Dunkle Wesen?

fĂŒr Alles
Benutzeravatar
Kalina
Alter: 23
BeitrÀge: 5
Dabei seit: 2015

Dunkle Wesen?

Beitrag von Kalina » 10.04.2015, 00:57

Hallo liebe Leser!

Ich wusste nicht genau, in welches Forum mein Beitrag passt, da es auch um mehrere Themen gehen wird. Daher habe ich mich einfach einmal fĂŒr das allgemeine Forum entschieden, falls es hier nicht passt, bitte Bescheid sagen oder verschieben ;)

Nun zu meinem Anliegen:

Ich habe mich bisher nicht viel mit Esotherik und Àhnlichen Sachen beschhÀftigt, daran geglaubt habe ich allerdings schon.
Nun sehe ich seit einigen Tagen eine Art dunkles Wesen, dass um mich herum "schwirrt". Es ist Ă€hnlich wie ein Schatten, jedoch nicht an Boden, WĂ€nde oder andere GegenstĂ€nde gebunden. Es schwebt sozusagen. Enstehen tut es jedoch nur aus einem Schatten heraus und auch nur wenn ich ganz ruhig bin. Dieses Wesen nĂ€hert sich mir und streckt seine "HĂ€nde" (es sieht nicht immer wie HĂ€nde aus) nach mir, nĂ€hert sich aber nicht nĂ€her als ca einem Meter, danach kreist es um mich. Anfangs war es sehr verschwommen und bekommt jetzt immer klarere Konturen. Eine offensichtliche Form hat es jedoch nicht. Die Form variiert von menschlich zu einem dunklen "Schwabbel" mit Gliedmaßen. Sobald ich versuche es direkt anzusehen, löst es sich einfach in Luft auf. Noch beschleicht mich zusĂ€tzlich ein ganz ungutes GefĂŒhl, sobald es sich nĂ€hert. Ich spĂŒre es sozusagen.
Das erste mal habe ich etwas dieser Art vor ca 3 Monaten gesehen. Ich lag mit meinem Freund im Bett und wir hatten gekuschelt. Als er seinen Arm um mich legte, folgte seinem Arm eine Art Schatten in der Form einer Hand. Es war weder die Hand meines Freundes (diese lag ja da schon um mich), noch seine andere (auf der lag ich nĂ€mlich). Es war auch sonst niemand anwesend. Danach hab ich die ganze Nacht dieses dunkle Wesen gesehen. Ich dachte zuerst, ich habe mir etwas eingebildet und dann meine Fantasie schweifen lassen. Seit ca einer Woche sehe ich dieses Wesen wie gesagt regelmĂ€ĂŸig und auch immer deutlicher. Es ist auch nicht an einen Ort gebunden, aber immer nur ein einziges Wesen. Es ist stĂ€ndig in meiner NĂ€he.

Noch dazu kommt, dass ich seit ich 12 Jahre alt bin unfreiwillig außerkörperliche Erfahrungen mache. Es ist wie als wĂŒrde jemand einen Schalter umlegen und ich sehe eine mir fremde Person, die sich selbst etwas antut. Ich verurteile diese Person und frage mich, warum sie soetwas tut. Nichts an dieser Person kommt mir bekannt vor. Irgendwann bin ich plötzlich wieder ich selbst und erkenne, dass ich die ganze Zeit meinen Körper beobachtet hatte und dass ich diese Person war, die sich selbst zerstört. Ich kann mich jedoch nie daran erinnern, es wirklich getan zu haben. Nur daran gesehen zu haben, wie jemand mir fremdes das tut. Bin ich erst einmal in meinem Körper zurĂŒck realisiere ich auch, dass diese fremde Person genauso aussah wie ich. Es war wie als wĂŒrde ich aus meinem Körper gedrĂ€ngt werden und es garnicht mitbekommen. In der "Gestallt" in der ich beobachte, bin ich auch nicht körperlich. Ich besitze keinen Körper und habe keinerlei Einfluss auf die Geschehenisse. Ich kann lediglich zusehen.
Ich war deswegen auch schon in psychiatrischer Behandlung, es wurde Borderline und eine art von Schizophrenie diagnostiziert. Ich glaube jedoch dass da etwas anderes am Werk ist, da ich wie gesagt nie bewusst mir etwas antue, sondern nur Beobachter bin.
Meine letzten zwei "AnfĂ€lle" unterschieden sich jedoch von allen vorherigen. Beim vorletzten hatte ich einen kompletten Blackout. Ich erinnere mich nur noch dass ich in meinem Zimmer am PC saß und plötzlich stehe ich in der KĂŒche mit einem blutendem Arm. Es war eine Stunde vergangen und ich wusste absolut nichts mehr.
Der letzte Anfall war noch spezieller: Ich hatte einen Alptraum (was genau weiß ich leider nicht mehr) und danach wachte ich auf, ohne aufzuwachen. Ich versuchte vergeblich aufzuwachen, ich "wachte" immer wieder auf, und war doch nicht wach. Mein Zimmer konnte ich nicht verlassen (mal war sie abgesperrt, mal mit Brettern zugenagelt, mal befand sich hinter meiner TĂŒr eine Klippe) und ich spĂŒrte rein garnichts. Ich rannte gegen die Wand, sprang die Klippe runter, schrie, schlug mich usw. Jedes mal danach wachte ich auf, musste jedoch feststellen, dass ich immernoch schlief und gefangen war. Irgendwann fing ich an mich zu schneiden. Wachte auf, wollte aus dem Zimmer, abgesperrt. Das ging ungefĂ€hr 20 mal so, bis ich endlich wirklich aufwachte. Die Wunden von meinem Traum hatte ich jedoch trotzdem. Ich hatte das GefĂŒhl, irgendetwas wollte mich unbedingt gefangen halten. Diese Erfahrung hatte ich letzte Woche und kurz danach habe ich auch begonnen dieses dunkle Wesen zu sehen.

Hat/Hatte jemand Àhnliche Erfahrungen gemacht? Oder habt ihr eine Idee um was es sich handeln könnte? Ich bin um jeden Ratschlag dankbar.
Und verzeiht, wenn sich ein paar Rechtschreibfehler eingeschlichen haben sollten ;)

Liebe GrĂŒĂŸe
Kalina :)
Jeder Vertrauensakt beinhaltet ein Restrisiko, was jedoch nicht zu einer misstrauischen Grundhaltung fĂŒhren darf.

Benutzeravatar
Kalina
Alter: 23
BeitrÀge: 5
Dabei seit: 2015

Beitrag von Kalina » 11.04.2015, 18:22

Hallo IsIs,

das passiert seit ich 12 bin. Ich hatte jetzt auch lÀngere Zeit meine Ruhe davor. Wenn es etwas ist, das an die OberflÀche will, warum hat es das dann noch nicht geschafft nach all diesen Jahren? Ich bin echt ratlos.
Jeder Vertrauensakt beinhaltet ein Restrisiko, was jedoch nicht zu einer misstrauischen Grundhaltung fĂŒhren darf.

Benutzeravatar
Andreas
Alter: 54 (m)
Administrator
BeitrÀge: 3795
Dabei seit: 2004
Kontaktdaten:

Beitrag von Andreas » 12.04.2015, 10:36

Hallo Kalina,
ich sehe eine mir fremde Person, die sich selbst etwas antut. Ich verurteile diese Person..
Was du zu tun hast ist ganz einfach, nÀmlich dieser Person vergeben. Also eine Vergebungsarbeit, und
... und frage mich, warum sie soetwas tut.
richtig, das ist der andere Schritt, den du gehen musst, nÀmlich herausfinden, warum du (diese person) dies tut. (Und dann wieder die sich daraus ergebende Vergebungsarbeit tun.)
Wenn du nicht in der Lage bist, selbst in die entsprechenden frĂŒheren Leben zu schauen, dann solltest du jemand finden, der dir dabei hilft. Die meisten "normalen" Psychologen/innen können das nicht, also musst du schon etwas Energie investieren um jemand Gutes der RĂŒckfĂŒhrungen in frĂŒhere Leben anbietet in deiner NĂ€he zu finden.

BezĂŒglich deiner ApltrĂ€ume ist natĂŒrlich auch klar, dass du sie bearbeiten und verĂ€ndern solltest. Die Deutung ist ja sowieso klar, sie spiegeln dir dein momentanen IST Zustand. (also wenn du so weiter machen willst wie bisher, brauchst du sie natĂŒrlich nicht bearbeiten.. Es ist dein Leben. Es ist deine Entscheidung.)


lg von Andreas
Ihr könnt mich gerne bei facebook adden, ihr findet mich hier: http://www.facebook.com/andreas.rebmann.96

Weltenspringer
Alter: 65 (m)
BeitrÀge: 923
Dabei seit: 2014

Beitrag von Weltenspringer » 12.04.2015, 12:39

ich kann dem nur beipflicheten was andreas geschrieben hat!

irgendetwas stört deinen ist-zustand. eine verĂ€nderung ist zwingend nötig. vergebung ist ein guter ansatz. versuch denen zu vergeben die dir vermeindlich ĂŒbel wollten, vor allem jedoch dir selber. wenn deine eigene kraft dazu nicht ausreicht dann suche dir hilfe.
fĂŒr manche menschen ist das ein psychater, eventuell reicht auch ein psychologe oder ein guter freund, fĂŒr andere ist es der glaube.
ich kenne einige die erfolg hatten, indem sie sich einer freikirche (baptisen oder pfingstler) anschlossen. in deinem fall wĂŒrde ich persönlich eine pfingst-gemeinde vorschlagen.

sprech mal mit denen, dann wirst du erkennen wieso ausgerechnet pfingstler.

ps. - die haben meist auch die besten bands(musik)

Benutzeravatar
Andreas
Alter: 54 (m)
Administrator
BeitrÀge: 3795
Dabei seit: 2004
Kontaktdaten:

Beitrag von Andreas » 12.04.2015, 18:07

Hallo,

mithilfe einer christlichen Gemeinde kann sie ihr Muster nicht heilen, sondern lediglich kaschieren.
ich kenne einige die erfolg hatten, indem sie sich einer freikirche
wie gesagt, die hatten keinen Erfolg. Es ist lediglich in diesen Kirchen so, dass das Leiden ganz offiziell verherrlicht wird. Der leidende Jesus gilt da als Vorbild. Wer da mitmacht kann also ganz offiziell sein "Leidensprogramm" weiterhin beibehalten, aber weil da alle so denken, fĂ€llt es nicht auf. Das Muster ist ja das selbe. Sie glauben, es ginge nur mit Leiden. Wenn Jesus sich geritzt hĂ€tte wĂŒrden sie ihn genau so anbeten und behaupten er hĂ€tte durch sein Ritzen die Welt vom Bösen befreit.

Darum, wie gesagt, jene, von denen du glaubst sie seien durch eine solche Kirche geheilt worden, die sind bestimmt nicht geheilt, sie sind nur nicht mehr auffĂ€llig, weil es in unserer Gesellschaft als "Normal" gilt, wenn jemand einen nackten Mann, der wie eine Voodoopuppe an zwei HolzstĂŒcken hĂ€ngt, anbetet. In Wirklichkeit ist das natĂŒrlich geistig genau so krankhaft wie wenn man sich ritzt.

Die Wahrheit ist aber eben eine andere. Du kannst duch Leiden nichts heilen. Weder bei dir selbst noch bei anderen.


lg von Andreas
Ihr könnt mich gerne bei facebook adden, ihr findet mich hier: http://www.facebook.com/andreas.rebmann.96

Weltenspringer
Alter: 65 (m)
BeitrÀge: 923
Dabei seit: 2014

Beitrag von Weltenspringer » 12.04.2015, 19:46

andreas - was das mit dem leiden betrifft gehe ich mit dir vollkommen konform. deswegen meine empfehlung, wenn, dann zu einer freikirche. da wird gefeiert nicht gelitten,
die klamotte ein kreuz anzubeten bzw. die symbolik des kreuzes halte ich fĂŒr eine krasse pervertierung der aussagen von christus.
fĂŒr mich ist christus der erste vertreter der idee des "positiven denkens". ich wage stark zu bezweifeln, dass ihm das kreuz als symbol seiner lehre zugesagt hĂ€tte.

leiden ist also das letzte was ein mensch erdulden oder auf sich nehmen sollte.
die richtige interpretation seines weges ist wohl eher die, dass er gerade das leid auf sich nahm um es anderen zu ersparen.

als bibelleser ist mir schleierhaft wo die sowas wie selbstkastaiung und leiden aus den taten von jesus oder das marode kreuz als symbol der christenheit hergeleitet haben.
in der bibel steht jedenfalls nichts davon.

Moonchild

Beitrag von Moonchild » 12.04.2015, 20:15

Hi,

Mir ist es eher schleierhaft, wie hier ĂŒber einen TE "ferndiagnostiziert" wird, ohne eine Antwort abzuwarten.

Moonchild

Benutzeravatar
GhostDog
Alter: 35 (m)
BeitrÀge: 415
Dabei seit: 2012

Beitrag von GhostDog » 16.04.2015, 16:14

Hallo Kalina,
hast Du denn ĂŒber die Jahre immer mehr oder weniger die gleiche Erscheinung gesehen oder waren es verschiedene Wesenheiten bzw. verschiedene Arten von ĂŒbersinnlichen Erlebnissen?
Du schreibst, dass Du psychiatrisch behandelt wurdest - hast Du Medikamente bekommen? (Psychopharmaka) Wenn ja, wurden die Wahrnehmungen dadurch (zeitweise?) komplett unterdrĂŒckt oder geschwĂ€cht oder hatte es darauf keine Auswirkungen..?

Benutzeravatar
Kalina
Alter: 23
BeitrÀge: 5
Dabei seit: 2015

Beitrag von Kalina » 16.04.2015, 21:35

Hallo! Erstmal danke fĂŒr die vielen Antworten!

@GhostDog
Es ist seit Jahren genau das selbe mit den außerkörperlichen Erfahrungen. Verschiedene Wesenheiten waren es allerdings schon. Meine Mutter erzĂ€hlte mir, dass ich frĂŒher sehr viel mit mir selbst geredet habe, als wĂ€re da noch etwas bzw. jemand im Raum. Sie hat das allerdings als Fantasie eines Kindes abgetan. Dieses dunkle Wesen sehe ich erst seit kurzem. Ich war bereits 5 mal stationĂ€r in Therapie (mit Psychopharmaka teilweise, und es hatte keinerlei Auswirkungen darauf. Das Einzigste was sich verĂ€nderte, war dass ich das GefĂŒhl hatte aufzuhören, zu existieren), einmal ambulant und einmal in einer Tagesklinik. Ich hatte also schon reichlich GesprĂ€che mit verschiedenen Psychologen, Psychiatern und Ärzten.

@Andreas
Vielen Dank fĂŒr deinen Tipp. Wie findet man denn solche speziellen Psychologen? Bisher haben alle nur mein Krankheitsblatt gesehen und dann war ich auch schon in einer Schublade. Alles was ich danach erzĂ€hle ist nur ein weiterer Beweis fĂŒr sie, dass ich verrĂŒckt bin. Ich bin es einfach langsam leid, personen meine Seele zu öffnen und immer wieder mit dem gleichen Schema behandelt zu werden. Ich weiß auch nicht ganz, wie ich eine Person (die mir ja in diesem Moment fremd ist) eindeutig verstehen soll. Und wenn ich sie nicht verstehe, wie soll dann das Vergeben funktionieren?
Ich möchte definitiv nicht so weiter machen wie bisher. Nur verstehe ich auch nicht ganz, wie ich meine TrÀume verÀndern sollte.

@IsIs
Ja, wie oben geschrieben, habe ich bisher mehrere Therapien gemacht. Das erste mal vor 6 Jahren. Seitdem fast jÀhrlich eine neue. Ich war auch schon in verschiedenen "Bereichen" doch ich werde es einfach nicht los.
Ich bin es wie gesagt, langsam einfach leid, immer wieder das selbe von Therapeuten zu hören.

@Weltenspringer
Kirchen sind nicht so meines, das habe ich bereits probiert. Nur schaffe ich es nicht, mich in so ein "Schema" einzufĂŒgen. Ich möchte gerne glauben, was ich glauben möchte und vorallem, wie ich es möchte. Ich glaube nicht direkt an einen Gott oder so etwas, deswegen ist es auch denke ich keine so gute Lösung fĂŒr mich.

Liebe GrĂŒĂŸe
Kalina
Jeder Vertrauensakt beinhaltet ein Restrisiko, was jedoch nicht zu einer misstrauischen Grundhaltung fĂŒhren darf.

Moonchild

Beitrag von Moonchild » 16.04.2015, 22:15

Hi,

Mich wundert deine Wortwahl nach so vielen Therapieversuchen: Los werden
Es funktioniert nicht

Wenn Therapie, dann such dir einen Therapeuten, der mit dir daran arbeitet, was du anstelle haben willst um das ganze zu transformieren.

Moonchild

Benutzeravatar
Kalina
Alter: 23
BeitrÀge: 5
Dabei seit: 2015

Beitrag von Kalina » 17.04.2015, 01:32

@ Moonchild
Du nimmst in diesem Sinne den Begriff los werden zu genau. Ich meinte damit eigentlich eher dass ich bis heute diese AnfÀlle einfach nicht in Griff habe.
Jeder Vertrauensakt beinhaltet ein Restrisiko, was jedoch nicht zu einer misstrauischen Grundhaltung fĂŒhren darf.

Moonchild

Beitrag von Moonchild » 17.04.2015, 07:04

Hi

Du hast keinen Erfolg mit deinen Techniken aber ich nehme das Wort zu genau?
Merkst du den Fehler?

Moonchild

Antworten