Sensationelle Vorf√ľhrung: Freienergiemaschine von M. Jildiz

Souli
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Beitrag von Souli » 20.12.2007, 15:34

Hallo Rofl,
Da deine Schilderung physikalisch als √ľberaus fremdartig erscheint
An dieser Stelle stimme ich dir voll zu, denn fast jeder hat mir erst mal einen Vogel gezeigt. Daniel Dingel ist dir vermutlich ein Begriff und sein Werk wurde √ľbrigens nicht nur einmal getestet. Sollte man sich also die Frage stellen d√ľrfen, ob uns nicht seit vielen vielen Jahren das Wissen eingetrichtert wird, dass es kein "Overunity" geben kann.
Doch gehen wir doch einfach mal von der herkömmlichen Physik aus.

Es wird behauptet, dass Wasser durch Bewegung sich erw√§rmt. Foglich wird Wasser in einem geringen Ma√üe w√§rmer, wenn es zum Meer hin fliesst. Es wirkt nat√ľrlich nicht nur die Bewegung, sondern auch noch das Licht auf das Wasser ein.

Wie Schauberger schon feststellte, m√ľsste schnellfliessendes gerade zum Meer hin geleitetes Wasser dann immer schneller und heisser werden, bis es irgendwann verdampft. Eigenartigerweise sind es aber ganz genau diese Fl√ľsse und B√§che, die die K√§ltesten √ľberhaupt sind. Wo begibt sich also diese riesige Menge an Energie (und allein die Verwirbelungen unter Wasser sind doch schon immens) denn hin?

Ich bin der festen Überzeugung, dass Wasser eine immense Energie aufnehmen kann und vermutlich ist es auch genau diese Energie, die wir mit raffinierten Überlegungen wieder frei setzen können.

Ich bin mir jetzt unsicher, aber ich glaube irgendwo gelesen zu haben, dass du Physiker bist. Ist dem der Fall, so wird es dir bestimmt leicht fallen eine gew√∂hnliche Elektrolyse im Sinne der Wasserzersetzung zu basteln (man braucht ja nicht allzuviel daf√ľr).
Das entstehende Gas z√ľndest du dann und versuchst "genau dieses" wieder entstehende Wasser wiederum f√ľr eine Elektrolyse zu verwenden.
Dein Ergebnis sollte sein, dass das erneut gespaltene Wasser nahezu Null Explosionswirkung zeigt.

Dieses Experiment sollte dir dann verdeutlicht haben, worin ich die verursachende Energie sehe.
ebenso wie diverse nichts sagende Bilder in irgendwelchen Foren
Ich habe hier nat√ľrlich nicht von "irgendwelchen" diversen Bildern in "irgendwelchen" Foren gesprochen, sondern von einem "Film" in einem ganz bestimmten Forum (steht schliesslich in der Signatur).

Allerdings sehe ich es nicht als meine Aufgabe den Beweis zu erbringen. Ich habe in der Vergangenheit gelernt mit derartigen Basteleien sehr vorsichtig zu sein. Man kann sich auch denken, dass an mich sofort die örtlichen Mechaniker nach einer Reparatur an mich herangetreten sind, weil sie gern wissen wollten wieso er nicht nach Benzin stinkt und wieso er läuft wenn gar kein Benzin drin ist.

Wie ich schon sagte, es ist also einfach Glaubenssache und den Glauben hatte ich nicht verloren. Es gibt eben viele Dinge zwischen Himmel und H√∂lle, die wir einfach nicht verstehen und erst mal erforschen m√ľssen.

Im Freidenker Forum schrieb ich auch schon:

http://video.google.com/videoplay?docid ... 9680&hl=de

Ab Position 0:54:00 bis 0:57:00
Ab Position 1:27:00 bis 1:36:00

Auch hier gilt:
Man darf es glauben oder eben nicht.

Viele Gr√ľ√üe,
Souli

Gast

Beitrag von Gast » 20.12.2007, 16:02

Hallo Souli,

du schreibst:
Zitat Anfang:"Es wird behauptet, dass Wasser durch Bewegung sich erw√§rmt. Foglich wird Wasser in einem geringen Ma√üe w√§rmer, wenn es zum Meer hin fliesst. Es wirkt nat√ľrlich nicht nur die Bewegung, sondern auch noch das Licht auf das Wasser ein.
Wie Schauberger schon feststellte, m√ľsste schnellfliessendes gerade zum Meer hin geleitetes Wasser dann immer schneller und heisser werden, bis es irgendwann verdampft. Eigenartigerweise sind es aber ganz genau diese Fl√ľsse und B√§che, die die K√§ltesten √ľberhaupt sind. Wo begibt sich also diese riesige Menge an Energie (und allein die Verwirbelungen unter Wasser sind doch schon immens) denn hin?" Zitat Ende.

Antwort:
Da ein flie√üendes Gew√§sser einen Massenstrom darstellt ergibt sich ein Potentialgef√§lle zu Medien wie Luft und Erde, wodurch eine W√§rmemenge √ľbertragen wird. Dieser abgef√ľhrte W√§rmestrom ist berechenbar.
Das Wasser kann sich garnicht so weit erw√§rmen, da es st√§ndig Energie an die Umgebung abgibt. √Ąhnlich wie eine Tasse Tee k√§lter wird, egal wie schnell man den Tee umr√ľhrt.

Des weiteren schreibst du folgendes; Zitat Anfang:"Ich bin mir jetzt unsicher, aber ich glaube irgendwo gelesen zu haben, dass du Physiker bist. Ist dem der Fall, so wird es dir bestimmt leicht fallen eine gew√∂hnliche Elektrolyse im Sinne der Wasserzersetzung zu basteln (man braucht ja nicht allzuviel daf√ľr).
Das entstehende Gas z√ľndest du dann und versuchst "genau dieses" wieder entstehende Wasser wiederum f√ľr eine Elektrolyse zu verwenden.
Dein Ergebnis sollte sein, dass das erneut gespaltene Wasser nahezu Null Explosionswirkung zeigt." Zitat Ende.
Antwort:
Das katalytisch erzeugte Wasser einer Knallgasprobe entspricht dem von Reinwasser mit einer extrem niedrigen elektrischen Leitf√§higkeit. Bei erneuter Elektrolyse dieses katalytischen Wassers werden auf Grund der niedrigen elektrischen Leitf√§higkeit nicht die Komponenten Wasserstoff und Sauerstoff erzeugt, sondern in erster Linie Wasserdampf durch thermische Energiezufuhr. Und Wasserdampf ist nicht z√ľndf√§hig. Wird dem katalytisch erzeugten Wasser aus einer vorherigen Elektrolyse vor einer erneuten Elektrolyse Elektrolyte (z.B. NaCl) beigef√ľgt, so entsteht wieder ein z√ľndf√§higes Gas. Beide F√§lle sind berechenbar, wobei sich die jeweiligen Stoffmengen aus den elektrochemischen √Ąquivalenten f√ľr Wasserstoff (0,01045 mg/C) und Sauerstoff (0,0829 mg/C) berechnen lassen. Auch ist das Dampfvolumen sowie die W√§rmemenge entsprechend Energiezufuhr berechenbar (Gleichungen in jedem Physikburch unter Thermodynamik).
Letztlich schreibst du; Zitat Anfang:"Man darf es glauben oder eben nicht." Zitat Ende.
Antwort: Wo Wissen ist, braucht man nicht glauben.
Viele Ans√§tze, aber auch komplexe Darstellung von Freier Energie und dergleichen beruhen tats√§chlich nur auf Unwissen. Steht ein gewisser Grundstock an Wissen zur Verf√ľgung wird logischerweise Unerkl√§rbares erkl√§rbar und verliert seinen mystischen Character.

Rofl

Souli
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Beitrag von Souli » 20.12.2007, 16:36

Hallo Rofl,

irgendwie ahnte ich schon den Erklärungsversuch mit dem abgeben der Wärme an die Luft :clown:

Der Vergleich hinkt an einer Stelle aber ganz stark. W√ľrde es also bedeuten, wenn ich einen Tee in meiner Tasse lang genug umr√ľhre wird er irgendwann einfrieren? Deiner Aussage nach m√ľsste dem wohl so sein. :smil35
Mir ist das K√ľhlschrank - Verdampfungsprinzip sehr wohl vertraut, aber das trifft hier doch bei dem besten Willen nicht zu.
Aber ich wäre dir verbunden mir zu erklären was der Hintergrund sein muss, falls du dennoch dieser Ansicht bleibst.
Das katalytisch erzeugte Wasser einer Knallgasprobe entspricht dem von Reinwasser mit einer extrem niedrigen elektrischen Leitf√§higkeit. Bei erneuter Elektrolyse dieses katalytischen Wassers werden auf Grund der niedrigen elektrischen Leitf√§higkeit nicht die Komponenten Wasserstoff und Sauerstoff erzeugt, sondern in erster Linie Wasserdampf durch thermische Energiezufuhr. Und Wasserdampf ist nicht z√ľndf√§hig. Wird dem katalytisch erzeugten Wasser aus einer vorherigen Elektrolyse vor einer erneuten Elektrolyse Elektrolyte (z.B. NaCl) beigef√ľgt, so entsteht wieder ein z√ľndf√§higes Gas.
Wenn ich dich dabei richtig verstanden habe, meinst du mit Reinwasser sozusagen destilliertes Wasser (ohne Stickstoffanteile) also reines H2O.
Ansonsten kann ich mir nur vorstellen, dass du meinst eine Knallgasprobe hergestellt aus Wasser in Verbindung mit einem Katalyten.
Davon habe ich zwar zu meinem Erstaunen noch gar nichts geschrieben, aber ich verwende tatsächlich mehrere Katalyten.
Salz hingegen lehne ich sehr stark ab, weil ich neben Wasserstoff zum einen nicht Chlorgas erzeugen will und nach einer Z√ľndung jeden Motor mit Salzs√§ure aufarbeiten w√ľrde. Folglich w√ľrde ich den Einsatz von NaCL zu diesem Zweck nicht empfehlen.
Man muss also unbedingt einen Katalyten und keinen Elektrolyten verwenden, um das Wasser leitfähiger zu machen.

Nachdem aber wahrscheinlich eher du mir was zu dieser Materie erzählen kannst als ich dir, versuche ich dir meinen Aufbau zu beschreiben.

Man nehme beispielsweise Pottasche und verwende diesen als Katalyten. Nach der Z√ľndung des Knallgases (inkl. seperater zugef√ľhrter Luft und entsprechenden Vorsichtsma√ünahmen) fing ich das Knallgas bzw. das Wasser wieder ab.
Trotz zuf√ľgen der gleichen Menge an Pottasche und nahezu identischem Strom bekomme ich hier nur noch ein leicht "buff" machendes Gas. Von Knall und Gewalt kann nicht mehr die Rede sein. Hab ich in diesem Versuch einen grundlegenden Fehler begangen?

Souli

Handeule

Beitrag von Handeule » 20.12.2007, 17:02

Hallo,
Der Vergleich hinkt an einer Stelle aber ganz stark. W√ľrde es also bedeuten, wenn ich einen Tee in meiner Tasse lang genug umr√ľhre wird er irgendwann einfrieren? Deiner Aussage nach m√ľsste dem wohl so sein. smil35.gif
Nein, er hinkt nicht und die Tasse friert mitnichten ein.

Weil, das was dabei passiert nur ein Austausch ist, d.h. es findet eine Mischung der Temperaturen statt, aufgrund der Größenunterschiede von Raum und Tasse fällt die Anhebung der Gesamttemperatur durch den Tasseninhalt schlichtweg nicht auf.

W√ľrdest du aber einige hundert Liter Tee abk√ľhlen lassen w√ľrde zwischendrin der Raum w√§rmer werden und anschliessend in Austausch mit dem Rest vom Haus und der Gesamtumgebung Tee und Raum eine andere Temperatur annehmen.

gruß
Handeule

Souli
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Beitrag von Souli » 20.12.2007, 18:18

Hallo Handeule,

seltsam, dass ich mir gerade deshalb zu diesen √úberlegungen schon so viele Gedanken machte.
Der Haken in der √úberlegung:
Weil, das was dabei passiert nur ein Austausch ist, d.h. es findet eine Mischung der Temperaturen statt
ist die Temperatur an sich. So solltest du mir mal den Gefallen tun und im Sommer wenigstens einen Fuß in ein einigermassen schnell fliessendes Gewässer stecken. Spätestens dann weisst du, dass deine Aussage dahingehend nicht zutreffend sein kann.
Während die Umgebung im Sommer recht warm ist (und ja, sie wird durch die Sonne aufgeheizt) ist das Wasser dabei doch sehr kalt. Ein Austausch der Temperatur? Ammenmärchen, weil es ja deutlich kälter ist als die umgebende Temperatur. Selbst der Boden hat ja eine angenehme Temperatur, so dass man bedenkenlos ohne Schuhe rumrennen kann.
Die Fl√ľsse fliessen allerdings zum Meer hin und unterliegen "ganz automatisch" einer Reibung.
Wollt ihr mir also allen Ernstes erz√§hlen ich leide an Wahrnehmungsst√∂rungen und mein Quecksilberthermometer kann ich in den M√ľll geben? :?

Nun bin ich doch sehr gespannt, wie das wieder erkl√§rt werden will, denn wie schon gesagt sind mir die Thematik und die genannten Hintergr√ľnde als Ursache nicht neu.

Viele Gr√ľ√üe,
Souli

Handeule

Beitrag von Handeule » 20.12.2007, 19:30

Hallo,

zu anfang Sinneswahrnehmungen sind √§usserst ungenau und unzuverl√§ssig. Steck mal deinen Fuss in 40¬įC warmes Wasser wenn du vorher nackt bei -20¬įC einen viertelst√ľndigen Fussmarsch hinter dir hattest. ;)

Desweiteren ist es nicht m√∂glich eine Aussage zu machen wie warm das Wasser tats√§chlich ist es geht im Grunde darauf zur√ľck zu sagen "heiss" oder "kalt" alles zwischendrin ist √§usserst vom Betrachter und dessen k√∂rperlicher Empfindsamkeit und Erfahrung abh√§ngig und von daher in unserem Fall wertlos.

So jetzt zu dem Problem mit dem fliessenden Wasser, bei einem Fluss oder Bach strömt immer kaltes Grundwasser nach die Zeit die zum bilden einer Mischungstemperatur nötig ist ist nicht gegeben unter anderem durch den Fluss desselben.

Das Beispiel mit dem Fluss ist kein abgeschlossenes System die Tasse mit Tee sehr wohl bei dieser sind alle relevanten Parameter bekannt beim Fluss oder See sieht die Sache völlig anders aus.

Selbst der Boden hat ja eine angenehme Temperatur, so dass man bedenkenlos ohne Schuhe rumrennen kann.
Geh mal √ľber Asphalt der schwarz ist und den ganzen Tag der prallen Sonne ausgesezt war. :-)

Gruß
Handeule

Souli
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Beitrag von Souli » 20.12.2007, 20:37

Hallo Handeule,

merkst du denn den Widerspruch nicht?

Zitat von Rofl:
Antwort:
Da ein flie√üendes Gew√§sser einen Massenstrom darstellt ergibt sich ein Potentialgef√§lle zu Medien wie Luft und Erde, wodurch eine W√§rmemenge √ľbertragen wird. Dieser abgef√ľhrte W√§rmestrom ist berechenbar
Zitat von dir:
So jetzt zu dem Problem mit dem fliessenden Wasser, bei einem Fluss oder Bach strömt immer kaltes Grundwasser nach die Zeit die zum bilden einer Mischungstemperatur nötig ist ist nicht gegeben unter anderem durch den Fluss desselben
Einerseits berufst du dich darauf, dass der Tee in gro√üen Mengen den Raum erw√§rmt und wir haben ja davon gesprochen, dass das Umr√ľhren den Tee schneller erkalten l√§sst. Im gleichen Zug soll es nun bei Fl√ľssen nicht mehr zu einem W√§rmeaustausch kommen und die enorme Reibung auf dem langen Weg zum Meer scheint gar nimmer da zu sein.
Das ist aber doch ein klassischer Widerspruch in der Physik, wenn ich deinen Ausf√ľhrungen so folge.

Übrigens ist es leicht möglich mal eben schnell etwas Wasser aus dem Fluß zu schöpfen und hier stellt sich raus, dass das Wasser um so kälter wird, je schneller es fliesst. Frage ich mich nun noch, wie man denn die Ausdehnung von Quecksilber täuschen kann, vorausgesetzt es ist noch nicht ausgelaufen ;)

Ich weiss sehr wohl, dass schwarzer Asphalt nicht mehr als angenehm empfunden wird. Allerdings habe ich bisher noch keine Elektrolyseversuche mit Asphalt gemacht :iconbiggrin:

Handeule

Beitrag von Handeule » 20.12.2007, 21:29

Hallo,
wo ist da ein Widerspruch?
Die Teetasse oder der Bottich kann zusammen mit dem Raum als ein abgeschlossenes System betrachtet werden. Das vereinfacht die Sache enorm.

Der Fluss/Bach nicht.

Gruß
Handeule

Souli
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Beitrag von Souli » 20.12.2007, 22:18

Hallo Handeule,

möglicherweise verstehen wir uns nicht richtig.

Der Widerspruch besteht darin, dass schnell fliessende Gew√§sser automatisch mehr Reibung aufweisen. Schauberger sagte dazu mal: "nach herk√∂mmlicher Physik m√ľssten schnell fliessende Fl√ľsse immer w√§rmer und w√§rmer werden, bis das Wasser schlussendlich sogar durch Hitze verdampft".
Erstaunlicherweise sind schnell fliessende Gew√§sser aber die K√§ltesten √ľberhaupt.

Wenn also die Umgebungstemperatur deutlich höher ist als das fliessende Wasser, so kann dieses aus der Umgebungsluft bestenfalls noch wärmer werden, aber nicht kälter.
So beschreibst du es ja auch im Sinne der Raumtemperatur und es ist völlig unerheblich wie groß nun die umgebende Fläche ist.
Dir d√ľrfte auch schon aufgefallen sein, dass es im Sommer in der N√§he eines Flusses sogar etwas k√ľhler ist als in einer Umgebung ganz ohne Wasser.

All das kann man in der herkömmlichen Physik nicht plausibel erklären, weil sich das Wasser anders verhält als es uns die Physik vorgibt.
Das eigentlich Unangenehme ist dabei dann, dass wir auch die unmittelbaren Wasserzusammenh√§nge √ľberdenken m√ľssen, wenn diese relativ einfache grunds√§tztliche Gegebenheit so wie bisher angenommen schon nicht stimmt.

Vielleicht sollten wir es aber auch so halten, dass wir einfach keine Fragen stellen und es als "ist eben so" akzeptieren. :fucyc:

Souli

Handeule

Beitrag von Handeule » 21.12.2007, 08:22

Morgen,
Der Widerspruch besteht darin, dass schnell fliessende Gew√§sser automatisch mehr Reibung aufweisen. Schauberger sagte dazu mal: "nach herk√∂mmlicher Physik m√ľssten schnell fliessende Fl√ľsse immer w√§rmer und w√§rmer werden, bis das Wasser schlussendlich sogar durch Hitze verdampft".
aha der gute Mann macht das "falsche Verhalten" des Wassers an einem Faktor fest √ľber die Gr√∂ssenordnungen und Relevanz schweigt er sich wohl auch noch aus.
Wenn ich mich recht erinner wird genau solches Vorgehen bei euren Versuchen dauernd angesprochen und bekrittelt.
Normalerweise wird sich in alle Richtungen abgesichert und eine Erfindung samt Erklärung "wasserdicht" gemacht bevor sie bei offiziellen Stellen vorgelegt wird...
Da wundert mich nichts mehr. :occasion9:
Wenn also die Umgebungstemperatur deutlich höher ist als das fliessende Wasser, so kann dieses aus der Umgebungsluft bestenfalls noch wärmer werden, aber nicht kälter.
So beschreibst du es ja auch im Sinne der Raumtemperatur und es ist völlig unerheblich wie groß nun die umgebende Fläche ist.
Dir d√ľrfte auch schon aufgefallen sein, dass es im Sommer in der N√§he eines Flusses sogar etwas k√ľhler ist als in einer Umgebung ganz ohne Wasser.
Wie ich aber auch schon sagte das System ist weder abgeschlossen noch in Ruhe die zu betrachtenden Parameter ändern sich dauernd. Bei der Teetasse aber nicht.
Nat√ľrlich ist es k√§lter wenn die Lufttemperatur abends stark abf√§llt ist es am Wasser sogar w√§rmer.
Wie gesagt auch die Zeit nicht vergessen.
All das kann man in der herkömmlichen Physik nicht plausibel erklären, weil sich das Wasser anders verhält als es uns die Physik vorgibt.
Das zeigt eigentlich eher, dass selbst die herk√∂mmliche Physik ohne Dgl benutzen zu m√ľssen nicht verstanden wurde, aber ich denke das wurde schon √∂fters gesagt.

Naja wohl sinnlos
Adieu meine Windmuehlen :love7:

Gast

Beitrag von Gast » 21.12.2007, 09:31

Hallo Handeule,
mach dir nichts aus Soulis infantilen Ansichten. Sieh das physisch anwesende Ergebnis der Pisastudie einfach als von Gott gegeben an.
Ich sehe mich ebenfalls nicht in der Lage solchen Leuten wie Souli z.B. die Grundlagen der Thermodynamik zu erklären, da weder ausreichend Grundwissen, noch Bereitschaft vorhanden ist, sich ersteinmal einen Grundstock an Wissen anzueignen.

Rofl

Gast

Beitrag von Gast » 21.12.2007, 10:02

Als kleines Beispiel hier der Bericht eines Entwicklungsunternehmens zur Verwendung katalytisch erzeugten Wasserstoffes zur ottomotorischen Verwendung.




VERTRAULICH
Nur f√ľr den internen Gebrauch

Stellungnahme zum

Projekt

h2


Vorrichtung zur
Erzeugung eines alternativen
Zusatzstoffes f√ľr
Verbrennungsmotoren



Als Grundlage dieser Stellungnahme dienten die haupts√§chlich in der Besprechung vom 20. Juli 2004 angegebenen technischen Besonder- bzw. Einzelheiten, sowie das dargestellte an gedachte Funktionsprinzip sowie die √ľberreichten Gebrauchsmusterschriften. Diese Stellungnahme beruht daher auf der Auswertung aktueller Informationen.









Erstellt von
xxxxxxxxxxxxxxx

Stand vom 22. Juli 2004

Item 1:


Die Molek√ľle von Elektrolyten sind aus Ionen aufgebaut. In w√§ssrigen L√∂sungen oder in Schmelze werden diese Ionen voneinander getrennt und stehen als frei bewegliche Ladungstr√§ger f√ľr einen Ladungstransport zur Verf√ľgung. Auf Grund des bei einer normalen Elektrolyse zwischen den Elektroden herrschenden elektrischen Feldes werden die Ladungstr√§ger beschleunigt, wobei die positiv geladenen Ionen (Kationen) zur Katode und die negativ
geladenen Ionen (Anionen) zu Anode wandern. An den Elektroden nehmen die Kationen Elektronen auf während die Anionen Elektronen abgeben. Hierbei werden die Ionen neutralisiert und ändern ihren chemischen Charakter in dem sie zu neutralen Atomen werden. Bei der Elektrolyse wässriger Lösungen entsteht an der Katode Wasserstoff und an der Anode Sauerstoff. Der atomare Wasserstoff und der atomare Sauerstoff die bei diesen Elektrodenvorgängen entstehen, treten in sekundären Vorgängen die nicht elektrochemischer Natur sind zu molekularen Wasserstoff und molekularen Sauerstoff zusammen. Als Reaktion ergibt sich:
2H ‚Üí H2 2O ‚Üí O2

Die derart entstandenen Atome entweichen gasförmig. Da bei jeder elektrochemischen Reaktion die Anzahl der abgegebenen und aufgenommenen Elektronen gleich sein muss, ergibt sich folgende Gesamtreaktion:

Katode: 4H+ + 4e- ‚Üí 2H2‚ÜĎ
Reduktion
Anode: 4OH- ‚Üí O2‚ÜĎ + 2H2O + 4e- Oxidation

4H+ + 4OH- ‚Üí 2H2‚ÜĎ + O2‚ÜĎ + 2H2O

Da in Wasser und in w√§ssrigen L√∂sungen Wasserstoffionen H+ und Hydroxidionen OH- nur in sehr geringen Konzentrationen (c=10-7mol x 1-1) enthalten sind, m√ľssen diese st√§ndig durch elektrolytische Dissoziation von Wassermolek√ľlen entsprechend der Reaktion H2O ‚ÜĒ H+ + OH- nachgeliefert werden. Da aus diesem Gleichgewicht an der Katode st√§ndig Wasserstoffionen und an der Anode st√§ndig Hydroxidionen entzogen werden, kommt es in der N√§he der Anode zu einer Anreicherung von Wasserstoffionen. Diese Ionen wandern solange eine Spannung anliegt in Richtung der entgegengesetzt geladenen Elektroden und vereinigen sich in dem Ma√üe wie eine Vermischung eintritt, wieder zu Wassermolek√ľlen. Bei der elektrolytischen Zerlegung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff sind aber auch Wassermolek√ľle unmittelbar an Elektrodenvorg√§ngen beteiligt. Bei hinreichender Spannung kommt es zur katodischen Reduktion und anodischen Oxidation von Wassermolek√ľlen entsprechend folgender Reaktionen:


Katode: 4H2O + 4e- ‚Üí 2H2‚ÜĎ + 4OH- Reduktion
Anode: 2H2O ‚Üí O2‚ÜĎ + 4H+ + 4e- Oxidation
bzw. 6H2O ‚Üí O2‚ÜĎ + 4H3O+ + 4e- Oxidation

6H2O ‚Üí 2H2‚ÜĎ + O2‚ÜĎ + 4H+ + 4OH-
bzw. 10H2O ‚Üí 2H2‚ÜĎ + O2‚ÜĎ + 4H3O+ + 4OH-


An den Gleichungen ist direkt abzulesen, dass es auch bei diesen Reaktionsmechanismen in der N√§he der Katode zu einer Anreicherung von Hydroxidionen und in der N√§he der Anode zu einer Anreicherung von Wasserstoffionen kommt. Da sich die Wasserstoffionen und die Hydroxidionen entsprechend H+ + OH- ‚Üí H2O wieder zu Wassermolek√ľlen vereinigen l√§uft die Elektrolyse des Wassers auch nach diesem Reaktionsmechanismus auf die Reaktion 2H2O ‚Üí 2H2 + O 2 hinaus.
Die bei einer Elektrolyse an den Elektroden abgeschiedenen Stoffmengen lassen sich wie folgt nach dem ersten Faradayschen Gesetz berechnen:

m = √Ą x I x t
mit:
m abgeschiedene Stoffmenge in mg
I Stromstärke im Elektrolyt in A
t Dauer des Stromflusses in s
√Ą elektrochemisches √Ąquivalent des Elektrolyts in mg/C

Die elektrochemischen √Ąquivalente betragen f√ľr:

Sauerstoff: 0,0829 mg/C
Wasserstoff: 0,01045 mg/C








Item 2:


Die molare Masse von H2O ist 18g/mol
1 Liter H2O entsprechen daher 1000g/(18g/mol) = 55 mol
55 mol H2 haben ein Volumen von 1244 Liter (22,41 Liter/mol)
1 Liter Benzin hat einen Brennwert von rund 44 MJ.
Die 1244 Liter Wasserstoff hätten einen Brennwert von
(1244 Liter /1000 Liter)*10,8 MJ = 13,43 MJ
Das Verhältnis von Benzin zu Wasserstoff wäre: 44MJ / 13,43 MJ = 3,27 (= ca. 3)
Dies w√ľrde bedeuten, dass ein Auto mit einem
angenommenen Benzinverbrauch von 10 Liter Benzin auf 100 km
10 Liter*3,27 = 32,7 Liter Wasser im gleichen Verh√§ltnis dazu ben√∂tigen w√ľrde.
Es gen√ľgt zu wissen, wie viel mol Wasser in einem Liter sind, n√§mlich etwa 55 mol. Die 242,5 KJ freigesetzte Energie beziehen sich nunmehr auf die Bildung von 1 mol Wasser aus den Elementen. Es werden also rechnerisch 55 mal 242,5 KJ = 13337,5 KJ freigesetzt.
(Diese13337,5 KJ entsprechen rund den oben errechneten 13,43 MJ)
Im Grunde wurde so gerechnet, als ob 100 % der chemischen Energie (=Brennwert) vollst√§ndig in 100 % Bewegungsenergie umgewandelt w√ľrden. Dies entspricht nat√ľrlich nicht der normalen Motorrealit√§t. Ein Teil der 100 % wird direkt in W√§rme umgewandelt und der andere Teil wird daf√ľr verwendet, um den Kolben im Motor zu bewegen.






Item 3:


Unter der Annahme, dass in der Elektrolysezelle ionisierter Wasserstoff sich nicht mit Hydroxidionen wieder zu Wassermolek√ľlen verbindet, errechnet sich die Gesamtenergie aus der Addition der Bildungsenthalpie von Knallgas zzgl. der Energie, welche aus der Ionisierungsenergie von Wasserstoff resultiert.

Avogadrokonstante => 6,0220943x10^23 1/mol
1. Ionisierungsenergie Wasserstoffgas => 13,598 eV
1 eV entspricht => 1,60207 x 10^-19 J
1 kg Wasser enthält => 55,56 mol/kg H2O
Bildungsenthalpie von Wasser => 285,89 kJ/mol
Brennwert Benzin => 43,900 MJ/kg

Anzahl Wasserstoffatome in 1 kg Wasser:
55,56 mol/kg H2O * 2 H-Atome/Molek√ľl * 6,0220943x10^23 1/mol
= 6,69175 * 10^25 H-Atome/kg H2O

H-Ionisierungsenergie in 1 kg Wasser:
6,69175 * 10^25 H-Atome / kg H2O * 13,598 eV * 1,60207 x 10^-19 J
= 145,779 MJ/kg H2O

Bildungsenthalpie f√ľr 1 kg Wasser:
55,56 mol/kg H2O * 285,89 kJ/mol
= 15,884 MJ/kg H2O

Gesamtenergie, welche im Motorraum freiwerden kann:
145,779 MJ/kg H2O + 15,884 MJ/kg H2O
= 161,663 MJ/kg H2O

Einem kg ionisiertes Knallgas entsprechen in kg Benzin:
161,663 MJ/kg H2O / 43,900 MJ/kg
= 3,6825 Liter Benzin

Bei einem Kfz, welches 10 Liter Benzin pro 100 km benötigt sind folglich
2,7155 kg Wasser erforderlich um die gleiche Leistung zu erreichen
bzw. um die gleiche Strecke zur√ľckzulegen.




Item 4:


Ein Vergleich der Ergebnisse aus Item 2 und Item 3 zeigt, dass auch unter der Annahme einer m√∂glichen Verwendung ionisierten Wasserstoffs ein Verbrauch von 2,72 Liter Wasser auf 100 km n√∂tig ist. Dieses auch unter Ber√ľcksichtigung, dass bei Item 3 ein h√∂herer genauerer Literaturwert f√ľr die Bildungsenthalpie von Wasser gew√§hlt wurde.
Da es sich hier um eine Umwandlung gespeicherter chemischer Energie in thermische und letztlich mechanische Energie handelt ist fraglich wie die Ionisierungsenergie bei einem Verbrennungsvorgang umgesetzt werden soll oder kann, ohne dass es bereits in der Elektrolysezelle wieder zur Bildung von Wassermolek√ľlen aus Wasserstoffionen und Hydroxidionen kommt.
Somit handelt es sich bei der Ber√ľcksichtigung der Ionisierungsenergie um ein ‚ÄěSch√∂nrechnen‚Äú, so dass bei nur Verwendung von Wasserstoff in Verbrennungsmotoren von einem Verbrauch von ca. 30 Litern Wasser auf 100km ausgegangen werden muss, wenn der selbe Motor 10 Liter Benzin f√ľr die selbe Strecke ben√∂tigen w√ľrde.
Eine Beif√ľgung von w√§hrend des Betriebes erzeugten Wasserstoffs zu einem Prim√§r- oder Sekund√§rtreibstoff wie z.B. Benzin erscheint wenig logisch, da nicht nur eine sehr gro√üe Menge an Wasser mit gef√ľhrt werden muss, sondern auch eine negative Bilanz entsteht die sich aus dem Mehraufwand an Antriebsenergie f√ľr die Masse des mitgef√ľhrten Wassers, sowie der notwendigen Energie f√ľr den elektrolytischen Dissoziationsvorgang ergibt.
Die Reaktion m√ľsste sich selber aufrechterhalten. D.h. die im Verbrennungsraum frei werdende Energie m√ľsste sowohl mechanische Arbeit verrichten, als auch Wasserstoff aus einer Elektrolyse produzieren.






Item 5:


Auch unter der Annahme der Verwendung von ionisierten Wasserstoff zeigt das gemittelte Ergebnis einen krassen Widerspruch zu den Angaben, dass einem fossilen Energietr√§ger lediglich die elektrolytisch erzeugte chemische Energie ‚Äěeines Glases Wassers‚Äú beigef√ľgt werden muss, um eine fossile Treibstoffersparnis von 70 bis 90% zu erreichen.
Weiterhin ist den √ľberreichten Gebrauchsmusterschriften zu entnehmen, dass es sich bei den an gedachten Elektrolysezellen um klassische Zellen zur Dissoziation von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff handelt. Lediglich der Ansatz, nur die Menge an Wasserstoff w√§hrend des Betriebes zu erzeugen die f√ľr den Betrieb als Zusatz ben√∂tigt wird erscheint im ersten Moment neu. Eine Sachrecherche ergab allerdings, dass entsprechende Ans√§tze schon seit mehreren Jahren bekannt sind und ansatzweise auch Anwendung fanden. In diesem Zusammenhang wird auf die Versuche von Daniel Dingel (Toyota Corrolla) mit einem m√∂glichen aber h√∂chst unwahrscheinlichen ‚Äěovertunity Effekt‚Äú verwiesen.
Die folgenden Abbildungen zeigen bereits realisierte Dissoziationseinheiten f√ľr eine Zusatzverwendung von w√§hrend des Betriebes erzeugten Wasserstoff in Verbrennungsmotoren:












Schlussfolgerung

Die vorliegenden Ergebnisse sowie die Auswertung der in der Besprechung vom 20.Juli 2004 genannten Einzelheiten sowie Besonderheiten des Projektes ‚Äěh2‚Äú stehen in einem offensichtlichen Widerspruch zu Angaben wie z.B. ‚Äě‚Ķder Inhalt eines Glases Wasser‚Ķ‚Äú oder ‚Äě‚Ķes kommt ein Zusatzstoff zum Einsatz‚Ķ‚Äú
Die unter Item 2 gemittelte Menge an Wasser (32,7 Liter auf 100 km bei einem Motor der 10 Liter Benzin auf 100 km verbraucht) widerspricht den bisherigen Aussagen zum Wasserverbrauch. Auch die unter Item 3 erfolgte ‚ÄěSch√∂nrechnung‚Äú mit einem wesentlich besseren aber nicht zu realisierenden Ergebnis zeigt eine erhebliche Differenz zu den angegebenen Mengen.
Insbesondere die Angabe, dass ein nicht n√§her spezifizierter Zusatzstoff zur Anwendung kommt steht im Widerspruch zu einer Aussage in der Gebrauchsmusterschrift DE 202 11 794 U1 Seite 5 Zeile 30ff nach der ‚Äěganz normales Trinkwasser oder eine andere leitf√§hige Fl√ľssigkeit in den Elektrolysebeh√§lter eingegeben werden kann‚Äú
Somit ist lediglich der Hinweis gegeben, dass es sich bei dem nicht näher spezifizierten Zusatzstoff um einen Elektrolyten handeln könnte.
Aber selbst ein Elektrolyt mit besonderen Eigenschaften kann die freigesetzte Energie bei Bildung von Wasser aus den Elementen nicht erhöhen. Dieses einfach daraus resultierend, dass der Brennwert von Wasserstoff selber nicht erhöht werden kann. Eine Brennwertsteigerung von Wasserstoff selber ist somit durch einen Zusatzstoff gänzlich unmöglich.
Auch gibt die Gebrauchsmusterschrift DE 203 06 543 U1auf Seite 4 Zeile 29ff an, dass durch die Verwendung dieses Systems eine Brennstoffeinsparung von mindestens 30% erreicht wird. Diese Angabe der Einsparung steht im Widerspruch zu den vorherigen gemachten Angaben von 70 bis 90% Einsparung.
F√ľr die Elektrolyse von 1 mol Wasser (= 18 g) ben√∂tigt man 53,6 Ah. Dabei entstehen 2 g Wasserstoff (= 22,4 Nl) und 16 g Sauerstoff (= 11,2 Nl). (Nl: Liter Gas bei 0¬įC). (Wegen m√∂glicher Nebenreaktionen kann der tats√§chliche Strombedarf etwas h√∂her sein.)
Es w√§ren somit 2948 Ah f√ľr die Elektrolyse von 55 mol n√∂tig, wobei 110g Wasserstoff und 880g Sauerstoff entstehen. Somit ist ein Energiebedarf rein f√ľr elektrolytische Zwecke von 96399,6 Ah pro 100km bei einer Geschwindigkeit von 100km/h gegeben. Dies entsprechen in etwa 1156kW/h was ersichtlicherweise von einer normalen Lichtmaschine nicht zu schaffen w√§re, zumal ein durchschnittlicher Motor mit 10 Litern Benzinverbrauch auf 100 km gar nicht eine solche Leistung erbringen kann. Es w√§re ein Verbrennungsmotor mit einer Leistung von ca. 1600 PS Leistungsabgabe notwendig, nur um die notwendige elektrische Energie f√ľr die Elektrolyse durch Antrieb eines Generators zur Verf√ľgung zu stellen.
Es muss nicht weiter argumentiert werden, dass man einen Verbrennungsmotor mit 1600 PS nicht mit 10 Litern Benzin auf 100km betreiben kann. 100 Liter Benzin w√§ren bei so einem Motor schon realistischer, was aber auch bedeuten w√ľrde, dass man 327 Liter Wasser im selben Verh√§ltnis umsetzen m√ľsste. Hierf√ľr w√§ren in der Elektrolyse dann 11560kW/h notwendig was eine eigentliche Motorleistung von ca. 16000 PS fordern w√ľrde. Es ist ersichtlich, dass man einen Verbrennungsmotor mit 16000 PS nicht mit 100 Litern Benzin auf 100km betreiben kann. 1000 Liter Benzin w√§ren bei einem solchen Motor schon realistischer, was aber auch bedeuten w√ľrde, dass man ca. 3270 Liter Wasser im selben Verh√§ltnis umsetzen m√ľsste. Nicht nur, dass man diese Rechnung endlos fortsetzen k√∂nnte, es macht auch √ľberhaupt gar keinen Sinn mit 16000 PS und einer Umsetzung von 3270 Litern Wasser pro Stunde durch die Gegend fahren zu wollen, zumal man nochmals vielleicht 1000 Liter Benzin pro Stunde umsetzen m√ľsste, damit sich ein derartiges Fahrzeug √ľberhaupt in Bewegung setzt.
Selbst bei dem besch√∂nten Wert aus Item3 unter Einbeziehung von Ionisierungsenergie in den Verbrennungsraum w√§ren auf 100km bei einer Fahrgeschwindigkeit von 100km/h noch ca. 96kW/h f√ľr die Elektrolyse aufzubringen. Auch bei einem sparsamen Motor mit 150 PS w√ľrden somit gerade noch 20 PS f√ľr den eigentlichen Fahrbetrieb zur Verf√ľgung stehen, ungeachtet der Tatsache, dass dies einen Versto√ü gegen den ersten und zweiten Hauptsatz der Thermodynamik darstellt da es sich hierbei um ein Perpetui Mobili handeln w√ľrde.
Leitf√§higkeit und Spannung spielen nur indirekt eine Rolle: Je besser die Leitf√§higkeit, desto weniger Spannung wird ben√∂tigt, um die gew√ľnschte Stromst√§rke zu erreichen. Allerdings muss die Spannung √ľber der Zersetzungsspannung des Wassers liegen da ansonsten keine Elektrolyse statt finden kann.
Demzufolge ist die in den Gebrauchsmusterschriften (DE 203 06 543 U1 und DE 202 11 794 U1) angegebene Regelung der Spannung so gut wie nicht relevant f√ľr die mengenm√§√üige Erzeugung von Wasserstoff. Es muss die bei der Elektrolyse angelegte Stromst√§rke geregelt werden, und nicht die Spannung. Dies geht auch aus dem ersten Faradayschen Gesetz hervor, nachdem sich die bei einer Elektrolyse an den Elektroden abgeschiedenen Stoffmengen entsprechend m = √Ą x I x t berechnen lassen.

Weiterhin war in vorherigen Besprechungen davon die Rede, dass es sich bei dem Verfahren ‚Äěh2‚Äú um ein kerntechnisches Verfahren auf ‚Äěatomarer Basis‚Äú handelt. Hierf√ľr gibt es weder in den Gebrauchsmusterschriften Hinweise, noch lassen die in der Besprechung vom 20.Juli 2004 gemachten Angaben hierf√ľr eine Vermutung zu. Die vorliegenden Informationen geben lediglich Hinweis auf eine bekannte elektrochemische Reaktion in Form von elektrolytischer Dissoziation.

Da in den Besprechungen angegeben wurde, es w√§re bereits ein Auto mit einem Verfahren entsprechend des Projektes ‚Äěh2‚Äú gefahren und auch Angaben gemacht wurden, der Verbrauch k√∂nnte um bis zu 90% gesenkt werden muss momentan davon ausgegangen werden, dass das eigentliche bei Projekt ‚Äěh2‚Äú zur Anwendung kommende Verfahren nicht den √ľbergebenen Informationen entspricht.
Das eigentliche bisher nicht genannte Verfahren m√ľsste die im Verh√§ltnis umgesetzte reale Menge Wasser um den Faktor 65 verringern, also um 95%, gleichzeitig den Brennwert des Wasserstoffes um 295,5% erh√∂hen um den Benzinverbrauch um 90% zu senken, und hierbei den Energieverbrauch bei der Herstellung des Wasserstoffes um ca. 99% verringern.
Es ist offensichtlich, dass es sich hierbei nicht mehr um herk√∂mmlichen Wasserstoff handeln kann, so dass unter Zugrundelegung der Richtigkeit der √ľbergebenen Informationen die zugesicherte Funktion nur durch den bisher nicht n√§her spezifizierten Zusatzstoff erm√∂glicht werden kann. Den √ľbergebenen Gebrauchsmusterschriften ist nichts von einem Zusatzstoff zu entnehmen, sondern lediglich nur, dass es sich bei dem Verfahren um eine klassische Elektrolyse handelt (Siehe hierzu auch die Beispielrechnung im Anhang).

Unter Verweis darauf, dass die Optimierung und Einsparung des Verbrauchs um bis zu 90% des fossilen Brennstoffes den gemachten Angaben zufolge durch Wasserstoff erfolgen soll, allerdings dargelegt wurde, dass es sich nicht um Wasserstoff handeln kann da dieser nicht √ľber die erforderlichen Eigenschaften verf√ľgt, ist es eher unwahrscheinlich, diese ‚Äěovertunity Eigenschaften‚Äú dem Zusatzstoff zuzuschreiben.
Empfehlung:

Nach den bisherigen zugrunde liegenden Informationen erscheint das Projekt ‚Äěh2‚Äú √§u√üerst fremdartig.
Es wird empfohlen entweder den angegebenen Zusatzstoff, oder aber bereits mit diesem Zusatzstoff aufbereitetes Wasser, anzufordern und hausintern in einem Laborversuch auf seine Eigenschaften bei elektrolytischer Dissoziation zu untersuchen.
Des weiteren sollten Angaben dar√ľber gemacht werden, wie die Eigenschaften von Wasserstoff derart ge√§ndert werden k√∂nnen, so dass der Brennwert um ca. 290% erh√∂ht wird, es sich aber nach wie vor um Wasserstoff h2 handelt. Auch sollten weitere Zusatzinformationen wie Messprotokolle, Versuchsaufzeichnungen und ggf. Videomaterial √ľber erfolgte Testreihen zur Verf√ľgung gestellt werden. Diese m√ľssen in der Vergangenheit durchgef√ľhrt worden sein, da ansonsten die Angaben √ľber z.B. mengenm√§√üige Einsparung bez√ľglich des fossilen Prim√§renergietr√§gers nicht h√§tten erfolgen k√∂nnen.
Dieses mit Hinweis darauf, dass entsprechende Geheimhaltungserkl√§rung dem Know-how Inhaber gegen√ľber erfolgt ist.
Die Fremdartigkeit des Projektes ‚Äěh2‚Äú sollte zu mindestens in eigenen Einrichtungen durch den angeregten Laborversuch in Form eines Mengen und Brennwertvergleiches von Wasserstoff aus Wasser mit Zusatzstoff und normalen Wasser zeitnah beseitigt werden.
Die f√ľr einen derartigen Laborversuch n√∂tigen Einrichtungen, Messger√§te, stabilisierte Netzger√§te und Gleichrichter, sowie ÔĀ°-Graphit Elektroden stehen zur Verf√ľgung.
Diese Stellungnahme beruht auf allen bis zum 22. Juli 2004 zur Verf√ľgung stehenden Informationen bez√ľglich des Projektes ‚Äěh2‚Äú.

xxxxxxxxxxxxxx, den 22. Juli 2004
xxxxxxxxx
Konstruktionstechnik


Anhang

Beispielrechnung √ľber die Motorleistung eines Verbrennungsmotors mit folgenden vorgegebenen Parametern:


Verbrauch normal: 10 Liter Benzin auf 100km (ohne Einsparung)
Geschwindigkeit: 100km/h
Einsparung Benzin: 90% (Durch Verwendung von während des Betriebes erzeugten
Wasserstoffes)


Brennwert von 10 Litern Benzin:
10 x 43,9 MJ = 439 MJ

Verbleibender Brennwert Benzin bei 90% Einsparung:
439 MJ ‚Äď ((439 MJ x 90) /100) = 43,9 MJ

Brennwert der durch Wasserstoff gedeckt werden muss:
(439 MJ x 90) / 100 = 395,1 MJ

Bildungsenthalpie f√ľr 1Kg Wasser:
55,56 mol x 285,89 KJ = 15,884 MJ

Menge Wasser die f√ľr 396 MJ erforderlich sind:
395,1 MJ / 15,884 MJ = 24,87 Liter Wasser
oder:
(395100 KJ / 285,89 KJ) / 55,56 mol = 24,87 Liter Wasser

Erforderlicher Strom f√ľr die Elektrolyse:
(395100 KJ / 285,89 KJ) = 1382,00 mol
1382,00 mol x 53,6 Ah = 74075,20 Ah

Erzeugte Menge an Wasserstoff:
(74075,20 Ah / 53,6 Ah) x 2g = 2764,00 g

Erzeugte Menge an Sauerstoff:
(74075,20 Ah / 53,6 Ah) x 16g = 22112,00 g

Bei der Verbrennung gebildete Menge Wasser:
2764,00 g + 22112,00 g = 24876 g = 24,87 kg

Erforderliche Leistung f√ľr die Elektrolyse:
12 V x 74075,20 Ah = 888902,4 W = 888,9024 kWh

Leistung bei Verbrennung des Wasserstoffs mit Sauerstoff:
15884 KJ/kg x 2,764 kg = 43903,376 KJ = kWs = 12,19 kWh
15884 KJ/kg x 22,112 kg = 351227,008 KJ =kWs = 97,56 kWh

Leistung bei Verbrennung des Benzins:
43900 KJ/kg x 1,0 kg = 44000 KJ = kWs = 12,19 kWh

Leistung des Motors gesamt:
12,09 kWh + 96,75 kWh + 12,19 kWh = 121,94 kWh

Leistung des Motors nur mit 10 Litern Benzin betrieben:

43900 KJ/kg x 10 kg = 439000 KJ = kWs = 121,94 kWh



Es zeigt sich, dass es nicht m√∂glich ist den f√ľr die Einsparung von 90% fossilen Brennstoffes notwendigen Wasserstoff w√§hrend des Betriebes zu erzeugen.
F√ľr die hierf√ľr notwendige Elektrolyse w√§ren 889 kWh erforderlich, w√§hrend der Verbrennungsmotor lediglich 122 kWh erzeugt.




Ein Verbrennungsmotor mit 122 kWh und einem Verbrauch von 10 Litern Benzin auf 100 km besitzt eine Effektivit√§t von etwa 35%. Somit stehen f√ľr den eigentlichen Fahrbetrieb noch 42,7 kWh zur Verf√ľgung. Unter der Annahme, dass hiervon 10 kWh f√ľr eine Elektrolyse von w√§hrend des Betriebes erzeugten Wasserstoffes abgezweigt werden k√∂nnen, ergibt sich folgende Rechnung:

Zur Verf√ľgung stehender Elektrolysestrom:
10000 W / 12 V = 833 Ah

Menge an möglichen auf gespaltenen Wasser:
(833 Ah / 53,6 Ah) x 2 = 31 g Wasserstoff
(833 Ah / 53,6 Ah) x 16 = 248,66 g Sauerstoff
Gesamt: 279,66 g Wasser

Bildungsenthalpie des Wassers:
15884 KJ / (1000/ 279,66 g) = 4442,12 KJ = 4,44 MJ

√úbrigbleibender Brennwert beim Benzin:
439 MJ ‚Äď 4,44 MJ = 434,56 MJ

√úbrigbleibende Benzinmenge:
439 MJ / 434,56 MJ = 1,0102
10 Liter / 1,0102 = 9,899 Liter Benzin

Benzineinsparung:
10 Liter ‚Äď 9,899 Liter = 0,101 Liter

Verbrauch eines Motors mit 110 anstelle 120 kWh:
(110 kWh x 3600) / 43900 = 9,02 Liter Benzin

Es ist ersichtlich, dass ein Verlust von 10kWh Antriebsleistung zur Einsparung von 0,1 Liter Benzin pro 100 km keinerlei Einsparung bedeutet. Verwendet man anstelle des 122 kWh Motors von dem man 10kWh f√ľr eine wenig ertragreiche Elektrolyse abzweigt gleich einen 110 kWh Motor, so hat man die selbe Leistung und einen Liter Benzin eingespart.
Diese Rechnung kann man jetzt f√ľr verschiedene Motoren und verschiedene Leistungen wiederholen. Es zeigt sich immer, dass die Einsparung an Benzin durch Beimischen von w√§hrend des Betriebes erzeugten Wasserstoff geringer ist, als wenn man gleich einen Motor nimmt der die selbe Leistung besitzt wie ein Motor abz√ľglich der Leistung f√ľr die Elektrolyse.

So spart man bei einem 200 kWh Motor, der 16,4 Liter Benzin auf 100 km verbraucht, und bei dem man 20 kWh f√ľr die Elektrolyse abzweigt, etwa 0,2 Liter Benzin auf 100 km ein. Nimmt man von vornherein einen Motor mit 180 kWh, so verbraucht dieser etwa 1,7 Liter weniger auf 100 km (etwa 14,7) Liter als der 200 kWk Motor.

Es ist somit √ľberhaupt gar nicht m√∂glich mit Wasserstoff der w√§hrend des Betriebes in einer klassischen Elektrolyse produziert wird und dem eigentlichen Treibstoff beigemischt wird von diesem etwas einzusparen.

Es ist hierbei auch unerheblich ob man einen Benzin oder Dieselmotor betrachtet, da Diesel zwar einen niedrigeren Brennwert von ca. 40 MJ/kg besitzt, sich der Brennwert des Wasserstoffes aber nicht ändert. Die scheinbaren Einsparungen verhalten sich somit proportional zum Benzinmotor.
















Appendix:

√ĄO2 0,08290 mg/C

√Ąh2 0,01045 mg/C

Bildungsenthalpie von
Wasser 285,89 KJ/mol

Avogadrokonstante 6,0220943x1023 1/mol

Ionisierungsenergie von
Wasserstoffgas 13,598 eV

Brennwert Benzin 43,900 MJ/kg

Nl h2 22,41 Nl

Nl O2 11,20 Nl

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