ZEN - Meister Geschichten

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Morgaine

Re: ZEN - Meister

Beitrag von Morgaine » 25.09.2010, 15:37

Hallo Horus,

ich finde den Sinn dieser Geschichte auf jeden Fall schön und erstrebenswert!

Dennoch scheint mir, dass der Verstand zum Weg gehört, und es ist meiner Meinung nach hilfreich, einen guten Verstand zu haben.

Zu Deinem Text sind mir 2 Quellen eingefallen, die ich hier reinstelle - vielleicht gefÀlltŽs ;)

Tabula Smaragdina (Hermes Trismegistos)


1. Wahr ist es ohne LĂŒgen, gewiß und aufs allerwahrhaftigste.

2. Dasjenige, welches Unten ist, ist gleich demjenigen, welches Oben ist: Und dasjenige, welches Oben ist, ist gleich demjenigen, welches Unten ist,
um zu vollbringen die Wunderwerke eines einzigen Dinges.

3. Und gleich wie von dem einigen GOTT erschaffen sind alle Dinge,
in der Ausdenkung eines einigen Dinges. Also sind von diesem
einigen Dinge geboren alle Dinge, in der Nachahmung.

4. Dieses Dinges Vater ist die Sonne, dieses Dinges Mutter ist der Mond.

5. Der Wind hat es in seinem Bauche getragen.

6. Dieses Dinges SĂ€ugamme ist die Erde.

7. Allhier bei diesem einigen Dinge ist der Vater aller
Vollkommenheit der ganzen Welt.

8. Desselben Dinges Kraft ist ganz beisammen,
wenn es in Erde verkehret worden.

9. Die Erde mußt du scheiden vom Feuer, das Subtile vom Dicken, lieblicherweise, mit einem großen Verstand.

10. Es steiget von der Erden gen Himmel, und wiederum herunter zur Erden, und empfÀnget die Kraft der Oberen- und der Unteren-Dinge.

11. Also wirst du haben die Herrlichkeit der ganzen Welt. Derohalben wird
von dir weichen aller Unverstand. Dieses einige Ding ist von aller
StĂ€rke die stĂ€rkste StĂ€rke, weil es alle SubtilitĂ€ten ĂŒberwinden
und alle Festigkeiten durchdirngen wird.

12. Auf diese Weise ist die Welt erschaffen.

13. Daher werden wunderliche Nachahmungen sein, die Art und Weise derselben ist hierin beschrieben.

14. Und also bin ich genannt Hermes Trismegistos, der ich besitze die drei Teile der Weisheit der ganzen Welt.

15. Was ich gesagt habe von dem Werk der Sonnen, daran fehlet Nichts,
es ist ganz vollkommen.


Und diesen schönen Textauszug von Krishnamurti "Über die Liebe"

Liebe ist immer neu, frisch, lebendig. Sie hat kein Gestern und kein Morgen. Sie ist jenseits der gedanklichen Unruhe. Nur der unschuldige Mensch weiß, was Liebe ist, und der unschuldige Mensch kann in einer Welt leben, die ohne Unschuld ist. Dieses Ungewöhnliche, das der Mensch ewig gesucht hat – durch Opfer, durch Anbetung, durch Beziehungen, durch SexualitĂ€t, durch jede Art von Lust und Leid - , wird er nur finden, wenn es dem Denken gelingt, sich selbst zu verstehen und auf natĂŒrlichem Wege zu einem Ende zu kommen. Dann hat die Liebe keinen Gegenspieler, dann ist die Liebe ohne Konflikt.
Sie mögen fragen: „ Wenn ich eine solche Liebe finde, was geschieht dann mit meiner Frau, meinen Kindern, meiner Familie? Diese mĂŒssen Sicherheit haben.“ Wenn Sie eine solche Frage stellen, waren Sie nie außerhalb des Gedankenbereichs, des Bewusstseinsraumes. Wenn Sie einmal außerhalb dieser Ebene waren, werden Sie niemals wieder eine solche Frage stellen, weil Sie dann wissen werden, was eine Liebe ist, in der es kein Denken und daher keine Zeit gibt. Sie mögen dieses lesen und fasziniert und entzĂŒckt sein. Aber wirklich ĂŒber Denken und Zeit hinauszugelangen und jenseits des Leides zu sein bedeutet, sich dessen bewusst zu sein, dass es eine andere Dimension gibt, Liebe genannt.

Übrigens finde ich es auch interessant, dass in der indischen Astrologie der Planet Merkur, der fĂŒr Sprache, Intelligenz, Intellekt und Kommunikation steht, BUDDHA heißt.

Herzlichst
Morgaine
:smile06:

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touri
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Re: ZEN - Meister

Beitrag von touri » 01.10.2010, 23:33

alles was lebt hat seine berechtigung

nur wann und wo...
ob ein andreas
Impressum: Andreas_Rebmann_ Am Osthaag 24 74638_Waldenburg Tel. 07942_942679_a.rebmann@heilmusik.info

sein forum
ein solches therad zerstören lÀsst
ist seins...

schade drum, aber seine wahl

es gilt halt nicht mit engelszungen mehr foren zu schaffen,
sondern eher sie begleiten zu können...

~

danke dir von herzen horus
du unermĂŒdlicher schöpfer

ein guter hirte,
auch bei wenigen die deine worte lesen
und verstehen...
"Die Seele hÀtte keinen Regenbogen, wenn die Augen nicht weinen könnten."
(Indianische Weisheit)

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 17.10.2010, 20:40

Hallo Horus!

Die Geschichte im Beitrag 28 kenne ich; die ist ganz toll. Sie ist echt was fĂŒr mich.

Lieber Gruß

Martina
StörgefĂŒhle sind nichts als der Schatten, den die Liebe wirft.

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 18.10.2010, 11:55

Solche Geschichten geben mir wirklich viel, sie sind viel praxisbezogener als z.B. die Channelings. Danke!
Das Loslassen erfordert ein sehr tiefes Vertrauen - ein Urvertrauen in die eigene Kraft, Macht, in das Universum mit seinen Gesetzen.

Alles Gute

martina
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Beitrag von martina1966 » 19.10.2010, 10:02

Suuuper! Die Geschichte werde ich mal meiner Tochter geben, sie ist ein totaler Japanfreak, und die MentalitÀt passt auch.

Herzlicher Gruß :grin:

martina
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Beitrag von martina1966 » 20.10.2010, 10:24

O wie wahr!! Daher kommt auch viel neurotische Angst! ErfahrungsgemĂ€ĂŸ...

GrĂŒĂŸe

martina
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Beitrag von martina1966 » 21.10.2010, 20:37

Lieber Horus,

ich vermute mal, Du willst mir jetzt helfen, die Angst loszuwerden, wenngleich die Geschichte ebenso fĂŒr die Anderen geschrieben ist.
Du hast ja Recht mit der Geschichte, doch zur Zeit hilft mir das irgendwie alles nicht wirklich weiter, einzig und allein eine positive Erfahrung kann mir jetzt (noch) helfen!

Vielen Dank trotzdem!

Herzlichst

martina
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Beitrag von martina1966 » 22.10.2010, 08:41

Ja, da hast du Recht! Zumindest kognitiv habe ich das kapiert, dass ALLE Erfahrungen eine Art Geschenk fĂŒr uns sind.

Ein wunderschönes Wochenende! :-o

In Freundschaft

Martina
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Beitrag von martina1966 » 24.10.2010, 15:57

Lieber Horus,

Pierre Franckh sieht das ganz Ă€hnlich wie Du. An der Geschichte ist eine Menge dran... Nur fĂŒr ANDERE kann man oft nur bedingt etwas wĂŒnschen, weil sie selbst ja Interessen und WĂŒnsche haben, die eben anders sein können oder weil ihr ihre Bestimmung anders ist.
Kann das sein? Bei mir sind bisher viele kleine WĂŒnsche in ErfĂŒllung gegangen, die großen jedoch bisher noch nicht. Zum Teil, und das muss ich einrĂ€umen, sind meine eigenen ZWEI-FEL im Weg.
Pierre Frankch hat u.a. geschrieben (in etwa): "Du schaffst die Wirklichkeit erst in deinem Inneren, dann tritt sie Ă€ußerlich in Erscheinung."
Das ist wohl das, was mit dem Gesetz von Ursache und Wirkung gemeint ist.

Herzliche GrĂŒĂŸe :grin:

Martina
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Beitrag von martina1966 » 25.10.2010, 16:07

Hallo Horus,

habe ich Dir eventuell den Eindruck vermittelt, dass ich unbedingt will, dass sich alle meine WĂŒnsche erfĂŒllen?
Nein, ich bin ein Mensch, der gar nichts erwartet! Was ich WIRKLICH will, ist, meinem Herzen zu folgen, so gefestigt wie möglich meinen vorbestimmten Weg zu gehen! Ich bin vielmehr ein Typ, dem es noch schwerfĂ€llt, so richtig optimistisch zu denken. Darum ist es wichtig, dass ich Menschen finde, die mich ermutigen! Selbst wenn der Leidensdruck fĂŒr mich riesig groß ist, was ja eine Botschaft in sich trĂ€gt!!, auch dann bringe ich es bisher nicht fertig, grundlegend etwas zu Ă€ndern. DAS ist mein Problem. Ich denke an das Wohl der Familie, an die Hypothekenschulden, die mit meinem "Mann" habe, an meine Töchter, die mich noch brauchen, und stelle meine eigenen BedĂŒrfnisse und WĂŒnsche hinten an. Ich hĂ€tte gerne einen Beruf, der mich ausfĂŒllt und bei dem ich finanziell unabhĂ€ngig bin, eine beglĂŒckende Partnerschaft, (die ich noch nie hatte), ein kleines Zimmer ganz fĂŒr mich, Möglichkeiten, mobiler zu sein, (ich bin Radfahrerin), andere Gothics als Freunde hier in Dortmund, etwas Geld, um mal einen Wochenendurlaub zu machen. Und ich möchte schrecklich gerne meinen Herzensmann in SĂŒddeutschland nur ein Mal treffen... AllmĂ€hlich rutsche ich in eine Depression rein, und ich weiß nicht, wie lange ich noch die Kraft habe, dieses "Leben", das fĂŒr mich eigentlich keins ist, noch weiterzufĂŒhren. Pierre Franckh wĂŒrde mich jetzt fragen, was mich denn daran hindern wĂŒrde, meine WĂŒnsche zu verwirklichen.
Meine Antwort wĂ€re: die Interessen der Mitmenschen und fehlende Ideen, vielleicht auch mangelndes Selbstvertrauen, mir fehlt noch das Bewusstsein, dass ich wie die Anderen auch ein Recht habe, mein Leben so zu gestalten, wie ich das wĂŒnsche.

Bitte um Verzeihung, ich musste an dieser Stelle mal auspacken, glaube, das verstehst Du.

martina
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Beitrag von martina1966 » 25.10.2010, 20:59

Ja, mir wollte Jemand von hier eine grĂ¶ĂŸere Summe fĂŒr eine Zugfahrt nach SĂŒddeutschland schenken, und ich habe dankend! abgelehnt.
Es ist mir bewusst, dass ich schön wohne, genug zu essen und zum Anziehen und auch Arbeit habe, ferner eine ganz liebe 19jĂ€hrige Tochter; ich freue mich ĂŒber jedes nette Wort und jede Aufmerksamkeit, gerade WEIL meine Ehe gescheitert ist, WEIL ich so wenig Kontakte habe, WEIL ich alles andere als verwöhnt bin in Bezug auf Geborgenheit, ZĂ€rtlichkeit, Aufmerksamkeit. Da weiß man so etwas echt zu schĂ€tzen! Mir ist somit durchaus bewusst, dass Vieles nicht selbstverstĂ€ndlich ist. Ich bin INNERLICH noch unfrei und habe zu wenig Mut, das ist eine völlig andere Sache. Ich versuche, aus meiner Situation das Beste zu machen, was bleibt mir auch ĂŒbrig??? Das scheint mir am vernĂŒnftigsten. Letzendlich kommt sowieso alles, wie es kommen soll. Ich glaube an Bestimmung, und ich weiß, dass die höheren KrĂ€fte es gut mit mir meinen - wie mit allen Wesen. Man wird so gelenkt, dass man am schnellsten zur Erleuchtung gelangt.
Noch ein Wort zum WĂŒnschen: WĂŒnsche zu haben ist das NatĂŒrlichste von der Welt, es ist nur wichtig, sich nicht daran zu KLAMMERN.
Sogar im Mahamudra-Text aus dem Diamantweg-Buddhismus schrieb der 3. Karmapa: "...Mögen sich unsere reinen WĂŒnsche so erfĂŒllen, wie wir sie machen."

Herzlichen Dank fĂŒr Dein Engagement, Horus. :love:

martina
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martina1966
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Beitrag von martina1966 » 26.10.2010, 13:00

Hallo,

also was mich betrifft, das ist mir bewusst...

Herzlicher Gruß

martina
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