Erleuchtung ist das Ziel

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ramalon
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Beitrag von ramalon » 08.09.2017, 17:17

Hallo Horus, Sensmitter

dass mit der Schönheit liegt im Auge des Betrachters.
Ich mag auch Stürme mit Hagel und Regen. Gewitter usw.
Auch im Winter, wenn Schnee liegt, bin ich morgen um 4.30 Uhr draußen zum Räumen.
Ich mag solche Dinge. Die Meisten sind genervt von solchen Dingen, aber es ist die innere Einstellung, kommt darauf an wie man es annimmt.
Vieles hat seine schönen Seiten, man muss sie nur suchen.
Mit den Stürmen z.B. nehme ich meditativ.
Ich ziehe mich warm an, stelle mich auf den Deich, mit dem Rücken zum Wind, Kapuze auf
und lasse mir den Regen und Hagel um die Ohren blasen.
Werde ein Teil der Elemente und genieße es.
Oder morgens Schnee räumen, es ist still, alles schläft, die Luft ist klar usw.
Man kann unwahrscheinlich gut seelisch abhängen.

Soll nicht heißen, dass ich keine Sonnenuntergänge mag.

Gruß ramalon

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Horus
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Beitrag von Horus » 08.09.2017, 22:16

Werde ein Teil der Elemente und genieße es.
Hallo ramalon....
Ja, alles trägt Schönheit, aber ev. auch Gefahren in sich....
Wir Menschen erfahren beides und lernen den Umgang damit...

Man kann sich daran erfreuen, aber gerade jetzt erfahren wir durch die Medien, wie die Elemente auch sehr zerstörerische Wirkungen haben können...

Ich denke, das ist wieder etwas anderes als das was Du meinst...

Auch ich war auf dem Meer des öfteren den Wirkungen der Elemente ausgesetzt.

Wenn wir in einen Sturm gerieten, war da nicht mehr viel mit Spaß.
Wenn ein so großes Schiff wie ein Zerstörer die Wellenberge hinunterstürzt, der Bug sich in das Wasser bort
und der nächste Wellenberg über das Schiff schlägt, ja, dann fühlt man sich auch den Elementen ausgeliefert....

Man bangt um sein Leben, die Übelkeit nicht mal berücksichtigt.
Und es hört nicht auf. Du kannst nicht aussteigen....

Wenn Du Dich nicht fest verankerst kann es sein, dass Du mit Wucht in eine Ecke geworfen wirst, oder über Bord gehst!...
Auf diese Weise gab es bei uns einige Verletzungen.
Und von dem Schulschiff Gorch Fock fiel vor Jahren mal eine Kadettin vom Schiff und wurde nie mehr gefunden...

Auch diese Dinge sind Erfahrungen, die uns den Umgang mit den Elementen lehren....

Ich sehe dies alles als Erfahrungen an, die uns auf dem Weg des Erwachens hilfreiche Einblicke in die Schönheit, die Gefahren und das Wirken der Natur geben....

Der Weg zum Ziel ist halt kein Zuckerschlecken. Nur vielleicht manchmal.

Zum Thema "Erleuchtung ist das Ziel"....
Mein Ziel ist das, was ich mir als Ziel wähle!....

Und alles was dann ist, oder kommt, werde ich dann sehen.....
Das braucht mir jetzt niemand zu erklären....

Niemand kann mir weis machen, daß dies ein spiritueller Irrtum sei!...

Ich mache nicht den 2. Schritt vor dem ersten.
Schon mancher fiel bei dem versuch schon auf die Nase!....



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Eine Seefahrt, ist nicht immer lustig!....



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Grüßle, Horus :P ....

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Biba
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Beitrag von Biba » 08.09.2017, 23:01

Moin,

na ja, zu Erleuchtung passt doch eher:



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Übrigens, einen möglichen Weg mögen uns angebliche Meister weisen, gehen müssen wir unseren Weg jedoch selber und in weiten Teilen alleine - wäre es denn sonst unser Weg?
Nein nur folgen ist höchstens ein Nachspielen des Weges eines Anderem.

Biba
Ähejä aschär ähejä
(Ich bin, der ich bin und Ich werde sein, der ich sein werde.)

ramalon
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Beitrag von ramalon » 09.09.2017, 06:24

Hallo Horus

Mit dem Schiff kann ich nicht mitreden. War zwar mal mit einem Fischkutter im Sturm, alle waren Seekrank. Aber bin Seefest.
Während die Anderen gelitten haben, hatte ich das auf und ab genossen.
Das Wellen rollten über den Kutter und ich war draußen. Zwar angeleint, aber musste das Schauspiel aus erster Hand haben.
Das auf und ab ist wie Achterbahn fahren - stundenlang.
Dass mit den Naturgewalten, es sind bei uns 200 Meter bis zum Deich.
Den Blanken Hans haben wir fast vor der Tür. Er ängstigt mich nicht.
Stürme und Orkane sind Zeiten wo ich auf dem Deich bin.
Habe etliches an Sturmfluten mitgemacht. Da, wo ich gearbeitet hatte, das Restaurant lag außerhalb von Deich, oder besser gesagt im Deich, aber auf der Wasserseite.
Man entwickelt einen Blick für Hochwasser, ob nun vorausgesagt oder nicht.
Man hat den Tidenkalender, schaut bei Ebbe auf Meer, in wie weit das Wasser abgelaufen ist.
Hatten dann in den 70ern bei Ebbe einen Wasserstand wie bei Flut.
Heißt, das Wasser steigt noch mindestens 3 Meter auf. Also den Laden Flutsicher machen.
Denke Mal es ist das Leben mit der Nordsee das einen ruhig macht.
Es kommt bei mir keine Panik auf. Liegt aber auch daran, weil ich sehe was kommt.

Aber zurück zu Seekrankheit. Für die Betroffenen ist es schlecht. Ihnen geht es schlecht und man kann ihnen nicht helfen. Und wie du schon geschrieben hattest, man kann nicht aussteigen. Da muss man durch.
Dann kennst du ja auch den Seemannsgang. Wenn man an Land ist, schaukelt alles noch, und man hat wirklich einen leicht torkelnden Gang. Liegt nicht am Alkohol, obwohl es damit in Verbindung gebracht wird.

Ich liebe das Meer und das Wasser, auch seine Naturgewalten.
Den einen ängstigt es, den anderen nicht.

https://www.youtube.com/watch?v=FOt3oQ_k008

Gruß ramalon

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Horus
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Beitrag von Horus » 09.09.2017, 08:18

Hallo ramalon....

Ja, es ist eine Welt für sich.
Man macht da vielerlei Erfahrungen. Und im Spiel mit den Elementen ist man oft auf sich alleine gestellt.
Habe aber auch dort glernt Respekt vor der Natur zu haben.....

Manchmal kommen mir heute noch Erfahrungen von damals hoch.
Und eine gewisse Sehnsucht steigt in mir auf.
Möchte gerne noch einmal die Küste und die Schiffe sehen.
Doch leider kann ich jetzt nicht mehr reisen....

So bleibt mir die Erinnerung, die Schönheit und die Träume von damals....



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Grüßle Horus :P

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 09.09.2017, 14:12

Hallo Jungs,
bei den Shanties fiel mir ein, dass ich mit 14 ständig
mit der Gitarre `rumlief und mit Mädels aus der Klasse
die "Mundorgel" `rauf und `runter sang. Und obwohl ich
nie mehr auf die Idee kam, mir diese Musik anzuhören,
war ich jetzt liebevoll an diese Zeit erinnert.

Noch zwei, drei Jahre früher nahm mich die Oma mit
ins Kino zu den Freddy-Filmen; und vielleicht war ja
"Die Gitarre und das Meer" ein stiller Auslöser, denn
plötzlich wollte ich eine Gitarre. Aus Pappe baute ich
eine mit Saiten aus Gummiringen, die aber nicht
Spannung genug hatten um zu klingen; da habe ich sie
als Dekoration neben ein Filmposter von Freddy Quinn
mit Uhu an die Wand geklebt.
Als mein Vater Freddy "in meinem Zimmer" entdeckte,
ist er völlig ausgeflippt, ich sei noch zu jung, um mir
Kerle an die Wand zu hängen, riss das Poster in einem
Ruck von der Wand!!
Da "bäumte sich" szg. die Gitarre auf, rollte sich geradezu
von der Wand ab, von Gummis gezogen, und sprang
regelrecht samt Tapete meinem Vater ins Gesicht. Uff!
Aber Weihnachten bekam ich die Klampfe trotzdem, jahu.

Respekt einflößend eure Erfahrungen mit Meer und Sturm.
Dazu fand ich dann diesen 1-minütigen Beitrag hier.
Mensch Horus, da krieg ich echt Muffen.
Bis demnächst. sensmitter

https://www.youtube.com/watch?v=Ctt6aJfj32I

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Horus
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Beitrag von Horus » 09.09.2017, 19:01

Mensch Horus, da krieg ich echt Muffen.
Hi, Sensmitter.....

Ja, nicht nur Du...

Im Atlantik, so mitten auf dem Meer, können die Stürme sehr gewaltig sein.
Es gab Stürme, da durfte keiner mehr ans Deck. Das Schiff mußte nur von innen gesteuert werden.
Es war zu gefährlich. Und wie ich schon erwähnte, wenn das Schiff in ein Wellental fiel und die nächste Welle dann über das ganze Schff schlug, ja, da wird es brenzlig....

Und es gibt kein Weg der Hilfe.
Wenn man nicht fest verankert war wurde man im nächsten Augenblick irgendwo an eine Wand geschmissen und verletzte sich....

Aber es gab auch andere, wunderschöne Situationen.
Manchmal folgten uns Delfine und machten ein Wettrennen mit uns.
Wunderschön, wenn sie so hochsprangen und dann wieder eintauchten....

An manche schöne Situation erinnere ich mich auch noch. Spiegelglatte See, Windstille, und bezaubernde Sonnenuntergänge, wie man sie nur auf dem Meer erfahren kann....

Zum Glück waren unsere Waffenspeicher bis hin zu den Torpetorohren noch vollgestpft mit Bierkisten aus der Heimat...

Das ist die Gorch Fock, die vor jahren eine Kadettin im Meer verlor...



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Grüßle, Horus :P ...

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 12.09.2017, 18:00

@ramalon
Danke für "Sailing". Oh, ich liebe dieses Stück.

@Horus
Was zum Schiffegucken. Ich hoffe, es gefällt dir.

Lasst es euch gut gehen!
LG sensmitter

https://www.youtube.com/watch?v=cooZ2IDux8M

ramalon
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Beitrag von ramalon » 12.09.2017, 18:26

Hallo Horus,

ich kann gut nachvollziehen was du vermisst.
Könnte mir ein Leben ohne Küste nicht vorstellen.
Nur du weißt, wer es immer hat, weiß nicht zu schätzen was er hat.

Du kennst ja die Windjammerparade in Bremerhaven.
Es liegt vor der Tür. Zu den Zeiten hatten wir das Restaurant voll und wir konnten aus der Küche auf die Schiffe schauen. Ist egal was die Weser hinauf oder herab fuhr, konnten wir aus der Küche sehen.
Luxusliner, Frachter, Windjammer, Motorjachten usw.,
Und das eine oder andere kleinere Schiff lag mal bei uns vor dem Restaurant.
Gäste die mit einem Fischkutter kamen, Jachten etc.
Und kannst dir ja vorstellen, dass der eine oder andere dann mal nach Service von uns, während der Windjammerparade an Board gefragt hatte.
Eigentlich haben wir so etwas nicht gemacht, aber bei guten Gästen machten wir eine Ausnahme.
Und so war ich das eine oder andere Mal mitten in der Windjammerparade.
Denke Mal das wäre etwas für Dich gewesen.

@Sensmitter
das ist eines meiner Lieblingstücke.

https://www.youtube.com/watch?v=j5AUm_xaE9A

Und noch etwas aus Afrika., zum Lachen mit Musik die ich mag.

https://www.youtube.com/watch?v=5meBNh9UELo

Gruß ramalon

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Horus
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Beitrag von Horus » 12.09.2017, 21:59

Hi, Sensmitter....
Danke fürs Schiffe gucken.
Ich habe mehr mit Kriegsschiffen zu tun gehabt. Große und kleinere.

Aber auch die alten Segler im Kampf mit dem Meer begeistern mich.
Sie zeigen das wahre Gesicht der Seefahrt.

Guckst Du hier:


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Grüßle, Horus :P ...

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Horus
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Beitrag von Horus » 12.09.2017, 22:19

Nur du weißt, wer es immer hat, weiß nicht zu schätzen was er hat.
Hi, ramalon....
Ja, das stimmt.
Aber bei mir ist es nun schon so lange her.
Die letzte Zeit tauchen immer wieder alte Erinnerungen auf, die ich eigentlich schon vergessen hatte.
Es war auch eine schöne Zeit, die ich noch gerne in mir trage....
Aber, "Es war einmal"!....

Auch Santana fand ich toll und liebe es heute noch.
Es sind einfach Erinnerungen an unsere frühere Lebenszeit....

Dein Anmach Video aus Afrika find ich iwiee lustig....

Ich habe aus Togo auch ein tolle Aufnahme von Brenda Fassie mitgebracht.
Höre es oft rauf und runter...


► Link zum Video


Grüßle, Horus :P ...

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 14.09.2017, 12:13

Hallo Horus und ramalon,
über den Maler und das Meer habe ich mich zwei
Tage und Nächte intensiv mit meinen Bildern beschäftigt;
jetzt dicke Augen und steifen Hals, aber glücklich.
Durch "Sailing" war ich in Gedanken 40+ Jahre zurück
und viele Szenen tauchten aus der Erinnerung auf.
Wirklich wundersam, was wir so alles noch "im Speicher"
haben...und vieles lief im Kopf wie mit Zeiraffer ab.
Passend dazu fand ich heute dann "zufällig" diese
time lapse und Bilder von Rom, wo ich ca. 5 Jahre lebte.
Ohne schräg d`rauf zu kommen:
Es heißt ja, in der Stunde unseres Todes würden wir unser
Leben in Zeitraffer zurückspulen sehen; ich hoffe, ich habe
dann aber bessere Musik dabei, ha, ha.

LG sensmitter

https://www.youtube.com/watch?v=1968QO9C4eY

PS.: wo finde ich das Interne Forum? Oder, wie setze ich dann
korrekt die Musik `rein?

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