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Blindangel
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Beitrag von Blindangel » 29.05.2016, 21:46

Hallo ,

Ich habe mal eine frage die ich mir seid ein paar Jahren stelle und keine Antwort darauf finde.

Als Kind ( Jugendlicher )hatte ich Visionen also ich habe etwas gesehen was passieren wird bevor es passiert.

In meinen Träumen konnten Verwante die gestorben sind mit mir komonizieren ich aber nicht mit ihnen reden können so hatte ich den eindruck.

Seit eineigen Jahren ist es alles verschwunden. Anfang des Jahres ist mein Vater verstorben , drei Tage später meldete sich kurz. Mein Vater meldete sich bei mir und
verhinderte einen Astmaanfall . Seitdem wieder nichts .

Seit ca. 6 Monaten ziehen mich und meiner Frau Sendungen im TV mit Medien an also sprachen wir dar√ľber da erz√§hlte meine Frau das sie als KInd
Gef√ľhle hatte das was passieren wird und dann passierte was aber bei ihr ist es wie bei mir .

Jetzt suchen wir Erklärung und Hilfe diese Fähigkeiten wieder zu erlärnen.

Danke im vorraus.

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 29.05.2016, 22:43

Hallo,
aus meiner Sicht ist das normal, dass man Dinge voraussieht oder zumindest voraus ahnt, weil wir diese Dinge in unseren Leben ja alle selbst erschaffen / miterschaffen. Selbst die Quantenphysik lehrt, dass es nicht m√∂glich ist "nur" Beobachter zu sein, was nichts anderes bedeutet, als dass du der Sch√∂pfer deines Schicksals bist - und also deshalb nat√ľrlich voraus wei√üt, was geschehen wird.

Das einzig wundersame ist, dass es Menschen gibt, die glauben, es sei jemals etwas in ihrem Leben gewesen, was sie nicht vorausgewu√üt h√§tten. (Wundersam ist das deswegen, weil diese Menschen ja gar keinen Beweis daf√ľr haben. Nur weil sie sich mit dem 1% ihres bewussten Verstandes nicht daran erinnern, bedeutet ja nicht dass die 99% ihres unbewussten Seins, dies auch nicht vorausgewu√üt hatten, was dann eingetroffen ist.)


lg von Andreas
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Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 03.06.2016, 08:25

meine sicht der dinge ist da gänzlich anders.

nat√ľrlich hat man durch seine t√§glichen entscheidungen die m√∂glichkeit auf sein schicksal einen gewissen einfluss zu nehmen. es gibt jedoch dinge, die sich unseres zugriffes komplett entziehen.
schon allein die entscheidung lieber in die disco zu gehen, statt in die kirche, stellen dir g√§nzlich andere menschen gegen√ľber, die wiederum ma√ügeblich f√ľr dein leben sein k√∂nnen.
man ist nie einfach nur beobachter. von einer selbstgestaltung des eigenen schicksals kann jedoch keine rede sein, obwohl man die konsequenzen aus seinem tun nat√ľrlich mitzutragen hat.
da sind trotzdem noch genug dinge die man weder selber verursacht hat, noch auf die geringste weise zu beinflussen in der lage ist.

niemand sucht sich aus ob er als mann oder frau zur welt kommt, ob schwarz oder weiss, ob als deutscher oder als afrikaner, katholisch oder evangelisch, krank oder gesund ....usw.
durch unsere geisteshaltung sind wir durchaus an unserer eigenen entwicklung und an einer mitgestaltung der welt beteiligt aber wir haben sie nicht gemacht und als menschen werden wir gef√ľgt, ob uns das passt oder nicht.
es gibt zwar möglichkeiten in einigen bereichen präventivmassnahmen einzuleiten um negative entwicklungen zu vermeiden aber wenn man sich beispielsweise erstmal asthma eingefangen hat oder ein bein weg ist, dann ist das kind in den brunnen gefallen und man hat zu sehen wie man damit klarkommt.
dann liegt es dann alledings ganz bei einem selber mit derartigen situationen fertig zu werden.
hier zeigt sich dann die stärke und kraft der eigenen persönlichkeit.

jedem menschen sind zur bewältigung seines lebensweges ganz unterschiedliche begabungen mitgegeben. talente die er nutzen kann aber nicht zwingend auch benutzt.
eines dieser talente ist die prägoknation. da ist nichts was man lernen könnte. der eine hat die begabung, der andere eben nicht.
wenn vorhanden, kann man nur lernen damit umzugehen.
der eine kann das aufgrund seiner individualenergie besser der andere weniger gut.
die grossen seher und propheten die die menschheit hervorbrachte waren in der regel sklaven ihrer begabung und hatten schlimme schicksale.
es ist nicht unbedingt empfehlenswert anderen ihr schicksal vorauszusagen, die könnten recht sauer darauf reagieren.
genauso gibt es viele sachen die man besser nicht im voraus weiss, weil einen das handlungsunfähig machen könnte.
wieso √ľberhaupt etwas tun, wenn man weiss, wann der eigene todestag ist?

bei dem was du an träumerlebnissen geschildert hast, weisst allerdings nichts auf eine besonders ausgeprägte kognitive begabungen hin.
es scheint sich dabei um die rudiment√§ren f√§higkeiten eines empathen zu handeln. wobei meine definition eines emptahen die ist, das jemand √ľber die grundbegabung verf√ľgt ein wenig mit eigenen feinstofflichen energien zu hantieren.
eine derartige grundbegabung w√ľrde nat√ľrlich allemal f√ľr so etwas wie pendeln, kartenleserei und glaskugeln ausreichen.
eine menge dieser leutchen verkaufen sich exellent als schamanen, magier oder hexen.
sollten du und deine frau √ľber eine derartige begabung verf√ľgen w√§re es angebracht sich n√§her damit zu besch√§ftigen.
das die eventuell vorhandenen talente eingeschlafen sind ist wenig verwunderlich. sie passen nicht so richtig gut in unsere angeblich so aufgeklärte zeit.

wir sprechen hier √ľber talente. der begriff talent entstammt der biblichen geschichte. es gibt da eine bekannte metapher.
ein herr gibt dort talente(urspr√ľnglich ein zahlungsmittel -also geld) an drei seiner s√∂hne.
fazit der metapher = wem talente gegeben der sollte sie gefälligst auch nutzen

zu dem okkulten teil, damit mein ich den kontakt zu deinem verstorbenen vater kann ich dir jetzt wenig sagen. das ist nicht meine spielwiese und ich will mit sowas nichts zu tun haben. die bibel sagt dazu -lass die toten toten sein. sprecht nicht mit toten. was aber nicht heisst, dass es derartige kontakte nicht gäbe.

da wäre sicher der peter o, der richtige ansprechpartner.

ramalon
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Beitrag von ramalon » 07.06.2016, 06:22

Hallo Weltenspringer,

da muss ich dir widersprechen.
Der Mensch hat einzig und allein sein Leben in der Hand.
Der Verlauf unseres Lebens besteht aus Entscheidungen und Fehlentscheidungen.
Mit jeder Entscheidung und Fehlentscheidung nimmt das Leben einen anderen Verlauf.
Wie viele Menschen machen etwas, aus Habgier, Bequemlichkeit, Geiz oder sonstigen Beweggr√ľnden obwohl sie wissen, dass es falsch ist.
Damit verändern sie den Verlauf ihres Lebens.
Es ist ja nicht das ein Mensch allein auf der Welt ist, sondern wir leben in einer Verkettung der Entscheidungen.
Meine Fehlentscheidung von heute kann mir morgen zum Verhängnis werden.

Jetzt zu dem wo oder in was man geboren wird.
Ich konnte entscheiden ob ich das Leben haben wollte.
Es ist vieles auch eine Einstellungssache. F√ľr mich gibt es keine Schwierigkeiten - es sind Herausforderungen.
Und diesen Herausforderungen stelle ich mich.

Gruß ramalon

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 09.06.2016, 15:46

@ ramo - da sag ich ja nichts gegen. das seh ich genauso, dass unsere entscheidungen unserem leben die richtung geben.

aber es gibt nunmal dinge, die wir nicht beinflussen k√∂nnen. die uns sozusagen gef√ľgt wurden.
inwieweit das auch menschen sind, die unseren lebenspfad kreuzen und damit ebenfalls einfluss an unserem weg nehmen ist schwer zu beurteilen.

was ich jedoch meine sind die dinge die wir eben nicht steuern können. die dinge wo wir gar keine wahl hatten oder je haben werden.
wo wir mit den gegebenheiten fertig werden m√ľssen die wir antreffen.

dinge die nicht an schuld oder unschuld gekn√ľpft sind. dinge die wir auch nicht selber durch ein vorheriges leben zu verantworten oder verdient haben.

schon ein schlichtes gewitter, ein vulkanausbruch oder sonstige naturgewalten zeigen dir deine grenzen auf.

ich selber glaub ein keine vorsehung oder an ein festgeschriebenes schicksal und zwar genau aus dem grund, weil es meine entscheidungen sind f√ľr die ich verantwortung tragen muss und vor allem auch will.

trotzdem gibt es da aber genug dinge, wo ich nicht das geringste mitspracherecht habe.
dinge wo auch andere menschen durch ihre entscheidungen keinerlei einfluss haben, ganz egal wodurch deren entscheidungen geprägt wurden.

das ganze leben ist f√ľr jeden einzelnen von uns eine herausforderung. diesbez√ľglich gehe ich voll mit dir konform.
die rahmenbedingungen trifft jedoch jeder anders an. da gibt es selten etwas mitzuentscheiden.

in der regel wird jeder von uns einfach in zwangsgemeinschaften hineingeworfen.
hier kann man eventuell sogar nachbessern.

in meinem fall hab ich mir weder die familie ausgesucht, nicht die hautfarbe, nicht ob m√§nnlein oder weiblein, nicht die stastsb√ľrgerschaft und erstmal nicht mal die religion.

an einigen sachen kann man ja mit der zeit sogar etwas drehen aber eben nicht an allem.
michael jackson ist ja sogar bis zu der veränderung seiner hautfarbe vorgedrungen.

fakt ist aber, es gibt sachen die man eben nicht in der hand hat! sachen an deen man weder arbeiten noch etwas verändern kann.
wo einem nichts anderes √ľbrig bleib es damit zu leben und damit klarzukommen.

wer da nicht in der lage ist sich den herausforderungen zu stellen, kommt sowieso nicht klar mit dieser welt.

meist zeigt sich erst im nachhnein welche entscheidung richtig oder weniger richtig war.
"falsch" in dem sinne ist sowieso nichts, wenn man bereit ist, aus fehlern zu lernen.

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 09.06.2016, 21:40

Hallo,
Weltenspringer hat geschrieben:..in meinem fall hab ich mir weder die familie ausgesucht, nicht die hautfarbe, nicht ob m√§nnlein oder weiblein, nicht die stastsb√ľrgerschaft und erstmal nicht mal die religion..
das kommt drauf an, was du als "ich" bezeichnest. Wenn du dich als das kleine Ego siehst, dann hast du recht, weil das Ego ist sehr begrenzt und hat letztlich wenig Macht. Das Ego ist ein kleiner Wicht.

Wenn du dich aber als vebunden mit allem (=Gott) siehst, dann kannst du erkennen, dass du durch diese Auswahl aus allen Möglichkeiten (die durch die ALLverbundenheit entsteht) die Wahl hast und eine dieser Möglichkeiten gewählt hast.

Du hast gewählt die Ego Sichtweise einzunehmen und damit hast du dir in der Tat die Option vertan, zu erkennen, dass du deine Familie eben sehr wohl doch ausgewählt hast.
Denn zu deiner Sicht/Rolle gehört dazu, dass du glaubst, du hättest deine Familie nicht ausgewählt. Da bist du in deinem Glauben genauso gefangen wie ein Katholik oder ein anderer Religionsanhänger.


lg von Andreas
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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 10.06.2016, 17:13

Wir haben immer die Wahl...
und Kinder suchen sich ihre Eltern aus.
Sie kommen auch, wann sie wollen.
LG sensmitter

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Beitrag von Weltenspringer » 13.06.2016, 18:31

war klar, dass ihr esos sowas sagen w√ľrdet!

so wie ich das betrachte sind unsere kleinen egos allerdings alles was wir haben und genau das was uns als persönlichkeit ausmacht.

leute mit kleinen oder unterdr√ľckten egos werden nie irgendwas darstellen oder irgendetwas bewegen.
das sind jedenfalls nicht die leute, die jemal auch nur irgendetwas zum positiven oder negativen verändern werden.

da spielt es dann auch keine grosse rolle mehr ob die an ein festgegebenes schicksal glauben oder nicht.

wozu √ľberhaupt was tun oder sich anstrengen so etwas wie eigenbewusstsein und ego aufzubauen?

f√ľr die ist doch sowieso alles vorherbestimmt?

ich f√ľr meinen teil w√ľrde auf so etwas von leben ...einen lassen und halte das f√ľr eine mehr als eingz√§ngte sichtweise.
auf so eine art gott verzichte ich dankend.

ramalon
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Beitrag von ramalon » 14.06.2016, 05:30

Hi,

meiner Meinung nach ist absolut nichts vorbestimmt.
Jeder ist seines Gl√ľckes Schmied wie es so sch√∂n hei√üt.
Das mit der Vorbestimmung ist nur eine dumme Ausrede f√ľr Unt√§tigkeit, Versagen, Fehlverhalten usw.
Es ist wie immer, sich aus der Verantwortung schleichen.
Könnte vielleicht jemand einmal darauf kommen, dass was er ist und seine Situation aus seiner Lebensweise resultiert.

Unsere Geburt, in das was wir geboren sind, unser Leben und alles was wir daraus gemacht haben oder auch nicht, selbst die Art des Todes könnte in unserer Hand liegen.
Wir sind als M√ľndig in ein Leben entlassen worden, verhalten uns aber wie Kinder.
Schuldzuweisung auf Vorbestimmung. Wie wäre es mit Eigenverantwortung.

Aus meinem eigenen Leben weiß ich, alles was ich wollte habe ich bekommen.
Mein Umfeld habe ich mir geschaffen, meine Lebensweise und Situation.
Hatte keinen guten Start ins Leben, habe aber jede Gelegenheit genutzt und mich gelebt.
Nie auf andere geh√∂rt, denn es ist mein Leben. Nie darauf gewartet das Gott es f√ľr mich macht, oder sonst jemand. Ich hatte mir dieses Leben ausgesucht und mache das daraus, was f√ľr mich wichtig ist.
Es ist weder Schicksal, Gl√ľck noch sonstiges.
Ich habe mir mein Leben selber gestrickt.

Gruß ramalon

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