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24.09. - 03.10. Taube, 28. Spirit der Terralogie

Verfasst: 23.09.2017, 14:15
von sensmitter
24.09. - 03.10. Taube, 28. Spirit der Terralogie
Schwellenzeit 18.00h -18.40h

Wenn der Herbst beginnt, landet der Spirit der Taube mit klatschenden
Flügeln, doch niemand käme auf die Idee, dieses Geräusch als verdien-
ten Applaus auszulegen. Tatsächlich gurrt er aber: "Bravo, bravo, dass
du schon alles Mögliche in deinem Leben geschafft hast und dich jeden
Tag so sehr anstrengst, deinen inneren Frieden zu finden!" Dabei ver-
nebelt er sanft die Vergangenheit und lässt Niederlagen und Verluste
vergessen, wenn man zur Erntezeit keine oder nur wenige Früchte
seiner Arbeit vorweisen kann und/oder "sein Licht unter den Scheffel
stellt". So animiert uns der Spirit der Taube, für den Frieden der Seele
unsere Leistungen und unser Können nicht aus Bescheidenheit zu
verbergen. Ob wir dafür Anerkennung finden, bleibt offen. "Des Lobes
wert ist allemal, seine Talente sich entfalten zu lassen", gurrt die Taube.
"Wichtig ist jedoch für den inneren Frieden, seine Ideen in der Öffent-
lichkeit darzustellen, in der Hoffnung gelobt und belohnt zu werden."
Zu Grunde liegt unser natürliches Kontaktbedürfnis und die Sehnsucht,
in den Augen der anderen ein guter Mensch zu sein. In einer leistungs-
orientierten Konsumgesellschaft wird leider gepredigt, dass durch
"Geld scheffeln" - und Ersatzbefriedigungen kaufen - unser ständiges
Lobdefizit ausgeglichen werden könnte und durch hergezeigte Status-
symbole unser Ansehen bei anderen erhöht werde. Tatsächlich ernten
wir jedoch bei dieser Geisteshaltung eher Neid als Anerkennung...
Alle soziale Strukturen beruhen auf der Beziehung zweier Menschen
zueinander, "und manchmal kann allein das Lob eines Einzelnen
bereits Lohn genug sein", meint die Taube.

Es ist nicht nur der Charme terralogischer Tauben, astrolog.: Waage,
1. Dekade, der sie so beliebt macht. Schnell bemerkt man im Kontakt
mit ihnen, dass sie ihr Augenmerk eher auf die Gemeinsamkeiten als
auf die Gegensätze legen. Auf kleine Nuancen und scheinbar unmerk-
liche Abweichungen scheinen sie spezialisiert zu sein, die sie dann
versuchen, rasch wieder ins Lot zu bringen. Ihr Anspruch an sich selbst
scheint zu sein, immer im richtigen Augenblick zu handeln und in allem
den rechten Moment abzupassen, in dem eine winzige Abweichung der
Harmonie und Ordnung korrigiert werden sollte.
Es war wohl zu schön, um wahr zu sein, dass mit Beginn der Herbstzeit
überall auf der Welt Tag und Nacht ausgewogen gleich lang waren...,
und jetzt wird es täglich dunkler und kälter! Ohne Unterhalt verliert nun
jeder Herbsttag an Licht, und das bringt auch uns leicht aus dem Gleich-
gewicht. Doch geschickt und charmant überspielt der Spirit Taube die
Verluste, wirkt psychisch ausgleichend in seiner Dekade und führt bei
Aufregung zu ernüchternder Beobachtung. Ausgewogen und gerecht
zieht er unbemerkt jedem Tag 4 Minuen ab; 2 abends und 2 morgens.

Für viele ist die Zeit der Taube die schönste des Jahres. "Licht der
Toskana", schwärmt die Taube. Die Übergänge von Hell zu Dunkel
sind diesig, dunstig und neblig und zaubern gerade deshalb rosiges
Licht am Morgen wie Morgain, Aurora oder Eos. So ist die Morgen-
röte die Naturerscheinung des Spirits Taube, der geradezu energisch
harmoniesüchtig macht und eben gerne starke Gegensätze - wie auch
Tag und Nacht - milde verschleiert. "Wenn schon die Tage - gezwunge-
nermaßen - kürzer werden müssen, soll es kaum auffallen", meint die
Taube, "und der Verlust des Sommers soll durch die rosige Schönheit
eines Sonnenaufgangs seinen Ausgleich finden und Frieden und neue
Hoffnung schenken."
Nach der Herbst-Tagundnachtgleiche suchen wir alle Ausgleich in
jeglicher Form, um unsere aufkommenden Ur-Ängste zu stillen, denn
es wird kälter und dunkler. Heizung an, Licht an! Das Feuer im Haus
gleicht alles aus. Doch wir suchen nach Nestwärme und Nähe, suchen
fremde Feuer auf und signalisieren bewusst oder unbewusst unsere
Verbindungsbereitschaft durch Entgegenkommen und Kompromisse.
"Manchmal kotzt mich meine eigene Nettigkeit an", gurrt die Taube,
"aber Frieden muss sein untereinander, wenn man zusammenrückt.
Und im Haus ist es enger als draußen. Jeder muss zu seinem Recht
kommen, seinen Platz finden und bereit sein zu teilen. Ich liebe die
Freiheit, aber nur in Gemeinschaft leide ich keine Not, deshalb bin
ich jederzeit zu Kompromissen bereit. Gerecht geteilt hätte ich es
schon gern. Aber ich gebe mich auch mit weniger zufrieden. Haupt-
sache, ein Dach über dem Kopf und Ruhe im Haus."
Ja, dieser Spirit redet so gerne und individuell interpretierbar, weil
vielschichtig weitsichtig und meistens unangreifbar "sanft gepudert",
doch mit scharfem Blick für Störenfriede.

Echte Tauben, die Vögel, sehen extrem gut, besitzen quasi ein Tele-
objektiv, vernebeln aber mit ihren speziellen Federn, den Puderdunen,
jeden Platz, an dem sie starten und landen. Die weiße Taube als Frie-
denssymbol nur stark gepudert? Keinesfalls. Die Wahrnehmung verne-
beln soll Harmonie erzeugen und Seelenfrieden? Nie im Leben! Doch
wer in der Zeit der Taube geboren ist, will Frieden im Außen und Innen,
koste es, was es wolle. Ja, es kostet die Freiheit. Es kostet die Indivi-
dualität. Es kostet die eigene Wahrheit. Crowley nennt es die "Reinheit
und Erhabenheit, die edelste Idee, die...möglich ist."
Terralogische Tauben wollen gute Menschen sein aus der Tiefe ihres
Herzens, und das edelt sie. Sehr lobenswert. Doch sie leiden oft Not
und finden keinen Frieden, weil ihr eigener Standpunkt untergeht und
keine Anerkennung findet. Ihre Tarotkarte ist die Zwei der Schwerter
und trägt den Namen Frieden...

Ihr Heilstein ist der weiche Bruder des Türkis. Es ist der Chrysokoll,
der Hoffnungsstein, der vor seelischen und physischen Verletzungen
bewahrt, der die Gefühle ins Gleichgewicht bringt und ihnen Raum gibt.
Er bändigt Gemütsausbrüche und Jähzorn, Aufregung und Gereiztheit.
Schon die Ägypter sagten, Chrysokoll sei ein weiser Ratgeber, wenn
es darum gehe, eine liebevollere Beziehung zwischen Körper und Geist
herzustellen. Chrysokoll hilft, einen kühlen Kopf zu bewahren, nimmt
Angst- und Schuldgefühle, besänftigt und beruhigt. Als Ringsilikat mit
Schwammstruktur - mineralogisch betrachtet - wirkt er stark absor-
bierend. Seine Heil-Liste ist lang, und wie die Menschen, zu denen er
gehört, ist er vielfältig einsetzbar, erfrischend und harmonisierend und
scheint alle Wünsche zu erfüllen.

Vielseitig zu Heilzwecken ist auch der Apfel zu benutzen, der als süße
Frucht den Spirit der Taube in sich trägt. Er steht symbolisch für die
Frucht menschlicher Arbeit, ist Zeichen der Liebe der Menschen
zueinander und der Genussfähigkeit unserer Sinne. Äpfel sind mit mehr
als 1000 Bio-Stoffen das gesündeste Obst der Welt. Einzig und allein
als Heilmittel wurde der Apfel bereits vor 6000 Jahren von Asien nach
Europa eingeführt. Wir schenken ihm kaum mehr Beachtung und An-
erkennung, obwohl er 100-mal mehr gesunde Stoffe als eine Vitamin-
tablette enthält. Einer seiner verborgenen Stoffe ist die Ursolsäure, die
die Aktivierung von Genen verhindert, die das Wachstumsprotein IGF-1
abbauen. Deshalb fördert der Genuss von Äpfeln den Muskelaufbau.
Der Apfel beugt Parkinson und Alzheimer vor durch den Farbstoff
Quercetin, der auch die Frucht selbst vor Bakterien, Viren und Pilzen
schützt. Bitte lesen Sie im Link unten mehr über den Apfel, den ich glatt
als "Biowaffe" bezeichnen möchte. "Hey", kreischt die Taube, "von
wegen Frieden!" - "Ja, aber nicht Frieden mit allem und jedem", meint
mein Pfau. "Lass mal den Heiligen Geist über dich kommen. Mach mal
Licht im Haus!" Na, na...

Beginn der Lichtarbeit - lt. Bauernkalender Montag nach St.Michael
(29.09.) - bedeutet nicht nur, dass die Arbeit nun im Haus wie früher
bei Kerzenlicht stattfindet. Schließlich besitzen wir elektrisches Licht.
Aber früher wie heute zieht es uns hin zu gemütlichem Kaminfeuer und
vor allem dem sanften Licht der Kerzen. Wir wissen, dass mit den 90
Tagen der Lichtarbeit (bis zur Wintersonnenwende und der Rückkehr
des Lichtes) im esoterischen Sinne all die Handlungen bezeichnet werden,
die uns helfen sollen, unser wahres inneres Wesen zu finden, mit ihm
Kontakt aufzunehmen und wieder im Einklang mit uns selbst zu sein.
Wer esoterisch arbeitet, stellt nur die Harmonie wieder her, die entsteht,
wenn wir und die Dinge ihre Bedeutung wiedererlangen. Lichtarbeit
bedeutet u.a., sich selbst seiner Gefühle und Sehnsüchte bewusst zu
werden und Innen und Außen in Einklang zu bringen. Das bringt Seelen-
frieden. Es ist nicht nötig, immer alles alleine zu vollbringen. Wir können
andere um Rat und Ausgleich bitten, wenn die Aussichten verstellt sind
und alles im Nebel versunken scheint. Wir können Weise bitten, uns zu
helfen, unsere Talente wiederzufinden. Wir haben aber auch immer die
Möglichkeit, uns alleine selbst zu verändern und sollten unser Licht
einfach friedlich leuchten lassen...
So wünsche ich uns allen eine ausgeglichene "Tauben-Zeit", in der
so wundersam alles eigenmächtige Wollen zur Ruhe kommt. Ruh`,
ruckediku, das ist Frieden.
LG sensmitter

http://www.nabu.de/naturerleben/naturti ... 14044.html
http://www.apotheken-umschau.de/Apfel
http://www.ruebe-zahl.de/chrysokoll.htm
http://www.die-goetter.de/eos-goettin



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