Durchsuchung bei Ratiopharm (Pharmakonzern)

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Andreas
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Durchsuchung bei Ratiopharm (Pharmakonzern)

Beitrag von Andreas » 07.11.2006, 21:18

Das ist jetzt wohl der Herbst der EnthĂĽllungen.
Die Staatsanwaltschaft hat Geschäftsräume der Pharmafirma Ratiopharm durchsucht.
Ratiopharm wird verdächtigt, Ärzte für die Verordnung ihrer Medikamente bezahlt zu haben.
Man könnt grad denken, die sind die schon gezwungen die Ärzte zu schmieren, um ihr Zeugs unter die Leute zu bringen..

fee

Beitrag von fee » 08.11.2006, 02:22

hehe...
da gibts doch was von ratiopharm...

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Tibetfee
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Ratiopharm

Beitrag von Tibetfee » 25.04.2007, 20:41


Das ist kein Geheimnis mehr das Ă„rzte von den Medikamenten Giganten bezahlt werden wen sie dieses oder Jenes Medikament verschreiben.
Jahre lange bekam ich von meinem Hausarzt auch Alergiesalbe oder Canesten gegen Infektionen verschrieben. Heute drĂĽckt er mir Ăśberweisungen in die Hand zum Frauenarzt und zum Dermatologen.
Da ich in nur mit Gehilfe mich drauĂźen bewegen kann komme ich nicht zu den Ă„rzten hin, also muss ich mir diese Medikamente selber Kaufen von der kleinen Rente die ich schon habe. Mein Hausarzt kassiert aber pro Ăśberweisung 180 EU es ist einfach unglaublich was da so abgeht.

L.G. Tibetfee
Sind sooooo kleine Hände

http://www.artimaonline.de/

Jesa
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Ăśblich...

Beitrag von Jesa » 10.08.2008, 19:40

Abgesehen davon, dass es tatsächlich eine allseits übliche Praxis ist - existiert nirgendwo so ein harter Kampf um Rendite als zwischen Generikafirmen. Heutzutage hat jeder Pharmakonzern einen solchen Hersteller ins Rennen geschickt, um doch noch etwas Geld mit abgelaufenen Patenten zu verdienen. Billig produziert und in Massen verfügbar, muss sich um etwaige Kunden geprügelt werden. So ist's halt. Hauptsache, die Kassen klingeln.

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Einhorn
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Beitrag von Einhorn » 11.08.2008, 07:57

Ich kenne jemand der für die Pharmaindustrie gearbeitet hat. Er hat mir mal erzählt das die Ärzte früher Urlaube geschenkt bekommen haben oder sogar die komplette Praxis eingerichtet bekamen. Später gab es dann nur noch meist Büroartikel in Werbeform, die Sachen wollten die Ärzte dann schon gar nicht mehr.
Wenn man schon sieht was die Medikamente hier kosten im Vergleich zum Ausland......... :shock:
Da ist es kein Wunder das alles mögliche veranstalten das unter die Leute zu bekommen.
Schon der Hammer
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Lyomi
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Beitrag von Lyomi » 11.08.2008, 16:04

Oha :shock:

Neben dem Fakt das sie uns das Geld aus der tasche ziehn wolln gibts da noch den Fakt das die ganzen Medikamente uns nur noch kränker machen &man so in einen absoluten teufelskreis reinrutscht.
Ein Freund von mir hat chronische Migräne/kopfschmerzen, wogegen er 2 versch. Tabletten hat, diese verursachen ihm akkute Magenprobleme, wogegen er Medikamente bekam, auf grund dessen er Schlafstörungen bekam&kaum mehr als 2 std schlief, dagegen bekam er erneut pillchen die ihn depressiv machen ... &so geht das immer&immer weiter :-(

LG
Lyomi
:-)
'English by the grace of God.'

sturmwind
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Beitrag von sturmwind » 12.08.2008, 12:00

Ich arbeite grad im Krankenhaus und die Ärzte dort haben offenbar keine Zeit oder kein Geld, sich eigene Kalender, Zettelblöcke, Schreibtischunterlagen usw. zu leisten. Es ist in jedem Zimmer, wo sich Ärzte aufhalten alles zugepflastert mit Werbung!

Wir sehen es ja für gewöhnlich schon als Gehirnwäsche an, wenn in einem diktatotrischen Staat EIN Bild in jedem Wohnzimmer hängt. Tja und so beeinflussen lassen sich diese ärzte offenbar gerne. Da braucht es gar kein Schmiergeld mehr.
:yy:

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Kiat
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Dedikationen

Beitrag von Kiat » 12.08.2008, 13:58

Einhorn hat geschrieben: Er hat mir mal erzählt das die Ärzte früher Urlaube geschenkt bekommen haben oder sogar die komplette Praxis eingerichtet bekamen. Später gab es dann nur noch meist Büroartikel in Werbeform, die Sachen wollten die Ärzte dann schon gar nicht mehr.
Liebe(s) Einhorn,

mein "zweibeiniges Krafttier", der Bär, war früher mal Prokurist in einem Verlag, der gar kein Verlag war, sondern Dienstleistungen für die Pharmaindustrie anbot. Da gab es regelrecht Reisebüros, die sich auf Weiterbildungsveranstaltungen für Ärzte spezialisiert hatten. So eine "Weiterbildung" lief dann so ab: eine Woche, davon ein Tag ein Vortrag von der Firma, die das gesponsert hat, und der Rest frei.

Auch dass Ärzte simple Fragebögen ausfüllen, das wird dann als Beteiligung an der Forschung deklariert und die Ärzte erhalten ein Honorar dafür. Beschönigend läuft das dann unter "Dedikationen".

Oder eine Firma stellt einem Praxisinhaber gleich ein Programm zur VerfĂĽgung, da klickt er/sie die Symptome an, und dann spuckt das Programm die passenden Medikamente aus. An erster Stelle stehen dann natĂĽrlich immer die Mittel der Firma, die das Programm zur VerfĂĽgung stellt.

Die ARD-Sendung Kontraste berichtete mal, dass ein Diabetologe von einem Insulin-Hersteller ein Honorar erhält, wenn er einen Diabetiker auf ein bestimmtes Präparat einstellt. Das zählt aber nicht als Honorar, sondern der Diabetologe füllt ein lächerliches Formular aus, und für diesen "Forschungsbeitrag" erhält dann der Arzt eine Erstattung seines Aufwandes (sh. oben).

Jede Pharmafirma hat ja Pharmaberater, die arbeiten überwiegend auf Provision. Je mehr von dem jeweiligen Medikament umgesetzt wird, umso höher ist sein Verdienst. Die Pharmabranche ist so ziemlich die einzige Branche, in der die einzelnen Hersteller (legal) erfahren können, was die Mitbewerber umsetzen. Die Großhändler liefen die Umsätze an Firmen wie IMS, die das dann auswerten und gegen Bezahlung zur Verfügung stellen. Deutschland wurde dafür estra in sog. RPM-Kreise eingeteilt.

Jeder Pharmaberater hat so seine Tricks drauf, z. B. das Ausforschen von Hobbies des Arztes. Also spendiert er beim Praxisbesuch Kuchen für die Helferinnen. die kommen dann ins Plaudern und verraten einiges. Wenn also so ein Pharmaberater erfährt, das Herr Doktor gerne Briefmarken sammelt, dann ruft er in seiner Firma an, die stellt ihm wertvolle Briefmarken zur Verfügung. Beim nächsten Besuch fällt ihm "zufällig" eine solche Briefmarke aus der Mappe. Er zeigt sie dem Arzt und fragt arglos: Können Sie was damit anfangen? Der Sammler natürlich beäugt die Marke, entdeckt, dass sie was besonderes ist und steckt sie ein. Dann sagt der Berater betrübt: Ich glaube, da gibt es einen kompletten Satz, aber ich werde vielleicht kaum noch vorbei kommen, weil der Umsatz von dem Präparat XXX rapide sinkt ... Der Sammler will jedoch seinen kompletten Satz haben, also wenn jetzt die Patientin Meier kommt, heißt es: Ja, ich glaube, wir müssen Sie auf ein besseres Medikament einstellen...

Wenn die jeweiligen Ärzte wüssten, welche persönlichen Daten über sie gespeichert sind, da würden wohl einige auf diese Dedikationen verzichten.

Liebe GrĂĽĂźe, Kiat

sturmwind
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Beitrag von sturmwind » 12.08.2008, 19:37

Ach, da machen die Unternehmen auch leider ganz schön schwarze Magie! Es ist zwar nicht so gut, dem ganzen allzuviel Energie=Aufmerksamkeit zu schenken, aber eine wirkliche Aufdeckung ist an der Zeit. Ohne diese Tatsache versteht man allerdings nicht das Ausmass des ganzen. Ich sage nur Studien kann man damit ganz easy fälschen!
Es ist vergleichbar mit dem dritten Reich (der mag. Trick(!), der hier seitens der Phamzeuten zur Anwendung kommt).
Es sind sehr mächtige Rituale, die andere abstumpfen lassen und zu willfährigen Bereitern werden lassen - davon wissen dann nur ganz ganz wenige in so einem Unternehmen,vielleicht die Konzernspitze
Ich habe es bis jetzt leider auch nur via meiner Geisthelfer erfahren (sowas recherchiere ich dann normalerweise hinterher und versuche, die Informationen, die ich bekommen habe, abzugleichen).
Es ist ĂĽbrigens NICHT das erfogreichste Argument, wenn man einen Disput mit einem Arzt ĂĽber das Thema Pharma fĂĽhrt!! so unter uns gesagt *grins*

sturmwind

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bigK
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Beitrag von bigK » 24.08.2008, 08:54

@sturmwind: Zu viel Aufmerksamkeit sollte man dem ganzen wirklich nicht schenken. Man sollte einfach darum wissen und dann einen Weg gehen, der sich stimmig anfĂĽhlt.

Die Sendung Frontal21 strahlte neulich einen ziemlich interessanten Bericht über die Pharmaindustrie aus: Das Geschäft mit dem Krebs
Wieder gesund werden - Das Internetblog fĂĽr Patienten, Heiler und Interessierte:
KREBSCAFÉ

sturmwind
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Beitrag von sturmwind » 26.11.2008, 00:04

Man erkennt den Irrtum daran, das alle Welt ihn teilt.
Giraudoux

: iloveyou :

Rosenduft
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Beitrag von Rosenduft » 26.11.2008, 17:53

Bitte bitte nicht alle Ă„rzte ĂĽber einen Kamm scheren :shock:

Es gibt auch welche (dazu gehört meiner) die Arzt mit Leib und Seele sind.

Er behandelt ohne Honorar Obdachlose sammelt Medikamente und gibt sie kostenfrei weiter.

Das nur so nebenher.


Rosenduft

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