13.08. - 23.08. Pfau, 24. Spirit der Terralogie

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sensmitter
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13.08. - 23.08. Pfau, 24. Spirit der Terralogie

Beitrag von sensmitter » 12.08.2017, 08:54

13.08. - 23.08. Pfau, 24. Spirit der Terralogie
Schwellenzeit 15.20h - 16.00h

Wenn der "TausendÀugige" prachtvoll seine Federn spreizt und sie zum
schillernden Pfauenrad entfaltet, holt er fĂŒr uns "die Sterne" vom Himmel
und beginnt seine elf kraftvollen Tage mit nÀchtlichem Feuerwerk voller
Sternschnuppen. Ob sich WĂŒnsche erfĂŒllen, wenn man Sternschnuppen
sieht, wage ich zu bezweifeln. Scheinbar aktiviert uns aber der Spirit
Pfau dazu, unsere WĂŒnsche, Hoffnungen und Erwartungen den anderen
mitzuteilen, und wir verspĂŒren eine starke Lust, endlich "auszupacken"
und unsere GefĂŒhle zum Ausdruck zu bringen. Viele WĂŒnsche erfĂŒllen
wir uns auch selbst in der Pfauenzeit, und durch die magisch verstÀrkte
Selbstwahrnehmung wird uns auch bewusst, dass unsere Talente nur
deshalb nie zum Einsatz kamen, weil uns tatsÀchlich nicht klar war,
welche Energien wir von Natur aus besitzen. Intuitiv beginnen wir, uns
selbst in den Mittelpunkt zu stellen, und der stÀrkste Wunsch scheint,
einfach nur wir selbst zu sein. Ein bisschen ĂŒbermĂŒtig werden wir alle,
und wir agieren vor allem impulsiver als sonst, weil sich auch unsere
SinneseindrĂŒcke verstĂ€rken. Das kann je nach Naturell unserer Lieben
zu Protest fĂŒhren, zumal wir intensiver als sonst vorgehen, obwohl wir
innerlich sanftmĂŒtiger sind, als es Ă€ußerlich erscheint. Aber wir sind
mutiger als sonst, riskieren einiges im Alleingang und stellen uns tapfer
den eventuellen Schwierigkeiten.

So nennt sich die Tarot-Karte des Spirits Pfau, die Sieben der StÀbe,
Tapferkeit und steht fĂŒr Mut, Entschlossenheit und Konfliktbereitschaft
in Verbindung mit Zuversicht und siegesgewissem Vertrauen. Obwohl
sie vor sinnlosem KrĂ€fteverschleiß und SelbstĂŒberschĂ€tzung warnt, rĂ€t
sie, wenn es sein muss, ohne fremde Hilfe alleine fĂŒr ein Vorhaben ein-
zutreten und auch durch eigenes entschiedenes Handeln Bedrohungen
abzuwenden. Keinesfalls rÀt sie zu Gewalt, auch wenn es auf der
Crowley-Karte so aussieht, als sei ein roher KnĂŒppel den edlen
Waffen vorzuziehen. Diese grobe Keule symbolisiert in Wahrheit die
wilde Urkraft in jedem von uns, die uns aus der Angst heraus zu Hel-
den werden lĂ€sst. "Und dich ĂŒber dich selbst hinauswachsen lĂ€sst",
sagt der Pfau. Schauen Sie deshalb nicht tatenlos zu, wenn jemand
Ihnen Ihre Position streitig machen will oder Ihre Felle davonzu-
schwimmen drohen, sondern kĂ€mpfen Sie fest entschlossen fĂŒr Ihre
Sache. "Packen Sie aus!" trötet der Pfau."Erheben Sie AnsprĂŒche,
und sagen Sie, wenn Sie mehr haben wollen! Trauen Sie sich! Seien
Sie Kind! Bringen Sie Ihre GefĂŒhle zum Ausdruck und wĂŒnschen Sie,
was das Zeug hÀlt!"

Die Naturerscheinung des Spirits Pfau sind die Sternschnuppen,
symbolisiert durch die "tausend schillernden Augen" seiner prÀchtig
gespreizten Pfauenfedern, wenn er sein Rad schlÀgt. Sein aufgefÀcherter
Schwanz galt im Mythos als Bild des sternenĂŒbersĂ€ten Firmaments,
und in seiner Schönheit ist der Pfau Symbol des Himmels, der Seligkeit
und des GlĂŒcks. FrĂŒher glaubte man, sein Fleisch sei unverweslich und
sei ein Gegengift bei Vergiftungen aller Art. So wurde der Pfau zum
Symbol der Auferstehung und der Unverweslichkeit der Leibseele.
Herrscher ĂŒber das Leben, Götter und Könige, sitzen in den Vor-
stellungen vieler Kulturen auf Pfauenthronen und tragen SternenmÀntel.
Jeder Stern wurde in jĂŒdischer und spĂ€ter christlicher Vorstellung von
einem Engel gehĂŒtet, und so glaubte man beim Anblick von Stern-
schnuppen, Sterne oder Engel fielen vom nÀchtlichen Himmel. Und so
kam es dann auch bei der Christianisierung zu der Behauptung, dass
zu den alten Lichtfesten wie Lammas/Lugnassad (ca.1. August) angeb-
lich Luzifer, der spĂ€tere Satan, aus dem Himmel gestĂŒrzt worden sei;
dabei war der Teufel nur eine Sternschnuppe...

TatsÀchlich bereits drei Wochen sind wir jetzt durch den Staub des
Kometen Swift-Tuttle (109P) geflogen. Wenn dessen Partikel in die
AtmosphĂ€re eindringen, leuchten die LuftmolekĂŒle um sie herum =
unsere Sternschnuppen im August. Mit einem wahren Feuerwerk
eröffnet dann der Spirit Pfau die letzten 11 "Hundstage" (siehe hierzu
auch den 22. Spirit Luchs und den 23. Spirit Salamander), schlÀgt
sein prĂ€chtiges Rad in den frĂŒhen Morgenstunden und lĂ€sst fast
jede Minute eine Sternschnuppe vom Himmel fallen. "Laurenzius-
trÀnen" möchte ich nicht mehr dazu sagen, weil ich die MÀrtyrer-
legende abscheulich finde; Laurenzius wurde gegrillt. Da der Stern-
schnuppenregen aus dem Sternbild des Perseus zu kommen scheint,
wird er (auch von mir) "Perse-iden-Schauer" genannt. Die Sternen-
konstellation soll den Zeus-Sohn Perseus mit dem abgeschlagenen
Schlangenhaupt der Medusa darstellen. (Irgendwie auch eklig...)

Da jede persönliche Interpretation unterschiedliche Bedeutungen her-
vorruft und individuelle RealitÀten schafft, möchte ich Ihre Aufmerk-
samkeit auf die kindliche Sichtweise der in dieser Zeit Geborenen
lenken, die in Beziehung zu den Sternschnuppen die naive Auslegung
in den Vordergrund stellt, dass jeder "fallende Stern" einen freien
Wunsch symbolisiere. Ein FĂŒnkchen Wahrheit bei der WunscherfĂŒllung
erhellt hierbei die Wahrheit, dass es fĂŒr das seelische Wohlbefinden
erstrebenswert und förderlich ist, ĂŒberhaupt WĂŒnsche und Hoffnungen
zu hegen, BedĂŒrfnisse zu Ă€ußern und persönlichen GefĂŒhlen Ausdruck
zu verleihen. Das Wesen des Pfaus ist bestrebt, alles "Giftige" aus dem
Herzen zu vertreiben, indem wir unser Selbst entfalten und unser einzig-
artiges Wesen in den Mittelpunkt stellen und zum Leuchten bringen.
Der Pfau warnt vor Hochmut und Eitelkeit, die ebenso wie die Angst
verhindern, unser Naturell neu zu erkennen und vor den anderen in
angemessener Form darzustellen. Er animiert uns aber auch, sich selbst
zu fragen: "Wie hĂ€tte ICH es denn gerne?" und "Was wĂŒnsche ich mir
fĂŒr mein Leben?" und "Was kann ich gut?". - "Greif doch mal zu den
Sternen", trötet der Pfau. "Oder erscheinen dir deine Vorstellungen zu
"blauÀugig"?"

Die persönliche Entfaltung und die Betrachtung der Talente gleichen
dem AuffÀchern der prÀchtigen Pfauenfedern, einem Rad voller blau
schimmernder "Augen", die symbolisieren, dass wir enorm viele
WesenszĂŒge in uns tragen, die Ausdruck finden sollten, damit wir uns
identisch mit uns selbst fĂŒhlen und im Einklang mit uns selbst bleiben.
Sie symbolisieren auch, dass unser Geist vielen unterschiedlichen
Emotionen ausgesetzt ist, so als wÀren wir "tausendÀugig", denn je
nach Stimmungslage betrachten wir das Leben mit unterschiedlichen
Augen und erschaffen auf diese Art unsere eigene RealitÀt. Gerne
liefert der Spirit Pfau in seiner Zeit starke Impulse, die Welt aus
verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, und gerne prÀsentiert er
in seinen Shows gleich einen ganzen Strauß vielfĂ€ltiger Energien.

Seine vielfÀltigen Energien werden im Pflanzenreich durch die Heil-
(und KĂŒchen-) krĂ€uter symbolisiert, die nun traditionell 30 Tage lang
gesammelt werden; und natĂŒrlich auch als "Gegengifte" in unterschied-
lichen Zubereitungen eingesetzt werden können. Doch hauptsÀchlich
liefern sie Wohlsein, Freude, Duft, Geschmack und Genuss.
Die s.g."Frauendreißiger", die Zeit der KrĂ€utersuche und -ernte,
beginnt (katholisch abgesegnet) mit der KrÀuterweihe an dem Fest
Maria Himmelfahrt am 15.08., Marias Auferstehung. Die Legende
sagt, der Herr sei herabgekommen, um seine Mutter in den Himmel
zu fĂŒhren. Dabei habe sich ein "unaussprechlicher Duft" verbreitet...
Je höher man kommt, z.B. in den Bergen der Alpen, desto grĂ¶ĂŸer ist
die Vielfalt der KrĂ€uter mit ihren paradiesischen DĂŒften.
Aber so nahe mĂŒssen Sie dem Himmel nicht sein. Zum traditionellen
"KrÀuterbuschen" mit 7 KrÀutern (auch 9, 12, 15, 19 und bis zu 77),
z.B.: Schafgarbe, Baldrian, Arnika, Königskerze, Pfefferminze, Kamille
und Wermut, mĂŒssen Sie nicht extra in die Alpen fahren. Ich pflĂŒcke im
Garten stets zwei KrĂ€uterstrĂ€ĂŸe. Der "salzige" besteht aus Basilikum,
Bohnenkraut, Petersilie, Liebstöckel, Rosmarin, Majoran und Salbei.
Der "sĂŒĂŸe" besteht aus Melisse, Pfefferminze, Kamille, Malve, Brenn-
nessel, Thymian und Vogelknöterich. Auch kann man einen Kranz mit
persönlichen Duftvorlieben zusammenstellen. Meist pflĂŒckt man intuitiv,
was man braucht. Aber Intuition ist nicht alles. Bereiten Sie keinen Tee
aus unbekannten KrÀutern zu! Fragen Sie die Profis! Oder Sie kaufen
im Supermarkt KrÀuter im Topf, schneiden, binden und trocknen sie.

Was sagt man ĂŒber terralogische "Pfauen", die astrologischen Löwen
der 3. Dekade? Sie lieben das Leben und geben immer alles! "Pfauen"
sind jederzeit handlungsbereit, schnell, eifrig und wild. Sie provozieren,
regen an und auf, sind kritisch, philosophisch, dramatisch, theatralisch
und eitel, dazu selbstbewusst, ausdrucksstark, großzĂŒgig, verschwende-
risch, ĂŒberschwĂ€nglich, gesellig, humorvoll, kreativ, originell, furchtlos,
konsequent, intensiv, stur und haben selten Angst. "Sonst noch was?",
trötet mein Pfau. Ja, der Spirit Pfau fördert die Selbstdarstellung.
Sein Heilstein ist der Labradorit, der die Wahrnehmung verfeinert,
der gegen Ängste, Misstrauen und GefĂŒhlskĂ€lte hilft, der die Muskeln
mobilisiert und die Augen stĂ€rkt und fĂŒr DurchbrĂŒche bei Blockaden
und Erstarrungen sorgt. Labradorit ist der Stein der Wesenstiefe, der
Fantasie und KreativitÀt fördert und vor allem zur Innenschau anregt.
Labradorit hilft herauzufinden, was einen selbst und andere glĂŒcklich
macht und vermittelt kindliche Begeisterung.
Vieles fÀllt uns von selbst zu in der Pfauenzeit, doch wir sollten dem
eigenen Wesen mehr Raum geben und unsere GefĂŒhle zum Ausdruck
bringen. Als archetypisches Symbol ist der Pfau der "Phönix", der sieg-
reich aus der Asche aufsteigt als Symbol der Wiedergeburt und der
Wiederauferstehung der eigenen vielfÀltig schillernden Persönlichkeit.
Ob Sie als Selbstdarsteller oder EinzelkÀmpfer auftreten: in beiden
steckt die Begeisterung am Ich-Sein. Genießen Sie die Pfauentage.
LG sensmitter

http://www.heilkraeuter.de/lexikon/index-top100.htm
http://www.leoniden.net/perseiden.htm
http://www.tierportraet.ch/htm/pfau.php
http://www.crystal-grail.de/Labradorit- ... enstiefe-0
http://www.sternschnuppen-kalender.de/s ... ugust.html
DateianhÀnge
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