Sehnsucht im Herbst

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hexel84
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Sehnsucht im Herbst

Beitrag von hexel84 » 01.10.2005, 21:24

Hallo,

jeden Herbst bekomm ich Sehnsucht nach etwas, was mir unbekannt ist. Wenn ich in die Ferne sehe, werde ich unheimlich traurig und nur im Nebel fühle ich mich geborgen.

Kann mir jemand behilflich sein, dieser Sehnsucht auf den Grund zu gehen? Irgendeinen Grund muss es doch geben...

Würd mich wirklich freuen, wenn mir jemand helfen würde, des Rätsels Lösung zu finden.

Liebe Grüße

hexel84
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Andreas
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Beitrag von Andreas » 02.10.2005, 02:29

Hallo,

das sind oft (natürlich nicht immer) Rythmen, die sich in der vorgeburtlichen Phase "festgesetzt" haben, also der zeit, in der du als Embryo das Leben deiner Mutter mitgelebt hast.
Frag mal deine Mutter genau aus, was sie in dem Herbst, bevor du geboren bist so erlebt/erträumt hat - du wirst überrascht sein..

das kommt übrigens sehr oft vor, nicht nur im bezug auf Stimmungen, sondern auch ganz handfest auf sich wiederholende Partnerschafts- oder zB Geldtehmem, nur die meisten nehmem ja solche jährlichen Zyklen gar nicht wahr. Ich könnt fast wetten, daß du die Erstgeborene bist, weil natürlich bei der ersten Geburt der Einschnitt ins Leben der Mutter am größten und eindruckvollsten ist.

Grüße von Andreas
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hexel84
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Beitrag von hexel84 » 02.10.2005, 11:07

Hallo Andreas,

ich findes es sehr interessant, was du geschrieben hast. Allerdings bin ich Im September geboren und war somit nicht über den Herbst im Bauch meiner Mum. Dass ich die Erstgeborene bin, ist korrekt... Hast du vielleicht noch einen anderen Tipp?

Liebe Grüße, Sandra
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Andreas
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Beitrag von Andreas » 04.10.2005, 03:44

Hallo Sandra,

es kann auch aus den ersten Monaten nach der geburt kommen, aber unabhängig davon hat es natürlich sowieso auch was mit Dir zu tun.

Wenn du dann mal in so einer Phase bist, und in die ferne schaust, und die Augen zu machst, und ruhig wirst, und die Bilder des Alltags aus deinen Gedanken entschwinden läßt, was kommen Dir denn dann für Bilder hoch ?


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Phygranimus
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Beitrag von Phygranimus » 04.10.2005, 18:13

Sehnsüchte

Gefühle des Werdens und Vergehens,
oft wissen wir kaum, was sie bedeuten,
uns sagen wollen.
Ereignisträumereien, was ist gewesen, was wird Sein ?
In der Unvernunft, unserer Vernunft eine Ordnung finden
und beschreiben;
doch volkommen gleichgültig fließt die Zeit,
zeigt uns die kalte Schulter der Sehnsucht.
Und Klagelieder begleiten unser Leben,
hauchen auf den Wellen der Jahreszeiten goldene Klänge
mit bitterem Wehmut;
manchmal fast schon gefunden, gleiten die Möglichkeiten
in die Abgründe.
Doch die Vielzahl folgt einer Einheit und nur wenn
diese alle Mittel preisgibt, harmoniert die Menschheit
in ihrem Wissen der Ewigkeit.
Wenn alle Zeiten im "Gleichmut" klingen, wird das Sein
zur neuen Glocke gegossen
und das Zeitalter einleuten.

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