Erfahrungen mit W├╝rth-AG

enginero
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Erfahrungen mit W├╝rth-AG

Beitrag von enginero » 23.05.2005, 13:59

Hallo, ich habe hier etwas interessantes zugeschickt bekommen


Meine Erfahrungen mit der FELIX W├ťRTH AG
Der 15. Juli 2002 war ein denkw├╝rdiger Tag. Nicht, weil ich an diesem Tag
mit meiner Freundin in den Urlaub gefahren bin, sondern weil wir zu Beginn
unserer Reise noch eine kurze Station in der N├Ąhe von Harburg gemacht haben,
um eine Veranstaltung eines neuen Unternehmens SVI zu besuchen, von dem
meine Freundin geh├Ârt hatte.
Was wir zu sehen bekamen, im Hinterzimmer eines Hotels, war ein
redegewandter Herr Steinbach, der die Zukunft in schillernden Farben
ausmahlte:
ÔÇ×in der die Menschheit unabh├Ąngig vom ├ľl und Atomstrom leben w├╝rden, ohne
die dadurch unvermeidbare Umweltzerst├Ârung und Kriege um die letzten
Ressourcen. Wind- und Sonnenkraftwerke seien zu gering, um die Menschheit
mit ausreichender Menge Energie zu versorgen, sie diene blo├č als
Alibifunktion f├╝r die Regierenden, um den Anschein zu wahren, etwas f├╝r die
Umwelt zu tun. Aber eine L├Âsung aus dieser Misere sei in Sicht. Der geniale
Erfinder Felix W├╝rth hat die Gravitation als neue Energiequelle entdeckt und
eine Maschine entwickelt, die die ├╝berall vorhandenen Gravitationswellen in
nutzbare Energie umwandeln kann.ÔÇť
Er hatte ein kleines Tischmodel dabei, mit dem er die Funktionsweise dieses
Generators f├╝r die Schwerkraft demonstrieren wollte. ÔÇ×Es w├╝rde zurzeit an
einer Steuerung gearbeitet, die diese Maschine unabh├Ąngig in Betrieb halte
und keine zus├Ątzliche Versorgung mehr ben├Âtige. Dann brauche man nur noch
die ben├Âtigte Energie abziehen und die fossilen Brennstoffe w├Ąren unn├Âtig.ÔÇť
!! Dezentrale Energieversorgung f├╝r jedermann ohne zus├Ątzliche Kosten. !!
Ich fuhr mit gemischten Gef├╝hlen in den Urlaub und das Erlebte arbeitete in
mir. Sollte der Traum wirklich realisierbar werden: unbegrenzte Energie,
ohne Umweltzerst├Ârung? Aber warum suchen sie dann die Unterst├╝tzung der
kleinen Leute? Um ein Gegengewicht gegen die Gro├čkonzerne aufzubauen!?? Der
Herr Steinbach war ein genialer Redner. Er hatte auf jede Frage die passende
Antwort parat. Er schürte die unterschwelligen Ängste und fing uns in
unseren fantastischsten Tr├Ąumen. Man konnte sogar diese Idee von einer
rosigen Zukunft weitergeben und verdiente auch noch Geld damit. Klar, es gab
auch Widerspruch. Nat├╝rlich war die konventionelle Physik dagegen. Wurde die
Gravitation nur deswegen nicht genutzt, weil die herrschende Gesellschaft
nicht davon profitieren konnte. Ich war es gewohnt in den Seminaren f├╝r
Waldorflehrer, dass man schnell zur Kritik durch alte Muster gedr├Ąngt wird.
Es war notwendig, Neues mit all ihren Gesichtspunkten zu ├╝berdenken. Sollte
Felix W├╝rth wirklich Recht haben?
Meine Freundin war Feuer und Flamme, diese Entwicklung zu unterst├╝tzen. Ich
versuchte das Ganze als Betrug einzustufen. Aber war daf├╝r nicht die ganze
Vorf├╝hrung zu primitiv aufgezogen?
Wieder aus dem Urlaub zur├╝ck, begannen wir mit frischen Kr├Ąften, die SVI und
damit Felix W├╝rth zu unterst├╝tzen. Wir machten bei unseren Freunden Webung
f├╝r diese neue Idee und veranstalteten Vortragsabende f├╝r Herrn Steinbach.
Nach anf├Ąnglichen Schwierigkeiten hatte ich den Dreh raus, wie diese
Maschine zu bedienen ist und f├╝hlte, wie die neue Kraft durch mich
hindurchstr├Âmte. Martin, ein neuer Bekannter meiner Freundin, hatte schon
viel ├╝ber noch weitgehend unbekannte freie Energien gelesen und war 100%ig
von der Wirkungsweise dieses Ger├Ątes ├╝berzeugt. Da wir beide sehr kr├Ąftig
waren, machten wir uns einen Spa├č daraus, das einfache Modell bis zur Grenze
seiner Drehbelastung anzutreiben. Ich war zwar kein Physiker, gab mir aber
alle M├╝he, das Prinzip dieser Maschine zu verstehen. Langsam war ich von der
├ťberzeugung gefangen, hier zu investieren. Ich hatte gerade f├╝r meine
Verh├Ąltnisse viel Geld geerbt und tr├Ąumte davon, wie unbeschwert ich bei den
zu erwarteten Zinsen leben konnte.
Nat├╝rlich, ein Risiko war auch vorhanden! Aber wir glaubten an diese
Zukunft.
Meine Freundin aktivierte ihre Eltern und auch ich kaufte meinen Anteil von
450 ÔéČ bei der SVI. Das tat mir finanziell nicht weh und meine Freundin
verdiente sogar daran. Wir organisierten oft diese Veranstaltungen und jedes
Mal h├Ârten wir wieder neue, unglaubliche Weiterentwicklungen:
ÔÇ×Felix h├Ątte diese Maschine in ein Fahrrad eingebaut und mit wenig
Kraftaufwand eine Geschwindigkeit von 80 km/h erzielt. Der
Verst├Ąrkungsfaktor dieser Maschinen w├Ąre gemessen worden und h├Ątte bei
kleinen Stromgr├Â├čen einen 10fachen ├ťberschuss erwirkt. Bei h├Âherer Leistung
sei die Verst├Ąrkung aber geringer.ÔÇť
Es gab eine Filmvorf├╝hrung, bei der ein Prototyp nach kurzer Antriebsphase
ohne weitere Energiezufuhr einen Generator antrieb. Das war zwar alles fast
unglaublich, aber mit eigenen Augen zu sehen. Anfangs blieben noch einige
Zweifel, denn der Film war sehr schlecht gemacht, aber diese Zweifel konnte
Herr Steinbach auf sp├Ąteren Veranstaltungen wieder ausr├Ąumen.
Dann wurde als neue ├ťberzeugungshilfe f├╝r alle interessierten Aktion├Ąre ein
Besuch bei Felix W├╝rth erm├Âglicht, um bei einer Messung in Anwesenheit des
T├ťVs dabei zu sein. Da ich selber gerne Filme drehte, bot ich an, die
Messung zu filmen und daraus einen ├╝berzeugenden Werbefilm zu machen. Dieser
Vorschlag wurde interessiert aufgenommen. Allein, der Termin verz├Âgerte sich
immer weiter. Erst passten die Messinstrumente von W├╝rth und dem T├ťF nicht
zusammen, dann sollte ein h├Âherer Beitrag an Unterst├╝tzung bezahlt werden,
um an dem Messtermin teilzunehmen. Schlie├člich war eine Besichtigung bei
Felix W├╝rth nur noch m├Âglich, wenn man f├╝r einen privaten Termin
Genussscheine im Werte von 5000 ÔéČ kaufte. Wir waren inzwischen von der Idee
so aufgepuscht, dass ich auf jeden Fall diese Maschinen sehen wollte. Wir
vereinbarten einen Privattermin, bei dem ich die ganzen Messungen filmen
wollte. Durch dieses ganze Hin- und Her hatte ich immer mehr das Gef├╝hl,
einem Betrug aufzusitzen und ich wollte nun endlich wissen, woran ich war.
Daf├╝r war ich inzwischen auch schon bereit 5000 ÔéČ zu zahlen.
Wir nahmen Kontakt zu Gerald Kirchner auf, der uns als enger Mitarbeiter von
Felix W├╝rth empfohlen worden war und endlich im November 2002 fuhren Martin
und ich mit unserer Kameraausr├╝stung zu Felix W├╝rth in die N├Ąhe von
W├╝rzburg.
Zun├Ąchst trafen wir mit Gerald Kirchner in einem Hotel in Geiselwind
zusammen, der uns freundlich begr├╝├čte und in einem kurzen Gespr├Ąch ├╝ber uns
informiert werden wollte. Seitens der AG bestand anscheinend immer die
Angst, dass Ingenieure einer anderen Firma diese Erfindung begutachten und
stehlen k├Ânnten. Angesichts dieser tollen Erfindung konnten wir ihre Angst
nachvollziehen, aber da wir nur interessierte Laien waren, konnten wir alle
Vorbehalte ausr├Ąumen. Schlie├člich brachte uns Herr Kirchner zum Hof von
Felix W├╝rth.
Das chaotische Hinterzimmer sah nicht gerade wie ein Forschungslabor aus,
aber die Maschinen und Messcomputer waren eindrucksvoll. Es wurden uns
Kurven im Computer gezeigt, die einwandfrei die ├ťberlegungen von Felix W├╝rth
best├Ątigen sollten. Ich konnte dem noch nicht so ganz folgen, aber Martin
schien viel davon zu verstehen und ├╝bernahm die Konversation.
Dann kam der finanzielle Teil. Das Angebot war verlockend. In zwei Jahren
sollte die Erfindung zur Marktreife gebracht werden, immerhin hatte Felix
W├╝rth schon 10 Jahre an dieser Erfindung gearbeitet, und dann waren die
Papiere mit 12% verzinst, nat├╝rlich r├╝ckwirkend zu Kauftermin.
Ich hatte mich schon eine ganze Weile mit ├ťberlegungen herumgeschlagen, wie
ich das geerbte Geld gut verzinst anlegen konnte, um bei sparsamem
Lebenswandel von den Zinsen leben zu k├Ânnen. Hier bot sich eine verlockende
Gelegenheit und ich tat noch dazu etwas Gutes f├╝r die Zukunft und einem
dauerhaften Frieden in der Welt.
Wie viel sollte ich einsetzen? 10.000 ÔéČ? 20.000 ÔéČ?
Und dann machte ich den gr├Â├čten Fehler meines Lebens und setzte 50.000 ÔéČ
ein. Die H├Ąlfte in Genuss-Scheinen und die andere in Aktien. Ich tr├Ąumte von
einer tollen Zukunft und ├╝berh├Ârte meinen Bauch, der mir eindringlich von
diesem Abenteuer abriet.
Auf der Fahrt zur├╝ck erkl├Ąrte mir Martin noch einmal die Funktion der
Maschine, die er jetzt vollkommen durchblickt hatte. Filmaufnahmen hatten
wir noch keine gemacht, denn so eindrucksvoll war es noch nicht in diesem
Durcheinander von Felix W├╝rth. Wir hatten vereinbart, dass Felix seine
├Ąlteren Maschinen mit etwas Farbe zu neuem Glanz verhalf, damit wir die
Chronologie seiner Forschung besser dem Laienpublikum darstellen konnten.
Das Angebot mit dem Film hatte ich eigentlich nur gemacht, um mich
umfassender ├╝ber die Arbeit von Felix zu informieren und meine bohrenden
Fragen nach der Ehrlichkeit dieser Firma zu beantworten.
Wieder zu Hause nahm ich die ├ťberweisungen vor, wie ich es verabredet hatte.
Nun konnte ich nicht mehr zur├╝ck, obwohl die Zweifel in meinem Bauch sich
nicht ausr├Ąumen lie├čen und k├╝mmerte mich erstmal um andere Vorhaben.
Im M├Ąrz war es endlich soweit. Herr W├╝rth hatte uns einen Termin f├╝r
Filmaufnahmen angeboten. Mit einem Kofferraum voll Ausr├╝stung an Lampen und
Stativen kamen wir an einem sch├Ânen Fr├╝hlingstag bei Felix W├╝rth an. Das
Forschungszimmer des Erfinders war voll gestellt mit den verschiedensten
Maschinen, die wir nacheinander filmen konnten. Mich h├Ątte ja besonders das
legend├Ąre Fahrrad interessiert, aber dass war zur Zeit anscheinend zum Test
an einer Universit├Ąt. Ich filmte alles, was ich vor die Linse bekam und mit
einer Stunde Filmmaterial und vielen Erkl├Ąrungen seitens Felix W├╝rth traten
wir wieder den Heimweg an.
Die n├Ąchsten Monate gingen damit drauf, dass wir stundenlang vor einzelnen
Passagen des Filmes sa├čen und uns ├╝berlegten, was Herr W├╝rth zu den
Maschinen in seiner tiefsten, bayrischen Mundart und ├╝berlagert von dem
Quietschen der Gummibremsen wohl gemeint haben mochte. Schlie├člich
entschieden wir uns, Felix in dem Film nur wenig zu Wort kommen zu lassen
und weitgehend einen eigenen Text dazu zu sprechen, der wohl dem entsprach,
was Felix W├╝rth gemeint haben mochte.
Wir hatten uns zur Einleitung des Filmes ein Handmodell des Selbstl├Ąufers
geliehen, wie es in den Veranstaltungen des SVI Verwendung fand, und
versuchten damit die Bewegungsabl├Ąufe genau zu studieren. Zur Erkl├Ąrung der
Technik dieser Maschinen erstellte Martin eine Computersimulation des
Selbstl├Ąufers und ich baute einen Trickfilm zu den anderen Maschinen.
Schlie├člich war der Film geschafft und wurde auf der
Aktion├Ąrsvollversammlung im August 2003 vorgef├╝hrt. Er kam bei allen
Teilnehmern gut an, war aber nur ein Beitrag von vielen anderen
Neuentwicklungen f├╝r umweltbewusste Energieerzeugung, die auf dieser
Veranstaltung einen Rahmen zur Pr├Ąsentation erhielten. Ich hatte alle
Beitr├Ąge des Abends gefilmt und lieh meine Kassetten an die Firma weiter,
die mit einer Profiausr├╝stung angereist war. Ich habe meine Kassetten nie
wieder gesehen.
Parallel dazu versuchten wir in Hamburg Werbeveranstaltungen f├╝r die W├╝rth
AG durchzuf├╝hren, doch keiner der Zusagen zu dieser Veranstaltung wurde
jemals eingehalten.
In der n├Ąchsten Zeit hofften wir alle auf positive Nachrichten ├╝ber
Weiterentwicklungen aus der W├╝rth AG, doch au├čer neuen Nachrichten aus dem
Vertrieb der Aktien und Genuss-Scheinen kam nichts ergreifend Neues.
Schlie├člich kam noch ein Rundschreiben vom scheidenden Gesch├Ąftsf├╝hrer
Rudolf Leicht, worin er andeutete, das ganze Unternehmen sei ein gro├čer
Betrug und die Staatsanwaltschaft sei eingeschaltet. Doch das wollten wir
nat├╝rlich alle nicht wahrhaben. Wir glaubten an Felix W├╝rth und bei den
hohen Eins├Ątzen konnten wir uns ein Scheitern der Entwicklung schon lange
nicht mehr leisten. Ich hatte inzwischen meinen Job und meine Partnerin
verloren und hatte Angst, hier nun auch noch meine finanzielle
Lebensgrundlage zu verlieren.
Es wurde ein neuer Gesch├Ąftsf├╝hrer gesucht und ich entschloss mich, Felix
mit meiner tatkr├Ąftigen Mithilfe solange zu unterst├╝tzen, bis ein Durchbruch
erzielt wurde und wenn es mehrere Jahre dauern sollte.
Zu einem internen Treffen aller Verantwortlichen der SVI und der W├╝rth AG
reiste ich nach Geiselwind und besprach mein Vorhaben mit Felix. Er nahm
mein Angebot dankend an, stellte mir einen Raum als Unterkunft zur Verf├╝gung
und zeigte mir stolz die ausgebaute Werkhalle auf seinem Hof, in der seine
Maschinen f├╝r die gro├če Pr├Ąsentation vor den Aktion├Ąren aufgebaut waren.
Sonst war dieses Treffen eine Krisensitzung. Es ging in erster Linie darum,
diesem Unternehmen wieder einen seri├Âsen Anstrich zu geben und die
aufkommenden Zweifel seitens der Aktion├Ąre aus dem Wege zu r├Ąumen. Die
Machenschaften von Rudolf Leicht hatten dem Unternehmen anscheinend einen
gro├čen finanziellen Schaden zugef├╝gt und es ging nun darum, Herrn Leicht
offiziell von seinen Aufgaben zu entbinden und einen neuen Gesch├Ąftsf├╝hrer
einzuf├╝hren.
Herr Steinbach hatte durch seine T├Ątigkeiten in der SVI den passenden Mann
kennen gelernt.
Doch noch andere Probleme waren zu l├Âsen:
die Staatsanwaltschaft sa├č ihnen im Nacken, doch die konnten weitere
Versuche, Finanzen f├╝r die AG ein zu werben nicht verhindern,
die Patentanmeldungen f├╝r die Erfindungen von Felix W├╝rth waren ausgelaufen
und nicht vom alten Gesch├Ąftsf├╝hrer verl├Ąngert worden,
und von der Universit├Ąt wurde es verboten zu behaupten, die Maschinen w├Ąren
von ihnen vermessen worden.
Zum Schluss herrschte wieder Hochstimmung, denn auf einer Abschlussrunde bei
Kaffee und Kuchen verk├╝ndete Felix, er werde eine Maschine mit einem
Wirkungsgrad von mehr als 99% konstruieren. Er sage damit ja nicht Falsches,
denn h├Âher d├╝rfe man einen Wirkungsgrad nicht angeben und auch dieser klinge
schon fantastisch. Aber nat├╝rlich liege der Wirkungsgrad seiner Maschinen
weit ├╝ber 100%.
Ich fuhr wieder nach Hamburg und bereitete alles f├╝r eine lange Abwesenheit
vor. Alle Freunde wurden informiert, alle meine Pflanzen in der
Nachbarschaft verteilt und auch die Post erhielt einen Nachsendeauftrag.
Zwei Wochen sp├Ąter fuhr ich mit meinem randvoll gepackten Golf in das gro├če
Abenteuer und tr├Ąumte vom Nobelpreis. In wenigen Tagen war der Termin f├╝r
die Aktion├Ąrs-Vollversammlung 2004. Als ich den Hof erreichte, trafen auch
langsam die Verantwortlichen der W├╝rth AG und der SVI ein.
Dann kam die erste Zusammenkunft. Es wurde vereinbart, dass der alte
Vorstand zur├╝ck zu treten habe, denn er h├Ątte solche Vorkommnisse wie die
unlauteren T├Ątigkeiten des Herrn Leicht verhindern m├╝ssen. Herr Steinbach
hatte einen jungen Mann mitgebracht, der in Berlin gute Erfolge mit der
Entw├Ąsserung von Kellern und W├Ąnden hatte und dazu auch eine noch nicht
akzeptierte Energie nutzte. Meine Anwesenheit war bei diesen Besprechungen
auch respektiert, immerhin geh├Ârte ich durch meinen Film und mein
Hilfsangebot jetzt dazu. Dieser Versuch der Schadensbegrenzung ging mir
ziemlich auf die Nerven. Doch ich wollte lieber nicht in dieser Situation
kopfsch├╝ttelnd den Raum verlassen.
Der neue Gesch├Ąftsf├╝hrer tat seiner Bezeichnung alle Ehre und sah sich
gleich gesch├Ąftig in der Vorf├╝hrungshalle um. Kenntnisreich entschied er:
hier fehlt es an der n├Âtigen Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen. Von da
an r├Ąumte ich die Halle mit auf und fegte sie aus. Er schwei├čte
Sicherheitsblenden an die Maschinen, damit bei einem Abrei├čen der
Pendelgewichte niemand zu Schaden kommt. Ab und zu raste ich auch mit dem
Auto los, um Schrauben und Lager zu besorgen, die sich beim Probelauf der
Maschinen besch├Ądigt hatten. Na gut, wenn ich so helfen konnte, spielte ich
eben auch den Laufburschen. Am n├Ąchsten Tag war die Vollversammlung.
Gelangweilt h├Ârte ich den Tagesordnungspunkten zu. Ich konnte diesen
einschmeichelnden Reden zur Schadensbegrenzung nicht mehr h├Âren. Alle wurden
von ihrer Verantwortung entlastet und das Volk stimmte zu. Gespannt wartete
ich auf die Vorf├╝hrungen auf dem Hof von Felix W├╝rth.
Als die erste Gruppe sich bildete, fuhr ich mit eigenem PKW voraus. Die
Aktion├Ąre und andere interessierten Besucher versammelten sich in der Halle
und bestaunten die Ger├Ąte. Dann wurde sie der Reihe nach in Betrieb gesetzt
und erkl├Ąrt. Schlie├člich kam der Highlight des Abends: das Handger├Ąt mit
zwei Messk├Âpfen und einer Computerunterst├╝tzten Auswertung. Hier sollten die
eingegebene Arbeit und die erzielte Leistung gemessen und graphisch
dargestellt werden.
Bei der ersten Messung trat Verwirrung auf, denn der Bildschirmschoner
├╝berdeckte nach kurzer Zeit die graphische Darstellung. Durch Bewegen der
Maus erschien das Bild wieder. Felix W├╝rth war mit den Diagrammen noch nicht
zufrieden, sagte etwas vom Vorf├╝hreffekt und startete die Maschine erneut.
Nach mehreren Versuchen wurde deutlich, dass der Bildschirmschoner sich
immer nach 30Sekunden aktivierte. Ich versuchte ihn durch Bewegen der Maus
zu ├╝berlisten, aber Herr W├╝rth schrie mich an, ich sollte das Programm nicht
st├Âren. Es wurde aber ebenfalls deutlich, dass das Messprogramm sich selbst
nach einer Minute abschaltete. Umst├Ąndlich versuchte Herr W├╝rth die
Messkurven zu interpretieren. Im Grunde war es recht einfach, denn die
Diagramme enthielten eine eindeutige Beschriftung. Ich versuchte durch
Nachfragen W├╝rths Aussagen zu konkretisieren bis er mich anschrie: Sie haben
ja keine Ahnung! Ich denke, hier irrte Herr W├╝rth, denn in 20 Jahren
akademischer T├Ątigkeit habe ich durchaus gelernt, Diagramme zu erstellen und
auszuwerten.
Nach der Vorf├╝hrung zog mich Herr W├╝rth zur Seite und erkl├Ąrte mir, seine
Frau w├╝nsche nicht, dass ich noch l├Ąnger bei ihm im Haus leben w├╝rde. Wenn
ich ihm helfen wollte, k├Ânne ich mir ja woanders ein Zimmer besorgen. Dann
zog die Gruppe weiter um den Selbstl├Ąufer im Nachbargeb├Ąude zu besichtigen.
Ich blieb zur├╝ck und versuchte zu verstehen, was seine Frau jetzt pl├Âtzlich
gegen mich h├Ątte. Als die Gruppe sich sammelte, h├Ârte ich noch wie Felix zu
Herrn Steinbach sagte, dass die Batterien verbraucht waren, mit dem der
ÔÇ×Selbstl├ĄuferÔÇť angetrieben wurde. Ich sah ihnen zu, wie sie den Hof
verlie├čen und hatte inzwischen alle meine Pl├Ąne umgeworfen.
So schnell ich konnte packte ich meine Sachen wieder ein und verlie├č den Ort
des Geschehens. Auf der Autobahn hatte ich viele Stunden Zeit, mir das
Erlebte noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen. Warum diese pl├Âtzliche
Ablehnung? Hatte seine Frau Angst, dass ich ihrem Mann den Ruhm streitig
machen k├Ânnte? Warum diese offensichtlichen Fehler bei der Messung? Ich fand
keine klaren Antworten, aber eins wurde mir klar: jetzt w├╝rde ich allein
versuchen, die Maschine weiter zu entwickeln, lange genug hatte ich mich in
die Materie eingearbeitet. Ich hatte oft mit Felix besprochen, dass nur eine
mechanische R├╝ckkopplung als Steuerung sinnvoll war, denn die Erzeugung von
elektrischer Energie und die R├╝ckwandlung in mechanische Energie f├╝r die
Steuerung h├Ątten einfach zu viele Verluste. Felix meinte damals, ich k├Ânne
ja sp├Ąter in Hamburg den Selbstl├Ąufer weiterentwickeln und in einer FELIX
W├ťRTH Filiale vertreiben. Eine Bemerkung von ihm kam mir in den Sinn. Er
hatte sich etwas ver├Ąchtlich ├╝ber einen Aktion├Ąr ge├Ąu├čert, der auch
versuchte, die Maschine nachzubauen: ÔÇ×Der sitzt ja immer noch an seinem
Holzmodell.ÔÇť ┬┤Danke f├╝r den Tipp, Felix`, dachte ich. Mit Holz konnte ich
schnell und ohne gro├čen Kostenaufwand arbeiten und hiermit konnte ich das
Zusammenwirken der Teile gut durchspielen. Eine neue Aufgabe war gefunden.
Ich hatte ja sonst keine Verpflichtungen. Sollte die Angst von Frau W├╝rth
doch Wahrheit werden; ich tr├Ąumte schon wieder vom Nobelpreis.
Drei Wochen sp├Ąter war das Holzmodell fertig. Es hatte einen Rahmen wie die
neuen Maschinen von Felix W├╝rth und eine zentrale, drehbare Achse. Der
Steuerhebel lag als H├╝lse um diese Achse herum und konnte das
Planetengetriebe antreiben, wie bei dem Demonstrationsmodell. Die gr├Â├čten
Probleme hatten die Dreisterne gemacht, die der Swastika von Felix Maschinen
entsprechen sollten.
Jetzt brauchte ich alle Teile aus Stahl. Nach vielen Telefonaten hatte ich
mehrere Firmen, die als Zulieferer n├Âtig waren. Mit meinem Holzmodell im
Kofferraum und einer CD meines Films lief ich die verschiedenen Firmen an
und erz├Ąhlte von meinem Vorhaben. Nach anf├Ąnglichem Unglauben fand ich aber
in jeder Firma einen freundlichen Herrn, der dem Ergebnis meines
Experimentes erwartungsvoll entgegensah. Die maasgefertigten Einzelteile
erhielt ich zum Selbstkostenpreis und die angesetzten Kosten von 1500 ÔéČ f├╝r
die neue Maschine wurden nicht ├╝berschritten.
Die gr├Â├čten Probleme machten wieder die Swastika-Tr├Ąger und wurden sp├Ąter
von einfachen Dreisternen ersetzt. Meine ├ťberlegung war: wenn diese Maschine
beim Drehen Energie erzeugen soll, dann muss sie zumindest in der Lage sein,
nach einem Start alleine weiter zu laufen, auch wenn geringe
Reibungswiderst├Ąnde vorhanden waren. Felix W├╝rth hatte ja zur Vorbeugung
einer inneren Beschleunigung immer Bremsen eingebaut. Ohne diese Bremsen
sollte sich die Maschine bei einer bestimmten Geschwindigkeit selbst
bescheunigen, bis sie sich durch Materialerm├╝dung schlie├člich selbst
zerlegen sollte. Herr W├╝rth hatte ja von herumfliegenden Teilen erz├Ąhlt, die
L├Âcher in den W├Ąnden verursacht hatten. Gezeigt hatte er diese L├Âcher nie.
In der ersten Stufe wurde die Maschine soweit zusammengebaut, bis sie wie
das bekannte Modell von Hand gesteuert werden konnte. Der zweite Teil, eine
R├╝ckkopplung aufzusetzen, gestaltete sich schwierig, doch nach langen
Diskussionen mit den technischen Meistern der Zahnradfirma wurden auch diese
H├╝rden ├╝berwunden. Zuletzt wurde eine Halterung f├╝r die Bohrmaschine
aufgesetzt, um den Selbstl├Ąufer zu starten. Um die Maschine wieder
abzubremsen, hatte ich keine L├Âsung gefunden.
Als nach vielen Experimenten, in denen die richtige Einstellung f├╝r die
Steuerung gesucht wurde, die Maschine am Ende immer nur langsam wieder
auslief, setzte sich langsam die Antwort auf meine Frage durch: ÔÇťHatte Felix
W├╝rth Recht?ÔÇť Hier war nun die Antwort auf diese entscheidende Frage. Und
die Antwort war NEIN. Ich begriff langsam, von welchen Ph├Ąnomenen ich
geblendet war, wahrscheinlich wir alle geblendet waren:
Die Maschinen von Felix W├╝rth waren Schwungr├Ąder, wie sie auch in der
stahlverarbeitenden Industrie eingesetzt werden. Mit wenig Energie werden
gro├če rotierende Scheiben angetrieben, um kurzzeitig hohe Energie, wie zum
Fr├Ąsen von Stahlplatten abzugeben. Zum Starten dieser Scheiben brauchte man
viel Energie, f├╝r den Betrieb dagegen nur wenig. Genauso demonstrierte uns
Felix W├╝rth seinen ÔÇ×Selbstl├ĄuferÔÇť. Er hat nie gezeigt, wie viel Strom seine
Batterien f├╝r die Steuerung abgeben, denn das h├Ątte den Betrachter zu denken
gegeben. Aber das ist gerade der Nachteil dieser Batterien, sie k├Ânnen hohe
Str├Âme abgeben, sind aber dann auch schnell verbraucht. Dieses passierte
dann auch auf der Demonstration am 24.4.2005.
Durch den Trick mit dem Planetengetriebe wurde der rotierende Betrieb durch
eine Pendelbewegung ausgel├Âst. Doch der R├╝ckschlag, der dabei auftrat und
der vom Betreiber zu halten war, diente jetzt als Energiezufuhr. Selbst
erzeugen kann die Maschine diese Energie nicht.
Wenn ich jetzt ├╝ber viele Widerspr├╝che nachdenke, die mich im Zusammenhang
mit Felix besch├Ąftigt haben, passt mit diesem Ergebnis alles viel besser
zusammen:
- Herr Steinbach erz├Ąhlte etwas von einem Fahrrad, das niemals jemand zu
sehen bekam.
- Herr W├╝rth hatte die Entwicklung an seinem ÔÇ×Selbstl├ĄuferÔÇť schon im M├Ąrz
2002 abgebrochen, mit der kaum verst├Ąndlichen Mitteilung: ÔÇťDas funktioniere
so nicht.ÔÇť
- Er hat nie eine korrekte Messung zwischen zugef├╝hrter Arbeit und
abgenommener Energie gemacht. Wenn er mit seinem Drehmoment ÔÇô Messger├Ąt
gemessen hatte, dann nur gegen eine Bremse und die aufgetretenen Ausschl├Ąge
im Messdiagramm hatte er dabei auch noch als Zufuhr und Abgabe von Energie
gedeutet.
Dabei wurde bei der Pendelbewegung in beiden Richtungen Energie der Maschine
zugef├╝hrt.
Erst bei der letzten Vorf├╝hrung hat er mit zwei Messger├Ąten gearbeitet, aber
es wurden mehrere Tricks angewendet, um den Betrachter in die Irre zu f├╝hren
(der Bildschirmschoner, das 1 Minuten Messprogramm). Wenn er die Messungen
h├Ątte korrekt ausf├╝hren wollen, dann m├╝sste er den gesamten Verlauf der
Bewegung erfassen, denn naturgem├Ą├č ist in der Beschleunigungsphase die
zugef├╝hrte Arbeit h├Âher als die abgegebene Energie, denn der Rotor wird ja
zun├Ąchst beschleunigt. Nach dieser Phase kann die zugef├╝hrte Arbeit beendet
werden, der Rotor dreht sich jetzt auch alleine weiter. Aber durch die
Reibung wird er dabei immer langsamer, bis er zuletzt zum Stillstand kommt.
Erst jetzt kann man die zugef├╝hrte und abgenommene Energie vergleichen. In
der ersten Minute der Startphase einen positiven Energie├╝berschuss zu
verk├╝nden, ist f├╝r mich ein offensichtlicher T├Ąuschungsversuch.
Ich wei├č nat├╝rlich nicht, wie aus den Experimenten von Felix W├╝rth, mit
denen er sich vermutlich selbst get├Ąuscht hat, ein gro├č angelegter Betrug
wurde, aber irgendwann hat sich das Unternehmen, die Forschung von Felix
W├╝rth zu finanzieren und dabei auch noch jedermann mitverdienen zu lassen,
verselbst├Ąndigt. Ich habe es ja am eigenen Leib erlebt, wie viel Euphorie
diese Maschine ausl├Âste, aber es muss den Verantwortlichen der FELIX W├ťRTH
AG schon seit einiger Zeit klar geworden sein, dass hier ein Denkfehler
vorliegt.
Auch die ├╝brigen Geschehnisse auf der Vollversammlung im August 2004 bekamen
jetzt eine Sinn: Nach der Warnung von Rudolf Leicht, die Erfindungen von
Felix W├╝rth seien Schwindel, wurde verk├╝ndet, er habe sehr viel Geld aus der
Firma entnommen. War das Schweigegeld f├╝r seine Erkenntnis? Bei der
Vorf├╝hrung wollte Felix W├╝rth mich loswerden. Hat er damals erkannt, dass
ich sehr schnell den Irrtum in seinem System durchblicke? Er schrie mich
verzweifelt an, ich h├Ątte ja keine Ahnung. Meinte er gar nicht mein
Fachliches K├Ânnen, sondern wurde er gezwungen, mit dieser unsinnigen
Vorf├╝hrung alle Zuschauer weiterhin in die Irre zu f├╝hren?
Am 24. April 2005 auf der au├čerordentlichen Hauptversammlung suchte ich ein
Gespr├Ąch mit dem Vorstandsvorsitzenden Jens Heinke und erz├Ąhlte ihm von
meiner Erkenntnis. Ich bot ihm an, meine Beteiligungen und mein Modell f├╝r
80 % ihres gezahlten Wertes zur├╝ck zu nehmen, dann sei ich aus der ganzen
Angelegenheit heraus. Ich erz├Ąhlte ihm auch von meiner jetzigen finanziellen
Notlage. Er sagte mir zu, dass in diesem Fall eine Auffanggesellschaft
meinen W├╝nschen entsprechen k├Ânne und notierte sich Handy Nummer und
Email-Adresse. Ich gab ihm Zeit bis Pfingsten, weil ich so lange irgendwo in
Deutschland arbeitete und f├╝r die Organisation unauffindbar war. Ich hoffte,
so meine finanziellen Verluste mit der AG wenigsten auf ein ertr├Ągliches Ma├č
zu begrenzen.
Warum die Herren sich nicht wieder bei mir gemeldet haben, wei├č ich nicht
und kann dar├╝ber nur spekulieren. Die abenteuerliche Version ist sicher: sie
glaubten mich zu finden und ohne finanzielle Einbu├čen die Sache zu regeln.
Die zweite M├Âglichkeit ist, sie glauben nicht, dass ich diesen Brief
abschicken w├╝rde, weil ich auch viel zu tief finanziell mit drin stecke. Die
dritte M├Âglichkeit ist, die Aktion├Ąre tr├Ąumen auch nach diesem Rundschreiben
weiter, weil sie sich nicht eingestehen wollen, einem Schwindel aufgesessen
zu sein und alle Einlagen verloren zu haben.
Oder alle Beteiligten haben inzwischen erkannt, dass sich der Schwindel
nicht mehr l├Ąnger aufrechterhalten l├Ąsst und sich in Sicherheit gebracht.
Vielleicht danken sie es mir, dass ich Ihnen die betr├╝bliche Nachricht
├╝berbringe, die Forschungen von Felix W├╝rth waren seit langem ein gro├čer
Schwindel. Nachrichten, dass die Messungen alle nicht den gew├╝nschten Erfolg
gebracht haben, gab es in j├╝ngster Vergangenheit ja genug.
Es ist Pfingsten und ich wei├č, dass ich ├╝ber 50.000 ÔéČ f├╝r die Realisierung
eines Traums verloren habe.
Ihnen Allen w├╝nsche ich frohe Pfingsten,
Dr. Gunnar Groth
P.s.: Wenn Sie jetzt weitertr├Ąumen wollen, biete ich Ihnen gerne meine
Genussscheine und Aktien zu 50% ihres Nennwertes zum Kauf an.
Bitte geben Sie diese Mail an alle weiter, die sich f├╝r die FELIX W├ťRTH AG
interessieren.

Asteria
Alter: 49
Beitr├Ąge: 158
Dabei seit: 2005

Beitrag von Asteria » 24.05.2005, 11:35

Sehr geehrter Dr. Gunnar Groth,

Ich m├Âchte ihnen hiermit mein Bedauern aussprechen, ├╝ber diese, f├╝r sie eventuell "negativen" Erlebnisse. Doch glaube ich fest, an das Prinzip...Nihil fit sine causa... und auch dies, scheint mir nicht grundlos zu sein.
Denn durch dieses Erlebnis wurden ihnen neue Erkenntnisse/Wissen zuteil.

Vertrauen sie auf Gott und geben sie nicht auf, ich glaube fest daran, dass sie es schaffen werden ihren Traum doch noch zu realisieren.
Und ihr vermeintlicher Verlust, k├Ânnte sich schnell in ihren gr├Â├čten Erfolg verwandeln.

M├Âgen sie Gl├╝ck und Zufriedenheit begegnen auf ihrem zuk├╝nftigen Weg!

Lichtvolle Gr├╝sse
Asteria/Astrid
Wer von euch ohne S├╝nde ist, der werfe den ersten Stein. Johannes 8

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Beitrag von Andreas » 28.05.2005, 10:25

Man findet im netz auch Berichte, wie zB diesen hier:
ich war vor ca. 3 Jahren selbst bei einem Vortragsabend der Felix W├╝rth AG. Es sollte auch ein Modell vorgef├╝hrt werden. Nat├╝rlich kam dann alles anders wie versprochen. Ich hatte den Eindruck ich sitze in einer Multi-Level-Marketing-Veranstaltung. Alle redeten nur vom Geld und statt dem neuen Modell das den Strom liefern sollte, hatten sie dann nur ein von Hand zu betreibendes Schwungrad da. Anhand dieses Schwungrades hatten sie die Funktion kurz erkl├Ąrt und sind dann auch gleich zum Thema Geld gekommen. Es gibt wohl nichts blinderes als ein euphorisch gieriger Mensch. Da schleppen wieder die Leute ihre Freunde und Bekannten an um Geld zu investieren und hinterfragen die gemachten Aussagen zu diesem Stromlieferanten nicht. Nat├╝rlich dachte ich auch, dass es eine tolle Sache ist, WENN ES FUNKTIONIERT. Deshalb sagte ich meinem Bekannten er solle mir doch Bescheid geben wann ich dieses funktionierende Modell anschauen und in Aktion sehen kann. Ein paar Monate sp├Ąter hab ich mal nachgehakt, er war immer noch fasziniert von dieser Maschine, hat sie aber noch nicht in Aktion gesehen. Da ich nicht weiss ob der Herr W├╝rth hier absichtlich betr├╝gt oder ob er die Maschine einfach nicht zum laufen bringt m├Âcht ich ihn mal nicht pers├Ânlich angreifen. Wer sich selber mal ein Bild machen m├Âchte kann ja mal seine Seite besuchen. Ich werde mich jedenfalls h├╝ten, dort auch nur 1 Cent zu investieren.
Ich pers├Ânlich glaube da├č ein Staat wie deutschland, in dem Jahr f├╝r Jahr 2 Mio Versuchstiere zu Tode gequ├Ąlt werden mit Sicherheit die freie Energie noch nicht verdient hat. B├╝rger, die sowas zulassen geh├Âren geknechtet, bis zum geht-nicht-mehr...
(und das ist ja genau das was unsere Politiker tun mit dem volk - es wird ausgepresst bis zum...)

Beziehungsweise, um es noch exakter darzustellen: So wie das deutsche Volk gegen├╝ber den Tiermorden r├╝cksichtslos wegschaut, nur auf den eigenen Vorteil bedacht (oder beispielsweise dies gegen├╝ber den judenmorden im 3.Reich zB auch schon genaus so getan hat)
--> Aufgrund des resonnanz gesetzes hat das dt. Volk logischerweise genau solche Politiker zur Regierung bekommen, die auch r├╝cksichtslos wegschauen, denen 10 Mio Arbeitslose ziemlich egal sind, etc..

Wie die W├╝rth Maschine funktioniert ist ├╝brigens hier erkl├Ąrt:
http://www.torkado.de/wuerthGetriebe.htm

Gr├╝├če von Andreas

enginero
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Beitrag von enginero » 02.06.2005, 16:42

Andreas hat geschrieben: Wie die W├╝rth Maschine funktioniert ist ├╝brigens hier erkl├Ąrt:
http://www.torkado.de/wuerthGetriebe.htm
Ich vermisse hier den Konjunktiv.

Oder bist du tats├Ąchlich der Meinung dass diese Betrugsmaschine funktioniert?

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Beitrag von Andreas » 02.06.2005, 23:02

n├ - wieso ?
ich hab doch ein posting weiter oben erkl├Ąrt, wieso es nicht, oder noch nicht funktionieren kann.

Genau so, wie alles andere, was es gibt, nur funktioniert, oder existiert, weil der Mensch es durch seine Gedankenkraft (=Glaube) erschaffen hat, solches gilt nat├╝rlich auch f├╝r eine solche Maschine. NUR, wie soll sich eine solche Maschine in einem Bewustseinsfeld von Menschen manifestieren, die zum Beispiel noch so mittelalterlichem Glauben anh├Ąngen, man br├Ąuchte Tierversuche und Tieropfer und Tierqual um medizinische Fortschritte zu erreichen ?
Bez├╝glich der Felix W├╝rth AG hatte eine Freundin vom mir bereits vor ein einhalb Jahren gependelt gehabt, da├č es nix wird...
Gr├╝├če von Andreas

hillemannscharo

Beitrag von hillemannscharo » 05.06.2005, 20:26

Du redest immer nur von irgendwelchen Tierversuchen. Das hat hat doch ├╝berhaupt keinen Zusammenhang mit dem Thema.

Ich hab mich auch sehr intensiv mit den W├╝rthmaschinen besch├Ąftigt. Hab sogar eine Studienarbeit dazu angefangen. Aber mein Prof. hat diese abgelehnt. Inzwischen glaub ich selbst nicht mehr dran. Wenns wirklich funktionieren w├╝rde, w├Ąre wenigstens schon ein kleiner Fortschritt zu erkennen. Denn sieht man bei den Maschinen jedoch nicht.

Gr├╝├če Mathias

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Beitrag von Andreas » 06.06.2005, 12:28

Das hat hat doch ├╝berhaupt keinen Zusammenhang mit dem Thema.
dazu m├╝├čte man halt mal wissen, wie ├╝berhaupt eine "erfindung" (egal welcher art zustande kommt. Die g├Ąngige Meinung an den Unis dar├╝ber, ist der Glaube dies sei eine Leistung des "Gehirns" des erfinders selber. Nur: Dies ist in keinster Weise bewiesen.

Ich denke es gibt genug Anhaltspunkte, davon auszugehen, da├č das Gehirn des Erfinders hier nur als so eine Art Satelitten-Reciever fungiert. Er hat dann pl├Âtzlich seine "Erfindung" im Kopf. Da├č es hier noch h├Âhere M├Ąchte (Energien, Bewu├čtseinsfelder, Gott) gibt, die dazwischengeschaltet waren, wei├č er nicht.
Also warum sollte ein intelligenteres wesen (man braucht es nicht gott zu nennen) diesem planet die freie Energie zubilligen, wenn doch klar sichtbar ist, da├č die Mehrzahl der Menschen hier eigentlich noch was ganz anderes zu lernen hat.

Gr├╝├če von Andreas

Icabaru

Beitrag von Icabaru » 30.06.2005, 19:14

Die Maschine von F.W. kann und wir nie funktionieren. Schon allein deshalb nicht weil die Beschreibung des Funktionsprinzips sowohl technisch als auch physikalisch ausgesprochener unqualifizierter Unsinn ist. Ich wie viele andere ebenso der Ansicht das die Schulphysik in manchen Dingen keineswegs Korrekt ist, aber mit derartigen Unsinn zur Gravitation wie hier verlautbart ist ueberhaupt kein Techniker zu beeindrucken. Deshalb sucht ja die Felix Wuerth AG nach technischen Laien die in ihrer Ahnungslosigkeit ihr Geld hergeben. Abgesehen davon geht schon aus den Fotos der Maschine hervor dass ihre mechanische Fertigungsqualitaet schmeichelhaft ausgedrueckt diletantisch ist.
Ich wuerde gern wissen was der Herr Wuerth fuer eine berufliche Ausbildung hat. Mechaniker kann ich nach den praesentierten Fotos ausschliessen. Stellmacher oder Droschkenkutscher sind da wesentlich wahrscheinlicher. Die textlichen Angaben des Herrn Wuerth zur Funktionsweise seines Schrotthaufens koennen problemlos als das was sie sind nachgewiesen werden. Sie sind eine fantastische Sammlung von Fremdwoertern bzw. Begriffen die er selbst nicht versteht und mit eigenen Kreationen gewuerzt hat. Im Ergebnis technischer Schwachsinn!
Auch ich interessiere mich sehr fuer wissenschaftlich/technische Erkenntnisse zur "Freien Energie" aber ich fuerchte mich davor, dass "Experten" wie ein Herr Wuerth den fachlichen Ruf all der Fachleute ruinieren die sich ernsthaft und qualifiziert mit den Problemen zur Loesung der draengenden Fragen beschaeftigen.
Gruesse an alle die sich ernsthaft mit Freier Energie beschaeftigen
Icabaru

Gast

Beitrag von Gast » 13.08.2005, 09:57

Icabaru hat geschrieben:Auch ich interessiere mich sehr fuer wissenschaftlich/technische Erkenntnisse zur "Freien Energie" aber ich fuerchte mich davor, dass "Experten" wie ein Herr Wuerth den fachlichen Ruf all der Fachleute ruinieren die sich ernsthaft und qualifiziert mit den Problemen zur Loesung der draengenden Fragen beschaeftigen.
Gruesse an alle die sich ernsthaft mit Freier Energie beschaeftigen
Icabaru
@all

Ich selbst besch├Ąftige mich schon ├╝ber 9 Jahre mit "FE" und ich durfte feststellen, das es wohl keine "FE" geben wird. Aber Energiekosten um ├╝ber 90% senken, das wird es sicher geben. Darum bastlen wie auch an eine Prototypen eines Wassermotores, um mal was zeigen zu k├Ânnen.
Liebe Gr├╝├če
Heinrich

Heinrich

Beitrag von Heinrich » 13.08.2005, 13:12

Entschuldigung, ich war nicht richtig eingeloggt
Liebe Gr├╝├če
Heinrich

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Beitrag von Andreas » 13.08.2005, 16:58

Hallo Heinrich,
ich hoffe wirklich, da├č deine Erfindungen mal die Welt ├╝berschwemmen :-) :-) :-)

Gr├╝├če von Andreas
Ihr k├Ânnt mich gerne bei facebook adden, ihr findet mich hier: http://www.facebook.com/andreas.rebmann.96

Heinrich Dreier
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Beitrag von Heinrich Dreier » 14.08.2005, 07:56

Andreas hat geschrieben:Hallo Heinrich,
ich hoffe wirklich, da├č deine Erfindungen mal die Welt ├╝berschwemmen :-) :-) :-)

Gr├╝├če von Andreas
Hallo Andreas

Alles Gute dauert halt seine Zeit. Manchmal bekommt man Kn├╝ppel zwischen die Beine, um alles, was man so macht, auch noch genauer zu ├╝berdenken. Denn wenn man in bestimmten Bereichen entwicklungen betreibt, mu├č man auch ├╝ber die Konsequenzen etwas genauer nachdenken, denn sonst kann man mehr Schaden anrichten, als man wieder gut machen kann. Doch werden die Entwicklungen in die welt getragen, das ist ganz sicher.
Gr├╝├če,
Heinrich
Ist alles, was denkbar auch machbar?

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