Frage nach Hilfe

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nox2213
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Frage nach Hilfe

Beitrag von nox2213 » 27.10.2017, 20:17

Zu mir: Ich bin 22 Jahre alt, habe sehr viel erlebt, bin durch diese Erlebnisse auch psychisch sehr krank geworden(wer genaueres darĂŒber wissen will soll mich einfach Fragen, es fĂ€llt mir leichter auf Fragen zu antworten als direkt darĂŒber zu reden). Ich versuche ein gutes Leben zu fĂŒhren, zu teilen was ich teilen kann, zu helfen wenn ich helfen kann und fĂŒr die Leute um mich herum die mir etwas bedeuten da zu sein, ich versuche ehrlich zu sein und mir keine Meinung ĂŒber Menschen zu bilden deren Hinter- und BeweggrĂŒnde ich nicht kenne.
Trotzdem scheint jedesmal wenn ich mir etwas versuche aufzubauen stĂ€ndig alles in die BrĂŒche zu gehen sobald die Angst alles zu verlieren langsam zu vergehen beginnt. Als wĂŒrde irgendein VerrĂŒckter mein Lebensbuch schreiben der sich denkt: Jetzt ist er glĂŒcklich, jetzt muss er leiden.

Und ich brauche wirklich nicht viel um glĂŒcklich zu sein. Ich habe eigentlich nur einen Wunsch: Eine Beziehung mit einem Menschen der mich nimmt wie ich bin. Ich will kein Reichtum, will keinen Erfolg. ich brauche nichtmal ĂŒbermĂ€ĂŸiges GlĂŒck.

Meine Frage ist jetzt nicht nach einem Liebeszauber oder dergleichen. Es wĂ€re keine Liebe wenn mein gegenĂŒber an mich gebunden wĂ€re, nicht aus freien StĂŒcken bei mir wĂ€re. Meine Frage ist eher ob es die Chanche gibt dem Schicksal nachzuhelfen, sodass es mir möglich ist die Person zu treffen mit der es funktionieren könnte, weil nachdem ich von meinen letzten Beziehungen und den Menschen in meinem Umfeld in jeder möglichen Art und weise verletzt und entĂ€uscht worden bin verliere ich langsam aber sicher alle Hoffnung

ramalon
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Beitrag von ramalon » 27.10.2017, 21:11

Hallo nox2213,

Dein Problem ist recht simpel.
Wenn du etwas fĂŒr andere machst, hast du eine Erwartungshaltung.
Du machst es nicht selbstlos.
Das begrĂŒndet auch Deine Angst etwas zu verlieren.
Ich hoffe du verstehst es. Ich brauche keine Angst haben etwas zu verlieren, wenn ich fĂŒr das, was ich getan habe, nichts erwarte. Wer nichts erwartet kann nichts verlieren.
Nennt sich selbstlose Liebe.

Da Du Angst hast jemand zu verlieren, wirst du zum Klammerbeutel.
Erstickst alles in Deiner Angst. Jedes GefĂŒhl, jede Zuneigung.

Und dann kommt es selbsterfĂŒllende Prophezeiung. Genau das was du nicht wolltest tritt ein, und du sagst dir, du hast es ja gewusst.
Nur jeder ist der Schöpfer seines Lebens.

Also höre auf dich ĂŒberall einzuschleimen. Lebe Dich selbst, und wenn du etwas machst, dann mache es weil du es willst.
Setze aber keine Erwartung da hinein. Verlange keinen Dank oder sonst etwas.


Gruß ramalon

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 27.10.2017, 22:02

Hallo,
Als wĂŒrde irgendein VerrĂŒckter mein Lebensbuch schreiben der sich denkt: Jetzt ist er glĂŒcklich, jetzt muss er leiden.
ja, und wenn du jetzt noch erkennst, dass DU selbst dieser VerrĂŒckte bist, dann bist du schon einen großen Schritt weiter:

Betrachte einfach mal jeden deiner 5 SĂ€tze im Bezug auf die Regeln des Positiven Denkens:

Satz1: Und ich brauche wirklich nicht viel um glĂŒcklich zu sein. (enthĂ€lt 1 Negierung und 1 Wiederspruch)

Satz2: Ich habe eigentlich nur einen Wunsch (enthÀlt das Wort "nur", also ein Begrenzung)

Satz3: Eine Beziehung mit einem Menschen der mich nimmt wie ich bin. (EnthĂ€lt eine Begrenzung, also eine Verweigerung, sich der FĂŒlle des Lebens zu stellen)

Satz 4: Ich will kein Reichtum, will keinen Erfolg. (EnthÀlt 2 x Negierung)

Satz 5: ich brauche nichtmal ĂŒbermĂ€ĂŸiges GlĂŒck. (EnthĂ€lt 1 x Negierung)


Merkst du wie negativ dein Denken ist ???
Und da wunderst du dich, dass in deinem Leben nichts klappt ??

lg
Ihr könnt mich gerne bei facebook adden, ihr findet mich hier: http://www.facebook.com/andreas.rebmann.96

Inue
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Beitrag von Inue » 27.10.2017, 22:43

Lieber nox 2213,

es stimmt, das positives Denken die Grundlage eines glĂŒcklichen Lebens ist. Insofern kann ich Ramalon und Andreas nur recht geben!

Doch ich war in einer Ă€hnlich unglĂŒcklichen Lage wie du in meinem Leben. Obwohl ich mich schon lange mit dem Gesetz der Anziehung und positivem Denken beschĂ€ftigt hatte, kam ich nur ein StĂŒckchen weit hoch, um sofort wieder eins auf die Nase zu kriegen.

Bei mir war es, daß ich eine Aufgabe im Leben zu erfĂŒllen habe, sozusagen eine spirituelle Mission fĂŒr die Götter zu erledigen habe. Solange ich dies nicht erkennen konnte war ich auf Irrwegen unterwegs. Das Schicksal beutelte mich so lange bis ich zu meiner Bestimmung fand. Nun ist alles gut. Mein Leben lĂ€uft in den richtigen Bahnen.

Ich hoffe dir damit geholfen zu haben!
Licht und Freude :sunny:
Inue

PS: Lieber Andreas ich finde die Forenregeln großartig! Stimme vollinhaltlich zu! :sunny:

ramalon
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Beitrag von ramalon » 28.10.2017, 08:16

Hallo Andreas,

zu dem Satz: Menschen mĂŒssen mich nehmen wie ich bin.

Ich sehe es nicht als Negativ an. FĂŒr mich ist es die eigene Selbstbestimmung.
Passe mich allen Situationen an, aber lasse mir von anderen nichts vorschreiben oder einreden. Ich mache mein Ding und da bin ich stur.
Muss dazu sagen, dass ich bis jetzt sehr gut damit gefahren bin.

Auf der anderen Seite, akzeptiere ich auch jeden Menschen wie er ist, Versuche nichts zu Àndern. Greife nicht in deren Persönlichkeitsbereich ein.

Du kennst ja den Spruch: “Jedem hat mein Leben gefallen, nur mir nicht;“
Und das ist das Letzte was man im Leben machen sollte.
Einem muss mein Leben gefallen - mir.

Gruß ramalon

ramalon
Alter: 60
BeitrÀge: 1697
Dabei seit: 2008

Beitrag von ramalon » 28.10.2017, 09:50

Hallo nox2213,

jetzt zu dem Liebeszauber.
Was soll das? Ist meine Frage.
Du liebst den Menschen doch gar nicht, sondern du liebst Dich.
Wer einen Menschen liebt ist daran interessiert das der Betreffende glĂŒcklich ist.
Aber das geht dir am Arsch vorbei. Du willst glĂŒcklich sein.
Das ist Egoismus, aber keine Liebe.
Es dreht sich bei allem nur um dich, und da wunderst du Dich, das der Schuss nach hinten losgeht.
Es durchzieht dein ganzes Handeln.

Ein Beispiel aus meinem Leben. Nichts mit Affenliebe.
Ein Bekannter der wollte das ich ihm helfe.
Dritte Welt dazu gesagt. Seinen FÀhigkeiten entsprechend hÀtte er Taxifahrer machen können. Viele Sprachen aber keine Schulbildung.

So habe ich ihm Geld fĂŒr einen FĂŒhrerschein gegeben. Ich wusste das er es versĂ€uft.
Er sagte zu mir, ich wÀre dumm gewesen, dass ich ihm das Geld gegeben hÀtte.
Ist eben Ansichtssache.
Hatte ihm erklĂ€rt, dass sich fĂŒr mich nichts Ă€ndert. Ob er einen FĂŒhrerschein macht, oder das Geld versĂ€uft. Das Geld ist so oder so weg.
Er hĂ€tte seine Zukunft Ă€ndern können, fĂŒr ihn war es Maßgebend, nicht fĂŒr mich.

Ich hatte es fĂŒr ihn gemacht, ohne Wenn und Aber. Ohne einen persönlichen Vorteil.
Dass er es versaut hat, lag in seinem Ermessen.
War weder sauer noch sonst etwas.

Und es sollte egal sein, was Du machst. Frage Dich immer fĂŒr wen es du es machst.
Willst du etwas erreichen und zwar fĂŒr Dich, so sind es egoistische Ziele.
Du meinst es nur gut mit Dir selbst.

So ist es auch mit Deiner „Liebe“.
Es bringt nichts, denn du bist Selbstverliebt.
Das GegenstĂŒck ist nur Mittel zum Zweck.

Gruß ramalon

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Bani
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Beitrag von Bani » 28.10.2017, 10:42

Hallo Nox,
so ungewöhnlich erscheint mir Deine Situation nun nicht.

Dieses Problem haben praktisch – mehr oder weniger ausgeprĂ€gt – alle Menschen schon einmal in jungen Jahren erfahren.

Auf dem Weg ins Erwachsenenleben stellen wir in irgendeiner Phase fest, das wir nicht mehr "bedingungslos" geliebt werden. Wie halt als Kind von den Eltern, hoffentlich.

Als Erwachseneren kannst du einfach nicht mehr erwarten, das man Dich genau so liebt wie du bist. Eine gute Beziehung bedeutete nun einmal ein StĂŒck auf sich zugehen. Das geschieht in der Regel ganz automatisch. Du kannst zu der Frau die du angeblich liebst nicht sagen: Ich strulle weiterhin im Stehen
 so bin ich nun einmal. Sei doch so gut und wische eben feucht durch. ;) Sicher ein schwaches Beispiel...

Nichtsdestotrotz, vergiss bitte dein Motto:
"Nimm nicht wie ich bin." Das geht gar nicht.

Nox schreibt:
"Trotzdem scheint jedes Mal wenn ich mir etwas versuche aufzubauen stĂ€ndig alles in die BrĂŒche zu gehen
" Du willst dir etwas aufbauen? Oder wollen zwei Menschen sich etwas gemeinsam Aufbauen? Offen gesagt stimmt mich diese Formulierung von Dir etwas stutzig.

Und ganz wichtig:
Wenn du dich nicht selber magst und mit dir zufrieden bist (mindestens), wird es kein Partner auf diesem Planeten Àndern können. Er kann dich bestenfalls betreuen. ;)

Ich meine, das ist der Àlteste Rat den ich kenne:
Lerne erst einmal dich selbst zu lieben. Dann kommen die anderen Menschen schon ganz von selbst sich auf dich zu. Manchmal stehen sie sogar in der Schlange.

Benimm dich einfach wie ein alter guter und liebevoller Freund. Und meine es auch so. Das kann aber nur funktionieren wenn du dich selbst liebst. Gerade Frauen spĂŒren sofort aus welcher Richtung der Wind weht. Schauspielen wird nicht funktionieren.

Happiness comes only from within.

LG vom Bani
Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.
Rumi

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 28.10.2017, 10:59

Lieber nox2213,
die RatschlÀge meiner "Kollegen" sind mir zu lieblos,
auch wenn sie gut gemeint sind.
Wenn du solch negative Erfahrungen gemacht hast,
dass du immer noch an den seelischen Verletzungen
zu "knabbern" hast, ist es nicht möglich, einfach
"auf Knopfdruck" die eigene Sichtweise zu Àndern.
Das braucht Zeit...vor allem, um wieder Vertrauen
aufbauen zu können.

Gerne hÀtten wir alle ein "Simsalabim", und alles
wÀre wieder gut. Der wahre Zauber aber liegt in
GesprÀchen mit einem Menschen, der dich erst
einmal so nimmt, wie du gerade z.Zt. bist, denn
erst einmal musst du dir alles, was dir durch den
Kopf geht, von der Seele reden. Das ist im Freundes-
kreis unmöglich, weil die meisten keine Ahnung
haben, wie wir Menschen ticken. Auch bringen
dich wohlgemeinte - aber unsinnige - RatschlÀge
nicht weiter, und du wirst auch erleben, dass
manche ĂŒberhaupt kein VerstĂ€ndnis fĂŒr dich auf-
bringen können und vielleicht sich im Endeffekt
vor dir zurĂŒckziehen.

Ob du es mir jetzt glaubst oder nicht:
VerstÀndnis wirst du nur bei einem Psychothera-
peuten finden, denn er wird der einzige sein, der
dich nicht fĂŒr deine GefĂŒhle verachtet, sondern
mit dir zusammen versucht herauszufinden, wie
es Schritt fĂŒr Schritt dir besser gehen könnte.

NatĂŒrlich hĂ€tten wir alle gerne einen Partner, der
uns liebt - und den bzw. die wirst du schon noch
finden. Ein bisschen Geduld wirst du aber noch
haben mĂŒssen, weil sich dein Selbstbewusstsein
erst wieder aufbauen muss.
Ich sage das jetzt so "ins Blaue hinein"...
bei uns allen ist es aber so, dass die Wunden
erst einmal verheilen mĂŒssen, wenn wir verletzt
worden sind.

Ich hatte ursprĂŒnglich versucht, dir eine PN,
persönliche Nachricht, zu schicken; klappt aber
noch nicht...
Gerne zitiere ich Bani, der geschrieben hat:

"Und ganz wichtig: Wenn du dich nicht selber magst
und mit dir zufrieden bist (mindestens), wird es kein
Partner auf diesem Planeten Àndern können. Er kann
dich bestenfalls betreuen."
Alles Liebe
sensmitter

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Horus
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Beitrag von Horus » 28.10.2017, 16:02

Hallo Nox....

Alles was geschieht hat seine Ursachen.
Sie wirken auf das Ă€ußere Geschehen.

Die Äußere Situation gibt Hinweise auf die innere Situation in uns selbst.

Deine Themen haben etwas mit dem 2. Chakra und dem Herz Chakra zu tun...

Es steht dort Arbeit an....
KĂŒmmere Dich darum, dort ist die Lösung Deines Problems versteckt....

Ich wĂŒnsche Dir viel GlĂŒck, Erfolg und Ausdauer....

L.G. Horus :P .....

ramalon
Alter: 60
BeitrÀge: 1697
Dabei seit: 2008

Beitrag von ramalon » 28.10.2017, 16:29

Hallo Sense,

wie wahr mit dem Psychotherapeuten.

Aber mal zurĂŒck zu dem Liebeszauber.
Wenn das wirklich funktionieren wĂŒrde, mit dem Zauber so wĂŒrde es ihn treffen.
Einem Menschen den man liebt, wĂŒnscht man alles Gute, also wĂŒrde man es nicht mit ihm machen.
Setzt man nun einen Liebeszauber ein, trifft es einen, denn das ist der Mensch den man liebt, nicht den anderen.

So gesehen bringt es nichts, außer einen Narziss mehr.

Gruß ramalon

nox2213
Alter: 22 (m)
BeitrÀge: 2
Dabei seit: 2017

Beitrag von nox2213 » 03.11.2017, 14:22

Mir ist klar das die meisten Antworten gut gemeint sind, auch wenn sie hart klingen. Zu meinen Erlebnissen: ich habe neben Mobbing vom Schweregrad der regelmĂ€ĂŸig versuchten Tötung zusĂ€tzlich Zuhause schweren psychischen Missbrauch erlebt. Bis zu meinem 18ten Lebensjahr existiert in meinem Kopf fast nur Leere, ich erinnere mich nur an BruchstĂŒcke. Seit 2 Jahren bin ich nun in Therapie um alles irgendwie aufzuarbeiten. Jedoch bleiben jahrelange Erlebnisse dieser Art nicht ohne bleibende SchĂ€den was sich bei mir durch einen instabilen Selbstwert und Schwierigkeiten in der Interaktion mit Menschen zeigt, da ich durch die extreme isolation in die ich gezwungen wurde nie ein "normales" umgehen mit Menschen gelernt habe. Deshalb fĂ€llt mir positives Denken vorstellbar schwer.

Weltenspringer
Alter: 65 (m)
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Beitrag von Weltenspringer » 03.11.2017, 18:03

Hmm - mir gefÀllt Banis kommentar am besten!

Es ist in der Tat so, dass sich mehr oder weniger "Jeder"mit dem gleichen Problem rumschlÀgt. Vielleicht nicht so permanent und intensiv ..... aber irgendwie eben doch.

Wie Bani habi ich bereits bei Àhnlichen Themen darauf hingwiesen, dass ein guter Problemlösungsansatz darin besteht, sich erst einmal seber zu lieben lernen (sich selber annehmen, wie man nunmal ist).
Das ist im Prinzip nichts anderes als dass was der christliche Glaube (also Jesus) dazu sagt:

NĂ€mlich der Umehrschluss von "Liebe deinen NĂ€chsten wie dich selber!"

Das ist ganz harter Tobak, nichts fĂŒr Weicheier und leider schafft das kaum jemand.
Der Menschklebt an dem was er hat und ist nur sleten zu massiven VerÀnderungen bereit.

Meines Erachtens ist hier (speziell in diesem Punkt) der christliche Glaube- also die christliche Kirche allen anderen Religionen um lÀngen voraus.
UnglĂŒcklicherweise erfuhren aber gerade in diesem Punkt Jesus Worte nahezu eine Pervertierung in der Kernaussage, durch die Kirchen (kirchlichen Instituonen).

Normal im Sinne Jesu wÀre, dass ein Mensch zur Selbstannahme eine Ist-aufnahme von sich macht.
Eine Art Bestandsaufnahme des eigenen Lebens zum augenblicklichen Zustand in dem man sich befindet.
Solche Punkte kann und darf sich Jeder wĂ€hlen so oft er sie braucht oder einfach schon dann, beim kleinsten Anzeichen, wenn er das GefĂŒhl hat, es ginge etwas in seinem Leben daneben.
Selbst den bösesten und schrecklichsten ist das erlaubt, so lange wie sie Leben und sie könnten sogar bis zu ihrem Ende Gnadeder VerÀnderung gewÀhrt bekommen.
In der christlichen Sprache nennt sich dieser leider so oft fehlinterpretierte Prozess der Ist-Aufnahme, um Gnade bitten und Buße tun.
Mit der Selbstkastaiung die durch die Kirchen daraus gemacht wurden und der Loskauferei von SĂŒnden hat das nicht das geringste zu tun. Das wĂ€re das totale Gegenteil von dem was Jesus sagte.
Jesus spricht frei und gibt jederzeit und immer wieder die Möglichkeit des totalen "Neuanfangs".
Ein Geschenk, dass Jedermann annehmen darf und kann, wenn er nur will.

Hier geht es darum, dass man nach dieser besagten Ist-Aufnahme, also der bewussten Erkenntnis einer Fehlentwicklung im eigenen Leben, eine sogenannte Umkehr - also Buße einleitet.

Das klingt jetzt schlimmer als es ist. Das heisst im Prinzip nichts anderes als dass man sich feste vornimmt weitere Fehlentwicklungen zu vermeiden. Wie Beispielsweise - weiterhin Hass auf irgendwelche Dritte mit sich herumzuschleppen.
So etwas tut einem selber nĂ€mlich gar nicht gut. Reparieren kann man an Dritten sowieso nichts, nur an sich selber. FĂŒr Andere kann man nĂ€mlich nur beten und derenige der das hinkriegt fĂŒr die zu beten, die einem im Leben Schaden zugefĂŒgt haben, derhat die halbe Miete schon drin und ist Jesus ziemlich nah.

Das ZurĂŒckkarren in die eigene Vergangenheit (wie es die Psychologie) bietet, Schuld oder Schuldige zu suchen ist dagegen alles andere als sinnvoll.
An der Vergangenheit ist nichts zu Ă€ndern, wer daran rumwĂŒhlt will sich nur selber wehtun oder Schuldzuweisungen machen und hat nicht wirklich interesse daran sich zu verĂ€ndern oder weiterzuentwickeln.

Wie erwÀhnt, da sind die echten Christen(nicht die christliche Kirche) den anderen Religionen oder Ersatzreligionen(Esos) um LÀngen voraus.

"
Im ĂŒbrigen bieten die Christen "Gemeinschaft". Eine ganz schlichte Sache "eigentlich"... aber eben fĂŒrchterlich schwer zu leben!.
Der Vorteil ist jedoch "eigentlich" ziemlich klar.Man ist nicht mehr allein.
"Eigentlich" eine gute Möglichkeit einen Menschen kennenzulernen mit dem man die eine oder andere Sache teilen könnte.
Leider besteht dann die Gefahr, dass man sihh nicht mehr "nur" in der eigenen Suppe drehen kann.
Also sehr unangenehm fĂŒr Menschen die gerne in Selbstmitleid schwimmen.


p.S. Der Quatsch mit dem positven Denken wird total ĂŒberbewertet,

Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass der Mensch als Individuum sogar extrem positiv denkt.
Also ..diese olle Kiste mit dem halbvollen oder halbleeren Glas.

Die meisten Menschen halten sich tatsĂ€chlich fĂŒr ĂŒberdurchschnittlich intelligent, begabt ...usw.

Leider ist das wie auch in fast allen anderen Bereichen das reinste Wunschdenken.
Die Fakten beweisen leider das genaue Gegenteil.


NatĂŒrlich sollte man immer eine positive Gesiteshaltung an den Tag legen wenn man etwas macht oder bei alle was man macht.

Entscheidend ist aber nicht die Geisteshaltung sondern der Umstand, dass man was "macht" und vor allem die Konsequenz und das Durchhaltevermögen mit der man etwas macht.

Die Welt gehört den Machern - wÀre allerdings echt toll wenn dern Gesinnung dabei immer edel (also positiv) wÀre.

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