ZEN - Meister Geschichten

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martina1966
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Beitrag von martina1966 » 05.11.2014, 22:59

Dankesch√∂n, Horus! Buddha war in seinem K√∂rper? Hast du evtl. dar√ľber einen Bericht?

Lieber Gruß!
St√∂rgef√ľhle sind nichts als der Schatten, den die Liebe wirft.

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 12.01.2015, 14:44

Hallo Vetenaya,

Du hast 2 Threads eröffnet: "Was haltet ihr von Osho ?" und "Darf ich hier predigen ?"

In diesem Thread "ZEN Meistergeschichten" findest du seitenlange Ausz√ľge aus Ansprachen von Osho. Au√üerdem auch einige Videos.

Das Forumsmitglied Horus (mit Krone und Rauschebart auf dem Profilbild) hat schon zu F√ľ√üen des Meisters gesessen. Vermutlich ist er bereit, dir Fragen zu beantworten. Du darfst ihm aber ja nicht widersprechen, sonst wirst du deines Lebens im Forum nicht mehr froh.

LG Sullivan

Myrddin
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Beitrag von Myrddin » 15.01.2015, 17:22

Es ist immer wieder wunderbar, Zitate von großen spirituellen Denkern, Meistern, oder einfach nur Menschen zu hören oder zu lesen, die in ihrem Leben nichts anderes erfahren haben, als dass sie in dieser Polarität des Seins nach Vereinigung und Vervollkommnung streben. Gerade die Nadel und Schere des Zen-Meisters Geschichte zeigt, dass es mehrerer Betrachtungsebenen bedarf: Eine Nadel kann durchaus auch zerstörerisch wirken, wenn wir sie beispielsweise in einen prallen Luftballon stecken während die Schere zu trennen vermag und gleichzeitig Neues schaffen kann. Und vieles mehr....

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 21.02.2015, 13:03

naja in einer beziehung nehmt ihr euch alle nichts.
meine anregung - selber denken als andere zitieren oder sonstwie nachäffen.

jeder mensch hat sein ureigensten weg. selbst jesus hat in letzter koneequenz versagt.

als er am kreuz hing : " Mein gott warum hast du mich verlassen!"


zu dem osho hätte ich folgende gedanken!


von Horus ¬Ľ 19.02.2015, 15:51
Kleiner Teil eines Osho Diskurses

Bild

Auf das Bewusst­sein kommt es an
Fragen an Osho
(dem kann ich reinen herzens beipflichten)

Frage eines Sannyasin:
"Wenn ich im Westen arbeite, komme ich mir wie ein Krieger in Orange vor, und das gefällt mir. Wenn ich hier bin, werde ich medi­tativ, und das gefällt mir. Das wirft die Frage auf, ob der Teil von mir, der das Kämpfen noch nötig hat, mich daran hin­dert, ein guter San­nyasin zu werden?"
( die frage stellte sich der gute zu recht! was geht ihn der westen an wenn er ein guter San­nyasin sein wollte?)
Osho:
Ein San­nyasin darf sich nicht fest­legen, er muss beweg­lich und immer in Fluss bleiben. Er darf nicht starr wie ein Stein sein. Er muss wie flie­ßendes Wasser sein, das sich jeder Form anpassen kann. Er geht immer nur auf das ein, was der Augen­blick erfor­dert; er richtet sich nach keinem festen Schema, nach keiner a priori Vor­stel­lung, wie ein San­nyasin zu sein habe. In meiner Vision von San­nyas kommt der­glei­chen nicht vor!
Fragt mich bitte nie, was einen San¬≠nyasin aus¬≠mache, denn sonst macht ihr ein Muster daraus, nach dem ihr euch richtet. Und alles Tun, das auf ein mus¬≠ter¬≠haftes Leben zur√ľck¬≠geht, ist ver¬≠kehrt. Man muss immer locker und ent¬≠spannt bleiben, um auf die jewei¬≠lige Situa¬≠tion ein¬≠gehen zu k√∂nnen. Und die Situa¬≠tion √§ndert sich st√§ndig: Im Westen ist es so ‚Äď hier ist es anders.
(ok - ann w√ľrde so ein Sanny auch eigentlich nur im westen sinn machen, auf was will er denn bei denen eingehen, wenn sich a angeblich sowieso nichts √§ndert?)

Wenn du also ein Krieger sein musst, sei ein Krieger; und wenn du medi¬≠tativ sein musst, sei medi¬≠tativ. Wenn du extro¬≠ver¬≠tiert sein musst, sei extro¬≠ver¬≠tiert; und wenn du intro¬≠ver¬≠tiert sein musst, sei intro¬≠ver¬≠tiert. Diese Geschmei¬≠dig¬≠keit ist San¬≠nyas. Wenn du dich fest¬≠legst, bist du nicht mehr lebendig ‚Äď son¬≠dern besessen. Dann bist du ent¬≠weder extro‚Äď oder intro¬≠ver¬≠tiert, welt¬≠lich oder unwelt¬≠lich, aber dann bist du nicht mehr mein San¬≠nyasin.
(naja, wozu dann Sanny sein, dass m√ľssen wir ohnehin alle mehr oder weniger machen und wer will schon schon festlegen und besssen sein? ok -bis auf suli vielleicht.)

Mein San¬≠nyasin l√§sst sich nicht beschreiben, ist so unbe¬≠schreib¬≠lich wie Gott selbst, wie das Leben selbst, wie die Liebe selbst ‚Äď so unbe¬≠schreib¬≠lich wie die Exis¬≠tenz selber. Ein San¬≠nyasin ist total mit dem Augen¬≠blick in Ein¬≠klang, l√§sst sich vom Fluss tragen. Er schwimmt nicht gegen den Strom, er hat keine Vor¬≠stel¬≠lung davon, wie alles zu sein habe. Er hat kein ‚Äěsollte‚Äú; will von Geboten, die erf√ľllt, befolgt werden m√ľssen, nichts wissen.
(diese aussage find ich pers√∂nlich sehr zutreffend-statt Sanny w√ľrde ich nur den begriff mensch w√§hlen.)

Dies nenne ich wahre Dis¬≠zi¬≠plin: eine Dis¬≠zi¬≠plin, die zur Frei¬≠heit f√ľhrt, die befreit. :sunny:
(das ist nun allerdings wieder im widerspruch zur vorigen äusserung. disiplin bedeutet leider nunmal wieder feste regeln.)

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