben sich durch allerallerallerstrengste Logik nur (wirklich NUR) aus diesen Haupts├Ątzen. Man kann also in diesem Sinne folgendes formulieren: "Angenommen die Haupts├Ątze sind richtig, dann folgt zwingend, da├č die gesamte Thermodynamik richtig ist."
Nun hab ich schon geschrieben, da├č die klassische Thermodynamik nicht gerade das aktuellste Forschungsgebiet der modernen Physik darstellt. Moderne Darstellungen beruhen dann auf etwas abstrakteren (mathematischeren) "Haupts├Ątzen", wie z.B. der Quasiergodenhypothese. Solche "Haupts├Ątze" gibt es in allen Teildisziplinen der Physik (Newtonsche Axiome, Maxwell-Gleichungen, Postulate der Quantenmechanik, Einstein-Postulate usw.). Diese Teildisziplinen funktionieren aber alle nach dem gleichen Schema, wie oben beschrieben.
Wenn man es nun etwas spitz formuliert, ist das aber bislang alles nur ein bunter Flickenteppich. Und genau daraus ergibt sich das eine gro├če Ziel der theoretischen Physik: die Weltformel. Sie h├Ątte ebenfalls den Charakter eines der "Haupts├Ątze" (Ich nenne es lieber Axiom). Aber: es g├Ąbe dann eben nur noch dieses EINE EINZIGE Axiom, also nur noch eine einzige Annahme, aus der man die gesamte Physik ableiten k├Ânnte - was besseres gibts mit Sicherheit nicht. H├Âchstens was gleichwertiges. Bei der Kirche z.B. w├Ąre diese Grundannahme Gott. Nochmal: nur noch eine einzige Annahme. Alles andere w├Ąre dann im obigen eingeschr├Ąnkten Sinne als bewiesen anzusehen, da es ja durch reinste Logik folgte.
Damit ist eigentlich auch alles gesagt zur "pl├Âtzlichen ├änderung der Lehrmeinung". Nehmen wir mal die Entwicklung der Quantenmechanik. Diese begann im Jahre 1900 mit einem Vortrag von Max Planck. Zuvor ergab es sich n├Ąmlich, da├č die sogenannte Schwarzk├Ârperstrahlung (die Sonne ist z.B. ein schwarzer K├Ârper) sich allen bis dahin bekannten Methoden der Physik entzog. Die mit den damals bekannten Theorien bestimmten theoretischen Werte ergaben v├Âllig sinnlose Werte. Bis Planck auf die Idee kam: "Energie k├Ânnte quantisiert sein." F├╝r damalige Verh├Ąltnisse ein ungeheuerlicher Einfall - absolut nichts sprach daf├╝r. Und Planck selbst hatte es eigentlich mehr als mathematischen Trick angesehen. Es zerri├č ihm fast das Herz, als sich immer mehr herausstellte, da├č diese Quantisierung mehr war, als nur ein mathematischer Trick. Und je mehr sich dies herausstellte, desto klarer wurde: die bisherigen (klassischen) Theorien k├Ânnen nicht korrekt sein. Warum aber haben sie ├╝ber zwei Jahrhunderte lang so hervorragend funktioniert? Die Antwort kam, als die neue Theorie - die Quantenmechanik eben - genauer untersucht wurde: es ergab sich, da├č die alten Theorien in der neuen als mathematische Grenzf├Ąlle enthalten sind. Sie sind also nicht falsch. Denn in der Mathematik gibt es die ganz normale Grenzwertbildung: 1/0=unendlich ist sicher falsch, aber lim(1/x)=unendlich f├╝r x->0 ist absolut korrekt und sauber. Und so verh├Ąlt sich das mit den klassischen Theorien: sie sind echte, also mathematische Grenzf├Ąlle der Quantenmechanik. Die Quantenmechanik ist ja nicht einfach vom Himmel gefallen und wurde dann mal eben hingenommen. In ihren ersten Jahren wurde sie aufs heftigste attackiert. Ihr wohl ber├╝hmteste Gegner war Einstein. Aber selbst ihm gelang es nicht, den Quantenmechanikern Fehler nachzuweisen. Und abgesehen von einer "Uminterpretation" der Quantenmechanik in den 20er Jahren, hat sich seit dem die Lehrmeinung dazu durchaus NICHT ge├Ąndert. Es sind neue und bessere mathematische Methoden entwickelt worden - das schon. Sie erleichtern aber lediglich den Umgang mit den doch recht komplexen Gleichungen der Quantenmechanik. Mir ist kein Experiment bekannt, das die G├╝ltigkeit der Quantenmechanik widerlegt h├Ątte.
Zu deinem n├Ąchsten Punkt. Also eines vorab: ├╝berirdische Ph├Ąnomene k├Ânnte Physik nur beschreiben, wenn sie ein Mittel h├Ątte, diese experimentell zu ├╝berpr├╝fen. Dieses Mittel fehlt aber. Es gibt physikalisch Institute, die hohe Preisgelder ausschreiben, f├╝r Leute, die wirklich ├╝ber paranormale F├Ąhigkeiten verf├╝gen. Die Kandidaten k├Ânnen sich dort melden, sagen, was sie k├Ânnen und dann wird das ├╝berpr├╝ft. Bisher hat aber niemand diesen ├ťberpr├╝fungen standgehalten. Und es gibt ja noch andere Esoteriker, die sagen, da├č man das nicht so und so ├╝berpr├╝fen kann. Dann ist aber der Vorwurf gegen die Physik ungerecht. Denn es gibt dann f├╝r niemanden einen Grund, diese "F├Ąhigkeiten" ernst zu nehmen. Wenn jemand behauptet, er kann mit Gedanken Lampen zerplatzen lassen, dann ist es an ihm, dies zu beweisen. Und die Physik ist da garantiert nicht voreingenommen. Sondern lediglich ├Ąu├čerst kritisch. Warum sollte sie auch voreingenommen sein? Der Physiker, der als erster ein paranormales Ph├Ąnomen wirklich nachweisen kann, hat den Nobelpreis so gut wie sicher. Es ist also an den Esoterikern, sich nicht der Kooperation mit den Wissenschaftlern zu verweigern. Soviel also zu ├╝berirdischen Ph├Ąnomenen. Was irdische Ph├Ąnomene angeht: Also das allermeiste kann schon erkl├Ąrt werden - zumindest von sehr schlauen Physikern und Chemikern. Dinge, die nicht erkl├Ąrt werden k├Ânnen (Urknall z.B.) spielen sich aber unter Extrembedingungen ab und nicht in unserem Alltag. Und hier kommt nun wieder die Weltformel ins Spiel. Sie soll genau diese Dinge erkl├Ąren und die anderen (einfacheren) Theorien, also auch die Quantenmechanik, als Grenzf├Ąlle enthalten. Wie ich oben schon sagte: die Physik ist nocht nicht "am Ziel". Aber wom├Âglich schon ganz nah dran.
Und zum letzten: es ist f├╝r mich ein wenig schwer, zu beurteilen, "wie viel" Zeit es gibt. Das sie unendlich w├Ąre, sagst du. Aber beweisen mu├čt du es dann auch. Stephen Hawking zum Beispiel beschreibt Zeit geometrisch: Eine reale und eine imagin├Ąre Zeit. Beide Zeiten stellt er aber durch (soweit ich wei├č) endliche geometrische Figuren dar. In diesem Sinne w├Ąre Zeit also nicht unendlich. Wenn du sagst, Zeit k├Ânne man in Energie umwandeln - nun, so ist es wieder an dir, dies zu beweisen. Ich habe so etwas nie beobachtet. Ich w├╝├čte auch ├╝berhaupt nicht, wie ich so eine Umwandlung mathematisch beschreiben sollte. Es m├╝├čte ja dann so etwas wie Einsteins E=mc^2 geben. Das d├╝rfte aber schwierig werden: die Energie ist eine Gr├Â├če, die innerhalb eines (lokalen) Koordinatensystem definiert ist. Dieses Koordinatensystem ist aber gerade die Raumzeit. Ich wei├č jetzt nicht, wie ich es ausdr├╝cken soll. Aber mal salopp gesagt: so etwas w├╝rde ja das Koordinatensystem zerst├Âren. Wie soll man das mathematisch beschreiben?

Ich nehme nicht f├╝r mich in Anspruch, die Weisheit mit L├Âffeln gefressen zu haben. Schon m├Âglich, da├č die ganzen Physiker sich irren. Allein, ich habe eben bislang absolut keinen Grund, anzunehmen, da├č Physik falsch sei.

Herzlichste Gr├╝├če

Eifelmann

Beitrag von Eifelmann » 04.07.2005, 21:26

Hallo .....

Ich denke, da├č die Formel E=mc^2 ein Knackpunkt ist. In den Labors wir doch immer nur die zugef├╝hrte und abgegebene Energie einer Maschine gemessen. Wenn sich einige Atome in Energie umwandeln kann der Wirkungsgrad ├╝ber 100% kommen...und einige Atome weniger kann mann am Gewicht nicht feststellen.

In einem "richtigen abgeschlossenen Test-Raum" m├╝├čte nicht nur die zu und abgehenden Energieen zur Testmaschine sondern auch die Anzahl Atome vor und nach dem Versuch gemessen werden. (wenns m├Âglich w├Ąre??)

Viele Gr├╝├če Kurt

abcdefg

Beitrag von abcdefg » 04.07.2005, 22:34

Hallo Eifelmann,

also erstmal: ich will mich hier nich als gro├čer Wissenschaftler aufspielen. Vielleicht hat Andreas ja Recht - wer wei├č? Was ich nur sagen will: es pa├čt nicht mit dem zusammen, was ich bisher so gelernt hab.
Aber zu deinem Vorschlag: Ich fang mal mit dem zweiten an, also dem Detektieren von einzelnen Atomen. Das ist heute durchaus m├Âglich. Ich kann dir auch jemanden nennen, der sowas macht: Prof. Demtr├Âder von der Uni Kaiserslautern. Hab selbst mal n Vortrag von ihm geh├Ârt. Seine Arbeitsgruppe is in der Lage, selbst in gro├čen TeilchenSTR├ľMEN einzelen Fremdatome und Molek├╝le zu finden.
Zum Wirkungsgrad: der ist definiert als Verh├Ąltnis von abgegebener zu zugef├╝hrter Energie. Wenn du in die abgegebene Energie auch die durch Umwandlung von Masse gewonnene Energie einbeziehst, dann mu├čt du aber so fair sein ;-) auch die GESAMTE zugef├╝hrte Energie zu beachten, dazu geh├Ârt aber ├╝ber E=mc^2, auch die Masse des umgewandelten Teilchens - das Teilchen mu├č ja schlie├člich irgendwann mal erzeugt worden sein - und dazu war Energie notwendig.
Hinzu kommt, da├č es nun ganz so leicht mit der Masse-Energie-Umwandlung auch wieder nicht geht. Atome bestehen ja wiederum aus Teilchen. Und diese Teilchen gehorchen gewissen Erhaltungss├Ątzen. So folgt z.B. aus der Erhaltung von Energie und Baryonenzahl, da├č Protonen stabil sind. Sie zerfallen also nicht. Ganze Atome werden sich also nicht ohne weiteres komplett in Energie umwandeln (Dit w├Ąr ja wohl ooch noch sch├Âna, wa?). Was aber passieren kann, ist da├č instabile (ausschlie├člich solche) Atome sich spontan umwandeln (Radioaktivit├Ąt). Dabei wird Energie frei. Diese wiederum ist aber nicht pl├Âtzlich einfach da. Sie wurde irgendwann im Inneren von irgendwelchen Sternen aufgebracht, um eben dieses radioaktive Element zusammenzusetzen. Naja, das k├Ânnte ich jetzt ewig so fortsetzen. Ich glaube aber es is klar, worums geht. Fazit: wenn du "fair" rechnest, bleibst du wirkungsgradm├Ą├čig immer unter 100%.

Liebe Gr├╝├če
abcdefg

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Phygranimus
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Beitrag von Phygranimus » 22.07.2005, 16:26

Man kann weder die Ewigkeit noch das Sein berechnen;
Ann├Ąherungen an Wahrheiten kommen aus der Intuition und nicht aus der
Forschung, obwohl ich auch sage, da├č alles nicht Erkl├Ąrbare in Wissenschaften
begr├╝ndet ist, aber viele nicht von unserem Horizont erfassbar sind.
Meine Intuition sagt: ( Kurzform )
Der Kosmos "besteht" aus einer Ann├Ąherung an eine Ringstruktur aus 2 Ebenen
( Polen ) . Es gibt keinen Urknall ! Ein Universum l├Âst sich von einem Pol in einer
Art Zeitblase ab und w├Ąchst zu einem Maximum bei der Wanderung zum anderen
Pol. Nach Ereichen des Maximums zieht es sich wieder zusammen, dann dominiert in ihm die Gegenmaterie je nachdem, von welchem Pol sich das Universum
gel├Âst hat.
In diesem Kosmos herrscht das chaotische System vor, wie bei unserem Wetter.
Entladungen von einem, Pol zum anderem sind die Erscheinungen, welche die
Wissenschaft als Wurml├Âcher bezeichnet.
Man kann dieses System nicht berechnen, weil es lebt bis in die kleinsten Einheiten aller Dimensionen !
Phygranimus

Skeptiker
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Beitrag von Skeptiker » 23.07.2005, 18:24

@Phygranimus

Thema Urknall:

Bei allem Respekt: sich ein (vielleicht sogar plausibles) Weltbild "ausdenken" - das kann jeder. Dieses Weltbild kann sogar in sich schl├╝ssig sein. Wenn es aber nicht ├╝berpr├╝fbar ist, dann ist es - im Sinne einer naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung - wertlos.

Genau diese ├ťberpr├╝fbarkeit liefert aber die Physik. Sie macht KONKRETE VORHERSAGEN. Und diese lassen sich ├╝berpr├╝fen - zu jeder Zeit, an jedem Ort, von jedem Menschen (zugegeben: in der Astronomie ist es nicht ganz so einfach). Bei dieser ├ťberpr├╝fung darf es im Rahmen des angegebenen G├╝ltigkeitsbereichs kein einziges abweichendes Resultat geben (ein "Gl├╝ckstreffer" reicht eben nicht), ansonsten ist die Theorie nicht richtig.
Beispiel: Aus Aristoteles' Theorien folgt, dass ein schwerer Stein eine gr├Â├čere Erdanziehung erf├Ąhrt als ein leichter. Galilei konnte dies EXPERIMENTELL widerlegen. Folglich wurden die Theorien des Aristoteles verworfen und ersetzt durch die Aussage: "Die Erdanziehung ist von der Masse unabh├Ąngig."
Diese Aussage kann nun ├╝berpr├╝ft werden. Bisher ist es niemandem gelungen, sie zu widerlegen. Es gibt daher keinen Grund, Galileis Aussage f├╝r falsch zu erkl├Ąren.

Nun zu Deiner Aussage, der Urknall h├Ątte nicht stattgefunden. Wenn Du Deine Behauptung den Urnkall betreffend ohne Begr├╝ndung aufstellst, ist diese f├╝r sich genommen - sorry - wiederum wertlos, denn es ist f├╝r niemanden nachvollziehbar, wie Du zu dieser Erkenntnis kommst. Du musst zeigen, wo genau die Urknall-Theorie nicht behebbare Fehler aufweist. Einfach nur eine andere Idee dagegenzustellen, widerlegt noch lange nicht die Urknall-Theorie. Insbesondere dann nicht, wenn diese Idee nicht ├╝berpr├╝fbar ist (ja, ich wei├č: Du hast nur eine Kurzfassung angegeben).

Und: Was hei├čt "konkret"? Erstens: man braucht eine eindeutige, objektive, vollst├Ąndig nachvollziehbare und in sich widerspruchsfreie Sprache - "Deutsch" scheidet damit aus. Zweitens: ALLES was Du benutzt, manipulierst, kombinierst muss in dieser Sprache glasklar definiert sein (damit man sich hinterher nicht rausreden kann, "so hab ich es ja nicht gemeint"). Das bedeutet bei Dir z.B.: Was sind Deine "Pole" und wie ist "abl├Âsen" definiert? Was hei├čt "Universum"? Was ist in Deiner Idee "Zeit"? Bedeutet "Wachsen" das Zunehmen von Abst├Ąnden? Wie sind also bei Dir Abst├Ąnde definiert? Aus Deiner Kurzfassung geht all das nicht hervor. Wie sieht's in der vollst├Ąndigen Fassung aus? Drittens: Wechselwirkungen aller Art zwischen den definierten Objekten m├╝ssen - wiederum in dieser Sprache - in allen Einzelheiten formuliert werden. Viertens: die angewandten Manipulationen m├╝ssen exakt definiert sein. F├╝nftens: Es muss eine eindeutige Korrespondenz herstellbar sein zwischen den verwendeten Elementen der Sprache und den beschriebenen Objekten der physikalischen Realit├Ąt.
Vielleicht habe ich noch was vergessen. Aber zumindest diese f├╝nf Punkte sind unerl├Ąsslich, wenn man konkret sein will. Und nur konkrete Aussagen k├Ânnen ├╝berpr├╝ft werden. Deine Theorie muss all diese Punkte erf├╝llen und dann dennoch allen ├ťberpr├╝fungen standhalten, erst dann kann sie es mit der bekannten Physik aufnehmen - ansonsten ist sie h├Âchstens eine Gedankenspielerei, nicht mehr. Dann geht der Wettbewerb aber weiter: Wer kann mehr beschreiben? Wer braucht weniger Annahmen? Wer macht die genaueren Vorhersagen? Wenn Deine Theorie dann gewinnt, bist Du das gr├Â├čte Genie aller Zeiten. Um aber ehrlich zu sein: ich w├╝rde mein Geld jederzeit auf die Physik setzen (nichts f├╝r ungut).

Skeptiker
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Beitrag von Skeptiker » 23.07.2005, 18:29

Hoppla, "Erdanziehung" ist nat├╝rlich nicht sehr "konkret". Bitte ersetzen durch "Fallbeschleunigung".

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 23.07.2005, 19:35

Skeptiker hat geschrieben:Wenn es aber nicht ├╝berpr├╝fbar ist, dann ist es - im Sinne einer naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung - wertlos.
Nun lieber Skeptiker, in der Esoterik Szene denkt man eben etwas praktischer:

Eine Naturwissenschaft, die es nicht schafft bestimmte Dinge zu ├╝berpr├╝fen ist f├╝r den Menschen wertlos.


Der Grund liegt wohl in einer Geldgier sondergleichen in der deutschen Professorenschaft, die dann dazu f├╝hrt da├č Menschen k├Ąuflich werden... Geh zum Beispiel mal in eine Medizinische Fakult├Ąt. Du wirst gleich im Eingangsbereich ├Âffentliche (!!!) Aush├Ąnge entdecken, die zu hauf daruf hinweisen auf engste Zusammenarbeit und Verflechtungen mit Pharmakonzenen. Diese Unis sind darauf sogar noch stolz...
Du wirst beispielsweise in ganz Deutschland kaum noch einen Medizin-Professor finden, der nicht auf der Gehaltsliste einer PharmaFirma steht. Daraus ergeben sich dann zum Beispiel so wundersame Tatsachen, wie zB einerseits tausende von Menschen, die sagen, sie w├Ąren von Dr Hamer's Methode von Krebs geheilt, und trotzdem ├╝berpr├╝ft dies kein einziger der sogenannten Wissenschaftler. Eine solche Wissenschaft ist dann also f├╝r den Menschen wertlos.

Ich hoffe wirklich du schaffst den Absprung aus diesem Millieu, auch wenn du dann erst mal hart auf die Erde f├Ąllst. Dann gilt es die frage zu kl├Ąren, Bist du auf die Erde gefallen, oder ist die Erde auf Dich gefallen ?

Gr├╝├če von Andreas

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