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Verfasst: 23.01.2016, 11:48
von ramalon
Hi Sullivan,

Eure Streitereien bekomme ich Zeitweise mit, obwohl ich einige Zeit nicht im Lande war.
Nur ich halte mich bedeckt, da ich mich mit den Versen usw. nicht auskenne und mir insoweit auch die Zeit fehlt mich damit auseinander zu setzen.

Nur Weltenspringer kann ich gut nachvollziehen. Ich denke er hat seine eigene Kompensation gefunden um mit den Emotionen der Anderen fertig zu werden.

Er ist als Empath etwas oberflächlich. Zumindest für meinen Begriff.
Er fühlt zwar die Menschen im Moment, aber eben nicht den ganzen Menschen, sondern nur die stärkste Emotion.

Wie du schon gelesen hast, bastele ich gerne in der Seele der Menschen rum, und suche nach mehr als nur die eine Emotion. Suche den Ursprung, Ängste usw.
Ich lasse mich insoweit von nichts so leicht schrecken.

Nur ich kann Weltenspringer gut verstehen, und ich denke, man sollte sich erst einmal in einen Menschen hinein versetzen.
Ist schon oft richtig was er fühlt, in vielem muss ich ihm recht geben. Oft seine Ausführung und seine Wortwahl etwas derb.

Nur als Empath, ist man schlimmeres gewohnt. Ich habe mir auch oft gedacht, für wie dumm halten mich die Menschen. Mir war früher nicht bewusst, dass das Menschen fühlen nicht normal ist. Es ist mein Leben, und man projiziert sich auf andere. Für mich war es normal.

Im Forum tummeln sich nun einmal eine Menge Menschen mit Ängsten rum, Phobien, Leute die sich profellieren wollen und vieles mehr.


Jetzt wieder zu Weltenspringer:
Ich denke wohl das er Empath ist, da habe ich keine Zweifel.
Ihm fehlt das Feingefühl, habe aber eher die Vermutung dass er sich so schützt.
Er lässt sich nicht auf mehr ein, und vermeidet es in die Gefühlswelt der Menschen einzutauchen.
Ich kann es nur zu gut verstehen. Es ist extrem schwer zu ertragen, vor allen Dingen wenn man sich nicht oder nur schwer schützen kann. Es zerreißt einen.


Ich habe mich mit allem auseinander gesetzt. Ist wirklich nicht einfach.
Mit sterbenden, körperlich und psychisch Kranken, Ängsten usw.
Manchmal brauche ich auch Stunden, um mich davon zu erholen.
Einige können es nie kompensieren.

Jetzt einmal als Beispiel:
Du bist Empath und kannst einen Menschen voll fühlen, er ist am Sterben, über Jahre, hat Frau Kinder usw. Du hast alle seine Ängste, seine Sorgen, seine Schmerzen.
Wie würdest Du dich verhalten.
Und ist egal wer zu Dir kommt, du bekommst den ganzen Mist ab. Ungefragt.
Was würdest Du machen.

Gruß ramalon

Verfasst: 23.01.2016, 16:10
von Sullivan
Hallo Ramalon,

du schreibst, dass du dich nicht so leicht von etwas erschrecken lässt. Ich erschrecke auch nicht, wenn Weltenspringer andere als Arschlöcher bezeichnet oder Beifall klatscht, nachdem jemand im Forum einen anderen mit "Leck mich am Arsch" beehrt hat. Ich bedaure aber den Schaden, der dem Forum dadurch entsteht. Wie oft sind in den letzten Jahren Leute wegen solcher Ausfälle abgewandert. Manche werden sich deshalb wohl gar nicht erst anmelden. Solche Beiträge werden zwar gelöscht, manchmal mit ihren Verfassern, doch prägt sich das den Lesern ein. Hier sind viele hundert Teilnehmer angemeldet, von denen nur wenige etwas schreiben. Weltenspringer spricht allen Ärzten, Juristen, Pädagogen und noch zwei weiteren Berufsgruppen ganz pauschal jede Einsichtsfähigkeit in bestimmte Realitäten ab. Wenn man ihn auffordert, sich zu mäßigen, kommt es noch dicker. Von gelöschten Beiträgen behauptet er, sie gar nicht geschrieben zu haben. Geschweige denn, dass er sich einmal entschuldigen würde. Als Optimist halte ich dennoch eine Besserung bei ihm für möglich.

Wie du weißt, habe ich mich vor Jahren nur deshalb hier angemeldet, weil ich auf deine Beiträge aufmerksam geworden war. Als ich einmal deine Darlegungen sehr lobend und ausführlich kommentiert hatte, schrieb jemand, wir beide seien die gleiche Person, ich würde mich also nur selbst loben. Dieser Verdacht konnte dann durch die mit dir befreundete Martina entkräftet werden, die heute mit über 4000 Beiträgen zahlenmäßig die Spitzenreiterin im Forum ist. Ihr beide wart damals Zielscheibe von recht unsachlichen Angriffen eines Teilnehmers mit ägyptischem Gottesnamen. Beide habt ihr euch nicht provozieren lassen, sondern immer sachlich und höflich reagiert. Er ist schon lange nicht mehr im Forum.

In deinem letzten Abschnitt schreibst du von der ungeheuren Belastung, die einem Empathen manchmal aufgebürdet ist. Katastrophenhelfer haben das gleiche Problem. Sie können ohne eine spezielle Ausbildung den Anforderungen nicht standhalten. Du wirst dich durch deine Sonderbegabung und lange Erfahrung zu schützen wissen.

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Hallo Nymphe,

du bist noch nicht lange hier und wunderst dich wohl, dass manche Teilnehmer wie ich ganz von deinem Thread-Thema abkommen. Erwünscht ist das sicher nicht. Solange es aber von der Forumsleitung geduldet wird, lassen sich eben manche dazu verleiten. Es ist nicht nur nachteilig.

Verfasst: 23.01.2016, 18:52
von ramalon
Hi Sullivan,

zur Empathie:

Du weißt habe das Helfersyndrom. Alles was auf mich zukommt, sehe ich als meine Aufgabe an. Also setzte ich mich auch mit vielen Menschen auseinander.
Ich habe das mit der Empathie gut in Griff. Habe gelernt es an- und abzustellen.
Wenn mich etwas interessiert logge ich mich ein, wenn nicht, mache ich zu.
So bestimme ich was reinkommt und was nicht.
Ob es Begabung ist oder ob ich es gelernt habe, keine Ahnung.
Ich kann auch gut Unterscheiden was von mir kommt oder von außen.

Muss aber dazu sagen, dass ich vieles vermeide. Zum Beispiel schwere Musik, in denen Emotionen sind, vor allen Dingen depressive, oder Filme im TV die sehr negativ beladen sind. Ich versuche immer ein konstantes seelisches Gleichgewicht zu halten.
Also versuche immer gut gelaunt zu sein.

Nur ich kann gut nachempfinden, wenn sich Empathen nicht davor schützen können.
Psychopaten z.B. sind sehr schwer. Hatte mindestens 2 Mal im Leben mich mit ihnen befasst.
Also mich geöffnet und versucht sie zu fühlen und ihnen zu helfen.
Ich brauche etwa 30 Minuten um zu erkennen was in den Menschen abgeht.
Sie haben zwei Seelen, so fühlt es sich an. Eine positive Seite, und eine Negative.
Sie halten krampfhaft die negative Seite unter Verschluss. Dauert einige Zeit bis ich da durch bin und kostet enorm Energien.
Nur wenn ich weiß was los ist, schütze ich mich und mache zu.
So wie ich aber gelesen habe, können es die wenigsten.
Sie bekommen eine volle Breitseite mit irren Emotionen.
Es ist das Chaos pur. Ich kann mir daher gut vorstellen, das viele Empathen auf der Strecke bleiben.

Wenn ich heute einen Psychopaten erkenne, mache ich sofort zu. Denen kann ich nicht helfen.
Menschen mit Psychosen oder Ängsten schon. Dann lasse ich mich darauf ein, und versuche für sie einen Weg heraus zu finden. Greife dann auch manipulativ in ihr Gefühlsleben ein.

Ich würde sagen, ich stelle mich der Verantwortung, die meine Fähigkeiten mit sich bringen.
Ich gehe nicht dabei suche Menschen, mache Werbung wie viele „Wunderheiler“.
Es kommt von alleine auf mich zu. Halte meine Fähigkeiten versteckt.
Nur ich entziehe mich nicht meiner Verantwortung.
Was auf mich zukommt, halte ich für meine Aufgabe, ansonsten wäre es nicht auf mich zugekommen.

Gruß ramalon

Verfasst: 23.01.2016, 22:25
von Sullivan
Hi Ramalon,

ein Helfersyndrom im wissenschaftlichen Sinne hast du nicht. Das ist nämlich eine korrekturbedürftige Konfliktbewältigungsstrategie. Du darfst deine lobenswerte Hilfsbereitschaft weiterhin Helfersyndrom nennen, aber dann nur in Anführungszeichen.

Was mich damals veranlasst hat, ins Forum einzutreten, waren deine Angaben über eine ganz seltene Möglichkeit der Wahrnehmung und Erinnerung. Leider kann man das gar nicht mehr nachlesen, weil danach mehrere Threads gelöscht wurden.

Dein großes Thema war damals auch das von dir so genannte Wir-Gefühl. Ein Bewusstsein der Verbundenheit mit allem Leben, und der daraus resultierenden Verantwortung für jeden Einzelnen. Wunderbar passend dazu Martinas Begeisterung für den Diamantweg des tibetischen Buddhismus.

In schönen Erinnerungen grüßt euch beide

Sullivan

(An Weltenspringer habe ich übrigens durchaus auch einige positive Erinnerungen.)

Verfasst: 24.01.2016, 07:48
von ramalon
Hi Sullivan,

was meinst Du?
Das Heften der Erinnerungen an Emotionen.

Ich denke es ist das Universelle Gedächtnis, oder wie es genannt wird.
Mit dem wir alle verbunden sind. Dort sind alle Informationen gespeichert, auch die Eigenen.
Es basiert aber auf Emotionen, nicht den Verstand.
Ruft man die Emotionen ab, hat man das erlebte wie ein Video.
Alle meine Erinnerungen beruhen auf Emotionen.

Das Wir Gefühl habe ich immer noch. Ich fühle mich für alles verantwortlich. Zumindest was auf mich zukommt.
Es ist nach wie vor alles ein Teil von mir, wie ich ein Teil von allem bin.
Ich kann Menschen, Tiere und vieles mehr fühlen.

Halte auch das mit Gott hat dem Menschen nach seinem Abbild geschaffen für sehr anmaßend.
Der Mensch meint er wäre mit seinem Verstand das non plus ultra. Denke da sind wir ganz fürchterlich auf dem Holzweg.
Es ist alles erschaffen durch Fühlen, nicht durch Denken.
Im Großen und Ganzen dreht es sich nicht um den Einzelnen, auch wenn viele es denken, sondern um die Gesamtheit.
Organismus Leben, nicht die einzelne Zelle.


Gruß ramalon

Verfasst: 25.01.2016, 08:43
von Sullivan
Hi Ramalon,

du hast damals sehr Lesenswertes über deine frühkindlichen Erinnerungen geschrieben, und zwar für einen Zeitraum, der von Erwachsenen normalerweise nicht erinnert werden kann. Warum mich das so außergewöhnlich interessierte, führe ich hier nicht aus, weil es zu umfangreich würde. Außerdem ging es um Körperbeherrschung in späteren Jahren, die nur mit einer seltenen Spezialbegabung möglich ist.

Über das allumfassende Weltgedächtnis, die sogenannte Akasha-Chronik, haben wir uns schon einmal unterhalten. Wer bei Wikipedia "Akasha-Chronik" anklickt, bekommt wie bei vielen anderen esoterischen Themen einen erstaunlich ausführlichen geschichtlichen Überblick mit vielen Literaturhinweisen vorgesetzt. Im Abschnitt "Kritische Einordnung" wird dem Leser klar gemacht, dass Glaubensüberzeugungen nicht als Tatsachen ausgegeben werden dürfen.

Sullivan grüßt dich

Verfasst: 25.01.2016, 19:08
von ramalon
Hi Sullivan,

ich habe viel im Internet wegen dem Thema recherchiert.
Alles was ich gefunden habe war unzureichend.
Erinnerungen bei Hochsensiblen usw. war nicht das was ich vermag.
In dieser Angelegenheit habe ich immer noch keine ausreichende Erklärung gefunden.
Aber ich nehme es wie es ist. Man muss nicht alles erklären können.
Habe 50 Jahre und länger damit gelebt, ohne dass es eine Erklärung brauchte.
Es war und ist für mich – normal.
Hatte per Zufall mal mit Arbeitskollegen darüber geredet, die schauten ungläubig an.
Sie meinten bei mir wäre etwas nicht in Ordnung, das gibt es nicht.
Dann sagte ich ihnen, dann habt ihr doch das Manko, nicht ich, weil ihr es nicht könnt.

Es gibt Erklärungsversuche. Alles was ich im Internet gefunden habe ich etwas wage.
Es sind umrissene Erinnerungen.
Bei mir sind sie klar, es ist mit allen Facetten abgespeichert.
Z.B. meine ersten Zähne.
Ich hatte zu der Zeit keinen Beißring, also habe ich das Kinderbett angefressen, die Farbe abgenagt. Ich weiß noch wie die Farbe aussieht, wie sie schmeckt und was ich dabei gedacht hatte. Mein Vater hatte dann später das Bett neu gestrichen, weiß mit hell blauen Gitterstäben.
Vorher war es eine Art beige. Die Farbe mochte ich nicht, aber da das Bett am Fenster stand, und die Fensterbank (Holz) die gleiche Farbe hatte wie mein Bett vorher, versuchte ich diese Farbe.
So hatte ich dann die Fensterbank angefressen.
Ich habe 1000 de solcher Erinnerungen, aber alles mit Emotionen verbunden.
Man sagte mir, man hätte mir diese Sachen erzählt. Emotionen, was ich dabei gefühlt und gedacht hatte, den Geschmack usw. sind einzig und alleine meine Erinnerungen.
Keiner kann sie mir erzählen.

Meine Erinnerungen gehen zurück bis zur Inkarnation.
Kaum zu glauben ich weiß.
Die Frage war, ob ich das Leben mit allen Problemen haben wollte.
Meine eigene Antwort war: „Ja.“
Danach kann ich mich nur an einige Momente im Mutterleib erinnern, die Wärme und Geborgenheit. Hatte die Augen zwischendurch geöffnet und einen roten Schein wahrgenommen. Ich hatte das absolute Wohlgefühl.

Im Mutterleib hatte ich mich dann mit dem Astralen beschäftigt. Unbewusst. Habe meine Gedanken auf Schwalben konzentriert und sie zum Erkunden der Umgebung missbraucht oder gebraucht.
Sie flogen über ein Gewässer in der Nähe. Konnte sehen was sie sehen, die Sonne und ihre Wärme spüren.

Alles mehr wie unglaublich ich weiß.

Nur wenn das Gehirn so etwas nicht speichern kann, dann wird es irgendwo ausgelagert sein.
Wäre dann meine Mutmaßung.

Und Leser die meinen das ist das Einzige was ich aus meiner Kindheit weiß, irren sich.
Wenn ich alles schreiben wollte, könnte ich aus den ersten Lebensjahren ein Buch machen.
Wahrscheinlich habe ich die Gabe des nicht Vergessens.

Hatte vor einigen Jahren mit einem Bekannten aus meiner Bundeswehrzeit gesprochen.
Ich war erschreckt, was er alles vergessen hatte.
Er konnte sich nach 40 Jahren an fast nichts erinnern.
Für mich es ist so lebendig als wäre es heute passiert.

Gruß ramalon

Verfasst: 30.01.2016, 00:48
von Nymphe
Keine Sorge an quasi euch Beiden. :)

Ich finde das überhaupt nicht schlimm das ihr sowas zu dem Beitrag geschrieben habt!
Wenn etwas ausgesprochen werden muss, muss es das eben daher finde ich das keineswegs schlimm.

Eher interessant zu lesen um ehrlich zu sein... :roll:

Verfasst: 08.04.2016, 16:33
von Melamoon
Die du kle gestalt ist "dein dämon" deine negative seite. Du sagst du hattest depressionen. Die sind vielleicht verschwunden aber meistens sind sie noch tief in dir dein. Ich habe jedes mal schlafparalysen wenn ich depressiv bin. D musst dich mit deiner schattenseite beschäftigen. M besten mit ihr anfreunden und akzeptieren. Den jeder mensch hat die gute und schlechte seite. Yin yang. Fnde die balance zwischen den beiden welten :) ich denke dann hast du endlich deinen frieden...

Wenn du fragen zu meiner geschichte hast, schreib mir winfach :) lg