Forschung zur Motivation und Erwartung Yoga- und Meditation-

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MartinWoznica
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Forschung zur Motivation und Erwartung Yoga- und Meditation-

Beitrag von MartinWoznica » 25.10.2015, 14:05

Hallo Leute,

… könntest ihr mir helfen, bei meiner Untersuchung zu den Erwartungen und Motiven von Personen, die sich für Yoga und Meditation interessieren?
Ich habe mit einem Freund an der Uni hier in Innsbruck zwei entsprechende Fragebögen entwickelt, die wir bei weiteren Untersuchungen einsetzen wollen. Zuvor müssen wir diese jedoch erstmal auf ihre Brauchbarkeit prüfen und dafür brauchen wir möglichst viele ausgefüllt Fragebögen. Also: bitte helft mit und motiviert auch weitere Freund und Bekannt, dies ebenfalls zu tun.

Die folgenden Links führen zu den Fragebögen
• Deine Auskunft zu Yoga (Hatha Yoga) kann der Forschung helfen, indem du diese Fragen beantwortest: http://www.soscisurvey.de/VSTMEmotion/?q=Yoga
• Deine Auskunft zur Meditation kann der Forschung helfen, indem du diese Fragen beantwortest: http://www.soscisurvey.de/VSTMEmotion/? ... Motivation
(dauert jeweils ca. 20 min.).

Bei Rückfragen und Anmerkungen könnt ihr mich gerne und jederzeit kontaktieren.

Viele Dank und liebe GrĂĽĂźe
Martin


Als Yoga-Lehrer und Meditation Praktizierender habe ich gleichzeitig ein groĂźes Interesse an der Forschung in diesem Bereich. Eine wichtige Frage ist hier, warum Menschen Hatha-Yoga oder Meditation beginnen bzw. bereits betreiben, was sie sich davon erwarten und welchen Einfluss diese Motivationen und Erwartungen eventuell auf die erreichten Ergebnisse und deren Nachhaltigkeit haben.
Ich denke, und dies nicht nur aus Sicht der Forschung (Forschungssicht), sondern auch aus praktischen GrĂĽnden, dass es hilfreich ist, hier mehr zu erfahren: so erhalten wir vielleicht weitere Hinweise darauf, was unsere eigene Praxis oder auch unseren Unterricht (als Yoga- oder Meditationslehrer/in) noch wirkungsvoller macht.

Um dies zu untersuchen, haben mein Kollege und ich an der Uni Innsbruck im Fachbereich Psychologie einen Fragebogen entwickelt. Viele systematische Studien bemängeln, dass die Motivationen und Erwartungen in den bisher vorhandenen Untersuchungen nicht berücksichtigt werden. Unser Fragebogen könnte diese Lücke schließen. Zunächst einmal müssen wir jedoch die Brauchbarkeit unserer Fragen überprüfen und gegebenenfalls verbessern. Dafür suchen wir möglichst viele Personen, die unseren Fragebogen online ausfüllen – jede/r Einzelne/r trägt dazu bei, das Wissen zu verbessern, von dem irgendwann ganz sicher auch die eigene Praxis oder der eigene Unterricht profitieren kann.

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peter-o
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Re: Forschung zur Motivation und Erwartung Yoga- und Meditat

Beitrag von peter-o » 25.10.2015, 15:19

Hallo Martin,
an sich finde ich eine solche Studie interessant und es wird auch Zeit, dass sich auch die Wissenschft fĂĽr "spirituelle Techniken" beginnt zu interessieren.
Allerdings frage ich mich, wie Du als Martin eine weibliche Person von 82 Jahren sein kannst
und Deine Stimme klingt doch eher jünger und ziemlich männlich... http://www.keep-on-moving.de/CD_3_Rahmen_06.html
Da ist doch was faul. ;)

Ich wĂĽnsche Dir trotzdem viel Erfolg.
LG. von Peter-O

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mona seifried
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Re: Forschung zur Motivation und Erwartung Yoga- und Meditat

Beitrag von mona seifried » 25.10.2015, 19:55

Hi Martin,

du hast doch schon ein Buch darĂĽber geschrieben.
:smil94 Gott ist die gewaltige universelle Kraft der Liebe.

Weltenspringer
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Re: Forschung zur Motivation und Erwartung Yoga- und Meditat

Beitrag von Weltenspringer » 26.10.2015, 16:09

sollen wir euch dabei helfen mittels geschickter ausfragung, irgendwelcher sehnsĂĽchte oder wunschvorstellungen von menschen, noch mehr leute ĂĽber den leisten zu ziehen?

ich meine, yoga an sich ist ja nicht schlecht, zumindest was den aspekt der körperlichen gesundheit und des damit verbundenen trainings betrifft aber hier muss ich mal dem peter zustimmen, da ist doch was faul?

MartinWoznica
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Re: Forschung zur Motivation und Erwartung Yoga- und Meditat

Beitrag von MartinWoznica » 25.11.2015, 19:44

... faul ist hier nicht, wenn du di Sache mit meinem Geschlecht und ALter meinst - das war schlicht ein dummer Fehler, der mir gar nicht aufgefallen ist. Und ich bin der Letzte, der hier jemanden ĂĽber den Leisten ziehen will, schon gar nicht mit oder bei Yoga.

Viel mehr bin ich wirklich daran interessiert, den Nutzen in die verschiedenen Richtungen aufzuzeigen, aber auch mögliche Irrtümer oder Irrwege aufzufinden.

GruĂź
Martin

MartinWoznica
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Re: Forschung zur Motivation und Erwartung Yoga- und Meditat

Beitrag von MartinWoznica » 14.12.2015, 20:55

Noch immer suche ich nach Personen, die an Yoga oder/und Meditation interessiert sind und zumindest einen meiner Fragebögen beantworten:

• Vorstellung von und Erwartung an: Yoga (Hatha Yoga)
• Vorstellung von und Erwartung an: Meditation

Liebe GrĂĽĂźe
Martin

MartinWoznica
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Re: Forschung zur Motivation und Erwartung Yoga- und Meditat

Beitrag von MartinWoznica » 04.04.2016, 13:53

Wir brauchen immer noch weitere, ausgefüllte Fragebögen für die Untersuchung zu den Erwartungen und Motiven von Personen, die sich für Yoga und Meditation interessieren. Bitte könnt ihr mir helfen, diese weiter zu leiten, in anderen Foren zu posten oder Freude zum Ausfüllen zu motivieren!

Die Fragebögen sind hier:
• Vorstellung von und Erwartung an: Yoga (Hatha Yoga): http://www.soscisurvey.de/VSTMEmotion/?q=Yoga
• Vorstellung von und Erwartung an: Meditation: http://www.soscisurvey.de/VSTMEmotion/? ... Motivation


Danke
Martin

karfunkel

Re: Forschung zur Motivation und Erwartung Yoga- und Meditat

Beitrag von karfunkel » 04.04.2016, 14:41

Eine wichtige Frage ist hier, warum Menschen Hatha-Yoga oder Meditation beginnen bzw. bereits betreiben, was sie sich davon erwarten
das wĂĽsste ich auch mal gern. was versprecht ihr denen denn? und wie lehrt ihr sie das versprochene?
Viel mehr bin ich wirklich daran interessiert, den Nutzen in die verschiedenen Richtungen aufzuzeigen
dann klär uns doch mal auf, martin: warum betreibt ein mensch yoga? das hab ich noch nie verstanden. gibt es etwas langweiligeres? angst vor sportverletzungen?

mich frustriert allein der gedanke daran, dass man nach ein bisschen stretching, was für mich ein teil des aufwärmtrainings für irgendeine sportart ist, schon wieder aufhört. warum tut man sowas?

mein ex war kundalini-yoga-lehrer. was hatte er davon? den kopf voll theorie und kochrezepten. konnte er was damit anfangen? ja, gewĂĽrzfrei kochen. turban flechten. yoginis kalt abduschen. und ab und zu schnaufte er hockend im nebenraum oder verdrehte sich die knochen, wenn er mal wieder schmerzen hatte.

was er aus seiner sicht von Yoga hatte? viel theoretisches wissen im kopf halt. ein verbessertes körpergefühl. (sport hätte es auch getan.) mehr konnte er mir auch nicht sagen. ich weiß, er hat eine gute anbindung nach oben. aber die hätte er auch ohne yoga, der ist so gestrickt. irgendwann meinte er, ihm ginge das getue und gechante in den lehrerausbildungen, die er über jahre begleitet hat, auf den piss. er hatte in der zwischenzeit gelernt, dass es methoden gibt, viele dinge anderweitig schneller und effektiver zu erreichen, als das mit den yogatechniken ging. ach nee...

(wozu gibt es yoga? damit man seinen schülern erzählt, wie man die ejakulation zurückhält und dann selbst wegen der zurückhaltung männlicher energie an prostatakrebs stirbt? na bravo. da wars wohl zu spät den irrtum einzusehen... wenn wenigstens die schüler daraus gelernt hätten...)

insofern ist yoga vielleicht endlich zu den keulen und steinbeilen gelegt worden... ins museum. :?: :flower:

jedes kind kommt heute hellsichtig, telepathisch und mit guter anbindung zur welt. aber mit der erdung, die sie brauchen, hat man es beim hatha nicht so, oder?

ja, ich hab die liste mit den motiven fĂĽrs yoga inzwischen gelesen.

kreuz du doch mal an, also ja/ nein/ vielleicht:

o o o erreichen die leute ihre ziele?
____ und in welcher zeit erreichen die leute ihre ziele? (jahre oder jahrzehnte oder inkarnationen angeben)
o o o macht yoga sinn?
o o o auĂźer fĂĽr die die davon leben?
o o o gibt es im yoga noch ziele auĂźer yogalehrer werden?
o o o wie viele der yogalehrer leben vollbewusst?
o o o ich kenne menschen mit den höchsten lehrergraden. in verschiedenen yogastilen. verteilt auf verschiedene kontinente. keiner davon ist hellsichtig oder vollbewusst. ziel verfehlt? (im vergleich: ich kenne zahlreiche menschen, die ganz ohne yoga hellsichtig und einige, die ohne yoga vollbewusst sind. )
o o o und nun? schüler ködern, die ihre ziele auch nicht erreichen?
o o o wissen die yogalehrer eigentlich, was sie tun? auĂźer eigene einkĂĽnfte sichern?

merkt man etwa, dass ich zu oft von sinnlos-fanatischen yoga-eunuchen aller grade ab nachts um vier um den schlaf gechantet worden bin? :geek: die sich dann auch noch bei mir beklagen, sie machten seit 2 jahren yoga und kriegen nicht ein chakra auf, oder haben in 20 jahren yoga den quatscher im kopf immer noch nicht zum schweigen gebracht... und von der immer noch dösenden kundalini will ich gar nicht erst anfangen...

kannst du mir in % angeben, wie viele yogis ihre ziele erreicht haben und belegen, dass es bei den meisten nicht völlige zeit- und geldverschwendung ist? die einfach nur das ego beschäftigt hält? so dass man gar nie die illusion verlässt?

ramalon
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Re: Forschung zur Motivation und Erwartung Yoga- und Meditat

Beitrag von ramalon » 07.04.2016, 06:23

Hallo karfunkel,

ich halte den ganzen Meditationskram fĂĽr reichlich ĂĽberzogen.
Der Ansatzpunkt ist in meinen Augen falsch. Es dreht sich bei den Menschen um eine Erwartungshaltung und setzt sie unter Druck.
So Komplex es erscheint, so einfach ist es.

Loslassen, ohne jede Art von Erwartung.

GruĂź ramalon

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Sullivan
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Re: Forschung zur Motivation und Erwartung Yoga- und Meditat

Beitrag von Sullivan » 07.04.2016, 10:07

@ Karfunkel

Die Anhänger von Yoga und Meditation sind so zahlreich, dass sich darüber auch viel Nachteiliges berichten lässt. Daneben vollzieht sich aber abseits der öffentlichen Wahrnehmung in aller Stille ganz Wunderbares.

Du schreibst: "Von der immer noch dösenden Kundalini will ich gar nicht erst anfangen." - Wer sich darüber sachkundig machen will, lese die drastischen Erfahrungen, die der Inder Gopi Krishna in seinem Buch "Kundalini" beschrieben hat. Der bedeutende Physiker Carl Friedrich von Weizsäcker, Bruder unseres früheren Bundespräsidenten, war davon so beeindruckt, dass er gemeinsam mit Gopi Krishna das Buch "Yoga und die Evolution des Bewusstseins" verfasste.

karfunkel

Re: Forschung zur Motivation und Erwartung Yoga- und Meditat

Beitrag von karfunkel » 07.04.2016, 14:31

Hallo Leute,

danke fĂĽr Eure Antworten.

Sulli-

mit der Kundalini habe ich so meine "drastischen" Erfahrungen, ganz ohne Yoga oder BĂĽcher. :-o Mit all dem anderen was man beim Yoga so alles lernen soll, wenn man es nicht vorher schon kann, auch. Ich konnte es halt schon vorher. Ohne Yoga. Vollbewusstsein und all das- geht alles ohne Yoga. Und anscheinend wesentlich schneller.

Es geht natĂĽrlich auch MIT.

Aber das ist genau das, wo ich Yoga in hohem Maße für Verarschung halten muss: das Wissen ist enthalten, aber wie bringe ich es den Schülern bei? Etwa so, dass die Ziele der verschiedenen Ebenen auch in kurzer Zeit erreicht werden? Oder vielmehr so, dass sie möglichst lange Kurse besuchen?!? Interessiert die hiesigen Yogalehrer, was ihre Schüler machen, schaffen, erreichen? Oder geht das nur ums Monats-Abo zahlen? Kann sich ein Yogalehrer ernsthaft um 25 oder mehr Leute in seinem Kurs kümmern? Oder wäre ein Maximum von 5 oder so nicht angebrachter? Oder können sie es auch dann nicht leisten, ihren Schülern tatächlich ein Lehrer zu sein? Wenn ich sehe, dass Yogalehrer hochgradig biegsame Menschen, die sämtliche zu erreichende Bewusstseinsebenen des Yoga schon durch haben, in die Hatha-Klasse (in die unterste Anfänger-Liga) stecken wollen, dann geht mir der Hut hoch.

Da läuft doch was falsch. Wenn man den Schülern was beibringen will, darf man keine fortlaufenden Kurse anbieten, sondern zeitlich umrissene Intensiv-Seminare.

Es sei denn, es geht den Yogis wirklich nur um ein bisschen Knochenverbiegen und Energieströme verteilen.

Dann sollte man aber unterscheiden, in welche Klasse man die Yogis steckt: in die Bewusstseinsklasse oder in die Gymnastiktruppe. Wie viele Schulen unterscheiden da wirklich?!?

So viele Leute rennen zum Yoga wie die Katholen zur Kirche:
Beide enthalten Wissen und beide verarschen ihre Anhänger gegen Geld... Prost Mahlzeit. :siw:

Die einen "glauben" an Jesus und kapieren nicht, dass ihnen das NULL bringt, sondern dass sie das auch leben mĂĽssen, was er ihnen vorlebte; die anderen "glauben" an Yoga und kapieren nicht, dass ihnen das Null bringt, sondern dass sie das auch leben mĂĽssen, was man ihnen dort beibringt.

Oder bringt man es ihnen gar nicht bei?

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Sullivan
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Re: Forschung zur Motivation und Erwartung Yoga- und Meditat

Beitrag von Sullivan » 07.04.2016, 15:50

@ Karfunkel

Die lebensbedrohenden Erfahrungen, die Gopi Krishna in seinem Buch "Kundalini" beschreibt, sind etwas ganz anderes als das, was man aus sonstiger Kundaliniliteratur kennt. Der prominente Physikprofessor Carl Friedrich von Weizsäcker (siehe Wikipedia) hätte nicht seine wissenschaftliche Reputation aufs Spiel gesetzt und gemeinsam mit Gopi Krishna das Buch "Yoga und die Evolution des Bewusstseins" verfasst, wenn es dafür nicht entsprechende wissenschaftliche Gründe gegeben hätte. Ohne Gopi Krishnas "Kundalini" gelesen zu haben, kannst du nicht wissen, wie weit du gleiche Erfahrungen wie er gemacht hast.

Warum Sport nicht Hathayoga ersetzt und umgekehrt, weiĂź unser sehr kompetentes Forumsmitglied Golem. Er betreibt seit Jahrzehnten beides. Begonnen hat er in jungen Jahren nach dem Buch "Sport und Yoga" von Yesudian. Ăśber Kundalini schreibt Golem nichts.

Vielleicht erhältst du zu einigen deiner Fragen noch Antworten.

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