Suizid und das leben nach dem Tod

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Moonchild

Beitrag von Moonchild » 01.05.2015, 18:50

Hi

Das spielt keine Rolle, egal was du 'referierst'.
Es ist mit diesen Waggonladungen (abgesehen von: Quantität ist nie ein Beweis von Qualität) immer noch so, dass sie kultur- und somit werteabhängig sind.

Hin und wieder kann es helfen, zu hinterfragen.

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 01.05.2015, 19:40

@ Moonchild

Du schreibst heute im Beitrag 9 : "Nicht eine einzige Seele, die mit mir nach ihrem Freitod in Kontakt trat, war verzweifelt." Es dürfte die Leser lebhaft interessieren, ob Selbstmordattentäter deiner Ansicht nach auch nicht verzweifelt sind. Ob es dafür gar keinen Grund gibt.

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mona seifried
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Re: Selbstmord

Beitrag von mona seifried » 01.05.2015, 20:30

Andreas hat geschrieben: ja - tendenziell haben sie im nächsten Leben wieder die gleichen Probleme. Ein Selbstmord ist ja ein Weglaufen, ein Flüchten vor ihrem Seelenlernthema.
Ich kann nicht sagen, ob es für alle gilt, aber viele die sich im letzten Leben den Suizid wählten, versuchen es in in ihrem jetzigen Leben wieder. Ohne Erfolg, es gelingt ihnen nicht. Einige, die ich kennen lernte versuchten es sogar zweimal.
:smil94 Gott ist die gewaltige universelle Kraft der Liebe.

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mona seifried
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Beitrag von mona seifried » 01.05.2015, 20:50

Moonchild hat geschrieben: Nicht eine einzige Seele, die mit mir nach ihrem Freitod in Kontakt trat, war verzweifelt, wenn noch ein irdisches GefĂĽhl blieb, dann jenes der Erleichtung, NICHT verurteilt zu werden.
Nun, bis zur Erleichterung hat es sicher eine Weile gedauert.
Bis sich die Seele ihres Irrtums bewusst wurde und sich der Hilfe ihrer Seelenfamilie gewahr wurde. Oder der Gebete ihrer Hinterbliebenen.

Was ein Medium vom Jenseits erfährt, liegt auch immer im Bereich dessen was das eigene Ego verwischt.
:smil94 Gott ist die gewaltige universelle Kraft der Liebe.

Moonchild

Beitrag von Moonchild » 01.05.2015, 23:26

Nein, hat es nicht.

Und ich habe klar gestellt, dass ich bei den ersten Kontakten zu jung war, um ein solches (von euch so verteufeltes) Ego zu entwickeln.

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Cerberus
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Beitrag von Cerberus » 02.05.2015, 00:51

Nach dem Tod ist für jeden - SCHICHT IM SCHACHT - zuerst einmal ... Hölle, Himmel, ... m.E. alles eine Frage des Glaubens. "Glaube", es gibt eine Hölle und "glaube", du hast sie verdient - dann wirst du sie erleben. Sie wird allerdings deine "persönliche" sein.
Suizid bedeutet doch immer nur das Eine - nämlich: ICH BIN HIER FALSCH ... ich sollte zu einer anderen Zeit hier sein, evtl. um etwas zu bewirken!

Suizid ist niemals etwas Gutes, denn man kann damit nie erreichen, was man eigentlich ausdrrücken möchte .... es werden lediglich Menschen bestraft, die dich lieben und sich um dich sorgen. "Suizid und das Leben nach dem Tod" bedeutet nur "Strafe für ALLE" und "ich bin schwach" ... nicht wirklich erstrebenswert, wenn du mich fragst.

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 02.05.2015, 06:25

@ Moonchild

Du hast überhaupt nicht klar gestellt, dass sich bei dir kein Ego entwickeln konnte, sondern es nur behauptet. Das Ego bildet sich nämlich unabhängig von frühen medialen Kontakten.

Niemand braucht hier die Fragen anderer zu beantworten. Wenn du aber beim Thema Suizid die Frage nach dem schrecklichen und bedrängenden Phänomen der Selbstmordattentäter einfach beiseite schiebst, gerät deine Glaubwürdigkeit hinsichtlich der Suizidfrage in Zweifel. Nachdem du dich für dieses Thema als kompetent erklärt hast, erwartet doch jeder von dir auch auch ein Wort zu den ideologisch verführten Attentätern.

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Beitrag von Moonchild » 02.05.2015, 13:49

Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Ich bin Medium von klein auf, in einer Zeit, in der sich kein Ego entwickeln konnte. Auch dort gab es Kontakte mit jeder Art von Verstorbenen. Und eins war dort absolut klar: Die Werte, die wir hier mit uns herumschleppen sind nichtig auf anderen Ebenen.

Das ist so, als wĂĽrdest du heute noch weinen, weil dir jemand im Sandkasten das Schippchen geklaut hat.

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Beitrag von mona seifried » 02.05.2015, 18:35

Ich denke, das niemand hier Jenseitskontakte zu Attentätern hatte.

Selbstmörder sollte man auch nicht verallgemeinern. Die Beweggründe sich das Leben zu nehmen sind einfach zu verschieden. Das sie zu feige zum Leben waren, das unterschreibe ich grundsätzlich nicht. Jeder Mensch bekommt ein anderes Päckchen zu tragen durch dieses Leben. Manch einem war die Last zu schwer, und wer diese nicht trug, sollte sich kein Urteil bilden.

Aber von augenblicklicher Erleuchtung nach dem Tod zu sprechen wäre ein Affront.

Die Seele Hitlers und die Seele Rommels, die beide Selbstmord begingen, stelle ich nicht auf die selbe Stufe.
Zuletzt geändert von mona seifried am 03.05.2015, 09:01, insgesamt 1-mal geändert.
:smil94 Gott ist die gewaltige universelle Kraft der Liebe.

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Beitrag von Moonchild » 02.05.2015, 19:39

Hi,

Auf welche Stufe du etwas stellst unterliegt deinen Wertevorstellungen.

Was ist, wenn die Seele Hitlers in seiner Gesamtheit gerade noch diese Erfahrung benötigt hat, um alle Erfahrungen mitzubekommen?

Ihr geht davon aus, dass eine Seele nur dieser irdische Anteil ist, getrennt von allem.

Wenn irdische Gedankengrenzen wegfallen ebenso wie Zeitlinien-Leben, ratet mal, was dann das Resultat ist.

Moonchild


P.S. @ Sullivan,

Die Seele als solches kennt "Verzweiflung" nicht. Sie kennt lediglich Erfahrung, und davon ist jede gleich-gĂĽltig (in seinem wirklichen Wortsinn zu verstehen).

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Beitrag von Sullivan » 03.05.2015, 06:39

@ Moonchild

Wenn du einmal schwerstverletztes Opfer eines Selbstmordterroristen werden würdest, wovor dich Gott bewahren möge, könntest du manche deiner Überzeugungen nicht mehr halten.

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Beitrag von mona seifried » 03.05.2015, 16:43

Moonchild hat geschrieben: Was ist, wenn die Seele Hitlers in seiner Gesamtheit gerade noch diese Erfahrung benötigt hat, um alle Erfahrungen mitzubekommen?
Ach so, Hitler, Himmler, Attentäter und Gefolge haben also lediglich geistige Erfahrungen ohne Emotionen gesammelt? Was wiederum der Wiedergeburt der Seele widerspricht.
Moonchild hat geschrieben:Ihr geht davon aus, dass eine Seele nur dieser irdische Anteil ist, getrennt von allem.
Reden wir hier von irdischen Seelen oder nicht menschlichen Seelen?
Moonchild hat geschrieben:Wenn irdische Gedankengrenzen wegfallen ebenso wie Zeitlinien-Leben,
Zeitlinien der irdischen Existenz haben damit gar nichts zu tun.
Geist und Emotionen bleiben der Seele erhalten.
Moonchild hat geschrieben: ratet mal, was dann das Resultat ist.
Ein Ort der schwarzen Seelen, ein Rekrutierungsbüro der Dämonen.
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