Polytheismus (und Monotheismus)

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Ravenna
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Beitrag von Ravenna » 25.06.2015, 13:37

Ok. Es gibt also wahrscheinlich einen"großen"Gott und evtl noch Untergötter.
...aber diese Untergötter ...ich verstehe das nicht.es gibt und gab ja verschiedene Völker, mit verschiedenen Götterkreisen. Erfindet sich ein Volk seine Untergötter? Schließen die sich zusammen und sagten"wier erschaffen uns jetzt mit unserem Geist zb die Katzengöttin bastet" oder wie sind die darauf gekommen.

Leider weis ich nicht wie man sich e-Books runterlaedt aber ich meine. Wie formuliert man Gebete.zb das alte Vaterunser ging ja so:
Vater unser der du bist im himmel ,
Geheiligt ist dein Name
Dein reich kommt, dein Wille geschieht......usw

Und das moderne so:

Vater unser im Himmel geheiligt werde dein Name
Dein reich komme
Dein Wille geschehe....usw

Versteht ihr was ich meine?
Was ist eigentlich derbunterschied zwischen anbetennund zu jemandem beten ?

Vg

Ps :weltenspringer, du brauchst nicht andere Leute als fuzzis zu bezeichnen. Was soll das.

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 25.06.2015, 22:56

Hallo Ravenna,
anbeten ist verehren, verherrlichen, loben, preisen usw.
Beten ist mehr wie ein GesprÀch, ein Anvertrauen...auch wenn
dir niemand antwortet, mal so fĂŒr`s Erste gesagt, ist es
wie wenn du mit jemandem sprichst, ihm deine Sorgen mitteilst,
klagst und dich ausknatschst. Du laberst Gott szg. so zu, wie du
eine Freundin am Telefon kaum zu Wort kommen lÀsst. Sie hÀtte
zwar auch gerne was gesagt, aber merkt, dass du dich mal aus-
quatschen musst...sich alles von der Seele reden tut gut...

Nun, man erzÀhlt ja auch nicht jedem alles und vertraut nur
besten Freunden intime Dinge an - oder eben Menschen, denen
man vertraut - ebenso Göttern, denen man vertraut.
Beim Polytheismus stellt man sich Spezialisten unter den Göttern
vor, die fĂŒr bestimmte Lebensbereiche zustĂ€ndig waren. Beispiel:
Bei Liebesdingen wandten sich die Römerinnen an die Göttin Venus,
die Griechinnen an ihre Göttin Aphrodite usw. Das kennst du sicher.
Alle Menschen erhofften natĂŒrlich, dass ihre Göttinnen und Götter
ihnen beistehen wĂŒrden, sie beschĂŒtzen wĂŒrden und ĂŒber alles
Menschliche erhaben, gerecht sein wĂŒrden - im Gegensatz zu den
Menschen, die nicht fehlerfrei sind. Götter sind in der Vorstellung
ideale Wesen (wobei die der Antike sich wie Menschen benahmen
und in den Mythen viele Fehler machten und jede Menge Mist in
den Geschichten veranstalteten, die man sich erzÀhlte. Irgendwie
waren sie auch alle miteinander verwandt, zankten sich, betrogen
und beklauten sich - alles wie im richtigen Leben. Die Mythen
waren so auch Moralpredigten fĂŒr die Menschen, zeigten Verhaltens-
regeln, die man besser einhielt, sonst....
ach Ravenna...natĂŒrlich weiß ich, dass es dir um etwas viel
Wichtigeres geht...aber es braucht schon von deiner Seite eine
gewisse Vorstellung, einen gewissen Glauben daran, dass dir
jemand zuhört, dass dich jemand erhört.
Am besten gehst du wirklich `ran wie ein kleines Kind und
bettelst einfach mal um das, was du glaubst, dass es dir fehlt.
Wenn du es dann "geschenkt" bekommst vom Schicksal, von
irgendwo her, von einem Gott oder `nem ganzen Club, sorry
vom Olymp, wirst du dir wieder neue Fragen stellen...

Ich denke, es ist ein StĂŒck weit egal - wie man so sagt - ob
man glaubt, die Götter hÀtten die Menschen erschaffen oder
ob man glaubt, die Menschen hÀtten die Götter erschaffen.
Ich schließe fĂŒr heute - gĂ€hn, mĂŒde - und ende mal mit dem
Spruch: Gott muss ein Mann sein. WĂ€re er eine Frau, wĂŒrde
sie mit uns sprechen.
LG sensmitter

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 26.06.2015, 06:53

das hat sense wirklich schön erklÀrt - grins.
ich wĂŒrde das so unterschreiben !
ich wĂŒrde nur noch dazusetzen - wenn es keine götter geben sollte, man mĂŒsste sie fĂŒr die meisten menschen sofort erfinden, fĂŒr deren wohlergehen !


p.s. @ ravenna. bitte bewerte das mit den fuzzis nicht ĂŒber, das klingt vielleicht schlimmer als es von mir gemeint ist.
fuzzis rangieren fĂŒr mich auf der ebene mediziner, pĂ€dagogen, juristen, psychologen, sozialarbeiter eben alles so leute die ĂŒberall mitquatschen aber von nichts wirklich ahnung haben. die ausnahmen die hierbei die regel bestĂ€tigen sind meist mĂ€nner.

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 26.06.2015, 11:48

@ Weltenspringer

Du nennst 5 Berufsgruppen, die deiner Meinung nach von nichts eine Ahnung haben, aber dennoch ĂŒberall mitquatschen. Ahnung haben sie nur ausnahmsweise. Du stellst damit deine eigene EinsichtsfĂ€hhigkeit ĂŒber diejenige von Hunderttausenden Medizinern, PĂ€dagogen, Juristen, Psychologen und Sozialarbeitern. - Wird dir dein Blackout klar ?
Zuletzt geÀndert von Sullivan am 29.06.2015, 10:40, insgesamt 1-mal geÀndert.

metaman
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Beitrag von metaman » 26.06.2015, 11:58

sehr gut ausgedrueckt :) ich weiss aber nicht inwiefern das Christentum wirklich eine echte und originelle Religion war...
es ist ja schwierig die Wahrheit rauszufinden, nach den vielen Hundertjahren...
Andreas hat geschrieben:Hallo,
Eine Staatsreligion wie das Christentum, wurde ja absichtlich dazu erschaffen, um das römische Reich leichter regierbar zu machen.

lg von Andreas

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GhostDog
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Beitrag von GhostDog » 27.06.2015, 21:52

peter-o hat geschrieben:Nach der Bibel gibt es offensichtlich mehrere Götter, denn unter Genesis 1,26 findet man folgenden Text:
1:26 "... Dann sprach Gott: Laßt uns Menschen machen als unser Abbild, uns Ă€hnlich."
Man kann aus solchen SĂ€tzen nicht einfach auf so triviale Weise Schlußfolgerungen ziehen, das wĂ€re sehr unseriöse Methodik - v.a. musst Du ja bedenken, dass es sich bei unseren ĂŒblichen BibelĂŒbersetzungen schon grundlegend um mehrfache Übersetzungen handelt (also mit diversen "Fehlern"), wie Du sicherlich weisst. Dieses Problem besteht eben immer, d.h. sich auf den einzelnen Satzbau zu konzentrieren bringt nichts, selbst einzelne TextstĂŒcke sind oft noch zu offen in der Deutung, Du musst die einzelnen Teile immer im Kontext der gesamten biblischen Lehre und Zeitgeschichte interpretieren, wenn da was sinnvolles bei rauskommen soll...

In Bezug auf das "uns" fĂ€llt mir hier ĂŒbrigens auch die königliche Form der Satzstellung ein: "Uns sei es recht, wenn er einen Schritt nĂ€her tritt..." oder sowas in dieser Richtung... ;-) D.h. im Endeffekt kann man aus diesem einzelnen Satz gar nichts ableiten. Sehr interessant wĂ€re es in der Tat, wenn Du jetzt neben der deutschen Übersetzung z.B. auch in hebrĂ€ischen und griechischen Texten die "Wir"-Form in der Genesis finden wĂŒrdest, _dann_ wĂ€re das eine gewichtige Aussage!

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 29.06.2015, 12:01

Hallo GhostDog,

die "Wir"-Form, in der in frĂŒheren Zeiten die Monarchen von sich selbst sprachen, trĂ€gt den schönen lateinischen Namen "Pluralis Majestatis". Das Alte Testament wurde ausschließlich in HebrĂ€isch verfasst, und danach erst ins Griechische und andere Sprachen ĂŒbersetzt. In den Ă€ltesten Texten ist "Elohim" die Bezeichnung fĂŒr Gott (siehe Wikipedia). "Elohim" ist die Mehrzahlform von "Eloha". Beide Formen werden Im Alten Testament gebraucht. Dass in der Mehrzahlform auch falsche Götter gemeint sind, schließt echte Götter in Mehrzahl nicht aus.

Ich zitiere: "FrĂŒhere christliche Exegeten deuteten die Mehrzahlform "Elohim" oft als versteckten Hinweis auf Gottes Dreieinigkeit (Vater, Sohn und Heiliger Geist). Heute wird sie eher als Macht und WĂŒrdigung Gottes (Pluralis Majestatis) verstanden." - Peter-O ist also bestĂ€tigt.

LG Sullivan

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GhostDog
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Beitrag von GhostDog » 29.06.2015, 19:59

Sullivan hat geschrieben: Ich zitiere: "FrĂŒhere christliche Exegeten deuteten die Mehrzahlform "Elohim" oft als versteckten Hinweis auf Gottes Dreieinigkeit (Vater, Sohn und Heiliger Geist). Heute wird sie eher als Macht und WĂŒrdigung Gottes (Pluralis Majestatis) verstanden." - Peter-O ist also bestĂ€tigt.
Danke fĂŒr die Details! ...aber inwiefern wurde Peter-O bestĂ€tigt? Das bestĂ€tigt doch eher genau was ich sagte, also dass z.B. der Pluralis Majestatis naheliegen wĂŒrde oder eben bei der anderen Deutung wĂŒrde es auch nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit auf "mehrere" Götter hinweisen - obwohl es natĂŒrlich nicht auszuschließen ist. Wie ich eben sagte: Es ist keine zwingende einzelne Deutung daraus abzuleiten...

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 29.06.2015, 22:00

@ Hallo GhostDog,

durch die KĂŒrze eines Beitrags wird manches ungenau. Absolut genau ist dein Schlusssatz: "Es ist keine zwingende einzelne Deutung daraus abzuleiten."

Wenn Peter-O schreibt "Nach der Bibel gibt es offensichtlich mehrere Götter", sollte es genauer heißen "gibt es offensichtlich die Möglichkeit mehrerer Götter". Das lĂ€sst du aber ja auch offen.

Mein Schlusssatz hĂ€tte nicht heißen sollen "Peter-O ist also bestĂ€tigt", sondern genauer: "Sein Hinweis auf diese Möglichkeit ist durch das Wort Elohim voll bestĂ€tigt." Somit steht es 1:0 fĂŒr dich. Aber nicht gegen Peter-O, sondern gegen mich.

LG Sullivan

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 02.07.2015, 06:01

schon in den hauptparagraphen der bibel heisst es: du sollst keine anderen götter haben neben mir.

ergo gibt es andere götter!

bei peter o gibt also gewisse lichtblicke.

die frage ist nur welchen stellenwert diese sogenannten götter fĂŒr einen haben und was wir zulassen. falsche götter können auf geistlicher ebene durchaus lebensbeeinflussend sein. in der bibel finden sich zig anweisungen bzw. hinweise, wie man diese falschen götter in kontrolle bekommen oder bekĂ€mpfen kann. wobei natĂŒrlich auch fiktive werte wie das streben reichtum, anerkennung oder dergleichen eine art ersatzgott sein können.

hier spiegelt sich unser leben, unser tÀglicher kampf.
geist-seele!

was beeinflusst mein tun, mein denken, meine handlungen?

was kommt von mir?
was kommt vom schöpfer?
was kommt von satan oder falschen göttern?

da mĂŒssen wir alle hunderte male am tag durch!

jesus als vater des positiven denken brachte die botschaft, dass der schöpfer ein liebender gott ist. eine art vater(mutter)figur, die ihre schöpfung liebt und keineswegs nur darauf sinnt die menschen zu betrafen, wenn sie mal fehlentscheidungen gefÀllt haben.
das rezept fĂŒr eine positive grundeinstellung ist seiner ansicht nach die "liebe".

wer es also irgendwie schafft sich selber so anzunehmen wie er ist, mit allen fehlern und schwÀchen sieht sich mittels dieser liebe in der lage auch andere zu lieben.
das man das nicht immer und jederzeit hinkriegt dĂŒrfte wohl jedem klar sein.

wie auch immer, es ist unser auftrag immer wieder fĂŒr den einklang von geist und seele sorge zu tragen, ejedenfall so lange unser körper das durchmacht.

meine persönliche schwĂ€che ist die, dass ich wenig verstĂ€ndnis dafĂŒr aufbringe, wieso sich so viele menschen der gefahr aussetzen auf falsche götter hereinzufallen, indem sie nach irgendwelchen mittlern zwischen sich und em schöpfer zu suchen. die bandbreite ist da riesig. sie geht ĂŒber engel, naturwesen, krafttiere, gurus, heilige, heiler, schamanen, verblichene und vieles mehr.

letztendlich stehen wir jedoch ganz allein vor unserem schöpfer.

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 02.07.2015, 11:03

@ Weltenspringer

Gott ganz allein ? Das klingt in der Theorie wunderschön. Die Praxis sieht aber anders aus. Manche fundamentalistische Christen sagen: "Ich möchte nicht durch irgendwelche Meister oder Geister geheilt werden, sondern durch Gott allein." Sie gehen nicht einmal zum Arzt, und landen dann bisweilen in der Katastrophe.

NatĂŒrlich ist Gott, der in unserem Innern wirkt, immer unsere erste Adresse. Er lĂ€sst sich aber nicht vorschreiben, wie er uns in einer konkreten Situation helfen soll. Es mĂŒssen nicht immer gleich Wunderheilungen oder sonstige ĂŒbernatĂŒrliche Eingriffe von oben stattfinden, wenn wir uns an Gott wenden. Er dirigiert uns durch unsere Intuition. Diese erhalten wir nicht, wenn wir schon im voraus alles besser wissen, weil wir uns einer falschen Ideologie verschrieben haben.

Diese Intuition kann uns durchaus zu bestimmten Hilfsmitteln im Esoterikbereich fĂŒhren. Du schreibst, wir sollten nicht auf falsche Götter hereinfallen. Sie seien als Mittler zum wahren Gott nicht tauglich. Kein vernĂŒnftiger Esoteriker wird aber beispielsweise Naturgeister als solche Mittler ansehen. Sie sind nĂ€mlich nur interessante Naturerscheinungen.

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 03.07.2015, 05:09

@ suli - ich verstehe was du meinst, das sehe ich im grunde inhaltlich nicht anders als du. welche wege gott einschlÀgt hilfe zu leisten kann sogar esetorische ansÀtze einschliessen.
damit habe ich kein problem. ich sehe lediglich ein problem bei esoterischen ansÀtzen, dass die sich selber als bestandteil gottes sehen oder sich selber göttliche eigenschaften
zuordnen. die verwechseln die ihnen von gott mit gegebenen talente mit gott-sein oder mit göttlichen eigenschaften.
was den geist betrifft sind wir jedoch vollkommen eigenstÀndig. diese eigenstÀndigkeit wurde uns biblisch gesehen von gott gewÀhrt.

nicht einmal jesus hat behauptet gott zu sein. von sich selber sprach er immer als menschensohn. an einer einzigen stelle hat er sich im ĂŒbertragenen sinn geĂ€ussert: wenn du mich siehst dann siehst du gott. wieso man aus dieser einen aussage ableitete, er wĂ€re ein bestandteil gottes - ist mir persönlich schleierhaft. genau wie mir die ganze trinitĂ€t absolut schleierhaft ist. meines erachtens liefert weder das alte testament noch das neue, dazu irgendeine grundlage.

nichtsdesotrotz ist jesus fĂŒr mich ein leitbild dafĂŒr wie ein mensch sein kann oder sein sollte.
er wird nicht umsonst heiland genannt. eine der ladies im forum fragte mehrfach was eigentlich der unterschied zwischen göttern und heiligen wÀre.
die frage ist aus meiner sicht der dinge mehr als berechtigt.
die pseudogötter sind wesenseinheiten die mit gewissen fÀhigkeiten unterschiedlicher art ausgestattet sind. durch anbetung oder verehrung konnen diese ihr machtvolumen sogar in gewisserweise vergrössern. deswegen der mahnende hinweis in der bibel keinen falschen götter oder propheten zu verfallen.
bei diesen wesenseinheiten besteht die gefahr, dass sie nicht nachvollziehbare eigeninteressen besitzen.

jesus ist keine dieser gottheiten sondern der heiland. ein heiliger oder geheilter mensch in der nachfolge gottes. der begriff nachfolge ist in dem zusammenahng meineserachtens als wortwörtlich zu sehen. theoretisch könnte jeder mensch ein heiliger werden.
das bedeutet den einklang zwischen körper geist und seele zu finden. als komplett in der mitte - geheilt zu sein.
das entspricht im esoterischen bereich wohl einem sogenannten aufgestiegenen meister.
von der sorte gabs vor jesus schon welche und auch nach jesus. die lehren buddhas unterschieden sich beispielsweise inhaltlich kaum von lehren jesus.
manche heilige, bei jesus traf das zu, sind mit besonderen fÀhigkeiten begabt worden bzw. gewesen.
aus diesem grund nahm jesus selbst unter den heiligen einen ganz besonderen status ein. wieso jesus nur seine heilerbegabung benutzte und trotz erfolgter herausforderungen keine anderen begabungen offenbarte, sieht man mal von der erweckung eines toten, der erschaffung von nahrungsmitteln und der transferierung von wasser in wein ab, kann ich leider nicht nachvollziehen.

an dieser stelle möchte ich nur noch vermerken, dass nicht jeder begabte mensch automatisch zum heiligen wird und das es heilige gibt, die ansonsten ĂŒber keine besondere begabungen verfĂŒgen.

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