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Verfasst: 07.06.2014, 22:50
von ramalon
Schwarze Magie oder Magie im Allgemeinen gibt es nicht.
Lernen???
Verlorene Zeit.

Magie ist Illusion oder wenn es Personen betrifft, deren Angst.

Die größten Magier der Geschichte ist der Glaube.
Machen denn Menschen Angst und zocken sie ab.


Gruß ramalon

Verfasst: 08.06.2014, 12:45
von Benu
Es ist ja nicht so, dass es verschiedene Ebenen/Modelle gibt, wie bspw. das psychologische Modell, in dem Magie wahre Wunder bewirken kann, aber is ok. ^^ Man muss sich ja nicht mit allem beschäftigen.

Verfasst: 08.06.2014, 17:10
von ramalon
Hi Benu,

wie Du richtig geschrieben hast „psychologische Modell“.
Hat nichts mit Magie zutun, sondern mit der Psyche des Menschen.
Vieles was uns Krank macht, auch alle Ängste, kommen aus uns. Unserer Psyche.
Kanke Psyche macht köperliche Probleme.
Herz, Kreislauf, Magen, Rücken usw.
Die ganze elektronik (Nervensystem) ist davon betroffen.
Hat aber nichts mit Magie gemein.

Gruß ramalon

Verfasst: 08.06.2014, 22:03
von Celtix
Wer sagt, weiss ist netter als schwarz? Nur weil die weissen nicht dahinter sehen ist es schlimm? Ist es vielleicht besser? Hat es vielleicht nicht mit schwarz oder weiss, sondern mir positiv oder negativ zu tun?

Verfasst: 30.06.2014, 08:43
von Melgo
Horus hat geschrieben: Dann gibt es da die sogenannte schwarze Magie.
Sie stehen entgegen der kosmischen Ordnung des Lebens und können ungeahnte Grausamkeiten bewirken..

L.G. Horus... :P
schwarze Magie = entgegen der kosmischen Ordnung.
Das habe ich sicher falsch interpretiert in deine Aussage,

Schwarze Magie ist untrennbarer Teil der Magie.
Jeder noch so gut gemeinte "weiße" Zauber hat eine Kehrseite.
Stifte ich Glück, trifft einen Anderen das Unglück.
Bekomme ich durch Magie den Job, geht ein Anderer leer aus, der ihn eigentlich verdient hätte, und nimmt sich evtl. deshalb das Leben.
hier ist die Beispielliste unendlich.
Mit Wirkungen "schwarzer" Magie ist es ähnlich.
Nehme ich einem Widersacher seinen Job, ist dies Glück für seinen Nachfolger.
Zerbreche ich Beziehungen, öffnen sich neue Konstrukte mit Chancen auf unermeßliches Glück. ...
Nehme ich Leben, so besteht ggf.die Chance der Wiedergeburt in ein besseres Leben ... (OK, ist nur Spekulation)
Bei Schwarz oder weiß ist die gleiche Handlung mit gleicher Wirkung auch oft nur eine Frage des Standpunktes.

Wer also so unreif ist, hier nur das Erlernen schwarzer Magie einzubitten, sollte erst die Magie im Allgemeinen zu verstehen versuchen.
Verstehen geht einher damit sie zu fühlen. Dann kommt das Verständniss der Wechselwirkung und Fehlen der Ausschließlichkeit von Allein.

Wer das Grundverständnis nicht mitbringt und nicht offen ist für echtes Fühlen, der wird auch mit seiner sogenannten schwarzen Magie nichts bewirken, weil sie unwirksam bleibt. Jedenfalls für Andere.
Schaden wird er nur selbst nehmen können, wie sagt man so schön, ein gefundenes Fressen für die Geister (im wahrsten Sinne des Wortes ;o)
Keine allgemein gültige Aussage - nur meine persönliche Meinung, spontan geäußert.

Verfasst: 30.06.2014, 11:00
von Melgo
Horus hat geschrieben: Wer magisch arbeitet, sollte über ein gereiftes Verständnis für das Ganze verfügen
Dem gibt es nichts hinzu zu fügen, Danke ;o)

Ich muss doch noch etwas schreiben, die Zitatregeln verlangen es anscheinend so:
Horus hat geschrieben:...so es dem Gut und Wohl des Ganzen dient, und in Harmonie mit den kosmischen Ordnungen ist..
Das ist ja mal ne Aussage. Welch Bürde muss es sein, dies stets einschätzen zu können ?
Dann mal Gutes Gelingen bei deinem Tun.

Gruß
vom Melgo

Verfasst: 25.04.2017, 16:46
von Jibril
Magie ist in erster Linie mal die Bezeichnung für Dinge die nicht verstanden werden, ich nenne Sie mal Mystherien. Es gibt den Kampf zwischen Licht und Finsternis. Wenn Du sagst schwarze Magie meinst du sicher damit die Finsterniss. Es setzt voraus das Du Dich für den Weg der Dunkelheit entscheidest. Hochmut, Geiz, Wollust, Wut, Völlerei, Neid und Faulheit sollten also deine hauptsächlichen Charaktereigenschaften sein, was nicht allzu beschwerlich sein dürfte denn das ist ja bei vielen Menschen so. Du solltest Dich auch gleich auf dein jenseitiges Leben in der Hölle vorbereiten, in dem Dir nichts anderes begegnen wird als deine eigenen Charakterzüge und unvorstellbare Demütigungen und Qualen, die jenseits deiner Vorstellungskraft liegen. All die besagten Charaktereigenschaften kannst du bereits auch schon im hier und jetzt erfahren zusammen mit einer vielfältigen Palette an Demütigung. Du solltest Dir vielleicht erstmal täglich mit einem großen Hammer auf den Fuß schlagen um den notwendigen anreiz zu bekommen dein vorhaben nochmals zu überdenken.

Verfasst: 26.04.2017, 21:01
von Weltenspringer
Es gibt sehrwohl - verschiedene Modelle!

Nunja - kommt darauf an wie oder was man als "Magie" betrachtet!

Hier mal ein paar Definitionen die ich als ganz brauchbar ansehe. Von einem gewissen Pegasus aus einem Magieportal, dass bedauerlicherweise nicht mehr existiert.
Er vergleicht hier die verschiedenste Denkansätze diverser Magiebereiche und macht das meines Erachtens ganz ausgezeichnet.
Es verdeutlicht mit dieser Gegenüberstellung hervorragend, wieso sich viele Magier nie grün sein werden.

Leider haben die alle nichts oder nur wenig mit schwarz oder weiss am Hut - grins ...und erklären nur das grün - lach.


Erklärungsmodelle für Magie

Es gibt verschiedene Erklärungsmodelle für das Phänomen Magie.
Bei dieser Ausarbeitung beziehe ich mich auf das Buch:
Die Hohe Schule der Magie von Frater V.D.


1. Das Geistermodell
2. Das Energiemodell
3. Das psychologische Modell
4. Das Informationsmodell (die Kybermagie)


1. Das Geistermodell
Das Geistermodell geht von der Existenz transzendentaler Wesenheiten aus, denen sich der Magier bedient. Er kann sie sich zu Freunden und Dienern machen. Dieses Modell ist stark im Schamanismus vertreten. Es wurde im Abendland besonders in der Renaissance vertreten. Der Golden Dawn und der O.T.O. wurden davon sehr geprägt. Ebenso findet man es bei Bardon und Gregorius.
Nach diesem Modell versucht der Magier mit festen Formeln und Namen sich den Kräften der Entitäten zu bedienen.


2. Das Energiemodell
Das Energiemodell wurde Ende des 18., Anfang des 19. Jahrhunderts durch Mesmer salonfähig. Er hat sich auf innere Energien berufen. Dieses Modell geht davon aus, dass Geist und Körper einander beeinflussen können. So kann der Geist den Körper schwächen und heilen. Mesmer geht hier von einer Vitalkraft aus die er "tierischer Magnetismus" nennt.
Eliphas Levi sprach von einem astralen Licht und sorgte damit für Aufruhe.
Das Modell weichte dann auch den bis dato an das Geistermodell festhaltenden Golden Dawn auf, indem Chakralehren und Yoga in die Praktiken aufgenommen wurden.
Nach dem zweiten Weltkrieg kam es dann zu dem Höhepunkt des Energiemodelles. Das kam auch durch die aufkommende Tiefenpsychologie. Hier prägte auch Crowley mit.
In der Reinform gibt es im Energiemodell keine spiritistischen Thesen (natürlich blieb es nicht unbeeinflusst). Hier kommt dann auch das "Feinstoffliche" ins Spiel. Das Laden und Polarisieren gehört nun zu den Aufgaben eines Magiers.
Werkzeugen werden durch Energien bestimmten Zwecke zugeführt. Will der Magier Kraft/Energie übertragen muss er entweder von seiner Kraft oder von einer externen Quelle Energie abzapfen.
Über die Energie selbst gibt es verschiedene Thesen. Manche sprechen von positiver und negativer Energie, andere von neutraler Energie die der Magier dann wirkt.


3. Das psychologische Modell
Das psychologische Modell wurde durch S. Freuds Lehre über das Unterbewusste beeinflusst. Man wurde sich über den Einfluss des Geistes auf den Körper immer mehr bewusst. Die Erforschung über psychosomatische Erkrankungen kam auf etc.
Dieses psychologische Modell wurde ganz stark von Aleister Crowley und Osman Spare beeinflusst. Crowley hat jedoch keine homogene Auffassung. So wechselte er später wieder zu dem Geistermodell.
Eigentlich müsste man sagen, dass dieses psychologische Modell eher eine Erweiterung der ersten beiden Modelle ist. So wird behauptet, dass Geister nicht objektiv, wohl aber subjektiv existieren können. Der Ursprung der Magie wird nun im Inneren der menschlichen Psyche vermutet. Alles was der Magier beim Ausüben der Magie wahrnimmt, findet im Inneren seiner Psyche statt. Durch nicht definierte Gesetzmäßigkeiten führt das dann zu einem Ergebnis. Dieses muss natürlich nicht unbedingt das Angestrebte sein. Spare bezeichnet das Unterbewusste als die Magie wirkende Instanz. Hier soll die Magie aktiviert werden.
Carroll prägte hier den Begriff des Psychonauten, der den Magier bezeichnet. Er muss seine Psyche und sich selbst kennen lernen um zu erfahren wie er Magie wirkt. Das Ganze ist jedoch alles recht schwammig und nicht konkret formuliert. Dies ist aber zum Teil auch bewusst so. Es wird von der physikalischen Erklärbarkeit abgerückt.
Die Veränderung der Psyche führt zu einem magischen Effekt. Das ist die ganze Erklärung die man hierzu bekommen wird. Crowley meinte zum Beispiel das er sich eher für das Wie als für das Warum interessiere.


4. Das Informationsmodell: Die Kybermagie
Die Kybermagie wurde das erste Mal 1987 von Frater V.D. und einem seiner Kollegen formuliert. Dieses Modell befindet sich noch in der Entwicklung. Die Kybermagie beruht auf dem Informationsmodell und leitet sich von: "Kybernetik = Steuerungslehre" ab. Die Energie/Magie wird durch von dem Magier zugeteilte Informationen aktiviert und wirksam. Der Magier beschäftigt sich nicht mit der Energie selber sondern mit den Informationen.
Diese sollen, da sie weder Energie noch Masse besitzen, sich unabhängiger von Raum und Zeit bewegen können. Der Magier ist somit nicht abhängig von Geistern oder einem bestimmten Energieniveau bzw. einer bestimmten Energiequelle. Dies reicht soweit, dass sich der Magier nicht einmal äußerer Konzentrationshilfen bedienen muss.
Hier wird auch ein Stück weit bezweifelt ob die Gnosis noch von Bedeutung ist. Die Praxis muss jedoch erstmal stofflich erlernt werden. So ist von körpereigenen Energiekondensatoren, namens Kundalini, die Rede.
Anfangs schien die Erklärung über die morphogenetischen Felder notwendig zu sein.
Laut Frater V.D. zeigen jüngste "Forschungen" jedoch dass man sich dieser Erklärung nicht mehr bedienen muss. Dieses Modell beruft sich auch auf die "Magie der hohlen/leeren Hand"



In der "Hohen Schule der Magie" ist eine Grafik die das Ganze etwas verdeutlichen soll.
Hier wird magischen Werkzeugen ihre Bedeutung nach den einzelnen Modellen zugeordnet.

Geistermodell:
Tore zur Geisterwelt
Werkzeuge um Geister zu steuern/zu fangen

Energiemodell:
Energiespeicher
Energielenker
Energieüberträger
Energiesauger

psychologisches Modell:
Projektionsmittel
Assoziationshilfe
Komplexauslöser

Kybermagie:
Informationsspeicher
Datenträger
Programmgenerator
Programmierbefehle

Quelle: Die Schule der Hohen Magie




p.s.
ob man das eine oder adere Denkmodell nun überhaupt der Magie zuordnen sollte, sei mal dahingestellt.
Ich vermute mal, dass es dass ist was Ramo mit seiner Bemerkung ausdrücken wollte!

Verfasst: 27.04.2017, 21:07
von ventia
Hallo lieber krumdimo,

in der Magie gibt es kein Schwarz oder Weiß. (Bin ich der Ansicht)
Magie ist ein Werkzeug und man kann es genau wie ein solches benutzen. Schlecht oder gut. Wenn du schwarze Magie sagst, was meinst du also damit? Möchtest du sie schlecht benutzen? Also um anderen zu schaden? Diese Frage solltest du dir vorher selbst beantworten, bevor du Magie erlernst. Was sind deine Ziele?
Wenn deine Ziele feststehen, dann ist das Erlernen von Magie einfach eine Sache des Lernens :V:
Es gibt genügend Bücher und Internetarchive, die du zurate ziehen kannst, was Magie angeht. Zeichen, Meditationen, Farben, Werkzeuge, Pflanzen all das und noch mehr, was verwendet werden kann. Man kann die Wirkung umkehren oder mit anderen Dingen kombinieren. Allerdings... bekommt man ein Gefühl dafür nach einiger Zeit.
Aber reicht dir nicht die "schwarze" Magie aus, die du jeden Tag ausübst?
Wozu brauchst du sie denn noch auf hohem Niveau bzw. konzentriert?
Lohnt sich für niemanden...

Liebe Grüße
ventia

Verfasst: 04.05.2017, 08:59
von Weltenspringer
Wie Melgo schreibt hat jedes Ding zwei Seiten. Das ist allerdings etwas, dass für Alles gilt.
Das bezieht sich nicht nur auf Magie.

Magie ist der Versuch etwas wissenschaftlich zu erklären was sich wissenschaftlich nunmal nicht erklären lässt.
Selbst so renomierte Wissenschaftstypen wie Einstein mussten das einsehen.
Seine Erkenntnis in diesem Bereich ist allerdings bahnbrechend.
Durch seine bekannte Formel wies er nach, dass nicht mal so angebliche Konstanten wie Zeit und Geschwindigkeit wirklich feste Grössen, also so etwas wie Ordnung, in unserem Universum darstellen, sondern veränderbar sein können.

Die Aufgabe der Wissenschaft ist es lediglich Dinge verständlich und praktikabel zu machen.
Ausserdem, versuchen die Wissenschaften die Dinge für Jedermann erlernbar zu machen.

Bei Magie kann das aber aus vorgenanntem Grund nunmal nicht funktioneren, da es in dem Bereich nunmal keinen verbindlichen Rahmen gibt.
Unglücklicherweise gilt das jedoch auch für andere Bereiche, wie zum Beispiel der Theologie, dem Okkultismus, dem Mystizismus und der Hexerei genauso.
Um das Durcheinander dann perfekt zu machen schiebt man diese anderen Bereiche der einfachheitshalber auch noch unter den Oberbegriff "Magie".
Das führt dann unweigerlich zu einem Durcheinander wo dann selbst Leutchen wie LoveCraft nicht mehr so richtig durchblicken.
....
...oha - irgendwie wunder ich mich gerade, wieso ich hier überhaupt was schreibe, bzw. schon was geschrieben habe.
Das geht sowieso wieder aus wie das Hornberger schießen.
Hier ist es vermutlich sowieso nur mal wieder jemandem gelungen seiner verhassten Schullehrerin ein zusätzliche Warze auf die Nase zu hexen, hält sich jetzt für einen Schwarzmagier und will nun wissen wo er noch mehr so Sachen finden kann, um auch Anderen irgendetwas anzutun.
Das wäre allerdings alles mehr eine Frage der Gesinnung als der Magie.

Der eine schreibt, Magie kann man nicht lernen, weder schwarze noch weisse, eine Meinung, die auch ich vertrete, der Andere schreibt man kann´s.
Der Eine denkt, es gibt schwarz und weiss in der Magie so in dem Sinne von Gut und Böse, also so Osho-mässig, was ich persönlich als lachhaft empfinde, der Andere zieht genau das in Zweifel.

Naja.. nur mal so am Rande:

1.kauft keine Bücher über Magie, lohnt das Geld nicht.
2.versucht nicht zu lernen was man nicht lernen kann, sondern können muss, um es zu praktizieren
3.fragt euch, falls ihr was könnt, ob das überhaupt Magie ist.

p.s.
Nachdem ich mich etliche Jahre in Magieforen tummelte kann ich euch verraten, dass die mächtigsten Magier gar keine Magier sind oder waren. also keineswegs zu den Typen gehören die magiermässig irgendwelche Bücher verzapft haben, sondern mehr dem Okkulten zugehörten.
das sind in der Regel Leutchen, die nicht im Traum daran denken ihr Wissen der Allgemeinheit zukommen zu lassen. Die erben ihre Begabung und geben Wissen fast ausschliesslich nur an direkte Nachfahren weiter. Bedauerlicherweise zählen die ähnlich den Energievampieren, mehr zu dem Typus Mensch, deren bereits von mir erwähnte Gesinnung stark inZweifel gezogen werden sollte.