Seite 1 von 1

Das Geschäft mit dem Tod

Verfasst: 12.12.2015, 23:57
von Cilores
Hallo,

Ich habe da mal eine Frage an euch, die vielleicht ähnliche oder gar die gleichen Fähigkeiten haben wie ich.
Ich habe seit vielen Jahren immer wieder mit der Welt von Nebenan zu tun.
Um nicht groß auszuholen und einen Roman hier nieder zu schreiben, beschreibe ich in Kurzformat, welche Fähigkeiten (anders kann ich es nicht beschreiben) ich habe.
Seit ich 16 war, begann ich den Tod mancher Leuter hervorzusehen. Damals fühlte ich mich schlecht deswegen.
Letztes Jahr beschäftigte ich mich nach einer NTE (Nahtoderfahrung), die länger zurück liegt, mit Astralreisen. Ich bin auf eine Seite bei Fb gestoßen, die sich mit dem Thema "Nahtoderfahrungen" beschäftigt und habe dort mein Erlebnis mit anderen geteilt. Durch "Zufall" lernte ich eine Frau kennen, die ihren Sohn durch Suizid verloren hatte. Nach langem Hin-und Herschreiben, sagte mir mein Bauchgefühl: "Biete ihr an, für sie astral zu reisen." Dies tat ich auch. Ich bekam ein Bild ihres Sohnes, sowie den Namen mitgeteilt. Nachts dann schlief ich und "träumte" von dem Jungen. Ich landete in einer Art Zwischenwelt/Wartehalle und traf auf dem Jungen, mit dem ich mich angeregt unterhielt. Letzten Endes erwachte ich und redete mir ein, es sei ein Traum. Teilte diesen Traum dennoch der Mutter mit. Sie meinte, das all das, was er mir über seine Person sagte, und laut der Beschreibung der Oma (sie war die ganze Zeit nebenan bei ihm), dass es stimmte und ich half ihr, mit dem Verlust des Sohnes besser umgehen zu können. Für mich war das Erlebnis, bewusst astral zu reisen plus die Bestätigung, dass es sich nicht um einen Traum als solches handelte, sehr verblüffend und lief den ganzen Tag wie Falschgeld umher (Das Gespräch habe ich noch schriftlich vorliegen). Zumal ich ja den Beweis hatte, dass es sowas tatsächlich gibt.
Im Oktober wiederum träumte ich von meiner verstorbenen Großtante, die mir sagte, das meine Oma auch schon da sei (Nebenan). Es war in der Nacht vom 30. zum 31. Oktober. Ich sah dann meine Oma wie sie in einem schwarzen Wagen daher gefahren kam. Sie lächelte und winkte mir. Ich sagte noch, als ich wach war, zu meinem Partner und meiner besten Freundin: "Mich würde es nicht wundern, wenn meine Mutter mich anruft und mir sagt, dass sie verstorben sei." 2 Wochen später wurde meine Oma leblos aufgefunden. Den Beweis, dass ich kurz nach dem Tod, von ihrer Ankunft in die Anderswelt träumte, bekam ich auch. Denn am 29.10. versuchte sie noch meine Mutter telefonisch zu erreichen.
Die Frage die sich mir stellt ist: Wie soll ich diese Fähigkeiten ausbauen? Was soll ich gezielt damit anfangen? Sie angenommen habe ich. Was anderes bleibt mir nicht übrig. Ich habe mich oft genug versucht, davor zu verschließen, doch letzten Endes passierten immer wieder solche Dinge.

Wenn ihr ähnliches erlebt habt, oder selbst einen guten Draht nach Nebenan habt, wie geht ihr damit um? Macht ihr gezielt Astralreisen?

P.S.: Ich hoffe, der Beitrag ist im richtigen Thread hinein gepostet.


Liebe Grüßle,
Cilores

Verfasst: 13.12.2015, 13:18
von Andreas
Hallo,
ja - diese Gesellschaft ist voll von Raffgier und raffgiereigen Menschen, die ihre Angehörigen selbst im Tode nicht loslassen wollen.
Insofern bewegt man sich mit solchen Jenseitskontakt-Angeboten immer auf einem schmalen Grad. Weil das Klammern und Raffen und Nichtloslassen der Menschen sollte man nicht unterstützen. Oft sind da andere Heilangebote nützlicher. Um einem Verstorbenem oder sich selber etwas mit einem Verstorbenen zu vergeben, ist kein Jenseitskontakt erforderlich.

lg von Andreas

Verfasst: 13.12.2015, 15:54
von Cilores
Hallo Andreas,

Da muss ich Dir absolut Recht geben! Die Raffgier ist schon sagenhaft und weniger von Nutzen. Bei der Frau war es so, das sie sich mehrere Videos bei Youtube anschaute, die erklärten, was mit einer Seele nach einem Suizid passieren soll. Ich habe mir selbst die Videos angetan und war entsetzt! Kein Wunder, dass sie Sorge um das Seelchen ihres Sohnes hatte. Letzten Endes will man ja, das es dem Kind gut geht. Sei es im Leben, noch nach dem Tode.
Niemand kann genau sagen, was Nebenan wirklich von Statten geht, ob es so eine Art wie ein Gericht gibt, und man auf Grund seiner Taten, in irgendwelche Schranken gewiesen wird.

Liebe Grüße zurück und einen schönen 3. Advent, wünsche ich. :)

Verfasst: 16.02.2016, 18:37
von Elfenlicht
Hallo Cilores

Mir geht es ganz ähnlich wie dir, mir geht es so seit ich denken kann, dann versuchte ich in der Pubertät, dass ganze zu verdrängen und wegzudrücken mit dem Ergebnis, dass ich in eine tiefe Depression rasselte. Also fand ich mich damit ab, liess es wieder zu undmittlerweile macht es mir sogar spass:-) ich konnte schon vielen Verstorbenen helfen und dafür war kein einziger Jenseitskontakt, also dieses botschaften an andere übermitteln, nötig. Im Gegenteil, es geht ja genau darum, dass sie sich vom jetzigen Leben lösen und weiterziehn können. Bis jetzt hab ich damit keinen Rappen verdient, dafür krieg ich dauernd sachen von menschen aus meinem umfeld und manchmal sogar von fremden geschenkt, manchmal denke ich, dass ist evtl. Der natürliche Ausgleich für meine Hilfestellungen und Arbeit mit den Verstorbenen.:-)

Ich konnte meine Fähigkeiten stärken und weiter entwickeln, indem ich den Kontakt zu meinen Geistführern intensivierte und sie zudem ausdrücklich um Anleitung und Weiterbildung bat. Gewisse Verstorbene sehen teilweise sehr verstörend aus und ich kriegte dann immer Angst, was selbstverständlich ein sehr schlechter Begleiter war;-), nun bewege ich mich viel sicherer auf den diversen Ebenen und durchschaue auch gleich, wenn mich jemand veräppeln will. Die Sorte gibts ja auch;-)

Liebe Grüsse