Gehirntot und die Seele

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Is-Is

Beitrag von Is-Is » 14.02.2012, 20:03


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Schwester
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Beitrag von Schwester » 15.02.2012, 08:41

Ich glaube weniger, dass es mit dem transplantierten Organ und mehr mit der Transplantation an sich zu tun hat. Schwere Erkrankungen verĂ€ndern einen Menschen, weil sie ihn dazu bringen, sein Leben zu ĂŒberdenken und neu zu ordnen. Dabei kann es dann durchaus passieren, dass er sich (fĂŒr Außenstehende) plötzlich ganz anders verhĂ€lt als vorher. Das ist bei mir auch so gewesen, ohne dass ich ein Organ von irgendwem bekommen hĂ€tte. Und ich kenne das auch aus den ErzĂ€hlungen von anderen, die schwer krank geworden sind.
Halte einen Moment an, schau Dich um, dieser Moment wird so nie wieder kommen. Jeder Moment ist es wert, festgehalten zu werden.

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Cleopatra
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Beitrag von Cleopatra » 15.02.2012, 17:58

Schwester :smile09: genau DAS war auch mein Gedanke
"Wer seid ihr!?" - "Forschungsreisende in die weit entfernten SphĂ€ren menschlicher Vorstellungskraft - DĂ€monen fĂŒr manche, Engel fĂŒr andere!"

Dreizehn

Beitrag von Dreizehn » 15.02.2012, 19:47

mein Gedanke..ich werde es mal in einem Witz verdeutlichen....


...Nach langem DrĂ€ngen lĂ€sst sich ein JĂ€ger von seiner Frau ĂŒberreden, sie einmal mit auf die Jagd zu nehmen. Im Wald erklĂ€rt er ihr, wie sie das Gewehr zu bedienen hat und wie sie sich richtig versteckt. Er erklĂ€rt, dass es sehr wichtig sei, nach dem Schuss sofort zu dem erlegtem Tier hinzueilen, weil nur derjenige BesitzansprĂŒche hat, der als erster an dem Tier angelangt ist. Gesagt, getan. Die beiden verkriechen sich in ihrer Deckung und warten. Nach kurzer Zeit hört der JĂ€ger einen Schuss von seiner Frau. Schnell eilt er hin, um zu sehen, ob sie auch alles richtig macht. Schon aus weiter Entfernung sieht er, wie seine Frau und ein fremder Mann wild diskutierend um einen Kadaver herumstehen. Als er nĂ€her herankommt, hört er den Mann sagen: "Also gut, ich kann nicht mehr! Bitteschön! Es ist IHR HIRSCH! - Darf ich wenigstens noch den Sattel abnehmen?

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Schwester
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Beitrag von Schwester » 15.02.2012, 19:53

Danke Cleopatra. :bussy:

Also den Witz habe ich verstanden nur dummerweise nicht den Zusammenhang. Könntest Du da etwas Licht in mein Dunkel bringen, Dreizehn? :smile13:
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Is-Is

Beitrag von Is-Is » 16.02.2012, 15:49

Naja...es gibt ja aber auch Berichte darĂŒber, dass Menschen, die ein Spenderorgan erhalten haben, plötzlich an Kunst interessiert sind (was der "Verstorbene" war, und derjenige, der das Organ erhalten hatte bis dato eben ĂŒberhaupt net...u.s.w., u.s.f.)

Ich denke mal, ganz so einfach, wie sich der menschliche Verstand vorstellt; "mal eben ein Organ woanders reinimplantieren", ist es wohl dann doch nicht...

Und Schwester: was du schriebst, mit der Schwiegermutter...ja das ist ein Problem mit den Verstorbenen...sie versuchen durch die Lebenden weiterhin am Leben teilzuhaben...auch hier sollten wir vllt nicht in entweder/oder, sondern in sowohl, als auch denken...die Seele ist nicht so lokalisierbar, wie wir sie gerne hÀtten.

Das sind so meine Empfindungen dazu...

LG

:smil94 Is-Is

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Schwester
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Beitrag von Schwester » 16.02.2012, 16:09

Is-Is hat geschrieben:das ist ein Problem mit den Verstorbenen...sie versuchen durch die Lebenden weiterhin am Leben teilzuhaben...
Das sehe ich nicht ganz so. Meine Schwiegermutter wurde aus ihrem Leben gerissen. Ich habe erlebt, wie die Seele ganz plötzlich die Körper verließ. Es gab keine Vorbereitung darauf oder Vorwarnung oder sonst was. Demzufolge gab es noch ein paar Dinge zu "regeln". Vor mir hatte sie dafĂŒr wohl nicht die passende Person gefunden gehabt. Sie hat mir einiges an Wissen ĂŒbergeben und wir haben einige Dinge besprochen und dann ging sie. Es ging ihr also nicht darum, weiter am Leben den anderen Teil zu haben, sondern alles "in geordneten VerhĂ€ltnissen" verlassen zu haben. AufgerĂ€umt sozusagen. Nur darum kam sie wieder zurĂŒck.

Ich kenne selbst zwei Leute, die Organe transplantiert bekommen haben (einmal Herz, einmal Niere). Beide haben die Transplantation als eine Art Tod erlebt, weil sie ohne die Transplantation nicht mehr lange hĂ€tten weiter leben können. Und beide haben sich auch mit dem Organspender auseinander gesetzt. NatĂŒrlich wussten sie nicht, wer es war. Sowas ist im Transplantationsgesetz nicht vorgesehen. Aber sie haben eine Art psychische Verbindung zum Spender gesucht, um sich bei ihm zu bedanken, dass sie durch ihn weiter leben durften. Beide hatten aber nicht das GefĂŒhl, dass sie vom Spender irgendwie "verĂ€ndert" oder "beeinflusst" worden wĂ€ren.

Ich wĂŒsste gerne, ob die Berichte, dass Menschen sich nach einer Transplantation verĂ€ndert haben, von den Angehörigen und Freunden oder von den Transplantierten kommen. Das macht meines Erachtens nĂ€mlich einen riesen großen Unterschied.
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Is-Is

Beitrag von Is-Is » 17.02.2012, 06:49

Hi Schwester,

klar...ich glaube dir, dass es bei deiner Schwiegermutter so war...und ich meinte auch nicht damit, dass es grundsĂ€tzlich bei allen Verstorbenen so ist, dass sie weiterhin am 3D- Leben versuchen teilzuhaben(nur die Erdgebundenen)...hab ich a bisserl unglĂŒcklich ausgedrĂŒckt :)

Es kommt halt vor...bei dem einen ist es so, bei dem anderen so, und beim NÀchsten wiederum völlig anders.
Ich denke mal, es ist nicht auf alle und jeden ĂŒbertragbar...Erfahrungen in dem Bereich sind halt so individuell, wie das Leben an sich...deswegen hat auch jede Erfahrung/Meinung Bestand, wie ich finde...sie ist immer wahr...auch wenn sie mit meiner nicht korreliert.
Das meinte ich mit sowohl, als auch...

Naja...schade, ich hab das nicht gelesen, wo du ĂŒber die Erfahrung mit deiner Schwiegermutter berichtest...vllt kannst du mir mitteilen, wo ich es finde...das klingt sehr spannend :)

LG

:smil94 Is-Is

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Schwester
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Beitrag von Schwester » 17.02.2012, 08:52

Ach so, dann habe ich Dich falsch verstanden Is-Is. :bussy:

Mit meiner Schwiegermutter hatte ich mehrfach Kontakt, wobei dann unterschiedliche Themen behandelt wurden. Es ging um ihren Tod, ihre Kinder, ihre "neue Aufgabe", meinen Schwiegervater und mein Sternchen.

Mein Sternchen wĂ€re ein MĂ€dchen geworden und ich wusste (aus ErzĂ€hlungen) dass meine Schwiegermutter gerne eine Tochter gehabt hĂ€tte (sie hatte zwei Söhne). Unter anderem deswegen habe ich ihr mein Sternchen "ĂŒbergeben", dass sie sich um sie kĂŒmmert, damit sie dort auch eine "Mama" hat. Sie hat es gerne angenommen und ich habe mich von meinem Sternchen vorher verabschiedet (sie war bis dahin immer wieder bei mir). Ich wurde hier zur "Mama" von ihren Kindern, wobei das bei meinem Mann natĂŒrlich nicht so stark ausgeprĂ€gt ist. Aber bei seinem jĂŒngeren Bruder ist es manchmal schon krass, wie er auf mich reagiert. Ich bin fĂŒr ihn da, aber manchmal behandelt er mich tatsĂ€chlich wie seine "Mutter". Das ist auch nicht einfach fĂŒr mich, damit klar zu kommen. Zwischen uns liegen nur 13 Jahre. Naja, aus ErzĂ€hlungen hört sich das glaube ich eher verrĂŒckt an. Man mĂŒsste es direkt mit bekommen, um es zu verstehen.

Aber jetzt sind wir ganz schon OT. Ich hör mal besser auf. ;)
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Is-Is

Beitrag von Is-Is » 17.02.2012, 15:51

Hi Schwester,

das klingt ĂŒberhaupt nicht verrĂŒckt...es ist eine der schönsten "Geschichten", die ich jemals gehört habe.

Hat mich zutiefst berĂŒhrt...danke dafĂŒr :love10:

LG

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Beitrag von Schwester » 17.02.2012, 20:18

Vielleicht interessiert Euch diese Seite zu dem Thema. Ich finde sie sehr gut gemacht und auch nicht einseitig:

http://jenseitsforschung.beepworld.de/index.htm

(Ich finde diese Hinweise von wegen mein Text ist zu kurz etc. echt auch besch... Dieser Thread hat ein Thema. Die Seite, auf die ich verweise, ist ĂŒber das Thema. Ich schreibe, dass ich die Seite sehr gut gemacht und passend finde. Was denn noch????????????????????????????? :? )
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Is-Is

Beitrag von Is-Is » 18.02.2012, 06:40

Schwester hat geschrieben:Was denn noch????????????????????????????? )
Hö??


Darf man hier net etwas abschweifen...gib`s hier ne Klausel die das untersagt?...*gg

Davon lebt Kommunikation doch...oder was ist hier los...hab ich was verpasst? :?

Lg

:smil94 Is-Is

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