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Spirituelles Bewusstsein in Theorie und Praxis

Verfasst: 12.11.2017, 14:20
von sensmitter
Zur Zeit
@Horus
@ramalon
und für alle, die sich angesprochen fühlen.

Was beschäftigt dich z.Zt.?
Wie ist deine Sichtweise der Dinge?
Wie kamst du zu deiner jetzigen Überzeugung?
Glaubst du an Bestimmung?
Was können wir bewirken?
Unbewusst, unterbewusst, bewusst?
Spiritualität im Alltag...

Wenn dich nur ein Thema zum Schreiben animiert,
dann leg los! Musik dazu? Dann klick das Bild an.
LG sensmitter



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Verfasst: 12.11.2017, 20:28
von ramalon
Hallo Sense,

Meine Sichtweise der Dinge sollte weitreichend bekannt sein.
Halte vieles für Hokuspokus.
Aberglaube etc. Wie du auch weißt bin ich mit vielem geboren worden. Eigentlich waren die Fähigkeiten schon da, habe vieles ausprobiert und dann wieder verworfen.
Nur eben wegen der Machbarkeit.
Ich bin mehr praktisch veranlagt und nutze vieles im täglichen Leben.
Es macht das Leben einfacher, aber nicht unkomplizierter.

Was mich beschäftigt? Wie immer das Leben.
Muss aber auch sagen, dass im Alter innerliche Veränderungen stattfinden.
Das Ende des irdischen Seins naht.
Ich werde immer mehr zum wir, das Ego verblasst immer mehr.
Materielles verliert immer mehr an Wert und löst sich in der Bedeutungslosigkeit auf.
Es genügt mir ein Platz zum Schlafen, etwas zum Essen und die Menschen und das Leben um mich herum.
Ich werde wieder zu dem was ich war, das Sein. Es ruft ich spüre immer mehr.
Werde wieder zu dem, aus dem ich geboren wurde.
Halte an nichts fest denn alles ist ein Teil von mir, löse mich in allem auf.

Ich glaube an keine Bestimmung. Wir sind mit einen freien Willen geboren worden. Werden nicht gelenkt, zumindest nicht das was die Menschen Gott nennen.
Wir lassen uns leiten, verleiten, verführen. Aber von unserer Art.

Mein Leben wie schon geschrieben, habe ich selbst bestimmt, selbst geleitet. Zumindest ab einen bestimmten Zeitpunkt. Als ich nicht mehr der „Führsorge“ der Eltern unterlag.
Aber auch in der Zeit, hatte ich mir im Rahmen der Möglichkeiten meinen Freiraum geschaffen, meinem eigenen Lebensplan gefolgt.

Beruflich war ich zuerst in einem Job, den meine Eltern bestimmten, insbesondere mein Vater.
Aber ich habe später einfach das gemacht, was mir schon immer lag.
Im Laufe meines Lebens habe ich mich mit vielem Beschäftigt, auch gearbeitet.

Lernen, muss ich sagen, dass ich ein fauler Schüler war.
Schule war langweilig und öde.
Muss aber dazu sagen, dass mir vieles nachgelaufen ist. Hatte meine eigene Form des Lernens.
Einfach das was gebraucht wurde irgendwo gespeichert und dann nach gebraucht, gelöscht.
Sprachen und Mathematik waren nie eine Hürde.

Nicht das ich jetzt ein schlechter Schüler war, nur man würde sagen, ich war absolut unterfordert.

Und so ist es bis heute geblieben. Habe eigentlich keinen Ehrgeiz.
Lerne was ich gerade brauche und gut ist.

Nehme auch das Leben so. Nehme was kommt, laufe nichts und niemand hinterher.
Bin aber für alles und jeden da, wenn es auf mich zukommt.

Meine jetzige Überzeugung:
Habe keine, nur das was da war. Wenn ich mit Glauben usw. konfrontiert werde, schaue ich in die Menschen. Es stimmt mich oft nachdenklich was in ihnen vorgeht. Welchen Illusionen sie erlegen sind, an welche Hoffnungen sie sich klammern.
Hatte schon geschrieben, dass ich gelernt habe, Menschen wie Bücher zu lesen.
Lese ihre Hoffnungen, ihre Illusionen, ihre Ängste usw. Alle Störgefühle.
Oftmals auch ihre Gedanken.

Mit all dem Ballast den sie in sich tragen, halten sie sich gefangen im Ego. Ihnen fehlt jegliche Art von Freiheit. Ich bedauere diese Menschen, das sie nichts fühlen können, nicht das Leben, nicht das Sein, die unendliche Leere in ihnen. Angefüllt mit Illusionen.

Bewirken:
Ein schwere Thema.
Es dreht sich nicht darum, was man bewirken kann, sondern möchte.
Für mich gibt es Grenzen der Einflussnahme. Jeder Mensch ist frei in seinen Entscheidungen und das sollte jeder respektieren. Sobald ich da eingreifen würde, hört für mich die Einflussnahme auf.
Wenn jemand seine Grenzen überschreitet, und versucht mit welchen Mittel auf mich Einfluss zu nehmen, werde ich ekelig. Das Recht, das ich jedem zugestehe, steht auch mir zu.


Spiritualität im Alltag:
Was ist das? Was ist Spiritualität????
Welche Art ist gemeint?
Für mich gibt es keine Spiritualität.
Ich löse alles energetisch auf. Alles und jedes ist Energie. Alles und jedes hat eine Signatur, alles und jedes hat einen Ursprung.
Jeder Gedanke, jede Ausstrahlung, jeder Gegenstand einfach alles.
Und somit gibt es keine Geheimnisse, keine Spiritualität.

Es ist einfach die Herangehensweise an etwas.

Sense, ich kann es dir so erklären oder zumindest versuchen.
Um etwas zu erfahren, so werde ein Teil vom dem was du ergründen willst.
Alles und jedes hat einen Ursprung, alles eine Suppe. Es ist alles und jedes ein Teil von dir.
Und Dich mit Dich selber verbinden, ist doch kein Problem.
So verliert jede Mystik seinen Glanz, jede Spiritualität ihre Existenz.
Nur, wie schon geschrieben, dazu solltest du jegliche inneren Grenzen auflösen.
Lasse deinen Geist frei, denn er ist frei geboren.

Gruß ramalon

Verfasst: 13.11.2017, 19:21
von sensmitter
Hallo Ramalon,
nun, auch wenn deine Sichtweise weitreichend bekannt sein sollte;
grins, mir ist sie noch nicht bekannt.
Wenn wir mal bei Seite lassen, was denn Hokuspokus sei oder nicht,
mit Spiritualität ist nicht Religion oder ein Glaubenssystem gemeint,
bei dem du in der Glaubensvorstellung vom Göttlichen getrennt bist
und erst nach deinem Tode im besten Falle wieder mit ihm vereint
sein kannst. Religion heißt ja "Rück-Verbindung"...

Spiritualität bezeichnet die Vorstellung, dass du mit allem verbunden bist
und dass allem Lebendigen das Göttliche innewohnt. So "wohnt" der Geist
auch in dir und wirkt durch dich, was wiederum Wirkung auf dich und alles
dich Umgebende hat.
Transpersonale Erfahrung – Verbundenheit mit dem einem Geist - kann
man deshalb auch ohne Bitten und Gebet erlangen, wie z.B. in der Natur
oder Ritualen, die dich von alltäglichen Gedanken befreien, sodass du
die Anwesenheit des All-Einen überall - und vor allem in dir selbst - spüren
kannst.
Oder was man eben dafür hält, wenn einen "erhabene" Gefühle erfassen.

Wie will man sich Empathen wie dich sonst erklären?
Stört es dich, Energie als göttlich zu bezeichnen?
Woher willst du wissen, ob dein Wille frei ist oder ob es überhaupt deiner
ist? Und warum sollte er denn unfrei sein; bis hin zu der Frage:
Was ist das Ich?
Mein Geist, dein Geist, unser aller in milliardenfacher Ausführung,
sich mal hier und mal dort aufhaltend in allen erdenklichen Formen...

Und natürlich sind wir frei. Der freie Wille scheint doch das zu sein,
was Gott Späßchen macht als Einheit in seiner Vielgesichtigkeit.

Wenn das dir zuviel Geschwafel war...ich hör jetzt auch auf.
Habe nämlich eine Melodie im Kopf, die ich jetzt unbedingt festhalten
will und jetzt in Noten schreiben will...Wo sie herkommt?
Keine Ahnung. Sie ist mir fremd und total bekannt.
Genug für heute. Demnächst mehr.
Lass es dir gutgehen, Ramalon!
LG sensmitter

Verfasst: 13.11.2017, 20:18
von ramalon
Hallo Sense,

was verstehe ich unter frei.
Mein Verständnis von der Freiheit des Geistes ist, wenn nichts darauf Einfluss nimmt.
Es dreht sich nicht einmal die Einflussnahme von außen, sondern um die Innere.
Da gieße ich dann mal wieder etwas Öl ins Feuer. Das Ego ist nicht der Geist.
Geist und Ego trennen. Leider können die wenigsten sich absolut nichts darunter vorstellen.
Das Ego verarscht mich, das weiß ich, es suggeriert, so trenne ich es, oder stelle es ab.
Es dreht sich um das Freilassen des Geistes, was das Ego gerne verhindern möchte.
Da kleine hinterhältige Ding greift zu allen Tricks nur damit es nicht mit den unvermeidlichen Konfrontiert wird.
Also trenne ich den kleine Quälgeist von Geist, so bin ich frei für das Sein. Nichts das mich mehr hält, nichts das mich mehr an meine körperliche Existenz bindet.

Das mit dem Energien und göttlich hatten wir schon. Es ist ausgelutscht, das „Göttliche, abgeschmackt bis zum droht hinaus. Jeder Mist, jeder Hirni meint etwas von göttlich faseln zu müssen. Es ist eine Inflation an Geschmacklosigkeiten.
So belassen wir es bei Energien. Neutral, das was sie auch sind.
Im Endeffekt ist wenn man so will, alles göttlich. Alles eine Suppe, alles hat einen Ursprung.
So ist unser lieber Horus auch göttlich. Er würde zwar sagen, ich hätte eine Vollmeise, aber ist einfach nur eine Sicht der Dinge.

Horus arbeitet mit Energien, auch aus dem Ursprung, nur deswegen bezeichnet er sich nicht als göttlich, nicht die Energien die er verwendet. Er macht es noch Abstrakter und nennt es Informationen.

Das Göttliche stößt mir einfach immer sauer auf. Es gibt keine anderes Wort, das so viel Tot und Elend auf die Welt gebracht hat wie dieses.

Das mit den alles in Energien auflösen, ist nichts anders wie Horus macht.
Nur Horus impft Gegenstände mit Infos.
Ich mache es umgekehrt, ich werde ein Teil dessen. Teil von allem.
Hatte früher schon geschrieben, wer etwas empfangen kann, sollte es als Weg nach draußen nutzen.
Es ist keine Einbahnstraße. Nur der Geist kann es, aber eben befreit von seinem Ballast dem Ego.
Dem Geist kann nichts passieren, es hat keine Angst oder sonstige Störgefühle. Er stirbt nicht.
Das Ego schon.

Ich so sehe ich alles viel nüchterner. Es hat nichts göttliches im Sinne der Menschen an sich, nicht Wunderliches oder sonstiges.

Jetzt wieder zu Horus als Beispiel.
Wenn du etwas erfahren willst, so verbindest du dich mit den Energien, also in Informationen.
Energien tragen alle Infos in sich. Egal ob Menschen, Tiere, Natur oder Umwelt.
Diesbezüglich gibt es keine Grenzen. In der Empathie sind es Gedanken, Gefühle usw. Und auf zwei Wege System entsteht daraus Suggestion und Empathie.

Was alles im Bereich dessen möglich ist, weiß ich nicht. Was man alles beeinflussen kann.
Es gibt eine ganze Palette auf die ich zugreifen kann, aber von vielen Dingen lasse ich einfach die Finger, oder habe es nur an getestet.


So nehme ich alles neutral, ohne Mystik, ohne Okkultismus, ohne den verwesenden Geruch des Göttlichen. Es ist wie es ist und braucht keine Benennung. Zumindest nicht für mich.
Gruß ramalon

Verfasst: 14.11.2017, 13:21
von sensmitter
Lieber Ramalon,
wie immer, wenn man verstehen will und verstanden
werden will, sollten zuerst die Bedeutungen der Worte
geklärt werden, denn meistens endet es in Hickhack,
und man definiert sich tot...

Ich bin nicht der erste, der versucht, an Stelle vom Wort
"Gott" das "All-Eine", das Namenlose, Numinose oder
der "Eine Geist" zu sagen, in der Hoffnung, dass irgend eines
dieser Bezeichnungen so weit akzeptiert werden kann, dass
man das Gespräch fortführen kann. Ich sträube mich z.B.
dagegen, das Namenlose in gewissen Frauenkreisen "die Göttin"
zu nennen. Auf der anderen Seite hätte ich Lust, SIE, IHN oder ES
- naturwissenschaftlich und gleichzeitig antik angehaucht - "die
Götter" zu nennen, was aber auch wieder zu Missverständnissen
über meine eigenen Glaubensvorstellungen führt, denn demnach
sind die Menschen wieder in der Hand eines Mächtigeren und auf
Gedeih und Verderb seiner Willkür ausgeliefert...wobei wir im
Alten Testament landen oder den Ur-Religionen...

Gerne würde ich ES als neutrale Energie - wie du sagst - bezeichnen;
aber ich halte sie nicht für neutral, weil alles in Reaktion zueinander
steht, Verbindungen eingeht und wieder löst; siehe die Atömchen...
Ich nenne es gerne "Namenlose Energie" oder Nus, die "Denkende
Seele"...aber das führt alles wieder zu weit.

Viel wichtiger ist doch die Frage, ob ES in den menschlichen s.g.
"Freien Willen" eingreift oder - noch besser - der Wille Gottes
sogar IST, und sich mein Egon nur einbildet, er hätte sich das
selbst ausgedacht.
Ich - mit Blick ins Weltall - werde demütig und klein wie eine Mikrobe,
und halte es dann für Größenwahn, dass all die Melodien, Bilder und
Geschichten "auf meinem Mist" gewachsen sein sollen...
Aber warum nicht?
Ich könnte noch "Einen d`raufsetzen" und sagen: Ich BIN Gott;
Gott ist in dir, heißt es auf die ein oder andere Weise in Mythen.
Wieder bescheiden sag`ich dann. "...okay, ein Stückchen, ein win-
ziges Teilchen, ein Atömchen"...
würde passen zum Urknall...die namenlose Energie breitete sich aus.
Gott opferte sich und sprengte sich in die Luft, was auch jeden
IS-"Märtyrer" freuen würde...
Nein, ich habe nicht geraucht. Ich denke immer so...

Da das, wie ich denke, noch nicht "allgemein bekannt" ist, ha, ha,
hier mal - wenn du `ne halbe Stunde Zeit hast - eine Kurzfassung
einer Datei meines Gehirn- und Bewusstseins-Speichers, damit wir
mal cooler und weniger aufgeregt über Spiritualität reden können.
Und fair; denn auch im Video heißt es:
"Der Mythos dient dem Volk als eine mobilisierende und Halt gebende
Geschichte".

Und noch was: Mir geht es in diesem Thread darum, WAS Menschen
glauben, WELCHE Energie es ihnen gibt und WIE sie diese weitergeben,
bzw. WAS sie damit anfangen.

PS.: So viel steckt in deinen Worten, was eine Saite in mir mitschwingen
lässt. Ich mit meiner Terralogie sage: "Logisch, denn beide Spirit Pfau".
Und ich liebe es, wenn du mit deiner ur-eigenen (und keineswegs neutralen)
Energie "das Rad schlägst"... :bussy:
LG sensmitter

Noch`n PS.: Hätte es vor 30 Jahren dieses Video gegeben, hätte ich mir
meine Forschungen sparen können. Aber mir wäre der Spaß verwehrt ge-
wesen, den ich bei meinen Erkenntnissen hatte. Ja. bla, bla...



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Verfasst: 14.11.2017, 15:19
von ramalon
Hallo Sense,

das du denkst, alles wäre auf deinen Mist gewachsen.
Das ist die Identifikation mit Deinem Ego.
Mach dich von dem Ding frei. Du bist alles.

Kann dir Beispiele liefern.
Ist bastele gerne irgendwo dran rum. Handwerk egal was.
Ich stehe vor einem Teil, kenne mich nicht damit aus, und beziehe irgendwo meine Infos her.
Universelle Gedächtnis.
Ich weiß was ich zu machen habe. Ist mir schon oft passiert.
Sehe es bevor ich anfange.

Du weißt Fähigkeiten und praktischen Nutzen.

Du bist in allem drin, du bist alles. Im Endeffekt sind wir alle und alles Gott.
Wechselwirkungen eben. Nichts bleibt ohne Wirkung.
Im Kleinsten wie im Großen.

Nur es gibt eben vieles außerhalb unsere Realität was wir einfach nicht in unsere Hirnschale reinbekommen.
Das einfachste ist, es so zu nehmen wie es ist. Zu nutzen.
Was soll ich mich in Milliarden Erklärungsversuche verzetteln.
Bringt doch absolut nichts. Das kleine dumme Ego hat keine Kapazität dafür.

Beispiel:
Du kannst energetisch z.B. jede Blume erfassen.
Bis von kleinsten in ihr. Empfindest jedes Reaktion jedes Molekül, jeden Vorgang.

Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten: Du versuchst so viele Infos zu sammeln, soviel wie möglich zu fühlen, oder du kannst versuchen es Deinem Verstand zu erklären, wieso weshalb warum.
Das Ding begreift es eh nicht, alles nur Spekulationen.
Also lasse ich es, nutze das was da ist, und verliere mich nicht in Erklärungen.
Lasse den Platz für die Anbindungen.
Bei den Erklärungsversuchen kommen dann so Eigenarten, wie bei sich für Göttlich halten, raus.

Dieser ganze Hokuspokus basiert doch alles auf dem Glauben.

Versuche dich einfach einmal frei von allem je gelesen zu machen, jedem Erklärungsversuch.
Vergiss den ganzen Mist und suche Deinen eigenen Weg.
Was interessiert Erleuchtung, Gott, Empathie, Mystik?
Alles verlorene Zeit, die man besser nutzen könnte.
Mir im Endeffekt auch egal was andere schreiben. Wie sagt man so schön, für mich ist wichtig, was hinten rauskommt.
Ich baue auf dem was vorhanden ist.

Gruß ramalon

Verfasst: 15.11.2017, 12:44
von sensmitter
Lieber Ramalon,
wieder und wieder lese ich, was du geschrieben hast,
um dahinter zu kommen, was du meinst.
Für dich scheint "alles klar" zu sein, kannst es aber m.E.
nicht nachvollziehbar erklären, sodass evtl. andere auch
in den Genuss dieser "Freiheit" kommen könnten.

Du schreibst:
"Versuche dich einfach einmal frei von allem je gelesen zu machen, jedem Erklärungsversuch.
Vergiss den ganzen Mist und suche Deinen eigenen Weg."

Da stößt du im doppelten Sinne bei mir auf taube Ohren, falls du
dann tatsächlich mich persönlich gemeint haben solltest, denn ich
habe meinen eigenen Weg bereits gefunden, was bedeutet, dass ich
konsequenterweise auf eine bestimmte Art und Weise lebe, die ich
für "richtig" halte. Das könnte natürlich jeder Depp sagen, der sich
noch nie mit den Vorstellungen anderer - wie denn die Welt sei, was
der Sinn des Lebens sei, ob es Gott gibt oder nicht usw. - auseinander
gesetzt hat. Ich sag`mal boshaft: Auch Trump hält das, was er denkt
und tut für "richtig" und scheint ja völlig im Einklang mit sich selbst
zu sein. Und hier möchte ich ansetzen:

Wer denkt - falls man hier von Denken sprechen kann -, sein Glück und
der Sinn des Lebens bestünde darin, nur die eigenen Ansprüche zu be-
friedigen, wird irgendwann merken, dass ein undefinierbarer "Hunger"
sich breitmacht, den man nicht durch Konsum oder Macht befriedigen
kann. Der s.g. "eigene Weg" scheint also irgendwie nicht in Ordnung zu
sein, zumal man ab und zu Leute trifft, die "gesättigt" und glücklich
daherkommen, obwohl sie nicht über Geld, Besitz oder Ruhm verfügen.
Wie man nun diese Zufriedenheit erlangt, wird auf unterschiedliche Art
propagiert und gepredigt; leider aber von viel zu vielen Leuten, die -
wie der Depp selbst - Konsum und Macht im Sinn haben und auch über
Geld, Besitz und Ruhm verfügen wollen. Demnach ist also der suchende
Depp denen, die angeblich wissen, was glücklich macht, deshalb allein
ein "Stück voraus", weil er wenigstens sucht.

Du aber schreibst:
"Was interessiert Erleuchtung, Gott, Empathie, Mystik?
Alles verlorene Zeit, die man besser nutzen könnte.
Mir im Endeffekt auch egal was andere schreiben. Wie sagt man so schön,
für mich ist wichtig, was hinten rauskommt. Ich baue auf dem was vorhanden ist."

Krxtsdnmflkgp? Hm? Hä? Verlorene Zeit? Du machst dich ja selbst zum Deppen.
Woher kommt denn dein soziales Engagement? Muss ja irgendwo `ne einsame
Glühbirne eine Not beleuchtet haben, die dein Mitgefühl hervorgerufen hat.
Bist du wie ein willenloser Spielball einfach so in Marokko "hängengeblieben",
ohne auch nur eine winzige Erkenntnis gehabt zu haben warum? Glaubst du im
Ernst, es sei dir einfach aus freien Stücken so in den Sinn gekommen?
Ziehst du in Erwägung, ohne Fremdeinfluss dich einfach so zu entscheiden,
weil du "von selbst" weiß, was gut ist?

Schade, wenn es dir wirklich egal sein sollte, was andere schreiben bzw. denken.
Dann ist das hier ja auch alles Quatsch. Und ehrlich: Der Satz mit "was hinten
`rauskommt" erinnert mich an den alten Kohl, der auch diesen Kappes von sich
gab. Aber ist ja auch ein schöner Witz, nicht wahr? Denn was "hinten `rauskommt,
ach...lassen wir das. Du baust ja auf dem, was vorhanden ist...
quercksstrmpflxdlfgkt...Ich verbiete mir zu sagen: Alles klar!...denn ich denke,
du meinst es völlig anders und viel positiver und konstruktiver, als es klingt.
Aber es klingt wie dumm-elitärer Mist.
Tja, sorry, das sag ich jetzt einfach mal so "aus mir selbst heraus"...
schön, wenn du beleidigt bist. Ist`n guter Anfang.
quörksstammelpubs
sensmitter



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Verfasst: 16.11.2017, 09:57
von ramalon
Hallo Sense,

das mit Marokko usw. das für andere Menschen da zu sein ist, wie vieles, angeboren.
Man hat zwar versucht mir Egoismus anzuerziehen, aber gegen dem was ich mitbekommen habe, ist keiner gegen an gekommen.
Es hat nichts mit dem Glauben, Esoterik oder Mystik zu tun. Es war schon immer da.
Meine Mutter hatte es nie verstanden. Schon als Kind habe ich mit allen geteilt.
Wir hatten nichts, aber es gab Kinder in der Nachbarschaft die hatten noch weniger.
Wenn ich dann etwas bekommen hatte, dann teilte ich mit ihnen. Es war mit 2 oder 3 Jahren. Meine Mutter und mein Vater hatten gemeckert.
Die haben es auch nie begriffen.

Empathie usw. sind einfach ein Teil meines Lebens, meines Wesens.
Gehört zu mir wie alle anderen Sinne auch.
Gestern war ich Außerhalb. Tiere z.B. kleben an mir. Egal wo ich bin oder sitze, Katze auf dem Schoß, Hund neben mir usw. Es war auch schon immer so. Alles sucht meine Nähe.

Das einzige was mich an der ganzen Geschichte der Esoterik usw. interessiert sind die Menschen die dahinter stecken und deren Beweggründe.
Das Zeug an sich interessiert mich nicht.

Das Leben steht bei mir im Vordergrund. Nicht das ich.
Mein Interesse könnte man sagen, ist das Wissen, das Fühlen, das was im Leben abgeht.

Es ist schwer umzusetzen für Menschen die nur auf sich beschränkt sind.
War jetzt nicht persönlich gemeint.
Kann ich dir vielleicht an einem Beispiel verdeutlichen.
Du kennst den inneren Gleichklang. Du ruhst in Dir.
Mein innerer Gleichklang ist aber nicht nur auf mich beschränkt, sondern auf mein Umfeld.
Bin nach Marokko gekommen, mein Umfeld war ein Chaos. Der Gleichklang war gestört.
War schon zuhause. Davon mal abgesehen.
Brauchte einige Zeit um den Gleichklang wieder herzustellen.
Jetzt läuft die Sache wieder rund.
Es hat nicht mit Materiellen zu tun, sondern mit Hass usw.
Ich fühle die Menschen deren Energiemuster ich habe. Das über tausende Kilometer.
Ich habe mich damit verbunden, und wenn etwas im Argen liegt so ist ein auch ein Teil von mir.
Es trifft auch mich.
Wenn es sein muss, kann ich aber die Verbindung trennen.
Ist aber die andere Sache. Meine Entscheidung.

Kannst dir aber auch vorstellen, dass vieles einen enormen psychischen Druck bereitet.
Deswegen auch das Trennen. Darf einfach nicht andere Gefühle zu den meinen machen.
Ist wie eine innere Neutralität bewahren. Seine eigene Identität.

Gruß ramlon

Verfasst: 16.11.2017, 10:38
von ramalon
Hallo Sense,

in Bezug auf Freiheit und Verstehen.
Wir sprechen von zwei verschiedenen Dingen in Bezug auf Freiheit.
Ich glaube nicht, dass du mich nachvollziehen kannst.
Wir haben ganz andere Voraussetzungen.
Hatte das Teil mit der Identifizierung mit dem Körper geschrieben.
Das Ich oder das Ego ist neu, alles andere habe ich mitgebracht.
Das Ego ist der neue Teil und ich sehe ihn als Bestandteil meines Körpers, der Vergänglichkeit.
Das Sein, das in allem ist uralt.
So bezieht sich die Freiheit nicht auf das Ego. Das Ding denkt, das Fühlen ist eine Illusion das daraus erwächst. Ich lebe auch in der Illusion des Ich.
Nur ich sehe nicht als Realität an. Das Sein ist die „Realität“ unser Ursprung. Das Uralte.
Es liegt fernab aller Vorstellungskraft. Hat absolut nicht mit der Realität zu tun, die wir kennen.
Man kann es nicht über den Verstand erfassen. Es geht einfach nicht.
Deswegen habe ich immer geschrieben, es beruht alles auf das Fühlen. Nur eben nicht das Fühlen über dem Ego.
Es sind zwei Paar Schuhe. Alles was aus dem Ego kommt ist ein Simulation. Eine Ausgeburt der Fantasie könnte man sagen.
Eine künstliche Welt.
In eben schon Extremen ist Ayleen das beste Beispiel. Sie hat sich schon extrem weit von dem Sein entfernt, und lebt nur noch in ihrer Realität, selbst geschaffenen Illusion.
Für sie ist es die Realität. Ich verstehe es auch, mehr auch nicht.
Ich verstehe auch, dass sie mich nicht versteht, denn sie hat absolut keinen Zugang.

In Bezug auf Deine Realität, dein Denken, deine Bewegründe, kann ich nur mutmaßen.
Hatte früher schon geschrieben, um dich erfassen zu können, muss ich dich kennen, deine Energiemuster haben, mich mit ihnen verbinden.
Dann sehe ich alles, was Dich ausmacht, Deine Denkweise, Deine Anbindungen, Deine Fähigkeiten und den Zugang zum Sein.
Was ist vorhanden und was ist eine Simulation des Egos.

Hatte auch schon geschrieben, wenn mir jemand einen Glauben verhökern will.
Ich schaue in den Menschen, und sehe deren Beweggründe.
Glaube und das Sein ist keine Simulation, es ist ein Teil von einem, nicht des Egos.

Gruß ramalon

Verfasst: 16.11.2017, 12:42
von sensmitter
Lieber Ramalon,
hab`wohl heute was mehr Licht im Hirn, denn endlich
habe ich dich verstanden. Liegt wohl auch daran, dass
ich unsere Parallelen sehe. Stichwort:
"Es war schon immer da (u.a. das Teilen)" und "Alles
sucht meine Nähe".
Ich dachte stets, dass sei meinem Aszendenten Wassermann
zuzuschreiben - mal astrologisch gesagt -, der auch eine Vor-
liebe für Teamwork und Gruppen hat; voll im Gegensatz zu
meiner "Ich mach das alleine - Löwe - Kiste". Alleine habe ich
mich übrigens sehr selten gefühlt und gelangweilt habe ich mich
so gut wie nie, weil ich immer an irgend was brassele, repariere,
ach ja, das kennst du ja...

Auch wusste ich "immer schon", was ich wollte. In meinem Fall
Kunst und Musik. Fragte man mich, was ich werden wolle, sagte
ich Malerin, und gleich erklärte man mir, das sei kein Beruf und
totale Spinnerei. Schon in der Grundschule malte ich Portraits
meiner Mitschüler und - ohne Selbstbeweihräucherung - die waren
echt gut und fast wie ein Foto. Mit 17 bestand ich die Sonderbe-
gabtenprüfung auf der Kunstsschule, aber mein Vater gab mir
keine Unterschrift und auch kein Geld, als ich es nach dem Abi
noch mal probierte. Damals war man erst mit 21 volljährig...
Ach, ich verfalle ins Labern.
Tatsache ist, dass meine Eltern mich in keinster Weise unter-
stützten, sondern eher dagegen arbeiteten. Mein Vater wollte
mich x-mal enterben. Hätte ich gewusst, dass er mir `ne
stattliche Summe Schulden hinterlässt, hätte ich ihn damals nur
ausgelacht...

Zum Glück gab es meine Mutter (geb. 17.08), die mir vorlebte,
dass man teilt und großzügig ist; also ein dickes Stück Erziehung
bei mir...

Oh Mist, ich muss abbrechen. In 5 Minuten steht meine Tochter
hier vor der Tür...
Deinen 2. "Brief" habe ich auch noch nicht gelesen. Bis dann.
LG sensmitter

Verfasst: 16.11.2017, 18:33
von sensmitter
Lieber Ramalon,
du schreibst: "Das einzige was mich an der ganzen Geschichte
der Esoterik usw. interessiert, sind die Menschen die dahinter stecken
und deren Beweggründe. Das Zeug an sich interessiert mich nicht."

Das "Zeug" hat mich aber doch interessiert und so habe ich mir die
Infos angelesen, damit ich besser verstehe, an was überhaupt geglaubt
wird und wo die Leute ihre Überzeugungen überhaupt her haben.
Nachdem ich die großen Weltreligionen "durch" hatte, dazu die ganzen
Gottesvorstellungen, Mythen und Geisterwelten erkannte ich die Gemein-
samkeiten und fand umso tragischer, dass die Religionen trennen, statt
zu vereinen. Da hatte ich aber noch nicht kapiert, dass Glaubensvorstellungen
etwas mit der eigenen Identität zu tun haben. Um so tragischer das ganze
"Gottesgemetzel", das immer noch kein Ende gefunden hat...

Ach, ich könnte jetzt auf zehnerlei Art und Thematik weiterspinnen;
jedenfalls bin ich bei der Psychologie gelandet, und auch nur deshalb,
weil ich den "großen" Heilpraktiker wg. körperlicher Anwendungen wie
Eigenblutbehandlung usw. usw. nie geschafft hätte. Ich muss mich schon
bei Krankenhausbesuchen heftig zusammennehmen, um ha, ha, nicht
selbst zu sterben. Quatsch! Aber ich "angele" mir Schmerzen, wenn ich
nicht aufpasse und bin früher alleine schon in den Stimmungen anderer
fast "ersoffen". Ach, wem erzähle ich das!?...
Jedenfalls habe ich den sg. "kleinen" Heilpraktiker (wie übrigens auch
"unsere" Ayleen, die es - verdammt noch mal - besser wissen könnte.
Oh Mann, lassen wir das!)
Na, über Psycho kam ich dann an all die Traumata liebloser Erziehung,
was ich aus der Entwicklungspsychologie ansatzweise kannte (aus Stud.
Kunst/Musik/Pädagogik in Italien). All die unvorstellbaren Dramen,
von denen ich bis dato nichts wusste, haben mich so erschüttert, dass
ich für die Ausbildung doppelt so lange brauchte wie die anderen...

Aber auch das wirst du sehr gut verstehen, denke ich, denn schließlich
muss man nicht noch Schlimmeres lesen, als man im Alltag mitkriegt,
du weißt schon...ja, ich wollte aber wissen, wie wir Menschen ticken
und wie man evtl. den Gordischen Knoten doch entwirren kann.
Außerdem lag der Schwerpunkt jetzt auf einer anderen Art Achtsamkeit,
die sich zu meiner inzwischen fast buddhistisch gewordenen gesellte.
Und ursprünglich war ich ja immer schon durch meine eigene Achtsam-
keit beschäftigt genug...
Ja, mach da mal was d`raus, ha, ha. Streckenweise hatte ich solch ein
dickes Fell mir antrainiert, dass alles Kreative den Bach `runter ging.
Aber das ist eine andere Geschichte.

Ich sag jetzt mal so: Hätte ich nicht all das gelesen, was andere Menschen
glauben und was der Ursprung ihres Glaubens ist, wäre ich immer wieder
auf dem "Holzweg" gelandet, nämlich bei meinen eigenen "Eindrücken",
die mir - auf der einen Seite zu viel - aber auch zu einseitig und einfach
zu wenig waren, um das Gesamtpaket zu verstehen; außerdem lag ich viel
zu oft daneben, im Speziellen, wenn ich verliebt war. Aber auch das ist eine
andere Geschichte...

Hey, ich schreibe hier `nen Roman, sorry.
Jedenfalls habe ich sehr wohl verstanden, was du meinst, wenn du schreibst,
man kann es nicht über den Verstand erfassen. Ich wollte aber wissen, wo
das "Zeug" herkommt, dass die Menschen so denken und glauben lässt,
und das kann ich auch heute nur vermuten, aber nicht fühlen. Ich brauche
die Geschichten aus deren Vergangenheit und all die "Sich-selbst-erfüllenden-
Prophezeiungen", die Menschen die Freude am Leben rauben; denn wer dazu
noch eine spirituelle Vorstellung hegt, dass irgend ein Gott sie strafen wolle...
hey, echt `ne harte Nuss...

Pooh, mein Kater nervt...und ist jetzt auch genug für heute.
Ah, ich würde jetzt gerne auch unter bunten Lichtern sitzen,
warmen Wind um die Nase und gerne was Scharfes essen, hi, hi.
LG sensmitter

Verfasst: 16.11.2017, 20:05
von ramalon
Hallo Sense,

mein Lebensweg war deinem ähnlich. Zumindest in der Entwicklung.
Mit 7 Jahren bin ich schon bei der Psychologie gelandet.
Ich wusste zwar nicht was Psychologie war, kannte den Begriff nicht.
Ich will, genau wie du, immer noch wissen, wie alles Leben tickt.

Wenn mir jemand etwas von seinen Glauben erzählt, so schaue ich in seinem inneren nach.
Hatte schon öfter geschrieben, dass jeder Mensch ein Buch ist, in dem man lesen kann.
Kein Glaube gleicht dem anderen, auch wenn sie alle an den gleichen Gott glauben.
Jeder Mensch trägt eine andere Vorstellung in sich, andere Wünsche und Sehnsüchte.
Man sollte doch annehmen, wenn jemand sagt er hätte eine Verbindung zum Glauben, dass es sich irgendwo ähnelt. Aber nicht die Bohne.

So schaue ich mir nicht den Glauben an, sondern deren Konsequenzen.
Was kommt dabei raus.
Ist wie bei Medikamenten. Wie es wirken sollte, andererseits wie es wirkt und was es auslöst.
Nebenwirkungen. Wenn die Nebenwirkungen größer sind, wie der Nutzen, so ist es Mist, auf Deutsch gesagt.
Eigentlich eine Kosten Nutzenrechnung.

Das mit den Menschen fühlen können, ist eine haarige Sache.
Deswegen halte ich meine Tore fast immer verschlossen.
Nur, wie schon geschrieben, nach Bedarf und dann auf kurzer Distanz.
Das Elend der Welt ist nicht zu ertragen oder besser gesagt nur kurzzeitig.
Es haut mich um. Mir wird, wenn ich so etwas mache, schlecht davon. Ich kann die Unmengen an Emotionen nicht verarbeiten.
Also lasse ich alles draußen. Es gibt noch andere Ebenen mit denen man sich verbinden kann.
In Bezug auf Menschen, wie du es geschildert hast, parke ich die Eindrücke außerhalb.

Meine Mutter verwechselt die Dinge oft. Sensibel und empfindlich.
Bin zwar extrem sensibel, aber absolut nicht empfindlich.
Ich kann es spüren, aber lasse es eben nicht an mich ran.
Das sind so meine Trennungen die ich vornehme, ansonsten würde ich untergehen.
Wirkt manchmal, nach außen hin, unsensibel.
Nur, ich gehe nicht auf jeden Scheiß ein, den man mir verkaufen will.
Hilfe nur wenn angebracht. Jammerlappen die nichts für sich tun wollen, gehen mir sonst wo dran vorbei.
Das ist dann wieder, weil ich sehe, was in dem Menschen los ist, wessen Ursprung sein Handel oder bestreben hat.
Psychische Erpressungen fallen darunter.

Gruß ramalon