Phygranimus

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Phygranimus
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Phygranimus

Beitrag von Phygranimus » 20.11.2004, 19:36

Jeder Mensch ist ein Lehrer;
jeder Mensch ist ein Schüler !
Alles lernt,
alles lehrt !
Wer nur eines will, ist weder Schüler noch Lehrer !

elihu
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Beitrag von elihu » 09.07.2005, 05:09

Absichtslosigkeit ist die (absichtslose) Lehre daraus!
Keine Gedanken an die eigene Eitelkeit!

(aus meinem Buch "Elihu": "Ich, der darüber berichtet, bin ein Bedürfnis, ein Wunsch, eine Absicht, die aus der Absichtslosigkeit, der Wunschlosigkeit, der Bedürfnislosigkeit entstand und in ihnen immer enthalten war. Trotzdem bin ich noch immer ein Teil des Einzigen, ohne den das Einzige nicht möglich wäre. Und so bin ich auch noch immer ein Teil des wunschlosen Nichts, das innerhalb des ausgedehnten Einzigen besteht, sowie das ausgedehnte Einzige noch immer innerhalb des wunschlosen Nichts sich befindet, da im Nichts alles enthalten ist, enthält es auch seinen ausgedehnten Zustand.
Ich, der darüber berichtet, bin ein Ergebnis einer meiner Absichten, aber noch immer im Einzigen, im Nichts ein Teil davon und auch das Ganze. Bevor ich meine Augen öffnete, war ich keine Absicht und bin es noch immer, doch der Übergang von der Absicht zur Absichtslosigkeit fällt umso schwerer, je länger, je fixierender, je haftender die Augen offen sind.

In diesem Zustand der Absicht fühle ich erstmals etwas zu Definierendes, Friede und Aufruhr, Ruhe und Rastlosigkeit, doch habe ich noch dauernden Kontakt zu meinem Einzigen.

Das blaue Licht fragt den gelben Nebel, was es gegen diese Unordnung tun kann.

Der gelbe Nebel antwortet: „Ich schwebe, ohne mich um ein Ziel zu kümmern, ich schwebe, ohne zu wissen, wohin die Reise geht und sehe regungslos zu. Was soll ich denn da wissen?“

Das blaue Licht sprach: „Ich möchte mich auch gerne treiben lassen, aber auf allen meinen Wegen folgen mir die Menschen, so dass ich mit ihnen Gemeinschaft haben muss. Da sich die Menschen nach mir richten, gib mir bitte eine Antwort.“

Der Urnebel antwortete: „Dass die ewige Ordnung des Himmels gestört wird, dass die wahre Natur der Geschöpfe verkehrt wird, dass dem unerforschlichen Walten des Himmels gewehrt wird, dass die Herden der Tiere versprengt werden, dass die Vögel nur noch des Nachts singen, dass Unheil über Baum und Kraut kommt, all das kommt nur durch den Irrtum, dass man die Menschen in Ordnung halten will.“
„Was soll ich da tun“, fragte das blaue Licht.
Der gelbe Nebel antwortete: „Lass es aus dem Herzen quellen! Nur wenn du gar nichts unternimmst, werden alle Wesen von selbst wieder zu ihrer Natur zurückfinden. Vergiß deine Körperlichkeit, wirf alles Sinnliche von dir, vergiß die Fesseln, die dich mit der Materie verbinden, versenke dich in das Ursein, löse dein Herz, entspanne deinen Geist und sei still, als hättest du keine Seele. Alle Wesen kehren zurück zu ihrem Ursprung, ins Unbewusste. Sind sie ins Gestaltlose zurückgekehrt, so trennen sie sich nie mehr von ihm. Solange du dir aber noch deines Körpers bewusst bist, bist du noch fern. Frage nicht nach seinem Namen, forsche nicht nach seinem Wesen. Es ist der Urgrund des Seins, sich selber Ursprung.“
Mit einer Verneigung ging das blaue Licht davon.) Ende des Ausschnittes.

Wir haben aber im Paradies nun mal Bewusstsein erhalten und dürfen das nicht negieren. Einen möglichen Weg dies zu vereinbaren, versuche ich in meinem Buch "Elihu" aufzuzeigen.

Gerne würde ich Dir Phygranimus ein kostenloses Exemplar davon schicken (wenn Du willst). Schreibe mir in diesem Fall Deine Postanschrift.
Danke Phygranimus für Deine Weisheit
Liebe Grüße
Elihu
(alias Wolfgang Wallner-F.
Schriftsteller aus Wien, siehe eigene Homepage)

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Beitrag von Phygranimus » 09.07.2005, 17:47

Ich weiß, daß ich nichts weiß, doch im "Nichts" beginnt alles, wächst alles
und endet alles !
Ich nenne den "Urnebel" => Arktonium - Das ungeordnete "Nichts"
In dieser Ursuppe trafen sich zwei Teilchen, die eine erste lernfähige
Harmonie erklingen ließen;
der erste ( und einzig wahre ) Zufall,
die Geburt Gottes,
das Kreuz,
Am Anfang war das Wort, oder besser der Klang, das Gefühl !

So ganz verschieden denken wir doch nicht !

Phygranimus

elihu
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Beitrag von elihu » 09.07.2005, 18:15

Scheint mir auch so zu sein.
Wie oben angeführt, biete ich Dir nochmals das Buch an.
Ich bin ab morgen früh (10.7.2005) für mindestens 2 Wochen nicht bei meinem Internetanschluss, kann daher keine Mails empfangen.
Grüße aus Wien
Elihu
(alias Wolfgang Wallner-F.
Schriftsteller aus Wien, siehe eigene Homepage)

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Beitrag von Phygranimus » 06.08.2005, 17:15

Hallo an alle, die es interessiert:
Ich habe das Buch von Elihu erhalten und jetzt ca. 2/3 davon gelesen .
Es findet ein stetiger Wechsel zwischen unterhaltsamen Lesen und
philosophischem Lesen statt, aber das Buch beinhaltet nicht so schwere
Kost, wie ich es erst vermutet hatte.
Ich weiß nicht, ob es anderen Lesern so geht, aber ich fühle mich oft in
die Person des Elihu hineinversetzt, da er einiges von meinem Denken
in "Geschichten" nachvollzieht, vielen Texten kann man auch nichts mehr
hinzufügen, da sie aus ihrem Gefühlswesen heraus ausgezeichnete Annäherungen
an Wahrheiten aussagen in dem Rahmen, der uns Menschen an Gefühlen zur
Verfügung steht !
Ich kann Elihu nur weiterempfehlen !

Viele Grüße an Elihu und an alle, die das Licht lieben und lieben möchten !

Phygranimus

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Beitrag von Phygranimus » 18.12.2005, 14:38

Wenn die Schöpfung erwacht
alles Sein bald zu fügen,

können die Verteiler dieser Welt
uns nicht mehr belügen.

und weniger zu geben,
als wahre Worte des Herrn,

denn nur aus ehrlichem Munde
werden sie sich glücklich vermehren.

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