Suizid und das leben nach dem Tod

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mona seifried
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Beitrag von mona seifried » 06.05.2015, 20:38

Cruiser hat geschrieben: In Wahrheit wachsen wir fast nur durch Schwierigkeiten.
Das ist wahr. Wer in seinem Leben noch nichts schwerwiegendes durchgemacht hat, hat die Tiefe seiner Herzensliebe noch nicht erfahren.
:smil94 Gott ist die gewaltige universelle Kraft der Liebe.

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mona seifried
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Beitrag von mona seifried » 06.05.2015, 20:48

Andreas hat geschrieben: Auch Engel und geistige Helfer dĂŒrfen einem Menschen nicht helfen einen schlechten Weg weiter zu gehen.
Engel und geistige Helfer verlassen uns nie. Nur das Ego kann sie manchmal nicht hören. Es ist immer eine Hand da, wir brauchen sie nur zu ergreifen. :angel7:
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Raimon
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Beitrag von Raimon » 08.05.2015, 09:14

Sullivan hat geschrieben:@ Raimon

Ob es dir gefÀllt oder nicht: Auch SelbstmordattentÀter sind Selbstmörder.
Okay. Ich sehe da einen StraftÀter der ein Attentat begeht -
und dort jemanden, der das Recht in Anspruch nimmt,
seinem Leben selbstbestimmt ein Ende zu setzen.

So: just let's agree to disagree.

Und der Andreas hier hat definitiv keine Ahnung von Hexen.

Keine Hexe war aus eigenem Verschulden in die FĂ€nge der
Inquisition geraten!

Aber Andreas ist dann wahrscheinlich auch der Meinung,
daß Frauen selbst daran schuld sind, wenn sie vergewaltigt werden...

Ach so: Und jemandem den "Gnadenschuß" geben, ist man nur
berechtigt, wenn man von demjenigen ausdrĂŒcklich und eindeutig
darum gebeten wird. Und selbst dann hat man das ausdrĂŒckliche Recht,
diese Bitte abzulehnen!

Niemals ist man aber im Recht, wenn man ausdrĂŒcklich ungebetene
Hilfe dennoch gegen den ausdrĂŒcklichen Wunsch und Willen des
anderen "leistet".

Darum geht es ja auch in der momentanen Diskussion um die
Forderung der Abschaffung von §63 StGb, den Zwangspsychiatrie-
Paragraphen - aber das ist ein anderes Thema...

--Raimon--

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Andreas
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Schuld

Beitrag von Andreas » 09.05.2015, 12:57

Hallo,
Raimon hat geschrieben:... war aus eigenem Verschulden in..
eine solche Argumentation ist NONSENS, weil auf der Ebene der Seele existiert keine Schuld.

Schuld existiert beispielsweise auf der Ebene des EGOs und auf emotionalen Ebenen, zum Beispiel in Form von SchuldgefĂŒhlen. Diese Ebenen werden nicht mit ins Jenseits genommen. Wie ich schon weiter oben geschrieben habe, es werden die gesetzten Absichten, welche sich im Spiritualkörper befinden mitgenommen, nicht jedoch Emotionen und EGO.

Darum sind die Ursachen selbst gesetzt, aber die Seele lÀdt sich keine Schuld dadurch auf.
Die Seele kann eine Schuld noch nicht einmal erkennen. Lediglich auf der emotionalen Ebene dient die Schuld dem Menschen zu erkennen, was gut oder nicht gut ist.
Die hĂ€ufigste Form, wie sich Schuld materiell manifestiert sind Geldschulden, die ein Mensch sich dadurch automatisch anzieht. Und daran sieht man auch, dass sie nicht mit ins Jenseits genommen werden - oder hat schon mal jemand einen Toten mit einem Koffer voller Geldschuldscheinen abreisen sehen ?? Die Geldebene verbleibt auf der Erde. Nicht jedoch die Absichten. Wenn jemand die Absicht gesetzt hat im nĂ€chsten Leben weiterhin reich zu sein (und sich diese Absicht nicht durch SchuldgefĂŒhle oder anderes zerstört), der wird im nĂ€chsten Leben reich sein obwohl er keinen Geldkoffer mit ins Jenseits genommen hat. Er braucht noch nicht einmal Grabbeigaben, wie es die alten Ägypter in ihrem Aberglauben geglaubt haben. Es braucht lediglich die Absicht, also die gesetzte Ursache.

Ihr mĂŒsst das verstehen, weil ansonsten tappt ihr bezĂŒglich diesem Thema im Dunkeln wie ein Blinder der mit einem Stock im Jenseits herumstochert und von Stein zu Stein kriecht.


lg von Andreas
Ihr könnt mich gerne bei facebook adden, ihr findet mich hier: http://www.facebook.com/andreas.rebmann.96

Ravenna
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Beitrag von Ravenna » 09.05.2015, 18:22

Aber es ist doch nun mal so, dass das leben aus Karma UND selbstgetroffenen Entscheidungen besteht. Was ist epwenn der Grund warum jemand sich das leben nimmt Konsequenz einer selbstgetroffenen Entscheidung ist, nicht einer karmisch vorherbestimmten.

Außerdem kann jemand wenn er sich das leben nimmt die Gelegenheit wahrnehmen und das nĂ€chste leben mit positiverer einstellung angehen und somit das schlechte Karma auflösen.
Was meint ihr dazu?
Vg

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mona seifried
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Beitrag von mona seifried » 09.05.2015, 18:42

Hallo Raimon,
Raimon hat geschrieben: Forderung der Abschaffung von §63 StGb, den Zwangspsychiatrie-
Paragraphen -
Es ist an der Zeit die WillkĂŒr der psychiatrischen Gutachten zu stoppen. Forensik bedeutet 2 m hohe ZĂ€une in der wahllos zusammen gewĂŒrfelt wird. Die Insassen sind reine Laborratten fĂŒr alle möglichen Medikamententests.

Sogar in den normalen stĂ€dtischen Klinkien fĂŒr Psychiatrie, inbesonders in den geschlossenen Abteilungen, kommt es zu Selbstmorden. In den letzten Jahren sind mir an meinem Wohnort bereits zwei FĂ€lle bekannt geworden, in denen sich Patienten das Leben nahmen.
Muckst ein Patient auf, wird er ans Bett gefesselt und die Pfleger brechen dabei in schallendes GelĂ€chter aus. Es ist ihnen egal, ob der Kranke ins Bett macht. Ich empfand das bei meinen Besuchen dort zutiefst entwĂŒrdigend und menschenverachtend.
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Re: Schuld

Beitrag von mona seifried » 09.05.2015, 19:01

Andreas hat geschrieben: eine solche Argumentation ist NONSENS, weil auf der Ebene der Seele existiert keine Schuld.
Das könnte leicht mißverstanden werden. FĂŒr manche könnte dies heißen, ich kann andere schĂ€digen, betrĂŒgen oder erschlagen, weil es dort keine Schuld gibt.
Die Seele kann sich im Jenseits keine Schuld aufladen, weil die HandlungsfÀhigkeit der Erde nicht mehr gegeben ist.

Andreas hat geschrieben:Schuld existiert auf der Ebene des EGOs und auf emotionalen Ebenen, zum Beispiel in Form von SchuldgefĂŒhlen. Diese Ebenen werden nicht mit ins Jenseits genommen.
Das sehe ich anders Andreas. Bei Jenseitskontakten stellt sich das anders dar.
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Beitrag von mona seifried » 09.05.2015, 19:17

Ravenna hat geschrieben: dass das leben aus Karma UND selbstgetroffenen Entscheidungen besteht. Was ist wenn der Grund warum jemand sich das leben nimmt Konsequenz einer selbstgetroffenen Entscheidung ist, nicht einer karmisch vorherbestimmten.
Selbstmord ist nie karmisch vorherbestimmt.
Es ist immer eine selbstgetroffene Entscheidung, nur in welchem Zustand sich der Selbstmörder zu der Zeit befindet, ist von Belang. Bei klarem Bewusstsein treffen sehr wenige Menschen eine solch scherwiegende Entscheidung.

Ravenna hat geschrieben: Außerdem kann jemand wenn er sich das leben nimmt die Gelegenheit wahrnehmen und das nĂ€chste leben mit positiverer einstellung angehen
Er wird im nĂ€chsten Leben mit Ă€hnlichen Themen konfrontiert und versuchen diese zu ĂŒberwinden - sich diesmal nicht umzubringen. Unternimmt er im nĂ€chsten Leben trotzdem einen Suizidversuch, wird er ihn wahrscheinlich ĂŒberleben.
Du darfst dabei nicht ĂŒbersehen, wie viele Menschen einen Selbstmordversuch ĂŒberleben, die Psychiatrien sind voll davon.
:smil94 Gott ist die gewaltige universelle Kraft der Liebe.

Ravenna
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Beitrag von Ravenna » 09.05.2015, 20:10

@mona seifried
Du hast mich etwas falsch verstanden.ich meinte, was wenn DER GRUND WESSHAlb sich jemand das leben nimmt nicht vorherbestimmt war.zb
Jemand nimmt sich dass leben,Meile seine Frau gestorben ist. FĂŒr seine Frau war es Schicksal, dass ihre zeit nun abgelaufen war. Aber fĂŒr den Mann war es kein Schicksal sich diese Frau als Partnerin zu wĂ€hlen. Es hĂ€tte ja auch nur eine flĂŒchtige Bekanntschaft draus werden können. Dann hĂ€tte er eine andere Frau geheiratet und wĂ€re jetzt glĂŒcklich.
VG

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Beitrag von mona seifried » 09.05.2015, 20:40

Ravenna hat geschrieben: Jemand nimmt sich dass leben,Meile seine Frau gestorben ist. Aber fĂŒr den Mann war es kein Schicksal sich diese Frau als Partnerin zu wĂ€hlen. Es hĂ€tte ja auch nur eine flĂŒchtige Bekanntschaft draus werden können.
VG
Ich denke schon, dass Partner vorher bestimmt sind.
Sein Herz schlug aber fĂŒr diese Frau und er wolllte sein Leben mit ihr verbringen und nicht mit einer anderen.
Er war nicht mehr fĂ€hig sein Leben ohne die geliebte Frau weiter zu leben. Die Sehnsucht, wieder mit ihr vereint zu sein, ließ in ihm den Entschluss reifen sich umzubringen.
Dann hat er es willentlich entschieden, in den Tod zu gehen. Mit der Absicht fĂŒr immer bei ihr zu sein.

Wer sollte hier den ersten Stein werfen?

NatĂŒrlich hĂ€tte er warten können, bis ihm die Stunde schlĂ€gt.
Sicher ist dabei auch eine psychische Verwirrung mit im Spiel. Doch auch ein ĂŒberwĂ€ltigendes GefĂŒhl des Herzens.
Im nÀchsten Leben muss er wohl dieses Tal noch einmal durchschreiten.
Meinereiner wĂŒnschte den Beiden ein Leben im Paradies.
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Beitrag von Andreas » 10.05.2015, 01:53

ja - sehr gutes Beispiel wo man sehen kann, wie es weitergeht:
da er ja in dem Fall Selbstmord gemacht hat, weil er rnicht loslassen konnte (seine Frau) wird er auf Seelenebene (nicht EGO) entscheiden im nĂ€chsten Leben eine Frau zu heiraten, die noch viel frĂŒher von ihm geht, damit er das loslassen wieder ĂŒben kann.
Und wenn er dann wieder Selbstmord macht (Der Selbstmord ist immer eine EGO-Entscheidung), dann geht das im ĂŒbernĂ€chsten Leben genau so weiten ... bis er das Loslassen gelernt / bzw genug geĂŒbt hat.


@Ravenna. Lerne zu unterscheiden zwischen Seelenentscheidungen und EGOentscheidungen, weil jeder Mensch besteht aus vielen unterschiedlichen Anteilen. Du selbst auch.

lg
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Beitrag von Ravenna » 10.05.2015, 14:56

Ok gut. Wenn der Partner vorherbestimmt ist.
Aber was ist zum Beispiel, wenn ein MĂ€dchen oder eine Frau oder ein Junge abends allein unterwegs ist, entfĂŒhrt wird, eingesperrt wird und zur zwangeprostitition gezwungen wird? Und sie/nimmt sich dann irgendwann das leben.
Wenn er oder sie an diesem Abend nicht allein unterwegs gewesen Waehr wĂ€re er/sie garnicht erst entfĂŒhrt worden, wer Ann schon sagen ob das Karma war oder nicht.

Und wie sieht es mit dem Argument aus, dass man ja schließlich in einem neuen leben eine neue Chance hat positivere Dinge anzuziehen, mit einer positivereneinstellung oder sonst wie Karma aufzulösen?
Vg

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