Kundalini Seminar

Benutzeravatar
Sullivan
Alter: 59 (m)
BeitrÀge: 1811
Dabei seit: 2012

Beitrag von Sullivan » 06.01.2017, 23:17

Liebe Schneeflocke,

hoffentlich bin ich nicht allzu schulmeisterlich rĂŒbergekommen. Wir sind ja im Esoterikforum und nicht in der Schule. Die Runenlehren haben in der Esoterik ihren festen Platz. Ebenso einige bemerkenswerte Gedanken von Leibniz, an dessen 300. Todestag vor 2 Monaten weltweit erinnert wurde.

Zur Musik mit Naturlauten fĂ€llt mir gerade Beethovens "Pastorale" ein, die bei Youtube in unzĂ€hligen Aufnahmen zu hören ist. Im 2. Satz "Szene am Bach" hört man Kuckuck, Wachtel und Nachtigall in reizvollem Zusammenklang. Beethoven machte gerne lange StreifzĂŒge durch die Natur. Einmal, als er bereits hochberĂŒhmt war, wurde er dabei sogar von der Polizei kurz festgenommen, weil man ihn fĂŒr einen Landstreicher hielt.

Ein besonderes Lob erhĂ€ltst du von mir fĂŒr deine absolut unpolemischen Äußerungen im Zusammenhang mit Ayleen. Wenn sich alle bei kritischen Meinungen so konsequent jeglicher Polemik enthalten wĂŒrden wie du, hĂ€tten wir ein vorbildliches Forum. In frĂŒheren Jahren, als Ramalon gelegentlich heftig angegriffen wurde, staunte ich, wie beherrscht er dabei immer reagierte. Ich bin dann nicht unbedingt jedesmal ganz so vornehm.

Ich grĂŒĂŸe dich mit Beethovens Bekenntnis: "Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie."

Mit Musik geht alles besser,
meint Sullivan

Benutzeravatar
Sullivan
Alter: 59 (m)
BeitrÀge: 1811
Dabei seit: 2012

Beitrag von Sullivan » 07.01.2017, 08:14

Liebe Schneeflocke,

der von dir genannte Ausspruch ĂŒber das Irren ist ein berĂŒhmter Satz Lichtenbergs, den Beethoven zitierte. Beethovens Werke wurden von den Zeitgenossen durchaus nicht immer als wohlklingend empfunden. Seine Große Fuge in B-Dur kam bei der UrauffĂŒhrung gar nicht gut an. Ein Kritiker schrieb entsetzt, das sei ja "Musik fĂŒr die Marokkaner" (damals sprach noch niemand ĂŒber Rassendiskriminierung). Der Verleger nahm das Werk deshalb auch nicht zum Druck an.

Im Forum hatten wir schon einmal das Thema "SynĂ€sthesie", die erstaunliche FĂ€higkeit mancher Menschen, Töne als Farben sehen zu können, und umgekehrt Farben zu hören. Dieses PhĂ€nomen wird wissenschaftlich erforscht (siehe Wikipedia). Manche MusikstĂŒcke, vor allem solche von Wagner und Beethoven, rufen diese Effekte besonders leicht hervor. Die ErklĂ€rung hat sowohl physiologische als auch spirituelle Komponenten. Der Mystiker Karl Weinfurter geht darauf in seinem Buch "Der brennende Busch / Der entschleierte Weg der Mystik" (Seite 322) ein, das von unserem Forumsmitglied Peter-O http://www.peter-o.de sehr geschĂ€tzt wird. In diesem Buch wird auch Kundalini erklĂ€rt.

Schöne Musik korrespondiert mit einem harmonischen Farbenspiel, dissonante mit einem erschreckenden.

Sullivan grĂŒĂŸt dich freundlich

Benutzeravatar
Sullivan
Alter: 59 (m)
BeitrÀge: 1811
Dabei seit: 2012

Beitrag von Sullivan » 13.01.2017, 07:38

Liebe Schneeflocke,

Bruckners Neunte trĂ€gt die Überschrift "Dem Lieben Gott gewidmet". Weil der letzte Satz fehlt, wird an dessen Stelle oft das "Te Deum" gespielt. Eine Bruckner-Enthusiastin sagte mir einmal, sie könnte alle seine neun Symphonien an einem StĂŒck hintereinander anhören. (Es gibt aber auch noch die "Nullte", ein FrĂŒhwerk.) Er gehört zu den vier großen "B": Bach, Beethoven, Brahms, Bruckner. Ich schĂ€tze ihn außerordentlich.

Zu dem, was du ĂŒber SpiritualitĂ€t schreibst, steht heute etwas im Erleuchtungs-Thread.

LG Sullivan

Antworten