22.06. - 01.07. Schwalbe 19 Terralogie

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sensmitter
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22.06. - 01.07. Schwalbe 19 Terralogie

Beitrag von sensmitter » 21.06.2016, 12:33

22.06. - 01.07. Schwalbe 19 Terralogie
Schwellenzeit 12.00 h - 12.40 h

Wenn auf der Nördlichen Halbkugel der Sommer beginnt, schraubt
der launische Spirit der Schwalbe unsere Erwartungen hoch, und die
letzten Tage des Rosenmond - wie der Juni auch genannt wird - sind
angefĂŒllt mit ĂŒberströmenden GefĂŒhlen. Wie kalte oder warme Luft-
massen das Klima beeinflussen, geben auch wir uns unbewusst den
vielfÀltigen Strömungen unserer Emotionen hin, sehnen uns zwar nach
Verbindung zur Außenwelt, wollen aber trotzdem unsere Ruhe haben.
Und die Stimmungen schwanken in der Zeit der Schwalbe zwischen
himmelhoch jauchzend und zu Tode betrĂŒbt.
Auf dem höchsten Punkt steht jetzt die Sonne, doch immer weiter
entfernt sich die Erde von ihr. TatsÀchlich werden jetzt auch die Tage
wieder minimal kĂŒrzer - nur fĂŒnf Minuten innerhalb dieser Dekade - ,
aber es sind gerade die kleinen Dinge, die uns entzĂŒcken, ĂŒber die wir
uns in der Zeit der Schwalbe aber auch wieder ĂŒbermĂ€ĂŸig aufregen.
DĂŒnnhĂ€utig wie wir sind, nerven dazu allerlei lĂ€stige Insekten, laute
GerĂ€usche, fremde GerĂŒche, und selbst von den kurzen NĂ€chten und
der langanhaltenden Helligkeit scheinen wir jetzt genug zu haben.
Verwöhnt von allerlei Bequemlichkeiten der StÀdte können wir uns
heute kaum noch vorstellen, von Sonnenaufgang bis -untergang zu
arbeiten, immer begleitet von der Sorge, ob der Sommer wohl die
ausgewogene Mischung von Sonne und Regen mit sich bringen wird,
die zum Gedeihen der Ernte nötig ist.
Laut Bauernkalender entschied sich in der Zeit der Schwalbe, wie das
Wetter im Sommer sein wĂŒrde. Der bekannteste Orakeltag ist immer
noch der SiebenschlĂ€fertag, der fĂŒr das Wetter der nĂ€chsten sieben
Wochen aber scheinbar nur noch im Zusammenhang mit Freizeit und
Urlaub gesehen wird. "Alle Erwartungen mĂŒssen deshalb hoch sein",
zwitschert die Schwalbe. "Ich weiß", sagt mein Pfau."Das nennt sich
Hoffnung, und du bist der goldene Wetterhahn."

Das Wetter ist die Naturerscheinung des Spirits Schwalbe. Wie das
Wetter wird, zeigen die Schwalben und Mauersegler an, die hoch
fliegen bei gutem Wetter und tief bei schlechtem. Etwas unromantisch
ist dabei vielleicht die Tatsache, dass sich Hochs und Tiefs des Wetters
auf den Luftdruck beziehen und die anmutigen Vögel bloß hinter ihrer
Nahrung herjagen, den Fliegen, MĂŒcken und anderen Insekten, die in
warmen Luftschichten hochgehoben und in kĂ€lteren niedergedrĂŒckt
werden..."Und Sie dann niederdrĂŒcken und nerven", zwitschert die
Schwalbe, die noch keinen Sommer macht, aber immer Sommer
haben will. Aber das Wetter ist launisch."Wie das Leben", sagt die
Schwalbe und dreht ihre Runden mal oben, mal unten; und lÀsst wie
ihre Schwestern ihr langgezogenes "Zwie" ertönen, das Sehnsucht und
Hingabebereitschaft symbolisiert; aber auch an den Zwiespalt und die
Zweifel erinnert, die entstehen, wenn die Angst vor tiefer Verbindung
und behindernden Bindungen die Hoffnungen ĂŒberlagert und wir
befĂŒrchten, in der Zukunft den Tiefs wohlmöglich erlegen zu sein.

Wie die WÀrme liebenden Zugvögel, die uns jeden Herbst wieder
verlassen, ziehen sich auch terralogische Schwalben, die Krebse der
1. Dekade, immer wieder in sich zurĂŒck, wenn das sie umgebende
Klima nicht stimmt. Meist reagieren sie "wetterfĂŒhlig", sowohl bei
klimatischen VerÀnderungen als auch psychosomatisch bei Konflikten
in zwischenmenschlichen Beziehungen, leiden öfters an MigrÀne,
Spannungskopfschmerz und Kreislaufstörungen und scheinen fĂŒr
Außenstehende grundlos niedergeschlagen. Doch allein schon der Ort,
an dem sie wohlmöglich noch gezwungen werden sich aufzuhalten, ĂŒbt
einen starken Einfluss auf ihre jeweilige Stimmung aus. Hinzu kommt,
dass manchmal die AnsprĂŒche und Erwartungen der "Schwalben" in
jeder Hinsicht derart ĂŒbermĂ€ĂŸig hoch sind, sodass EnttĂ€uschungen
regelrecht vorprogrammiert erscheinen.

Ein "regnerisches Klima" in zwischenmenschlichen Beziehungen - durch
Konkurrenz, Spannungen und Disharmonie - löst bei ihnen geradezu
ĂŒberströmende negative GefĂŒhle aus, die die berufliche und hĂ€usliche
AtmosphĂ€re regelrecht ĂŒberschwemmen. Im Einklang mit der Welt
sind sie immer erst dann wieder, wenn "die Sonne scheint", d.h., wenn
sie sichtbare Beweise des Lobes oder der Zuneigung erhalten.
Ein böses Wort kann ihnen den ganzen Tag "verregnen" und lÀsst sie in
Schweigen verfallen. Weil ihre Stimmungen schwankend und manchmal
unberechenbar sind, schÀtzen sie Sicherheit in jeder Form; vor allem in
finanziellen und hĂ€uslichen Angelegenheiten. "Schwalben" sind ĂŒberaus
empfindsam, auch wenn sie ihre Verletzlichkeit mit WĂŒrde zu verbergen
wissen. Blockieren sie jedoch ihre instinktiven Reaktionen und sehen
keine Möglichkeiten, sich "aus dem Bauch heraus" zu Ă€ußern, leiden sie
schnell an vegetativen Beschwerden, und alles "schlÀgt ihnen auf den
Magen". Unsinnigerweise erwarten sie tatsÀchlich von sich selbst, immer
"obenauf" zu sein, möchten sorglos durchs Leben schweben und von den
Überraschungen des Lebens nur profitieren, ohne von anderen "`runter-
gezogen" zu werden. Aber ihr eigener Spirit, ihr eigenes Wesen, macht
es ihnen unmöglich, allzeit "sonnig" zu sein, denn schon kleinste
Unannehmlichkeiten werden von ihnen intensiver als nötig empfunden.

Was sie brauchen, wie wir alle, sind GefĂŒhlsaustausch und Hingabe,
Entgegenkommen und Versöhnung, wie auch ihre Tarotkarte, die Zwei
der Kelche, besagt, die sich bei Crowley LIEBE nennt. Oft entwickeln
sich die kreativen Talente terralogischer Schwalben erst an der Seite
einer geliebten Person, die sie in ihrem Tun unterstĂŒtzt und sie auch nach
missratenen HöhenflĂŒgen wieder auffĂ€ngt. "Schwalben" selbst lieben
voller Hingabe - und gehen auch in ihrer Liebe zu Menschen, Tieren,
Dingen und Orten geradezu auf. VerstĂ€ndnisvoll, gefĂŒhlvoll und auch
leidenschaftlich begeben sie sich in alles hinein, verbringen aber nach
jeder gescheiterten Beziehung oder Verbindung viele Jahre damit, sich
bewusst oder unbewusst von den Konditionierungen zu befreien, die in
frĂŒheren Lebenserfahrungen entstanden sind. So ist die grĂ¶ĂŸte all ihrer
SehnsĂŒchte letztendlich die Sehnsucht nach Frieden fĂŒr das individuelle
Selbst. Und so fliehen sie schnell in ein Klima aufmerksamen Tuns, um
sich von negativen Gedanken und unangenehmen GefĂŒhlen abzulenken.
Werden die inneren Spannungen aber zu groß, kann es aus gespieltem
Himmelblau heraus neben "Wolkenbruch" auch zu einem "gewaltigem
Gewitter" kommen, wo nicht nur der Blitz einschlÀgt...

Allgemein beruhigend und entkrampfend wirkt das "Schwalbenkraut",
das blĂŒht, wenn die Schwalben im FrĂŒhling aus Afrika zurĂŒckkehren.
Es ist das Schöllkraut, das wie die Schwalben die NÀhe von HÀusern
liebt und sich gerne an Mauern lehnt. Seine bitteren Stoffe machen das
Leben wieder "sĂŒĂŸ", fördern den Gallenfluss und regen die Leber an.
WÀrmespendend, spannungslösend und hilfreich bei allen Situations-
verÀnderungen ist auch der "Schwalbenstein", der Chalzedon, "der
Milchstein", milchig-himmelblau, der auch "Rednerstein" genannt wird,
denn er hilft, nicht alles zu schlucken, das uns nicht bekommt, (siehe
hier die doppelte Bedeutung im Englischen: swallow = "Schwalbe",
aber auch "schlucken"). Der Chalzedon ist nicht wirklich himmelblau,
sondern glitzernde PlÀttchen verursachen durch den s.g."Tyndall-Effekt"
die herrliche Farbe. Chalzedon macht gelassen und fördert das soziale
Miteinander und die BeziehungsfÀhigkeit.
Der Spirit der Schwalbe lehrt uns in diesen Tagen, dass eine gewisse
Hingabe ans Geschehen und die Akzeptanz auftauchender "Schlecht-
wetterlagen" uns im Endeffekt schneller und wirkungsvoller gegen
Probleme angehen lassen. "Hilfreich wird es auf jeden Fall sein, das
GesprÀch mit anderen zu suchen", zwitschert die Schwalbe.
Ja, das denke ich auch. Ihnen allen einen wunderschönen Sommer!
LG sensmitter

http://www.lbv.de/ratgeber/vogelschutz/ ... alben.html
http://www.menschenswetter.de/site/about
http://www.heilkraeuter.de/lexikon/schoellk.htm
http://www.bauernregeln.net/siebenschlaefer.html
http://www.edelsteine-bedeutung.de/wirk ... cedon.html
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Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 21.06.2016, 20:17

http://www.redensarten-index.de/suche.p ... 5D=rart_ou


schon faszinierend wie sich manche redensarten treffend in die terralogie einsortieren lassen :joker:

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 22.06.2016, 10:15

Hallo Weltenspringer, das war ja mal ein guter
Tipp mit dem Redensarten-Link. Danke! Ich freue
mich immer, wenn du konstruktiv bist. (Hatte ja
schon gezittert, ha, ha, was du jetzt fĂŒr `ne
Kanone abfeuern wĂŒrdest, als ich deinen Namen
sah; wenn du mit "den Esos" `rummuffelst,
könnt`ich dich...hey, by the way...wir wohnen doch
beide in Köln, grinsi binsi, und ich denke gerade,
ich sah dich einmal mit `nem "Cowboy"-Hut.)
Egal jetzt; was ich zur Schwalbe sagen wollte
und was mit den Synonymen in unseren Köpfen
los ist:

Ein Fußballfan war mal total entsetzt, als er von
mir hörte, sein Spirit sei die Schwalbe.
Sein Freund, der daneben saß, bekam sofort den
Lachkoller; die "Schwalbe" schÀumte vor Wut.
Ja, eine bosnische Schwalbe war`s, und just heute
hat er Geburtstag, und jetzt wird er wieder Stunden
vor der Glotze wegen der EM verbringen...
Sich absichtlich fallen lassen, so, als sei man gefoult
worden, jammern, lĂŒgen, Aggression und Depression.
Jeder hat sein SĂ€ckel zu tragen, wenn sich sein Spirit,
sein ureigenes Wesen, nicht entfalten kann...
Ja,
also leb`dich, mein Weltenspringer, auch du.
(Wat fĂŒre Dier bess du eijentlich?)
Na, jedenfalls war der Link super...und dieses Mal
hat mein Pfau vor Begeisterung sein Rad geschlagen.
Ja, dieses Mal, Alter.
LG sensmitter
DateianhÀnge
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