Das Jenseits -Einbildung oder Tatsache - ?

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dirona
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Beitrag von dirona » 15.04.2012, 18:12

Hi Tom

Kannst Du Dich noch an irgenwelche Einzelheiten erinnern was Du vielleicht gesehen hast ???


Und kannst Du das Gef├╝hl beschreiben wieso Du glaubst das es ein Leben nach den Tode geben mu├č ???


:flower: :flower: :flower:

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Schwester
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Beitrag von Schwester » 15.04.2012, 18:41

Tom1900 hat geschrieben:nach der ich mich sehr schlecht gef├╝hlt habe
Erst einmal willkommen. :flower:

Ich war ja auch schon "dr├╝ben" und mich w├╝rde interessieren, warum Du so ein schlechtes Gef├╝hl hattest.

Nach dem was ich erlebt habe, bin ich der Meinung, dass es dort sehr viele unterschiedliche Bereiche gibt. Einen Fluss habe ich selbst bisher nicht gesehen, aber eine sehr tiefe, breite Schlucht, wo man kein Ende sehen konnte.

Ich denke es h├Ąngt von vielen Faktoren ab, in welchen Bereich man letztendlich kommt. Und vielleicht gibt es auch genauso viele M├Âglichkeiten, wie man in diesen Bereich gelangt. Einige eventuell mit einem "F├Ąhrmann" ├╝ber einen breiten, schwarzen Fluss, andere m├╝ssen eventuell eine Schlucht ├╝berqueren und wieder andere gehen einen anderen Weg.

All das ist meiner Meinung nach davon abh├Ąngig, wie wir gelebt haben und wie "vorbereitet" wir sind.
Halte einen Moment an, schau Dich um, dieser Moment wird so nie wieder kommen. Jeder Moment ist es wert, festgehalten zu werden.

Tom1900
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Beitrag von Tom1900 » 15.04.2012, 19:12

Mir ging es mental sehr schlecht. Das ist ganz schwer zu beschreiben, wie auf der Flucht vielleicht. Auch das Erlebte an sich hat mich erschrocken. Vielleicht kennt jemand diese Szene aus einem Film, in dem der Protagonist tr├Ąumt, er w├Ąre verletzt worden, dann aufwacht und tats├Ąchlich eine entsprechende Verletzung hat. Ich hatte nach dem Erwachen gemeint, ich h├Ątte einen "Todestraum" gehabt und habe dann vom Arzt erfahren, dass ich im Prinzip tot war. Ich bin eigentlich ein ziemlich entspannter Typ, habe und hatte nie Depressionen oder sonstige psychische Probleme. Aber das hat mich ziemlich durchgesch├╝ttelt.
Dem Fluss, an den ich mich erinnere, habe ich mich sehr langsam gen├Ąhert und ich war sehr aufgeregt und sehr wachsam. Ich habe sehr viele detaillierte Erinnerungen, an das kalte Wasser und wie meine F├╝├če na├č wurden. Ich kann mich an alle Farben erinnern.
Wenn ich etwas tr├Ąume, habe ich schon f├╝nf Minuten nach dem Aufwachen vergessen, worum es ging. Aber dies hier hat sich eingebrannt, sowie der erste Kuss oder die Einschulung. Dieses was auch immer ohne Namen, das dort auf mich gewartet hat, hat nichts gesagt oder getan. Es war nur da. Ich wusste in diesem Moment, dass der Weg ├╝ber den Fluss der Weg in eine andere Welt ist. Aber es ist auch eine Amputation. Wenn man Dir den Arm abnimmt, w├Ąchst kein neuer nach. Hier wird man mir den K├Ârper abnehmen, und ich bekomme ihn nicht zur├╝ck. Das war mir alles pl├Âtzlich so klar. Was auf der anderen Seite auf mich wartete, weiss ich nicht. Ich meine mich an die Lichter eines Hauses oder ein Feuer zu erinnern. Aber ich wollte und durfte umkehren.
Der n├Ąchste Tag war einfach furchtbar. Nach so einer OP ist man ja ohnehin nicht voll da. Aber ich hatte gar keine Zeit, meinen Schmerzen Aufmerksamkeit zu schenken, weil ich so unbeschreiblich verwirrt war. Auf Nachfragen beim Arzt hat man mir best├Ątigt, das halluzigene Zust├Ąnde unter den heutigen Narkosemitteln nicht mehr vorkommen. Ich habe mich nat├╝rlich auch geh├╝tet, das Erlebte so eins zu eins weiter zu erz├Ąhlen. Ich wollte nicht noch auf die Psychatrie. Schlie├člich habe ich das Krankenhaus trotz der schweren OP am n├Ąchsten Tag verlassen.

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Schwester
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Beitrag von Schwester » 16.04.2012, 07:41

Also unter Narkose ist vieles anders als ohne Narkose, das erst mal vorweg (bin auch schon ein paar mal unter Vollnarkose gewesen und auch schon operiert worden).

Ich w├╝rde das was Du erlebt hast nicht als endg├╝ltig betrachten, sondern als Chance. Du bist DAMALS an einem Punkt gewesen (in deinem Leben), wo Du zu DEM Ort gekommen w├Ąrst, ├╝ber DEN Weg. Das bedeutet allerdings nicht, dass Du beim n├Ąchsten Mal an den selben Ort ├╝ber den selben Weg kommen w├╝rdest, wenn Du in Deinem Leben was ver├Ąnderst.

Du musst daf├╝r jetzt nicht in irgendeine Kirche eintreten oder ehrenamtliche T├Ątigkeiten aus├╝ben oder sowas. Auch nicht irgendwelche Rituale anwenden, Geister beschw├Âren oder zu irgendwem beten. Du musst daf├╝r eigentlich gar nicht so viel tun. Du musst nur Dein Leben VOR der OP Revue passieren lassen und schauen, was Du eventuell besser machen kannst. Also z.B. wo Du im Beruf weiter kommst, ohne viel "Ellenbogen" einzusetzen. Oder z.B. jemanden an der Kasse mit nur einem Teil vorlassen, auch wenn Du es eilig hast. Irgendwie solche Sachen. Da findest Du bestimmt was. Also einfach versuchen, ein "besserer Mensch" zu werden. Das ├Ąndert viel.

Dass Dir so unwohl war zeigt, dass Du tief in Dir drin zum einen noch nicht bereit warst zu gehen, zum anderen, dass Du innerlich viel besser bist als Du ├Ąu├čerlich zeigst. Lass das Bessere raus, dann wird alles gut wird, wenn f├╝r Dich die Zeit zu gehen gekommen ist. ;)
Halte einen Moment an, schau Dich um, dieser Moment wird so nie wieder kommen. Jeder Moment ist es wert, festgehalten zu werden.

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