Spirituelle Erfahrungen

fĂĽr Alles
Weltenspringer
Alter: 65 (m)
Beiträge: 923
Dabei seit: 2014

Beitrag von Weltenspringer » 22.09.2016, 19:51

@ horus - ich hab keine angst nicht alt zu werden - eher das gegenteil wäre der fall -grins.
ich seh nicht dir geringste tugend darin alt zu sein und hab dazu nicht das geringste bedürfnis alt zu werden, in einem zerfallenden körper mit langsam schwindenden geist.

für mich ist das eher eine immer bedrohlich werdende näher rückende schreckensvision. selbst deine heissgeliebten zenmeister machten als tattergreise keine gute figur mehr.

ansonsten scheint dir irgendwie entgangen zu sein, dass wir in etwa dem gleichen alter sind?

ich bedanke mich auf jedenfall, dass du deine osho-geschichten einstellst.

wer so ein zeugs lesen will, soll sich gefälligst die bücher kaufen. damit sollte man wirklich kein forum vollspicken. da sind ja sulis zitate leichter zu ertragen, in ihrer kürze, selbst wenn sie meist vollkommen unverstanden und deswegen deplaziert sind.
im vergleich zu suli muss ich trotzdem irgendwie loben, im gegensatz zu ihm ist es bei dir vollkommen klar, dass du nur die geschichten eines anderen wiedergibst und nicht die absicht hast, deine persönliche weisheit damit zu dokumentieren.

zu senses ergüssen, die hier auch erwähnt wurden, dieser terralogie, kann ich nichts sagen. ich versteh nicht mal im ansatz was sie da schreibt, nichtmal worüber, geschweige denn warum. muss ich aber auch nicht und will ich auch nicht.

was sense allerdings an ayleeny geschrieben hat entspricht genau dem was ich zu dem thema zu sagen habe.
da wundert mich eher ein wenig, dass du und suli da ja anscheinend endlich mal ziemlich einer meinung zu sein scheint.
das sense hin und wieder so richtig böse sein kann, hab ich ja schon selber zu spüren bekommen und halte das für etwas überzogen.

da lob ich mir wieder ayleeny, die sich trotz einiger derben sprĂĽche, die man ihr gedrĂĽckt hat, keineswegs beleidigt oder eingeschnappt zeigt.

allerdings sehe ich hier bei ayleeny die gleiche gefahr, die auch bereits sense angesprochen hat und die auch der gute suli so raffiniert drauf hat.

diese endlosen tiraden an wiederholungen des gleichen serbasch, kochen mit der zeit selbst die intelligentesten gehirne weich, irgendwie glaubt dann jeder was geschrieben wird, wenn man es nur unendlich oft wiederholt. mit der masche arbeiten alle religionen schon seit jahrhunderten und das mehr als erfolgreich.
bei den christen konnte nicht mal ein luther gegen sowas wirklich erfolgreich anstinken.

Weltenspringer
Alter: 65 (m)
Beiträge: 923
Dabei seit: 2014

Beitrag von Weltenspringer » 23.09.2016, 08:48

@horus wenn dir geschichtchen gefallen, dann wĂĽrde mich mal interssieren, wie du diese hier findest?

Das Eichhörnchen

Zone 30km/h – ich fahr 40. Ein Auto kommt mir entgegen mit 50 km/h denk ich. Ein Eichörnchen von rechts aus den Büschen das plötzlich über die Strasse will. Nicht wirklich schnell das Tier. Kein besonders Schönes, Eichhörnchen sind zwar irgendwie alle schön, mit ihren fließenden, geschmeidigen Bewegungen, aber es gibt Schönere, solche - in dieser herrlich rostbraunen Farbe, so wie Füchse. Dieses ist eher dunkel.
Wie dumm von dem Tier gerade in diesem Moment die Strasse zu überqueren! Ich seh genau wie es unter das entgegenkommende Fahrzeug gerät, wie es kurz unter dem Auto abbremst, aber dann wohl doch von dem zweiten Reifenpaar, irgendwie, erwischt wird. Einen Augenblick später passiere ich das Tier. Ich hab nicht genau gesehen was geschah. Jetzt liegt das Eichörnchen auf dem Rücken. Ich sehe kein Blut. Der Schwanz des Tieres wirbelt wie ein Propeller herum.
Lebt es noch? Ich bin schon vorbei.
Andere Fahrzeuge nähern sich von vorne und von hinten.
Ich werf nochmal einen kurzen Blick in den Rückspiegel. "Ein Eichhörnchen", denk ich.
Ich hab´s eilig, Stress am frühen Morgen! Hätte ich was tun sollen ? Wahrscheinlich waren es sowieso nur noch die letzten Zuckungen? Selbst wenn nicht, was hätte ich für das Tier schon tun können?
Unfallchirugie für Eichhörnchen?
Ich fahr einfach weiter!
Irgendwie bin ich jedoch belastet, kein schönes Ereignis in den frühen Morgenstunden.

"War doch nur ein Eichhörnchen?", sage ich mir.

Ein paar diffuse Gedanken huschen durch meinen Kopf.
Heute werden noch viele Eichhörnchen sterben!
Ob dieses Auto für das Eichörnchen Gott war, oder Gott gespielt hat?
War ich vielleicht für das Eichhörnchen Gott – oder nur ein Mensch, der nichts nichts für dieses Eichhörnchen getan an?
Vielleicht war das Auto nur das Werkzeug Gottes?
Nunja – wie bereits erwähnt, es war kein besonders schönes Eichhörnchen!
Möglicherweise sollte es ja sterben?

Aber ?


Lasst uns an was anderes Denken, es gibt wichtigere Dinge als Eichhörnchen!

Nun ja, auch ich war 10 km/h zu schnell, zumindest für ein Eichhörnchen. Irgendwie fühl ich mich heute Scheisse. Keine ahnung wieso, was hab ich mit einem Eichhörnchen zu tun?

Benutzeravatar
sensmitter
Alter: 65
Beiträge: 560
Dabei seit: 2012
Kontaktdaten:

Beitrag von sensmitter » 23.09.2016, 11:14

Hi, Weltenspringer, siehste,
jetzt kommt mein terralogischer Kram ins Spiel.
Vermessen, zu glauben, einer der Götter würde
für die Erleuchtung der Menschheit Eichhörnchen
killen. Schamanisch betrachtet war es jedoch ein
spiritueller Hinweis, keine Zwietracht zu sähen.
Außerdem animiert der Spirit Eichhörnchen dazu,
über die eigene Zuverlässigkeit nachzudenken.
"Esoterisch brutal; das arme Tierchen...", sagt
mein Pfau...
Tja, alles fĂĽr die Erleuchtung, wa?

Und so sind auch Schamanen - die echten Meister
ĂĽbrigens auch - manchmal recht unfreundliche
Zeitgenossen, wenn es um echtes DĂĽnnbrettbohren
geht. Voll wie das Leben; auch nicht ständig heiti-
teiti...,
sondern voller "dunkler Energien", die so "Hulahulas"
wie ich auch anzapfen, um sich ihrer zu bemächtigen.
Manchmal braucht`s ja auch den Holzhammer, bis
wir manche Dinge verstehen. Aus diesem Grunde
erwarte ich von selbsternannten s.g. "Spirituellen
Meistern", dass sie den Ton anschlagen, den sie fĂĽr
richtig halten; erst einmal, um sich selbst wieder in
Inneren Frieden zu bringen.

Aus meiner Sicht sollten Heiler mit sich selbst
identisch sein; und halte es auch fĂĽr uns alle
äußerst wichtig, dass wir das sind. Geht nicht
ständig, sollte aber aus schamanischer Sicht -
und jetzt kommt das mit der Terralogie - immer
wieder neu bearbeitet werden, denn:

Alle zehn Tage ändert sich die Welt.
Alle möglichen Dinge sind sensmitter = Vermittler
von Gefühlen: Lichtverhältnisse, Temperaturen,
Vegetation (z.B. tööörnen kahle Äste im Winter
ab, wogegen frisches, sprieĂźendes Laub innerlich
fröhlich macht usw.) bla, bla, bla.
Zu verstehen ist die Terralogie, wenn man die
Texte im Forum Schamanentum in ihrer ganzen
Mischung der Einflüsse auf sich wirken lässt.
Du verstehst dann von selbst, welche Energien
gerade am Werk sind. Ich habe sie Spirits ge-
nannt, "Zeit-Geister"; alle 10 Tage is`n anderer
d`ran. Und sie stecken in Menschen, Tieren,
Pflanzen und Steinen, in Naturerscheinungen,
Wetter bla, bla, bla.

Das Geilste ist jedoch, dass alle esoterischen
Systeme sich über die verschiedenen Strömungen
einig sind. So findest du sie in der Kleinen Arkana
des Tarot wieder...ach, und in -zig Systemen.
Wenn man die Kulturen durchforstet, findest du
entsprechende Feste und Rituale, die sich diese
Energien der Erde zunutze machten.
Hab`das alles durchforstet, mehr als 20 Jahre
lang, 10 000 Jahre zurĂĽck - sorry, laber`dich zu.
Na, jedenfalls kann ich inzwischen viele esoterische
Systeme und "Behauptungen" wissenschaftlich
belegen. Wie geil ist das denn!?
Also, ich hatte meine Erleuchtung, kann ich dir
sagen; aber ich käme nie auf die Idee, mich mit
`nem Schild in die Fußgängerzone zu stellen,
wo d`raufsteht: "Spirituelle Meisterin", yeah! echt
zum Kotzen!...womit wir wieder beim Thema wären.
Hab ich jetzt aber kein`n Bock d`rauf.

Aber hier noch`n bisschen missionieren, ha, ha.
In meiner Welt heiĂźt es: Ab morgen ist Taube.
Meinen frischen Beitrag hab`ich erst eben `rein-
gesetzt. Guckst du. Da steht jedenfalls an, ich
zitiere mich selbst, "eine ausgeglichene "Tauben-Zeit",
in der so wundersam
alles eigenmächtige Wollen zur Ruhe kommt."
Kölle alaaf!
LG sensmitter

Weltenspringer
Alter: 65 (m)
Beiträge: 923
Dabei seit: 2014

Beitrag von Weltenspringer » 23.09.2016, 22:42

naja - grins - um ehrlich zu sein, ich hab nie gesehen wie ein eichhörnchen überfahren wurde und hab auch nie eins selber überfahren.

eigentlich wollte ich nur mal sehen wie so geschichtchen ankommen und was da alles reininterpretiert wird.
so ein zeug zauber ich in ein paar minuten aus dem hut. da mag sich zwar meine sichtweise der dinge irgendwo spiegeln, man kann sich davon nie ganz frei machen, ansonsten aber keinerlei echte erfahrungswerte und schon gar nichts spirituelles.

vielleicht sollte ich mich auch mal als terralogie versuchen - lach
ich glaub sowas käme meiner fantasie ganz gut zu passe.

ich erinner mich immer innerlich schmunzelnd an so gedicht oder geschichtsinterpretionen irgendwelcher machwerke prominenter autoren.
die meisten wĂĽrdern sich sicher ziemlich darĂĽber wundern, was man ihnen alles an angeblich gewichtigen gedanken unterjubelt.

nunja, zumindest weiss ich ja jetzt wie ich das mit den terralogogischen ergĂĽssen sense`s zu verstehen habe,

was mich allerdings etwas verblĂĽfft hat ist dieser 10 tage rhythmus.
ich war bisher immer der felsenfesten überzeugung die welt, sprich die energie, wäre in einem stetigen fluss und somit ständiger veränderung unterworfen
das mit den zeitgeistern finde ich zwar lustig - aber warum nicht? jedem das seine.
obwohl mir da schon ayleenys duale sichtweise mit diesem männlich/weiblich zeug leichter nachzuvollziehen fällt.
gleich 10 verschieden auf meine erleuchtung einwirkende kräfte bringen mir, meines erachtes, dann doch zu viel durcheinander - grins

ich weiss nicht aber irgendwie hab ich jetzt doch mehr den eindruck gewonnen, das, senses afront gegenüber ayleeny´s sichtweise der dinge weniger einen sachlichen hintergrund hat,den ich erkannt zu haben glaubte, sondern mehr so einer art -den teufel mit dem belzebub auszutreiben- entspricht.

wissenschaftliche beweise - tarot, arkana, dass ich nicht lache!

ich leugne ja nicht, dass unter den schamanen eine ganze menge leute mit besonderen begabungen rumwurschelt. die meisten aber auch nur, weil sich hier gute kohle mit leichtgläubigen machen lässt.

insofern sind die meines erachtens also schon echt erleuchtet.

Benutzeravatar
Sullivan
Alter: 59 (m)
Beiträge: 1790
Dabei seit: 2012

Beitrag von Sullivan » 24.09.2016, 00:19

@ Welthupferl

Gestern wollte ich schon beanstanden, dass du bei der erfundenen Geschichte vom Eichhörnchen die Angabe des Autors vergessen hast. Heute lese ich mit Erstaunen, dass du selbst der Autor bist. Gewisse Zweifel, ob es tatsächlich der Fall ist, habe ich noch. Auffallend ist jedenfalls, dass du normalerweise durchgehende Kleinschreibung hast, in der Geschichte aber nicht.

Ich finde die Geschichte nicht gut, sondern sehr gut. Sie könnte mit nur wenigen Rechtschreibkorrekturen ohne weiteres in ein Lesebuch für den Deutsch-, Ethik- oder Religionsunterricht älterer Schüler abgedruckt werden. Am Text selbst wäre kein Wort zu ändern. Die Geschichte könnte bei einem Wettbewerb sogar einen Preis gewinnen, da sie tatsächlich von A bis Z gelungen ist. Eine bestens geeignete Vorlage für Schülerdiskussionen.

Vor Jahren war im Forum die eindrucksvolle Heldentat eines Teilnehmers nach einem solchen Unfall zu lesen. Er berichtete glaubwürdig, dass er als Neunjähriger vom unbezwingbaren Impuls erfasst wurde, dem schrecklichen Leiden des Tieres ein schnelles Ende zu setzen. Mit einem schweren Stein tat er es auch.

Für Doktorarbeiten an Universitäten lautet die Bestnote "summa cum laude" (mit höchstem Lob). Ich nehme an, dass die meisten Leserinnen und Leser diese Beurteilung sowohl dem Autor der Geschichte als auch dem neunjährigen Jungen zubilligen würden.

Sullivan erteilt 2 mal "summa cum laude".

karfunkel

Beitrag von karfunkel » 24.09.2016, 19:01

überfahrene eichhörnchen... :shock:

also ich will die oshostories zurĂĽck... ;)

Weltenspringer
Alter: 65 (m)
Beiträge: 923
Dabei seit: 2014

Beitrag von Weltenspringer » 24.09.2016, 22:07

lach - @ suli.

mit meiner geschichte in einen topf mit der geschichte eines neunjährigen geworfen zu werden - ich weiss nicht ob mich das wirklich begeistert.

ich hab nie behauptet nicht der gross und kleinschreiberei mächtig zu sein.
tatsache ist, dass ich sie eher für antiquiert und nicht mehr zeitgemäß halte.

der halbherzige versuch die deutsche sprache durch die rechtschreibreform etwas sinnvoller zu gestalten ist ja ziemlich gescheitert und sogar weitestgehend wieder rückgängig gemacht worden. ich hab keine ahnung was der quatsch wohl an kosten verursacht haben mag.

mir ist ehrlich gesagt schleierhaft wieso man nicht längst dem englischen muster bezueglich der gross und kleinschreibung folgt.
genauso schleierhaft ist mir, wieso man nicht endlich auf die artikel der- die- das verzichtet und sie nach englischem vorbild auf einen reduziert.
ich kann einfach nicht nachvollziehen was man sich bei diesem, männlich, weiblich, sachlich denkt.
wieso beispielsweise ein tisch männlich sein soll, eine gabel weiblich und ein (das)kind sächlich.
wieso ist der mond bei uns männlich und bei den franzosen weiblich?

von so albernheiten, dass wir zahlen anders herum sprechen, als wir sie schreiben (obwohl bei der 13 doch die 10 vorn ist und die 3 danach kommt)will ich gar nicht erst gross reden.

richtig albern wird erst wenn man an die rechtschreibreform denkt!

warum beispielsweise ĂĽberhaupt regeln bei mehrfachkonsunanten?
ob man nun je nach bedĂĽrfnis "schifffffahrt" mit 2. 3, 4, oder 5 "f" schreibt ist doch sowas von latte.
gesprochen wird doch sowieso alles gleich. was fĂĽr eine lachnummer deswegen bĂĽcher neu zu drucken bzw. einzustampfen.

genauso der käse ob dass oder das, also mit einem s oder mit zwei s. hätte man nur eine artikel wäre das sowieso erledigt aber eigntlich ist es auch vollkommen wursch, weil ja auch hier die ausprache immer die gleiche bleibt.

ich will das jetzt hier nicht ausdehnen aber es gibt noch eine fülle von dringlichst erforderlichen änderungen.
es macht einfach keinerlei sinn die deutschen schüler mit veralteten längst überholten reglementierungen zu quälen, die sich in form von grammatik und schreibweisen eisern in der deutschen sprache halten.

fĂĽr mich selber ist das eigentlich kein echtes problem. am pc mit einer "deutschen" tastatur
kann ich schreiben wie mir gerade danach ist.

ich hab noch in meiner jugend noch richtig schreibmaschine (also blind) zu tippen gelernt. ich hatte frĂĽher sogar mal eine beachtliche anschlagszahl.
es wird nicht mehr also viel leute geben, denen der begriff anschläge beim tippen auf einer schreibmaschine überhaupt etwas sagt.
ich beherrschte damals sogar eilschrift, also nicht nur die einfache stenographie. fĂĽr diejenigen denen auch diese begriffen nun gar nichts mehr sagen, ich konnte mitschreiben, sogar, wenn drei leute durcheinander quatschten.
zu der zeit damals war einfach noch nicht abzusehen, dass mal alles durch computer gemacht werden würde. ich musste noch in fortran oder cobol (computersprachen) meine ersten kleinen programme selber schreiben, eigenhändig lochkarten stanzen um sie dann manuell in die ersten rechner(so nannte man die computer damals noch) reinzuschieben.
ich gehörte mal zu den naivlingen, die dachten, sie müssten all so ´n zeug selber beherrrschen, ehe ich begriff, dass es vollkommen reicht, sich zum dummen user zu mausern und die zukunft den menschen gehört, die eigentlich von nichts eine ahnung haben.

inzwischen dürfte die zukunft der grossbuchstaben sowieso so gut wie besiegelt sein. die handy-manie wird das mit sich bringen. es sei denn man führt wieder andere touch-screans ein. es ist einfach zu umständlich immer zwischen klein und gross umschalten zu müssen.
dadurch werden die grossbuchstaben bald ziemlich abgehakt sein.
ulkig ist, es waren die´s pc hatten die grossbuchstaben damals gerade nochmal gerettet hatten. und zwar wegen dieser umschalterei bei telexgeräten, da wäre die grossschreiberei beinahe schonmal über die wupper gegangen. telexe sind so antique geräte, bei denen man die texte erst auf lochstreifen geben musste bevor sie mittels telefonleitungen quer durch die welt gesandt wurden.

Benutzeravatar
Sullivan
Alter: 59 (m)
Beiträge: 1790
Dabei seit: 2012

Beitrag von Sullivan » 25.09.2016, 06:11

@ Welthupferl

Die kriminalistische Frage, ob du der Autor der literarisch ausgezeichneten Geschichte vom Eichhörnchen bist oder nicht, bleibt weiterhin völlig offen. Auch wenn du auf einmal behaupten würdest, du hast sie abgeschrieben, wäre das für mich kein Beweis. Vielleicht kommt jetzt noch irgendein Blödmann oder eine Blödfrau und schreibt, die Geschichte sei keine 5 Cent wert.

Wir haben uns sträflich weit vom Threadthema "Spirituelle Erfahrungen" entfernt.

Weltenspringer
Alter: 65 (m)
Beiträge: 923
Dabei seit: 2014

Beitrag von Weltenspringer » 25.09.2016, 07:27

@suli im gegensatz zu dir neige ich nicht dazu mich mit den blĂĽten oder federn anderer zu schmĂĽcken. wenn ich hier eine geschichte reinsetze dann ist die auch von mir.
ich hatte bereits erwähnt, dass ich solche sachen aus dem ärmel oder dem handgelenk schüttel,.... wenn mir danach ist.
das du die geschichte als gut empfindest erfreut mich ulkigerweise schon , obwohl ich meinem naturell entsprechend normal eigentlich sagen mĂĽsste: das geht mir am dingens vorbei, genau wie der umstand ob du denkst ich wĂĽrde plagiate benutzen.

im ĂĽbrigen hast du natĂĽrlich recht. das thema passt nicht in diesen thread.



p.s.
ich hab einiges an talenten in die wiege gelegt bekommen. das ist nicht wirklich mein verdienst. kreativität ist bei mir angeboren.
möglicherweise versuch ich mich ja doch noch als buchautor.

meine fähigkeit zu schreiben hab ich nie gross ausgeschlachtet, ich male und zeichne übrigens auch weitaus besser als alle, dessen werke ich hier im forum bisher bewundern konnte, ohne auch nur die geringsten techniken erlernt zu haben.
meine musikalische begabung beschränkt sich allerdings nur auf mein gehör aber vermutlich auch nur deswegen, weil ich nie den impuls hatte mit irgendwelchen musikinstrumenten herumzuhantieren. bis vor ein paar jahren wusste ich nicht einmal, dass ich sowas wie singen und den ton halten kann.
im moment bin ich ernsthaft am ĂĽberlegen gitarre spielen zu lernen.
ich hab ziemlich geschickte finger und denke nicht, dass mir das besonders schwer fallen wĂĽrde. es gibt die tollsten songs, die nur mit drei akkorden gespielt werden, noten hab ich mal in der schule gelernt ... sollte also kein problem darstellen.

gibt so einen song in der fernsehwerbung, da singt wer ... "nichts ist unmöglich".
ich hab ja nicht vor mich musikalisch mit michael jackson zu messen - oder als autor mit deinem goethe - grins.

ramalon
Alter: 60
Beiträge: 1647
Dabei seit: 2008

Beitrag von ramalon » 25.09.2016, 08:01

Hallo Weltenspringer,

doch Zwilling.
Mir geht es nicht viel anders.
Unsere Basis, die Bildung ist zwar unterschiedlich, aber im Endeffekt habe ich auch viele Fähigkeiten nicht genutzt.
War dann mal dabei und habe versucht on das Zeug fĂĽr Mathematik und Informatik Studium drin sitzt mit Ende 20. Bis zur Annahme zur Uni hat es gereicht, aber dann habe ich was anderes gemacht. Habe lieber als Koch gearbeitet, war kreativer.
Die Kreativität liegt mir absolut.
Nur leider ist ein Leben nicht genug, um alle seine Fähigkeiten auszuleben.
So ist mein Leben auch verlaufen, öfter mal etwas anderes machen.
Ich habe öfter mal mein Leben grundlegend geändert.
Vieles einmal probieren. Es ist mir sonst auch zu langweilig.
Das mit dem Malen hebe ich mir fĂĽrs Alter auf, irgendwann wenn ich Zeit finde.
In dieser Beziehung habe ich einen Hang zum Abstrakten.

GruĂź ramalon

Benutzeravatar
Sullivan
Alter: 59 (m)
Beiträge: 1790
Dabei seit: 2012

Beitrag von Sullivan » 25.09.2016, 08:56

@ Welthupferl

Sich mit fremden Federn schmücken heißt, fremde Werke als die eigenen auszugeben. Das gab es von mir im Forum noch kein einziges Mal. Dennoch bringst du diese dummdreiste Behauptung seit Jahren immer wieder, ohne jemals einen Beweis dafür präsentiert zu haben. Fremdzitate werden bei mir ausnahmslos mit dem Namen des Autors versehen.

Wenn ich Goethe zitiere, schmücke ich nicht mich, sondern das Forum. So wie unsere Moderatorin BabaJaguar ihre Beiträge gerne mit schönen Blümchen schmückt.

Als Lichthulbi dir den liebenswerten Namen Welthupferl verpasste, und damit ebenfalls das Forum schmĂĽckte, schrieb er dir noch eine bedeutsame Lehre ins Stammbuch. Ich zitiere sie jetzt nicht, um den Sonntagsfrieden zu wahren.

Was du heute über deine Autorenschaft der Eichhörnchengeschichte schreibst, ist viel zu hochtrabend und wenig überzeugend. Dennoch könntest du tatsächlich der Autor sein. Eine unfreundliche Erklärung dafür wäre das Sprichwort: "Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn."

Weltenspringer
Alter: 65 (m)
Beiträge: 923
Dabei seit: 2014

Beitrag von Weltenspringer » 25.09.2016, 09:53

ich denke ich muss mich entschuldigen. ich schreib manchmal einfach zu spontan und hab das falsch artikuliert. das mit den fremden federn schmĂĽcken hab ich anders gemeint, mehr so in dem sinne, dass jemand grosse namen zitiert um gewichtiger zu wirken und damit seine eigene person mehr an bedeutung gewinnt.
du hast recht, du hast niemals, nicht ein einziges mal behauptet oder so getan als seien es deine eigenen werke.

wenn das bei dir oder anderen tatsächlich anders angekommen ist, tut mir das aufrichtig leid.

was nun die besagte geschichte betrifft würde meine persönlichen ehrbegriffe es nicht zulassen, diesbezueglich etwas falsches auszusagen.
da ja auch du einer generation angehörst, die noch weiss was ehrbegriffe bedeuten und welchen stellenwert sie für den menschen einnehmen, gehe ich mal davon aus, dass du verstehst was ich damit meine und sagen will.

Antworten