20.02. - 01.03. Katze 07 Terralogie

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sensmitter
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20.02. - 01.03. Katze 07 Terralogie

Beitrag von sensmitter » 19.02.2017, 10:52

20.02. - 01.03. Katze 07 Terralogie
Schwellenzeit 04.00h - 04.40h

Der Spirit der Katze macht die Nacht zum Tag - und den Tag zur
Nacht. Noch einen Monat bis Frühlingsbeginn, doch am nächtlichen
Himmel tauchen im Osten bereits die Frühlingssternbilder auf, und
tagsüber zwitschern die Vögel herzallerliebst und turteln herum.
Schleichend steigt die Sonne jetzt immer höher, doch die heller
werdenden Tage der Katze sind immer noch kalt und machen müde
und antriebslos. Um so wacher sind wir in der Nacht, wenn sich der
geistige Energiestau durch körperliche Entspannung löst.

Aber wie die Sonne tagsüber in dunkle Ecken fällt, die längst mit
Spinnweben überzogen sind, erinnern wir uns in der Zeit des Spirits
Katze längst vergessener negativer Erfahrungen, die wir glaubten,
schon lange überwunden zu haben.
Psychosomatische Beschwerden und Katerstimmung - ohne eine
Party gehabt zu haben - melden sich ebenso gerne in der Zeit der
Katze, wie grippaler Muskelkater, Erkältung und Infektionen.
Der einst "Sporkel" genannte "dreckige" Februar - früher betitelt
als der "in der Ecke Gezeugte", "zu kurz Gekommene" - scheint
am Winter zu hängen, an Trübsal zu kleben und verbreitet bei
Dunkelheit überaktive ängstliche Fantasien. So macht der Spirit
der Katze nachts unruhig und die Nacht zum Tag und miaut:
"Schlaflosigkeit und nächtliches Herumwandern dienen der
objektiven Selbstbetrachtung." Also fragen Sie erst gar nicht:
"Was mach` ich hier mitten in der Nacht allein in der Küche?"

In der Zeit der Katze schwebt über allen Aktivitäten die Idee,
selbstständig zu entscheiden und frei handeln zu können, und
wir spüren, dass wir nicht mehr bereit sind, uns den negativen
Energien und den Lebensvorstellungen anderer auszusetzen.
Ob wir nun fauchen, kratzen oder beißen oder aber uns lautlos
und ohne Kritk verabschieden und eigene Wege gehen:
Wenn der Spirit der Katze uns in dunklen Stunden beschleicht,
erkennen wir, dass die eigene Trägheit, sich aus inneren und
äußeren Abhängigkeiten zu lösen, die Ursache unserer
mangelnden Lebenskraft und -freude ist.

"Trägheit" heißt die der Katze zugeordnete Tarot-Karte Acht
der Kelche, von der Crowley schreibt: "Zeit und Leid sind auf
die Freude herabgestiegen, und im Element Wasser (sinnbildlich
für die Seele) ist keine Stärke, um sich dagegen aufzulehnen.
Trägheit mag die eigene Faulheit ansprechen, meint aber vor
allem die Schwermut und die Antriebslosigkeit (bis hin zur
Handlungsunfähigkeit), die durch Kummer, Verletzungen und
Verluste entstehen.
Dass das krankhafte Nachgrübeln über die Vergangenheit die
Lebensenergie ausbremst und Lebens- und Schaffenskraft
beeinträchtigt, wissen terralogische Katzen, die astrologischen
Fische der 1. Dekade, nur zu gut aus eigener Erfahrung. Gegen
die "Verdunklung" der Gegenwart durch das "Festkleben" an
schmerzlichen Erinnerungen verlassen sie öfters ihren Aufenthalts-
ort, befreien sich von Altlasten und beginnen ihr Leben völlig neu.
Nicht umsonst sagt man Katzen sieben Leben nach. Wenn es
Nacht wird und dunkel im Leben, kommen sie in Bewegung und
befreien sich selbst aus scheinbar ausweglosen Situationen und
Notlagen und landen auch nach großen Sprüngen immer wieder
sicher auf den Füßen.
Mit ihrem großen Einfühlungsvermögen und Verständnis sind
sie immer wieder auch für andere die idealen Helfer in der Not,
die andere vielseitig unterstützen, ihr Leben neu zu gestalten.
"Katzen helfen, den alten Dreck wegzuputzen", sagt Mieze,
"und schaufeln den Weg frei."

Mit dem Spirit der Katze schmilzt der "Schnee von gestern".
Seine Naturerscheinung ist das Schmelzwasser, das im Frühling
zu Hochwasser führen und sogar das Schelfeis in der Arktis
sprengen kann. Schmelzwasser aus den verschneiten Bergen hat
wohl auch schon im antiken Rom dem Gott Februus zu Liebe den
rituellen Putzwahn ausgelöst. So starten auch wir gerne in der Zeit
des Spirits Katze unseren jährlichen Frühjahrsputz; auch wenn`s
nur zum Autowaschen reicht, zum Saunabesuch oder Meditations-
wochenende mit Reinigungsritualen. Ganzheitliche Reinigung ver-
spricht so auch das Fasten, und selbst das Rotwild im Wald säubert
sich den Kopf auf seine Art und wirft das Geweih ab, weshalb der
doch nicht so dreckige Februar auch "Hornung" genannt wurde.
Ob esoterisch ritualisiert oder mit einem Eimer heißer Lauge:
der Spirit Katze schreit nach Reinigung in allen Ecken, bringt
Bewegung ins Spiel und befreit vom Ballast der Vergangenheit.

Da schlechte Nahrung - auch geistige und seelische - die Katze
rasend macht, ist es kein Wunder, dass ihr die regionalen und
saisonalen Lebensmittel zugeordnet werden, vor allem die
ballaststoffreichen Kohlarten. Im Winter sind die einheimischen
Kohlgemüse die größten Immunstärker, sind wahre Vitamin-
bomben und bringen Bewegung ins Verdauungssystem. Nach
heutiger Erkenntnis werden sie als krebsvorbeugend betrachtet
und enthalten Stoffe, die vor schweren Krankheiten schützen.
So wirkt Weißkohl cholesterinsenkend und entwässernd und
besitzt den höchsten Vitamin C Gehalt. Auch Rotkohl senkt den
Cholesterinspiegel, regt die Verdauung an und wirkt sich positiv
auf den Blutdruck aus. Rosenkohl unterstützt Blutbildung und
Zellwachstum. Grünkohl stärkt besonders Herz, Kreislauf und
die Abwehrkräfte. Wirsing enthält viel Eiweiß und Magnesium
und schützt vor Herzinfarkt und Schlaganfall. Brokkoli schützt
vor Knochenabbau und gilt als das beste Anti-Krebs-Gemüse.
Alle Kohlsorten entstauen und befreien von Schlackstoffen.

"Befreiungsstein" nennt man auch den Heilstein der Katze.
Es ist der violette Amethyst, der die Dinge in Fluss bringt und
den Geist von Blockaden befreit. Er reinigt die Atmosphäre,
die Atemwege, die Haut und den Darm und lindert Schmerzen.
Amethyst verhindert das Übernehmen von unbewussten Mustern
und Energien anderer, und so bleibt man unbeeinflussbar und
nüchtern. Der Irrglaube, dass man mehr Alkohol verträgt und
keinen Kater kriegt, trägt man einen Amethyst bei sich, stammt
noch von den Alten Griechen. "Lila Stein am Hals", raunzt die
Katze, "doch ansonsten total blau, miau."
Bestimmte Farbschattierungen und Formen des violetten Steins
versprechen noch weitaus detailliertere Wirkungsweisen, wie
z.B. Amethystdrusen als Raumreiniger oder tintig schwarze
Amethyste, die Intuition und Inspiration verstärken, aber
gleichzeitig von negativen Fremdeinflüssen frei halten.
Auch sollen sie helfen, Trauer und Verluste zu überwinden.
"Die Dunklen lösen rätselhafte Träume", sagt die Katze,
"und sind uns, wie manche Stubentiger, auch nicht ganz geheuer,
drei Mal schwarzer Kater. Doch gerade in dunklen Zeiten
lassen sie erkennen, dass am Ende des Tunnels Licht erscheint."
So, dann lass es langsam mal Frühling werden, liebe Katze!
Die Natur putzt sich neu heraus. Es schmilzt das trübe Gemüt,
und ich schnurre schon bei den ersten Sonnenstrahlen.
LG sensmitter

http://www.vz-nrw.de/regionale-lebensmittel
http://www.rezepte-und-tipps.de/Gemuese/Kohl.html
http://www.ruebe-zahl.de/amethyst.htm
http://www.hochwasser-rlp.de/
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