Energiewarnehmung

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HelenaFilomena
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Energiewarnehmung

Beitrag von HelenaFilomena » 04.02.2016, 20:02

Hallo ihr lieben,
ich wende mich an euch weil ich einen Rat brauche.
Ich weiß mir selbst nicht zu helfen und kann meine GefĂŒhle nicht zuordnen.
Was es ist und wie ich damit umgehen soll .
Zum Beispiel ich sitze in der S-Bahn und schaue mir im Stillen andere Menschen an,einfach so schweift mein Blick an ihnen vorbei. Doch plötzlich spĂŒre ich bei dem Anblick einer Person aus heiterem Himmel ihre Energie. Zum Beispiel war da das junge PĂ€rchen was sich einen Joint gebaut hat, die Frau hatte fehlende ZĂ€hne sah ungepflegt aus und er war high von dem letzten Rausch. Beide haben sich laut unterhalten und ich hatte heraus gehört dass sie sich auf den Abend gefreut haben wo sie ausgehen wollten. Obwohl sie sich gefreut haben habe ich gespĂŒrt dass es nur oberflĂ€chlich war, ich fĂŒhlte mich beklommen, schwer, etwas zog mich herunter. Wie eine schwarze Energie auf meiner Brust. Ich fĂŒhlte mich einfach schlecht, irgendwie innerlich dreckig. Oft sind es negative GefĂŒhle die ich spĂŒre. Manchmal leider zu selten sehe ich das Reine, die Liebe. Heute das autistische PĂ€rchen was nebeneinander saß und ich das kindliche, liebende und reine gefĂŒhlt habe. Das ist schwer zu beschreiben. Ich möchte ĂŒber niemanden urteilen ich möchte es einfach nur genauer erklĂ€ren, wie ich es in einer Situation gesehen habe. Auch wenn ich alleine bin spĂŒre ich eine negative Energie in mir .In meinem Brustkorb die da sitzt wie eine Wolke und ich merke die Energie ist fremd nicht meine.
Manchmal spĂŒre ich eine Energie die im Raum ist, dass ich merken dass etwas da ist, spĂŒre,aber dass die Energien nicht in mir ist,es ist eine fremde Energie. Manchmal hatte ich die Situation dass ich leid und Kummer fĂŒhlte ohne einen richtigen Grund, im Nachhinein habe ich erfahren dass zur selben Zeit an einem anderen Ort es der Kummer meiner Mutter war. Oft fĂŒhle ich mich Energielos, ohne Kraft und bedrĂŒckt. Ich trĂ€ume viel und sehr bildhaft, wenn ich die TrĂ€ume deute warnen Sie mich oder sie sagen mir Ereignisse voraus. Ich habe auch eine sehr starke Intuition die mich leitet und woraus ich Entscheidungen treffen. Ich fĂŒhle mich energetisch und emotional sehr durcheinander. Ich weiß nicht was ist es und wie ich es umwandeln kann dass ich positive Energien wahrnehme. Ich möchte einfach nur lernen damit umzugehen damit ich mich nicht So oft schlecht fĂŒhlen muss.

Ich bin sehr dankbar ĂŒber jeden Rat oder Berichte von Ă€hnlichen Ereignissen und Situationen.

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Silas
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Beitrag von Silas » 04.02.2016, 21:11

Hallo Helena!

FĂŒr mich klingt das, als ob du hochsensibel / Empath wĂ€rst, beides tritt oft in Verbindung miteinander auf, und Hochsensible sind neben Energien oft auch noch empfĂ€nglich fĂŒr die Anwesenheit von Geistern, Naturgeistern etc. Da gibt es recht viele Abstufungen. Was du beschreibst, kenne ich teilweise auch, ich bin ebenfalls hochsensibel.

Weitere Infos (und einen Test) findest du hier: http://www.zartbesaitet.net/

Ich hoffe, das hilft dir weiter :)

LG,

Silas

ramalon
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Beitrag von ramalon » 05.02.2016, 10:24

Hallo Silas,

stimmt, klingt nach Empath.

Ich kann Dir nur einen Rat geben, versuche erst einmal Deine eigene GefĂŒhlswelt in Griff zu bekommen.
Ich bin auch „Empath“ nur fĂŒhle ich mich weder dreckig noch sonst etwas.
Ich nehme es als Information und lege es ab und mische keine eigenen Empfindungen in die der Anderen.
Das dreckig, schwarz usw. sind Deine Empfindungen. Dabei spielt auch viel der visuelle Eindruck mit.
Du musst zuerst lernen alles auseinander zu halten.
Oft tÀuscht der visuelle Eindruck. Hatte vor einiger Zeit im Zug eine Begegnung.
Eine Frau um die. denke mal, 30. Extrem stark behindert. VerkrĂŒppelte Beine und Arme, der Kopf viel stĂ€ndig zur Seite, ihr lief Speichel aus dem Mund und sie viel bei der Unterhaltung öfter einmal weg. Also eine Art kurzschlaf.

Nur die visuelle Eindruck und das was in der Frau war, passten nicht zusammen.
Sie war hoch sensibel und auch sehr intelligent.
Sie hatte einen sehr wachen Geist, war nicht böse mit ihrem Leben und hatte viele schöne Bilder gespeichert. Zumindest die ich gesehen hatte.
Außen KrĂŒppel und innen eine sehr schöner Mensch. Aber auch sehr Selbstbewusst.

Wenn du fĂŒhlst, dann lasse die nur auf das ein was du fĂŒhlst, der Rest ist unwichtig.

Das schwarze und Negative ist aus Dir. Versuche eine andere Einstellung zum Leben zu bekommen.
Ich z.B. liebe alle Menschen, egal was sie ausstrahlen.
Das was ich FĂŒhle sind nur Informationen, mehr nicht und weiter lasse ich es auch nicht an mich ran.

Gruß ramalon

ramalon
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Beitrag von ramalon » 05.02.2016, 10:35

Sorry
,ich meinte im nÀchsten Teil HelenaFilomena.
Nur klingt nach Empath war fĂŒr Silas.

Diese Links Du angegeben hast, habe ich auch schon mal durchforstet.
Demnach bin ich kein Empath. Ich kann zwar Menschen fĂŒhlen und auch manipulieren. Also bin ich auch Suggestor, nur eben nicht nach den Fragebögen.
Es mag zwar einiges zutreffen, aber ich wÀre ganz vorsichtig mit den Dingern und nicht soviel Gewicht da rein legen.
Es ist mir zu sehr OberflÀchlich gehalten.


Gruß ramalon

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 05.02.2016, 10:40

Hallo,
NatĂŒrlich ist es normal Hypersensibel zu sein. Jeder ist das. Das Unnormale ist das Nicht-Sensibel zu sein.

Dass man aber an den eigenen wunden Punkten (negativen Energien) arbeiten muss, betrifft die Hochsensiblen, genau so wie die Unsensiblen.

Lediglich gibt es eine Gruppe von Hochsensiblen, die ihre SensibilitĂ€t als Ausrede benutzen, um das Negative nicht bearbeiten zu mĂŒssen, nach dem Motto: Das Negative ist nur wahrnehmbar weil ich sensibel bin, nicht weil ich Negativ drauf bin - das ist natĂŒrlich ein Egotrip..

lg von Andreas
Ihr könnt mich gerne bei facebook adden, ihr findet mich hier: http://www.facebook.com/andreas.rebmann.96

Totem
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Beitrag von Totem » 05.02.2016, 12:35

Es ist die Verbundenheit, die solche Menschen anderen gegenĂŒber wahrnehmen. Sie spĂŒren, dass das eigene Sein ĂŒber den Körper hinaus geht. Was in einem selbst klingt, geht mit dem im Ă€usseren stĂ€rker in Resonanz als etwas das in unserem Innern nicht erkannt wird. Umso grösser unsere GefĂŒhlswelt ist, umso mehr Resonanz kann mit der Welt im Aussen entstehen.
Hochsensible Menschen haben oft eine sehr grosse und vielfÀltige eigene Welt. Ja darin kommen sogar Dinge vor die sie selbst nicht sind und eigentlich verabscheuen, die aber im grossen Spirit des Menschen vorhanden sind. Das kann soweit gehen, bis man sich selbst verliert und das eigene Wesen wieder suchen muss.

Vertraue dem Leben HelenaFilomena, was jetzt ganz wichtig ist, ist dass du dich wieder sammelst und das immer und immer wieder zu deinem eigenen Wesen zurĂŒckkehrst. Leider werden wir so sehr fremdbestimmt, da kommt es schnell mal vor, dass wir uns selbst verlieren. Wenn es schwierig wird, suche dir Psychotherapeutische Hilfe die sich mit SpiritualitĂ€t auskennt. Denn so kannst du lernen damit umzugehen und spĂ€ter vielleicht auch damit zu arbeiten. Vielleicht fĂŒhlst du dich klein? Dem ist aber nicht so, denn dein Wesen ist einiges grösser als du es dir Vorstellen kannst. So gross, dass sich da einige Energien darin verfangen können. Damit du diese aber wieder lösen kannst, ist es wichtig, dass du deine Seelenlandschaft genau anschaust und so eine Übersicht darĂŒber erhĂ€ltst. Wie eine Spinne, die in ihrem Netz sitzt und spĂŒrt, wo sich die Fliege Verfangen hat. Wenn du das Ding in deinem Seelennetz gefunden hast, ver/besiegle es mit einem Siegel aus deiner Intuition und lasse es wieder frei. So bekommst du die wichtigen Informationen, die dir diese Fremdenergien geben wollen trotzdem und hast dich aber davon befreit. Diese Energien haben somit eine Aufgabe erhalten und haben dadurch einen Sinn so wie jeder Mensch einen Sinn braucht sind sie dir dafĂŒr Sehr dankbar.
Denn diese Energien sind nicht nur schlecht, sie zeigen dir Sachen auf, die dich schĂŒtzen oder lehren zu verstehen. Aber wichtig, suche dir professionelle Beratung und Begleitung!
Gottes Planes Ziel steht nicht im Ende, sondern im Anfang.

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Silas
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Beitrag von Silas » 05.02.2016, 13:49

NatĂŒrlich ist es normal Hypersensibel zu sein. Jeder ist das. Das Unnormale ist das Nicht-Sensibel zu sein.
Sorry aber da muss ich widersprechen. Hochsensibel ist nicht jeder, nur etwa 2 oder 4 % der Bevölkerung, und es ist auch nichts rein Spirituelles, sondern tatsĂ€chlich auch etwas körperliches, denn bei Hochsensiblen ist es so, dass das Gehirn mehr Neurotransmitter produziert, weshalb man mehr Reize wahrnimmt, oder sie stĂ€rker hervortreten. Das ist wie mit ADS / ADHS, denn auch das hat mit bestimmten Stoffen im Gehirn zu tun, und ist genau so wenig eine Ausrede wie HochsensibilitĂ€t, fĂŒr die niemand etwas kann und die sich niemand freiwillig aussucht!

Und sollte jemand es als Ausrede benutzen heißt das noch lange nicht, dass jeder Hochsensible das tut, oder dass HochsensibilitĂ€t automatisch eine New-Age-Erfindung ist, um irgendwelche Probleme zu glorifizieren oder zu mystifizieren, nur damit man sein KleinheitsgefĂŒhl damit kompensieren und sich als etwas besonderes fĂŒhlen kann. So wie es oft mit ADHS / ADS und Indigo/Kristallkindern der Fall ist. Wovon ich im ĂŒbrigen auch gar nichts halte.

Und dass man nichts davon als Ausrede benutzen sollte ist zwar richtig, aber solche mitleidslosen Aussagen wie "Dann reiß dich halt zusammen" oder "Sei nicht so empfindlich" wie viele gern machen, zeigen nur wieder, wie empathielos die heutige Gesellschaft teilweise ist, in der man doch gefĂ€lligst den A.... zusammenkneifen und funktionieren soll, und dafĂŒr doch auch bitte alle Probleme lieber verdrĂ€ngt, anstatt 'SchwĂ€chen' zu zu geben, als die psychische oder anderweitige Probleme noch immer gesehen werden. Ebenso wie Andersartigkeiten (wozu ich HS und ADS / ADHS / Asperger und anderes auch zĂ€hle), oder IndividualitĂ€t und AuthentizitĂ€t allgemein weil das verstehen andere die sich kleiden und benehmen wie Mainstream-Roboter ja nicht.

Und nicht jeder Hochsensible ist ein weinerlicher Waschlappen der im Leben nicht klarkommt und seine HochsensibilitĂ€t als BĂŒrde empfindet, denn sie kann genau so gut auch eine Gabe sein. Auch fĂŒr mich ist die HochsensibilitĂ€t keine Ausrede, sie gehört einfach zu mir und macht auch ein StĂŒck weit mein Wesen aus. Und ich stehe dazu. Ich lebe damit, so gut ich kann, oft fĂ€llt es mir schwer und ich hasse es, aber ich glorifiziere es auch nicht. Und wenn ich mich mal nicht 'zusammenreißen' kann wie andere es gern hĂ€tten und KEIN dickes Fell habe, dann ist das eben auch so. Was geht das andere an? ICH muss doch damit leben. Und solange ich das kann und niemandem damit was tue, ist da doch auch nichts verkehrt dran. Außerdem ist die HochsensibilitĂ€t auch oft von Vorteil weil ich mich gut in anderen hineinversetzen und sie verstehen kann, und davon profitieren meine Mitmenschen sicherlich auch ;)

Das ist jetzt nicht speziell auf deine Aussage gemĂŒnzt, lieber Andreas, sondern eher eine Art Klarstellung weil ich ganz genau weiß, wie die Leute auf das Thema reagieren, und welche Vorurteile dazu bestehen bzw. auftauchen wenn man das Thema anspricht.

Auch will ich Helena (oder irgendjemand anderen) keinesfalls dazu animieren, sich selbst die 'Diagnose' HS zu stellen und das als Anlass zu nehmen, sich fortan zu verkriechen weil man mit der HochsensibilitĂ€t nicht zurechtkommt. Im Gegenteil - ich hoffe eher dass der Link anderen Betroffenen hilft und sie lernen, mit der HochsensibilitĂ€t zu leben und sich selbst besser zu verstehen. Hilfreich könnte hier auch das Buch "Wenn die Haut zu dĂŒnn ist" von Rolf Sellin sein, welches ĂŒbrigens auch fĂŒr an der Thematik interessierte Nicht-Hochsensible lesenswert ist, da man 'uns' Hochsensible damit vielleicht auch besser versteht ;)
Zuletzt geÀndert von Silas am 05.02.2016, 14:18, insgesamt 1-mal geÀndert.

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Silas
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Beitrag von Silas » 05.02.2016, 14:03

@ramalon : Sorry, ich hatte dein Posting ĂŒbersehen.
Diese Links Du angegeben hast, habe ich auch schon mal durchforstet.
Demnach bin ich kein Empath. Ich kann zwar Menschen fĂŒhlen und auch manipulieren. Also bin ich auch Suggestor, nur eben nicht nach den Fragebögen.
Es mag zwar einiges zutreffen, aber ich wÀre ganz vorsichtig mit den Dingern und nicht soviel Gewicht da rein legen.
Es ist mir zu sehr OberflÀchlich gehalten.
Es gibt ja auch Empathie-Unterschiede. Da wĂ€re einmal die normale Empathie und die Psychoemphatie. Erstere meint einfach nur das EinfĂŒhlende VerstĂ€ndnis fĂŒr andere im weltlichen Sinne. Dazu gehört,sich in andere hineinversetzen zu können oder auf ihre Emotionen zu reagieren. Im Grunde ist es eine Grundeigenschaft die bei vielen Menschen aber durch Stress oder ReizĂŒberflutung weniger zum Tragen kommt.

Das andere - die Psychoempathie - ist das, was man unter HochsensibilitĂ€t versteht, die wie bereits oben erwĂ€hnt, durch eine deutlich höhere Anzahl an Neurotransmittern im Gehirn verursacht wird. NatĂŒrlich kann ein Onlinetest allein da keinen Aufschluss geben, aber wenn man beim Durchstöbern der verlinkten Seite oder auch beim Lesen des weiter oben von mir erwĂ€hnten Buches stĂ€ndig Aha-Erlebnisse hat, kann man davon ausgehen, dass man Hochsensibel ist.

Auch da gibt es verschiedene Arten, die in dem Buch sehr gut beschrieben sind, und sollte man feststellen dass man einfach nur "empfindlich" anstatt Hochsensibel ist, kann man sich auch nur schwerlich Gegenteiliges vormachen. Da wird aber klar unterschieden in dem Buch, es wird also nicht jeder der ĂŒber ganz normale Empathie oder MitgefĂŒhl verfĂŒgt, gleich als Hochsensibel abgestempelt. Man muss sich nur halt eingehender damit befassen, um das differenzieren zu können.

Sollte der Eindruck entstanden sein, dass ich Gegenteiliges behaupte und jeder nur diesen Test machen muss, so entschuldige ich mich dafĂŒr, denn das war nicht meine Absicht. Und natĂŒrlich kann man auch Empath sein (im spirituellen Sinne), ohne Hochsensibel sein zu mĂŒssen. Beides tritt allerdings sehr hĂ€ufig in Verbindung miteinander auf.

ramalon
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Beitrag von ramalon » 05.02.2016, 16:40

Hallo Silas,

Es war nicht gegen Dich, sondern diesen Tests.

Bei Fragen wie:
Harmonie ist mir wichtig; im Konfliktfall ziehe ich mich lieber zurĂŒck

Es ist eine Doppelfrage. Ja und nein wÀre meine Antwort.
Ja Harmonie ist mir wichtig, Konflikte vermeide ich nicht, weil sie ausgerĂ€umt werden mĂŒssen, damit Harmonien entstehen.
Diese Frage ist weit ab von Empathie.

Oder Menschen Massen meiden.
Dann wĂŒrde ich sagen, der Mensch ist Konfliktscheu, Menschenscheu.
Voller Ängste aber nicht unbedingt ein Empath.

Ich denke schon dass ich im bestimmten Sinne ein Empath bin.
Nur ich liebe Menschen und deren Empfindungen.
Jeder Mensch ist wie ein Buch.
Je mehr Menschen, desto lieber. Es ist eine Unmenge an Energie in der Luft.
Ich liebe es alles zu fĂŒhlen.

Die ganzen Fragebögen beziehen sich zum großen Teil auf Ängste.

Gruß ramalon

ramalon
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Beitrag von ramalon » 05.02.2016, 16:49

Hallo Andreas,

Hochsensibel ist nicht jeder. Zumindest haben die Meisten es nicht mehr drauf.
Empfindlich sind viele. Mimosen wĂŒrde ich sagen. Unsensibel aber empfindlich.

Empathie: Zumindest aus meiner Sicht gesehen ist:
Ich fĂŒhle nur das Außen. Keine inneren Resonanzen.
Ich will ja nicht mich fĂŒhlen, denn dann mische ich das was ich fĂŒhle, mit dem was der Andere fĂŒhlt.
Ich projiziere meine GefĂŒhle auf den Anderen.

Es ist bei einseitiger Liebe oft der Fall.
Das was die Menschen da fĂŒhlen, sind nur sie selbst.
Projizieren der eigenen GefĂŒhle auf den Anderen.

Gruß ramalon

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Silas
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Beitrag von Silas » 05.02.2016, 20:00

Ich glaube, du bist ein bisschen zu sehr auf den Fragebogen bzw. die Antwortmöglichkeiten fixiert. Die haben aber durchaus ihren Sinn. Dass du keine Fragen strikt mit ja beantworten wĂŒrdest liegt ja auch daran, dass du nicht hochsensibel bist. Hochsensible antworten aber eben grĂ¶ĂŸtenteils mit Ja bei besagtem Test, und eben aus dem Grund kann der auch ein Hinweis darauf sein, dass man selbst hochsensibel ist ;)

Denn Ängste sind bei Hochsensiblen sehr verbreitet und bleiben auch nicht aus. Das kommt einfach daher, dass man als Hochsensibler oft ahnt oder durch Beobachtung und EindrĂŒcke weiß, was jemand denkt, wie er sich gerade fĂŒhlt, oder was er erwartet - oft etwas, das andere gar nicht wahrnehmen. Und je nachdem, hat man dann auch Angst, der Erwartungshaltung nicht gerecht zu werden, oder man hat Angst anderen weh zu tun mit irgendetwas das man sagt, weil man selbst schnell verletzt ist, und weiß wie man sich da fĂŒhlt. Oder man macht sich um vieles Gedanken, wo andere gar nicht drĂŒber nachdenken weil sie weit weniger sehen, hören, beobachten und mitkriegen. Manche tapern ja stumpfsinnig durch die Gegend und beobachten weder sich, noch ihr Umfeld, und gerade die beneide ich manchmal, weil die es leichter haben und sich nicht so verrĂŒckt machen wegen allem möglichen.

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 05.02.2016, 22:27

die test sind lÀcherlich - die schwachpunkte wurden von ramo bereits erlÀutert. empathiebegabung dieser art, von der wir hier reden ist, genetisch.
in den meisten fÀllen ist sie vererbt. muss nicht zwingend von einer generation auf die andere sein, doch oft finden sich Àhnliche talente innerhalb der familie.
die anzahl der begabten ist im steigen begriffen. die erweckung empathischertalente tritt in den letzten jahren zunehmend immer hÀufiger im erwachsenenalter auf.
irgendwie kommt es bei denen, wenn auch verspÀtet, doch noch zum durchbruch.
wieso das so ist ist nicht erklĂ€rbar. das schlimme ist dabei, diese menschen werden von ihren plötzlich auftauchenden fĂ€higkeit ĂŒberrollt.
ein sehr grosser teil landet in psychatrischer behandlung oder in der klapse.
bei denen die es besser verkraften.
ist das harmloseste, wenn sie anfangen jĂŒnger ums sich zu scharen oder bĂŒcher ihre frisch erwachten fĂ€higkeiten zu schreiben, weil sie sich als was besonderes empfinden.
irgendwie sind sie das ja auch, selbst wenn die meisten absolut nichts von dem verstehen, was ihnen passiert ist.
diese art von empathie ist lediglich eine art rudimentÀrer begabung.
es entwickeln sich im laufe der zeit zusÀtzliche fÀhigkeiten. fÀhigkeiten die ganz individueller ausprÀgung sind, auch wenn sie bei dem einen oder anderen Àhnliche resultate hervorbringen.
nur mal um ein beispiel zu nennen. da gibts ÂŽne perle die die begbung entwickelte auren wahrzunehmen, prompt schreibt sie was ĂŒber indigokinder und gibt nun vor, als der weisheit letzter schluss, das die blagen dieser art irgendwie was neues auf dieser welt wĂ€ren und die zukunft der menscheit neu prĂ€gen wĂŒrden.
die ahnt nichtmal, dass es wesentlich tiefergehende energetische wahrnehmungsfÀhigkeiten gibt und dass die indigobÀlger bestenfalls einen winzigen teilaspekt viel tiefergehender wahrheiten darstellen.

weniger harmlose leutchen - die ebenfalls ganz gut mit ihrer begabung klargekommen sind, sind energievampire. ich verzichte jetzt darauf ĂŒber die zu schreiben, da gibt bereits genug threads in diesem forum, die das thema behandeln. ansonsten wird man auch in wiki fĂŒndig.

genauso wenig sind die empathen als harmlos anzusehen, deren affinitÀt sich nicht auf heiler fertigkeiten oder prÀkognationfÀhigkeiten beschrÀnken.
nehmen wir hier die suggestoren als beispiel.
nicht jeder suggestor hat eine so altruistische einstellung wie ramo und will den menswchen helfen. hitler wĂ€re hierfĂŒr ein ganz gutes bzw. negativ-beispiel.
nicht alle empathen tummeln nur in den heilerberufen oder in esoforen, sondern wenden sich der magie oder der hexerei zu. auch hier wĂ€re hitler ein gutes beispiel. sein fabel fĂŒrs okkulte war kein geheimnis.
göbbels war ĂŒbrigens nicht nur ein empath sondern ein unglaublich fĂ€higer emphat. mit dieser begabung wirkt man nicht nur auf einzelne menschen, sondern gleich auf menschenmassen ein - auch nicht ganz so harmlos!

empathen sind unter dem strich gesehen also keineswegs nur alles nette leutchen.
hochsensibilitÀt ist ein bescheuerter ausdruck in zusammaenhang mit empathen, nicht jeder empath ist automatisch ein mimöschen!

sich harmonie zu wĂŒnschen bedeutet nicht gleich als mimose durch die welt zu wandern. harmoniebedĂŒrfnis ist ein ganz anderes thema.

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