Was ist das Spirituelle an Rückführungen?

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ralfhungerland

Was ist das Spirituelle an Rückführungen?

Beitrag von ralfhungerland » 13.06.2015, 10:31

Bei einer Rückführung werden sowohl der Rückführungsleiter als auch der Reisende von der geistigen Welt geführt. Es ist zunächst dabei nicht wesentlich, ob der Klient an Geist- und Seelenführer glaubt. Vielmehr geht es darum die Führung an eine andere Ebene abzugeben und in das Vertrauen zu gehen. Es zeigt sich immer das, was für das heutige Leben relevant ist. Umso mehr man loslässt und den Verstand ruhen lässt, umso mehr kann sich auch zeigen. Unsere Aufgabe ist es dem Klienten diesen Raum zu geben, das möglichst viel geschehen darf. Es zeigt sich aber immer das, was für den Klienten jetzt gut ist. Wir werden hier von der geistigen Welt weise geführt.
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peter-o
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Beitrag von peter-o » 13.06.2015, 11:47

Hervorragend!
Mit wenigen Worten alles Wichtige erklärt.
:bussy:
LG. von Peter-O

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 13.06.2015, 19:51

nunja ... in dem moment wo sich jemand mit den dingen befasst die für sein heutiges leben relevant sind. was ich wohlgemerkt für ausgesprochen gut halte, wo sich allerdings kaum jemand in der heutigen zeit nimmt braucht es" keine rückführung " mehr. in der vergangenheit lässt sich nichts mehr verändern. bestenfalls kann man dinge schönmalen.
wissenschaftlich betrachtet kommt das einer standortanalyse gleich. hat man diese ausgangsbasis erstmal in ihrer notwendigkeit erfasst, weil irgendewtas schliesslich diese inneren konflikte, träume etc. hervorruft, bietet sich hier die möglichkeit sich neue ziele zu setzen, sich eventuell sogar zu verändern.
unter den christen, zumindest den bekennenden christen bezeichnet man diese phase als stille zeit ( sozusagen eine innere einkehr). eine führung ist hier noch nicht zwingend erforderlich, das kann man gut allein bewältigen. das man dazu gott(seinen gott) einläd (betet) ist in diesem zusammenhang nur logisch.
die alten begriffe für diese erkenntnisphase waren reue und buße. leider wurden die derart von den kirchen zweckentfremdet, dass sie heute auf unverständnis stossen.
teilweise wurden die begrifflichkeiten sogar pervertiert und es wurde so etwas wie selbstbetrafung (Kasteiung) und von schuld freikaufen daraus.

in vorleben einzutauchen sehe ich persönlich als vollkommen sinnlose aktion an.

wirklich relevant ist das hier und heute. wissen aus dem vorleben birgt nur die gefahr in die gleichen fehler zurückzufallen oder eben ins andere extrem zu gehen.
beides bringt mit sicherheit keinen nutzen.

einer führung bedarf es eigentlich erst wenn jemand fehlentwicklungen bei sich erkannt hat.
ein guter rat dürfte dann von nutzen sein. bei den christen teilt man sich sinnvollerweise neu gefasste entschlüsse oder ziele mit.
hier findet sich der hintergrund wieso jesus die sogenannte gemeinschaft empfiehlt (heiliger geist). ziele die man mit anderen oder in der gemeinschaft festmacht erhalten eine weitaus grössere gewichtigkeit. dann bleibt es nicht bei den obligatorischen neujahrsvorsätzen sondern die probleme werden wirklich angegangen.

für nichtchristen empfehlen sich hier dann sogenannte geistesführer. da spielt es dann in der tat keine rolle welcher art diese geistesführer sind.
ein mensch allein dreht sich meist nur im kreis bzw. in sich selber. ohne vertrauen in die geistige welt und ohne führung durch die geistige welt kommt niemand weiter.

ein hinführen zu dieser erkenntnisphase durch dritte halte ich persönlich für vollkommen unangebracht. wer nicht von sich aus zu dem punkt gelangt, dass veränderungen not tun zieht keinerlei nutzen daraus. die notwendigkeit einer veränderung muss man schon selber erkannt, erfasst und erfahren haben.

es mag ja durchaus vereinzelt menschen geben deren lebenssinn und auftrag darin besteht anderen menschen mit impulsen den weg zu weisen aber bei den meisten leuten dieser art propheten würde ich eher grössenwahn oder kommerzielle interessen unterstellen!

ralfhungerland

Beitrag von ralfhungerland » 16.06.2015, 11:29

Ich komme aus der Hypnosetherapie nach Milton Erickson. Bei der Suche nach dem Ursprung eines Problems sind viele meiner Klienten im früheren Leben gelandet. In der Kürze: Ich habe dann mit diesen Szenen gearbeitet. Und die Themen lösten sich auf. Spannend vor allem dann wenn es sich um Flugangst, Höhenangst etc.. handelt. Ich mache das hauptberuflich seit 20 Jahren und kenne mich damit aus. Die sogenannte spirituelle Sichtweise kam im Laufe der Zeit hinzu. Ich bin Christ und mit Jesus etc.. verbunden. Demütig glaube ich, das wir von einer höheren Ebene begleitet und unterstützt werden. Für mich sind das die Geist- und Seelenführer. Das ist aber eine Glaubenssache und kann jeder anders betrachten.

Der zur Zeit populärste Rückführungstherapeut ist Dr. Brian Weiss aus den USA. Übrigens klinischer Psychotherapeut, der mit Rückführung in frühere Leben sehr viele Patienten geheilt hat.
Ich selbst durfte noch von Alexander Gosztonyi, Schweiz lernen, der über 40 Jahre mit Rückführungen in frühere Leben gearbeitet hat und seine Philosophie und Erfahrungen in vielen Werken hinterlassen hat.
Weitere Namen: Thorwald Detlefsen, Rüdiger Dahlke, Erik Sigdell

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